Rechtliches

Bedienungsanleitung CARINA Creativ

Willkommen

Herzlichen Glückwunsch zum Kauf Ihrer Nähmaschine. Sie haben ein Qualitätsprodukt erworben, welches mit größter Sorgfalt hergestellt wurde.

Diese Bedienungsanleitung vermittelt Ihnen alles Wissenswerte über die Anwendungsmöglichkeiten Ihrer Nähmaschine. Wir wünschen Ihnen viel Freude und große Näherfolge.

Begrüßungsseite der CARINA Creativ Bedienungsanleitung
Originalseite 1

Wichtige Sicherheitshinweise

Wenn Sie ein elektrisches Gerät benutzen, sollten Sie immer die grundlegenden Sicherheitshinweise beachten. Lesen Sie alle Bedienungsanleitungen, bevor Sie die Nähmaschine benutzen.

Gefahr — wie das Risiko eines Stromschlages reduziert wird:

  1. Die Nähmaschine sollte nie unbeaufsichtigt eingeschaltet sein.
  2. Bitte ziehen Sie den Netzstecker immer sofort nach der Benutzung aus der Steckdose. Dies gilt auch vor dem Reinigen und anderen Wartungsvorgängen.
  3. Die Nähmaschine vor dem Austausch der Glühlampe immer von der Stromversorgung trennen. Die Glühlampe durch eine neue Glühlampe gleichen Typs mit einer Leistung von 15 W (220–240-V-Netz) ersetzen.

Achtung — wie das Risiko eines Brandes, eines Feuers oder einer Verletzung verringert wird:

  1. Gestatten Sie nicht, dass die Nähmaschine als Spielzeug verwendet wird. Eine Überwachung ist notwendig, wenn die Nähmaschine in der Nähe von Kindern verwendet wird.
  2. Verwenden Sie die Nähmaschine nur für jene Dinge, die in der Bedienungsanleitung beschrieben sind.
  3. Verwenden Sie die Nähmaschine nicht, wenn das Netzkabel oder der Netzstecker kaputt ist, wenn Wasser in das Innere eingedrungen ist oder wenn die Nähmaschine nicht richtig näht. Bringen Sie die Nähmaschine in diesen Fällen in eine autorisierte Werkstätte, um sie dort überprüfen zu lassen.
  4. Betreiben Sie die Nähmaschine niemals mit blockierten Belüftungsöffnungen. Halten Sie die Belüftungsöffnungen der Nähmaschine sowie des Fußpedals frei von Fusseln, Staub und Stoffabfällen.
  5. Wegen der Auf- und Abwärtsbewegung der Nadel beim Nähen besteht eine Verletzungsgefahr! Arbeiten Sie stets mit Vorsicht und behalten Sie das Arbeitsfeld im Auge.
  6. Verwenden Sie immer die entsprechende Stichplatte. Eine falsche Stichplatte kann zu Nadelbrüchen führen.
  7. Verwenden Sie keine verbogenen Nadeln.
  8. Ziehen Sie während des Nähens nie am Stoff! Dies kann die Nadel verbiegen und zum Nadelbrechen führen.
  9. Schalten Sie die Nähmaschine immer aus, wenn Sie Einstellungen in der Nadelgegend machen, wie z. B. Einfädeln, Nadeln wechseln, Wechseln des Nähfußes etc.
  10. Ziehen Sie immer den Netzstecker, bevor Sie den Deckel entfernen, die Nähmaschine ölen oder andere Wartungsarbeiten, wie in der Bedienungsanleitung beschrieben, durchführen.
  11. Werfen Sie keine Gegenstände in die Öffnungen der Nähmaschine.
  12. Verwenden Sie die Nähmaschine nicht im Freien.
  13. Nähmaschine nicht benutzen, wo Treibgasprodukte (Sprays) oder Sauerstoff verwendet werden.
  14. Um die Nähmaschine abzuschalten, stellen Sie den Hauptschalter auf „O" und ziehen den Netzstecker aus der Steckdose.
  15. Ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose, ziehen Sie nicht am Netzkabel selbst.
  16. Der Schalldruckpegel unter normalen Betriebsbedingungen beträgt 75 dB(A).
  17. Bitte schalten Sie die Nähmaschine aus oder ziehen Sie den Netzstecker, wenn die Nähmaschine nicht ordnungsgemäß funktioniert.
  18. Platzieren Sie keine Gegenstände auf dem Fußpedal.
  19. Wenn das am Fußpedal befestigte Netzkabel beschädigt ist, muss es vom Hersteller, dessen Kundendienst oder anderem qualifizierten Personal ausgetauscht werden, um Gefahren zu vermeiden.
  20. Dieses Gerät ist nicht dafür bestimmt, durch Personen (einschließlich Kinder) mit eingeschränkten physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder mangels Erfahrung und/oder mangels Wissen benutzt zu werden, es sei denn, sie werden durch eine für ihre Sicherheit zuständige Person beaufsichtigt oder erhielten von ihr Anweisungen, wie das Gerät zu benutzen ist.
  21. Kinder sind zu beaufsichtigen, um sicherzustellen, dass sie nicht mit dem Gerät spielen.
  22. Bewahren Sie die Bedienungsanleitung an einem geeigneten Ort in der Nähe des Gerätes auf. Händigen Sie die Bedienungsanleitung bei der Weitergabe des Gerätes an Dritte ebenfalls mit aus.

Verwahren Sie diese Bedienungsanleitung. Diese Nähmaschine ist nur für den Haushalt gedacht.

Wichtige Sicherheitsvorschriften für den Umgang mit der Nähmaschine
Originalseite 2

Die Teile Ihrer Nähmaschine

Machen Sie sich vor dem ersten Nähen mit den wichtigsten Bedienelementen Ihrer CARINA Creativ vertraut:

  • Fadenspannung
  • Nähfußdruck
  • Fadenhebel
  • Fadenabschneider
  • Nähfüße
  • Stichplatte
  • Flacher Anschiebetisch
  • Begrenzung für Spuleneinrichtung
  • Stichlängenknopf
  • Stichwahlfenster
  • Hebel zum Rückwärtsnähen
  • Automatischer Nadeleinfädler
  • Garnrollenstift
  • Spuleinrichtung
  • Öffnung für zweiten Garnrollenstift
  • Handrad
  • Stichwahlknopf
  • Hauptschalter
  • Netzanschluss
  • Oberfadenführung
  • Fadenführung zum Spulen
  • Tragegriff
  • Zweistufen-Nähfusshebel
Beschriftete Darstellung der Teile der Nähmaschine
Originalseite 4

Zubehör

Standardausrüstung

  • Allzweck-Nähfuss
  • Reissverschlussfuss
  • Knopflochfuss
  • Knopfannähfuss
  • Blindsaumfuss
  • Obertransportfuss
  • Ölflasche
  • Pinsel
  • Pfeiltrenner
  • Nadeln (3×)
  • Spulen (3×)
  • Schraubendreher
  • Stick- und Stopfplatte
  • Spulenfilz
  • Kantenlineal
  • Garnrollenstift
  • Garnrollenkappe

Extra Zubehör — kann zusätzlich bestellt werden:

  • Stickfuss
  • Säumerfuss
  • Kordelfuss
  • Overlockfuss
  • Stopffuss
  • Patchworkfuss
Übersicht des mitgelieferten Zubehörs der CARINA Creativ
Originalseite 5

Der Anschiebetisch

Wenn auf dem Freiarm genäht werden soll, in den Eingriff A fassen und die Box in Pfeilrichtung abziehen. (1)

Das Innere des Kombi-Nähtisches ist für Zubehör vorgesehen. Zum Öffnen die Klappe herunterdrücken. (2)

Anschließen der Maschine ans Stromnetz

Stecker (A) in die Maschine und Stecker (B) in die Wandsteckdose stecken. Hauptschalter einschalten. (1)

Fußanlasser: Mit dem Fußanlasser kann die Nähgeschwindigkeit reguliert werden. (2)

Nählicht: Hauptschalter (C) einschalten. (1)

Achtung: Verwenden Sie ausschließlich einen für diese Nähmaschine geeigneten und zugelassenen Fußanlasser (220–240 V).

Anschiebetisch abnehmen und Maschine ans Stromnetz anschließen
Originalseite 6

Birne auswechseln

Maschine vom Stromnetz trennen:

Schraube (A) auf der linken Seite am Ständerkopf lösen und die Abdeckung (B) entfernen.

Glühbirne (C) (max. 15 W) durch Drehen entfernen und ersetzen. Kopfdeckel wieder anschrauben.

Zweistufen-Nähfusshebel

Beim Nähen von extrem dicken Stoffen kann der Stoffdurchgang unter dem Nähfuss vergrössert werden, indem man den Nähfusshebel weiter anhebt. (A)

Glühbirne auswechseln und Zweistufen-Nähfusshebel
Originalseite 7

Nähfußdruck einstellen

Der Nähfußdruck ist auf normal eingestellt. Zum Nähen extremer Materialien kann der Nähfußdruck angepasst werden (dünne oder dicke Stoffe).

Zum Einstellen die Stellschraube für den Nähfußdruck mittels einer Münze drehen.

Für dünne Stoffe die Stellschraube gegen den Uhrzeigersinn drehen (weniger Druck) und für dicke Stoffe die Stellschraube im Uhrzeigersinn drehen (mehr Druck).

Einsetzen der Nadel (System 130/705H)

Ersetzen Sie die Nadel regelmässig, vor allem bei ersten Anzeichen von Nähschwierigkeiten. Setzen Sie die Nadel wie abgebildet ein. (1)

  1. Nadelbefestigungsschraube lösen und nach dem Einsetzen der Nadel wieder festschrauben.
  2. Flache Kolbenseite muss hinten sein. Nadel bis zum Anschlag am Ende des Schaftes einsetzen.
  3. Nadel so tief wie möglich einsetzen.

Achtung: Hauptschalter auf „O" stellen!

Die Nadel muss einwandfrei sein. (2) Nähschwierigkeiten entstehen bei:

  • krummer Nadel,
  • stumpfer Nadel,
  • beschädigter Nadelspitze.
Nähfußdruck einstellen und Nadel einsetzen
Originalseite 8

Montieren des Nähfusshalters

Nähfuss (a) hochstellen. Nähfusshalter (b) wie abgebildet montieren. (1)

Nähfuss einsetzen: Nähfuss-Stange (a) senken, bis die Rille (c) direkt oberhalb des Stifts (d) ist. Hebel (e) leicht nach vorne drücken. Nähfuss-Stange (a) senken — der Nähfuss (f) rastet ein. (2)

Nähfuss abnehmen: Nähfuss hochstellen. Hebel (e) leicht nach vorne drücken, und der Fuss ist frei. (3)

Einsetzen des Kantenlineals: Wie die Abbildung zeigt, das Kantenlineal (g) sorgfältig einschieben, z. B. für Säume, Falten usw. (4)

Achtung: Bei allen Manipulationen Hauptschalter auf „O" stellen!

Montieren des Nähfusshalters, Nähfuss einsetzen und abnehmen
Originalseite 9

Aufspulen des Unterfadens

  1. Garnrolle auf den Garnrollenhalter setzen. (1) Faden von der Garnrolle durch die Führung ziehen. (2)
  2. Leere Spule auf die Achse stecken. (3)
  3. Faden von Hand einige Male im Uhrzeigersinn um die leere Spule wickeln. Spule nach rechts in die Spulposition drücken. (3)
  4. Fußanlasser betätigen. Der Spulvorgang stellt automatisch ab, sobald die Spule voll ist. Spule zurückdrücken und entfernen. (4)

Achtung: Wenn sich die Spulerachse in der Spulposition befindet, wird der Nähvorgang automatisch unterbrochen und das Handrad gesperrt. Zum Nähen die Spulerachse nach links drücken (Nähposition).

Aufspulen des Unterfadens Schritt für Schritt
Originalseite 10

Spule einlegen

Beim Einsetzen und Herausnehmen der Spule muss die Nadel immer in Höchststellung sein.

  1. Anschiebetisch abnehmen, Klappdeckel öffnen. (1)
  2. Spulenkapsel mit einer Hand halten. Spule so einlegen, dass der Faden im Uhrzeigersinn abgespult wird (Pfeil). (2)
  3. Faden in den Schlitz und unter die Feder ziehen. (3)
  4. Spulenkapsel mit Zeigefinger und Daumen am Kläppchen halten. (4)
  5. Kapsel in die Greiferbahn einsetzen. (5)

Achtung: Hauptschalter auf „O" stellen!

Spule in die Spulenkapsel einlegen und Kapsel einsetzen
Originalseite 11

Oberfaden einfädeln

  1. Garnrolle auf den Garnrollenstift stecken, Garnrollenkappe aufsetzen.
  2. Faden durch die Führungsöse nach vorne zwischen die Spannungsscheiben führen.
  3. Nach unten und nach links unter die Führungsnase führen.
  4. Nach oben und von rechts nach links über den Fadengeber legen und nach vorne ziehen.
  5. Nach unten in die Fadenführung am Nadelhalter und von vorne nach hinten durch das Nadelöhr einfädeln.
  6. Den Faden am Fadenabschneider abschneiden.

Achtung: Hauptschalter auf „O" stellen! Nähfuss-Stange hochstellen, Fadenhebel in die höchste Position bringen.

Oberfaden in der Reihenfolge 1 bis 6 einfädeln
Originalseite 12

Einfädler

Achtung: Nähmaschine ausschalten (Hauptschalter auf „O" stellen).

Nadel ganz hochstellen. Nähfuss senken.

  1. Hebel des Einfädlers langsam senken und den Faden durch die Fadenführung wie abgebildet durchführen, dann nach rechts ziehen.
  2. Der Einfädler dreht sich automatisch in die Einfädelposition, und das Häkchen fährt durchs Nadelöhr.
  3. Faden vor der Nadel holen.
  4. Faden locker halten und den Hebel langsam loslassen. Das Häkchen dreht sich, zieht den Faden durchs Nadelöhr und formt dabei eine Schlinge. Faden ganz durchs Öhr ziehen.
Automatischen Nadeleinfädler verwenden
Originalseite 13

Fadenspannung

Unterfadenspannung (1)

Um die Fadenspannung des Unterfadens zu kontrollieren, wird die volle Spule in die Spulenkapsel gesteckt. Dann lässt man die Spulenkapsel samt Greifer am Fadenende hängen. Die Fadenspannung ist dann richtig, wenn sich die volle Spulenkapsel bei leichtem Schwingen ca. 5 bis 10 cm nach unten abrollt und dann ruhig hängen bleibt. Wenn sich die volle Kapsel zu leicht abrollt, ist die Fadenspannung zu leicht; rollt sie sich nur schwer oder gar nicht ab, ist die Fadenspannung zu stark.

Oberfadenspannung (2)

Grundeinstellung der Fadenspannung: „AUTO".

Für eine stärkere Oberfadenspannung die Skala auf die nächstgrössere Zahl drehen. Für eine leichtere Fadenspannung muss die nächst kleinere Zahl eingestellt werden.

  • A. Fadenspannung normal
  • B. Oberfadenspannung zu schwach
  • C. Oberfadenspannung zu stark

Achtung: Beste Spannungsergebnisse werden erreicht, wenn Ober- und Unterfaden identisch sind. Spannungen müssen nur verändert werden, wenn unterschiedliche Fäden verwendet werden.

Unter- und Oberfadenspannung prüfen und einstellen
Originalseite 14

Unterfaden heraufholen

  1. Ende des Oberfadens mit der Hand halten. Das Handrad nach vorne drehen, bis die Nadel wieder oben steht (eine volle Umdrehung). (1)
  2. Am Oberfaden leicht ziehen, damit der Unterfaden aus dem Stichloch gezogen wird. Beide Fäden unter dem Nähfuss nach hinten legen. (2)

Nähen

Rückwärtsnähen (Vernähen)

Am Anfang und Ende der Naht den Hebel nach unten drücken. Einige Stiche rückwärts nähen. Wird der Hebel losgelassen, näht die Maschine wieder vorwärts. (A/1)

Nähgut entfernen

Handrad drehen, um den Fadenhebel in die höchste Stellung zu bringen. Nähfuß anheben. Nähgut unter dem Nähfuß nach hinten ziehen. (2)

Faden abschneiden

Fäden mit beiden Händen halten und am Fadenabschneider (B) abschneiden. (3)

Unterfaden heraufholen, Rückwärtsnähen und Nähgut entfernen
Originalseite 15

Nadel-Faden-Tabelle

Grundsätzlich zu beachten: Je schwerer der Stoff, je dicker der Faden, desto stärker sollte die Nadel sein.

Stoffart Näharbeiten Nadelsystem 130/705H — Nadelsorte und Stärke Fadensorte
Feine Stoffe, z. B. Batist, Seide Nähte, Steppnähte Universalnadel 70 Baumwollfaden
Mittlere Stoffe, z. B. Baumwolle, Tuch Nähte, Steppnähte Universalnadel 80 Baumwollfaden, Synthetikfaden
Dicke Stoffe, z. B. Cord, Tweed Nähte, Steppnähte Universalnadel 90 Baumwollfaden, Synthetikfaden
Harte, feste Stoffe wie Jeans Nähte, Steppnähte Jeansnadel 90–110, Stretchnadel 80–90 Jeansfaden, Synthetikfaden
Elastische Stoffe, z. B. Jersey, Tricot Nähte, Steppnähte Stretchnadel 80–90 (Kugelspitze) Synthetikfaden
Für alle Stoffarten Stopfen, flicken, versäubern, Knopflöcher, feine Stickarbeiten Universalnadel 70–90 Stick- und Stopffaden, Baumwollfaden
Für feine bis mittlere Stoffarten Biesen nähen, Ziernähte, Doppelnaht Zwillingsnadel 70/80 Baumwollfaden
Für dickere Stoffarten Biesen nähen, Ziernähte, Doppelnaht Zwillingsnadel 80/90 Stickfaden, Baumwollfaden, Synthetikfaden
Lederimitation alle Näharbeiten Ledernadel 80–100 Synthetikfaden
Nadel-Faden-Tabelle mit passenden Nadeln und Fäden je Stoffart
Originalseite 16

Geradstich und Nadelposition

Für den Geradstich den Stichwahlknopf drehen, bis das gewünschte Symbol oder der Buchstabe im Sichtfenster erscheint.

Nadelposition rechts oder Mitte möglich.

Bedienelemente:

  1. Stichlängenknopf
  2. Stichanzeige
  3. Stichwahlknopf
  4. Rückwärtsnähtaste

Zick-Zack-Stich

Drehen Sie den Stichwahlknopf so, dass im Display der Zick-Zack-Stich erscheint. Mit diesem Knopf können Sie auch die Stichbreite wählen. (1)

Die Stichlänge für den Zick-Zack-Stich kann zwischen „0" und „4" eingestellt werden. Die normale Stichlänge beträgt „2.5" mm oder weniger. (2)

Geradstich mit Nadelposition und Zick-Zack-Stich einstellen
Originalseite 17

Blindsaumstich / Lingeriestich

Stichlängenknopf auf „1–2".

Für Säume, Vorhänge, Hosen, Röcke usw. Es gibt den Blindsaum für Stretch-Stoff und den Blindsaum für festen Stoff.

  1. Maschine wie abgebildet einstellen. (1)
  2. Den Stoff umlegen. (2)
  3. Den umgelegten Stoff unter den Nähfuß legen. Das Handrad von Hand nach vorne drehen, bis sich die Nadel ganz links befindet. Sie sollte die Stofffalte nur wenig anstechen. Ansonsten muss die Stichbreite korrigiert werden. (3)
  4. Das Führungslineal (4) an die Stofffalte bringen, indem Sie an der Schraube (5) drehen.
  5. Langsam nähen und den Stoff sorgfältig führen, damit sich seine Lage am Führungslineal nicht verändert.

Achtung: Es braucht etwas Übung, bis das Blindsaumnähen gelingt.

Blindsaumstich für Säume nähen
Originalseite 18

Overlock-Stich

Für Nähte, Nähen und Versäubern von Kanten sowie Sichtsäume.

Den Stichlängenknopf auf „S1" drehen. Die Stichbreite kann aufgrund des Stoffes eingestellt werden.

Overlock-Stich (1): entsprechende Position des Stichwahlknopfs. Für feine Stricksachen, Jersey, Kragenrand, Rippen.

Doppel-Overlock-Stich (2): entsprechende Position des Stichwahlknopfs. Für feine Stricksachen, Handstricksachen, Nähte.

Alle Overlockstiche eignen sich zum Nähen und Versäubern von Kanten und Sichtsäumen in einem Arbeitsgang. Beim Versäubern sollte die Stoffkante von der Nadel knapp übernäht werden.

Achtung: Neue Kugelspitznadel verwenden!

Overlock-Stich und Doppel-Overlock-Stich zum Versäubern
Originalseite 19

Knopf annähen

Stichlängenknopf auf „0". Stopfplatte einsetzen. (2) Knopfannähfuss anbringen. (1)

Knopf unter den Nähfuß und an die Knopfstelle des Stoffs legen. Nähfuß senken (3), die Stichwahl Geradstich wählen, den Stichbreitenknopf drehen, bis die Nadel exakt in das Loch des Knopfes einsticht, einige Sicherungsstiche nähen und dann das Handrad drehen.

Dann Stichwahl Zickzack wählen. Die Stichbreite nach dem Abstand zwischen den zwei Löchern des Knopfes anwählen, den Stichbreitenknopf drehen und das Handrad drehen, um zu prüfen, ob die Nadel rechts und links exakt in die Löcher des Knopfes einsticht.

Den Knopf mit etwa 10 Stichen annähen. Dann Stichwahl Geradstich wählen, den Stichbreitenknopf drehen, bis die Nadel exakt in das Loch des Knopfes einsticht, Handrad drehen und einige Sicherungsstiche nähen.

Wenn ein Stiel erforderlich ist, eine Stopfnadel auf den Knopf legen und nähen. (4) Für Knöpfe mit vier Löchern zunächst die hinteren zwei Löcher und dann die vorderen zwei Löcher nähen.

Knopf mit dem Knopfannähfuss annähen
Originalseite 20

Knopfloch

Stichlängenknopf auf „0.5–1".

Vorbereitung

  1. Zickzack-Nähfuß durch den Knopflochnähfuß austauschen.
  2. Durchmesser des Knopfes messen und zur Länge 0.3 cm addieren für das Aufzeichnen des Knopfloches auf das Nähgut.
  3. Stoff unter den Nähfuß legen, so dass die Markierung des Nähfußes mit der Kennzeichnung des Nähgutes übereinstimmt. Nähfuß absetzen, so dass die Markierung auf dem Stoff zur Mitte des Stichloches vom Nähfuß passt.

Weitere Abfolge: In Nähstich-Position (b) und (d) nicht zu viele Stiche machen. Mit dem Pfeiltrenner das Knopfloch jeweils vom Riegel zur Mitte hin aufschneiden.

Tipp:

  • Eine leicht reduzierte obere Fadenspannung ergibt bessere Resultate.
  • Für dünne oder empfindliche Materialien ein Seidenpapier oder evtl. eine Zeitung unterlegen.
  • Für elastische Stoffe einen Einlauffaden mitführen, der mit einem Zickzack-Stich übernäht werden sollte. (e)

Immer vorab ein Probeknopfloch nähen.

Knopfloch in vier Schritten nähen und aufschneiden
Originalseite 21

Reissverschluss einnähen

Stichlängenknopf auf „1–4".

Maschine wie abgebildet einstellen. Stichwahl Geradstich wählen.

Der Reissverschlussfuss kann rechts oder links eingesetzt werden, je nachdem, auf welcher Seite des Nähfusses genäht wird. (1/2)

Um dem Reissverschluss-Schieber auszuweichen, die Nadel im Stoff stecken lassen, den Nähfuss anheben und den Schieber hinter den Fuss rücken.

Es ist auch möglich, eine Kordel einzunähen. Den Stichlängenknopf zwischen „1" und „4" stellen (je nach Stoffdicke). (3)

Reissverschluss mit dem Reissverschlussfuss einnähen
Originalseite 22

Nähen mit dem Säumerfuss

Stichlängenknopf auf „1–4".

Der Säumerfuss ist ein Zubehörteil, das nicht mit der Maschine mitgeliefert wird.

Maschine wie abgebildet einstellen. Stichwahl Geradstich wählen.

Für den Saum von feinen oder glatten Stoffen. Die Kante des Stoffs versäubern. Stoffkante zweimal 3 mm (1/8") falten. 4–5 Stiche nähen. Fäden nach hinten ziehen.

  1. Nadel in den Stoff einstechen. Den Saumfuß anheben und die Falte in den Saumfuß führen. (1)
  2. Stoff zu sich ziehen und den Saumfuß wieder senken. Das Nähen starten. Stoff mit der Hand halten und in den Saumfuß führen. (2)
Schmalen Saum mit dem Säumerfuss nähen
Originalseite 23

Genähter Zickzack

Stichlängenknopf auf „1–3". Den genähten Zickzack-Stich wählen.

Elastisch nähen und Spitzen aufsetzen, ausbessern, Risse flicken, Kanten verstärken.

  1. Flicken aufsetzen. (1)
  2. Beim Flicken von Rissen ist es ratsam, ein Stückchen Stoff zu unterlegen (Verstärkung). Erst über die Mitte nähen, dann beidseitig knapp überdecken. Je nach Art des Gewebes und der Beschädigung 3–5 Reihen nähen. (2)
Genähter Zickzack zum Flicken und Verstärken
Originalseite 24

Dreifach-Stiche

Maschine wie abgebildet einstellen.

Dreifach-Geradstich für Strapaziernähte (1/3): Stichwahl Geradstich wählen. Stichlängenknopf auf „S1" drehen. Die Maschine näht zwei Stiche vorwärts und einen Stich zurück. Dies ergibt eine dreifache Verstärkung.

Dreifach-Zickzack-Stich (2/4): Stichwahl Zickzack wählen. Für Strapaziernähte und Säume sowie Ziernähte. Stichlängenknopf auf „S1" drehen. Der Dreifach-Zickzack-Stich eignet sich für feste Stoffe wie Jeans, Kordsamt usw.

Dreifach-Geradstich und Dreifach-Zickzack-Stich für Strapaziernähte
Originalseite 25

Wabenmuster-Stich

Maschine wie abgebildet einstellen. Den Wabenmuster-Stich wählen. Stichlängenknopf auf „S1" stellen.

Für Nähte, Säume, T-Shirts, Unterwäsche usw.

  1. Dieser Stich kann für verschiedene Jersey-Arten sowie auch für Webstoffe verwendet werden. (1)
  2. Saum ca. 1 cm (1/4") von der Schnittkante entfernt nähen und den restlichen Stoff abschneiden. (2)
Wabenmuster-Stich für elastische Säume nähen
Originalseite 26

Nähen mit Kordelfuss

Stichlängenknopf auf „1–4".

Der Kordelfuss ist ein Sonderzubehör, das Sie zu Ihrer Maschine kaufen können.

Maschine wie abgebildet einstellen. Stichwahl Zickzack wählen.

Für Ziereffekt, Kissen, Tischdecke usw. Verschiedene Stiche eignen sich zum Einnähen der Kordel, z. B. Zickzack-Stich, Dreifach-Zickzack-Stich, Zierstiche.

Die Kordel unter die Feder des Kordelfusses führen. 1–3 Stiche nähen. Die Stichbreite je nach der Anzahl der Kordeln einstellen und den Stich wählen. (1/2)

Kordel mit dem Kordelfuss aufnähen
Originalseite 27

Stopfen

Stichlängenknopf auf „0".

Der Stopffuß ist ein Sonderzubehör, das Sie zu Ihrer Maschine kaufen können.

Maschine wie abgebildet einstellen. (1) Stichwahl Geradstich wählen. Stopfplatte einsetzen. (2) Nähfusshalter entfernen. (3)

Stopffuß einsetzen. Der Hebel (a) soll sich hinten über der Nadelhalterschraube (b) befinden. Stopffuß mit dem Zeigefinger kräftig von hinten andrücken und die Schraube (c) festziehen. (4)

Zuerst das Loch umnähen (Sicherung der Maschen). Die erste Reihe immer von links nach rechts arbeiten. Arbeit eine Vierteldrehung drehen und übernähen. (5) Für ein besseres Nähergebnis empfehlen wir einen Stopfring.

Achtung: Nach Beendigung dieser Näharbeit die Stopfplatte wieder entfernen.

Stopfen mit dem Stopffuß und der Stopfplatte
Originalseite 28

Nutzstiche / Raupennähte

Stichlängenknopf auf „0.5–2". Maschine wie abgebildet einstellen und den passenden Stich wählen. Stichbreitenknopf und Stichlängenknopf je nach verwendetem Stoff einstellen.

Muschelsaumstich (1): Für dekorative Kantenabschlüsse. Geeignet für Abschlüsse in dünneren, festen und elastischen Materialien. Der Zickzackausschlag sollte den Stoff ganz knapp aussen anstechen, damit der Muscheleffekt entsteht.

Kräuselstich (2): Für Säume, Sets, Tischtücher. Sehr dekorative Fugennaht mit Hohlraumeffekt. Einreihen mit Garn oder Gummifaden.

Universalstich (3): Für flache Verbindungsnaht, Gummiband annähen, Sichtsäume. Dieser Stich kann in verschiedenen festen Materialien und Maschenmaterialien eingesetzt werden.

Raupennähte: Der Stickfuss ist ein Zubehörteil, das nicht mit der Maschine mitgeliefert wird. Den passenden Stich wählen. Raupennähte und Dekorstiche mit dem Raupennahtfuss nähen. Dieser Nähfuss verfügt an der Fussunterseite über eine ganzflächige Aussparung, die es ermöglicht, problemlos über dicke Stichformationen wie dichte Zickzackstiche zu gleiten und den Stoff schön gleichmässig zu transportieren.

Die Raupennahtstiche und Dekorstiche können selbst umgestaltet werden, indem die Stichlängen und -breiten verstellt werden. Am besten auf Stoffresten verschiedene Sticharten und Einstellungen ausprobieren.

Nutzstiche und Raupennähte mit passendem Nähfuss
Originalseite 29

Absteppen / Quilten

Stichlängenknopf auf „1–4".

Der Patchworkfuss ist ein Sonderzubehör, das Sie zu Ihrer Maschine kaufen können.

Maschine wie abgebildet einstellen. (1) Stichwahl Geradstich („A") wählen.

Kantenlineal in den Nähfusshalter schieben und den Abstand wunschgemäss verstellen. Stoff verschieben und parallele Linien nähen, dabei das Kantenlineal der genähten Linie entlang führen.

Für den Saum von feinen oder glatten Stoffen: Die Kante des Stoffs versäubern. Stoffkante zweimal 3 mm (1/8") falten. 4–5 Stiche nähen. Fäden nach hinten ziehen. Nadel in den Stoff einstechen. Den Saumfuß anheben und die Falte in den Saumfuß führen. (2)

Stoff zu sich ziehen und den Saumfuß wieder senken. Das Nähen starten. Stoff mit der Hand halten und in den Saumfuß führen. (3)

Absteppen und Quilten mit Kantenlineal
Originalseite 30

Hohlsaum nähen

Stichlängenknopf auf „S1".

Die folgenden Stiche werden benötigt, um zwei Stück Stoff zusammenzufügen und gleichzeitig einen Abstand zwischen den Kanten zu wahren.

  1. Stoffkanten für den Saum umschlagen. Danach auf ein dünnes Papier heften und zwischen den beiden Stücken einen schmalen Abstand belassen.
  2. Musteranwahl auf den Wabenmuster-Stich stellen. Stichlänge auf „S1".
  3. Den Kanten entlang nähen, dabei beide Fäden bei Nähbeginn leicht anziehen. Einen dickeren Faden verwenden.
  4. Nachher die Heftfäden und das Papier entfernen. Zum Schluss alle Fäden auf der Rückseite verknoten.
Hohlsaum mit Abstand zwischen zwei Stoffkanten nähen
Originalseite 31

Applikation

Stichlängenknopf auf „0.5–1".

Maschine wie abgebildet einstellen. Stichwahl Zickzack wählen. Eine kleine Stichbreite wählen (alle Modelle). Die Stichlänge je nach Bedarf wählen.

  1. Das Applikationsmotiv ausschneiden und auf den Unterstoff heften.
  2. Die Musterkonturen übernähen.
  3. Die Nahtzugabe sauber abschneiden.
  4. Den Heftfaden entfernen.
  5. Den Oberfaden und Unterfaden unter der Applikation verknoten.

Tipp: Statt des Heftens kann auch Textilsprühkleber verwendet werden.

Applikation aufnähen mit Zickzack-Stich
Originalseite 32

Monogramm und Sticken mit Stickrahmen

Stichlängenknopf auf „0".

Maschine wie abgebildet einstellen. Den Nähfuß und den Nähfußhalter entfernen. Die Nähfußstange senken. Stichwahl Zickzack wählen. Die Stichbreite je nach Bedarf wählen. Stopfplatte einsetzen. (1)

Vorbereitung für Monogramm und Sticken

  1. Die gewünschten Buchstaben oder Muster auf dem Stoff zeichnen.
  2. Stickflies unter den Stoff legen.
  3. Den Stoff im Stickrahmen einspannen.
  4. Den Stoff unter die Nadel legen. Darauf achten, dass die Nähfußstange in niedrigster Stellung ist.
  5. Das Handrad nach vorne drehen, um den Unterfaden heraufzuholen. Einige Sicherungsstiche nähen.
  6. Den Stickrahmen mit Daumen und Zeigefinger beider Hände halten und den Stoff mit Mittelfinger und Ringfinger drücken.

Tipp: Stickflies wird verwendet, um den Stoff zu stabilisieren.

Monogramm und Sticken mit dem Stickrahmen
Originalseite 33

Obertransportfuss

Der Obertransportfuss ist ein Zubehörteil, das nicht mit der Maschine mitgeliefert wird.

Anwendung des Obertransportfusses: Nähen aller möglichen Arten von Web- und Stickstoffen, Wolldecken, Seide, Vinylstoffen, synthetischem Leder usw. Der Obertransportfuss gleicht den Transport des Ober- und Unterstoffes aus und verbessert die Abstimmung von Plaid, Streifen und Muster. Er vermeidet einen ungleichmässigen Transport des problematischen Stoffes.

Vorbereitung: Maschine wie abgebildet einstellen. Stichwahl Geradstich („A") wählen. Mittlere Nadelposition wählen. Die Stichlänge je nach Bedarf wählen.

  1. Den Nähfuß anheben.
  2. Nähfuss und Halter entfernen.
  3. Den Obertransportfuss wie folgt einsetzen:
    • Die Nadelbefestigungsschraube muss zwischen der Gabel sitzen. (2)
    • Den Obertransportfuss an der Nähfussstange befestigen. (3)
    • Schraube festziehen.
  4. Kontrollieren, ob die Nadelbefestigungsschraube fest angezogen ist.
  5. Den Unterfaden heraufholen.
  6. Beide Fäden unter den Fuss legen.
Obertransportfuss einsetzen und verwenden
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Wartung der Maschine

Stichplatte entfernen: Handrad drehen, bis die Nadel in Höchststellung ist. Mit dem Schraubenzieher die beiden Schrauben lösen und die Stichplatte entfernen. (1)

Reinigen des Transporteurs: Spulenkapsel entfernen. Mit dem Pinsel den ganzen Bereich reinigen. (2)

Reinigen und Ölen des Greifers: Spulenkapsel entfernen. Die beiden Greiferhalterungen (a) wie abgebildet nach aussen drehen. Greiferhaltering (b) und Greifer (c) entfernen und mit einem weichen Tuch reinigen. Bei (d) mit Nähmaschinenöl (1–2 Tropfen) leicht ölen. Handrad drehen, bis der Greifertreiber (e) links steht. Greifer (c) einsetzen. Greiferhaltering (b) einsetzen und Greiferhalterung (a) wieder schliessen.

Spulenkapsel und Stichplatte wieder einsetzen.

Wichtig: Rückstände wie Staub und Fadenreste müssen von Zeit zu Zeit entfernt werden. Ihre Nähmaschine sollte regelmässig fachkundig gewartet werden.

Stichplatte entfernen, Transporteur und Greifer reinigen und ölen
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Beheben von Störungen

Tritt beim Nähen ein Problem auf, hilft Ihnen die folgende Übersicht bei der Ursachensuche und der Behebung.

Störung Ursache Fehlerbehebung
Oberfaden reisst 1. Die Maschine ist falsch eingefädelt. 2. Die Fadenspannung ist zu stark. 3. Der Faden ist zu dick für die Nadel. 4. Die Nadel ist nicht richtig montiert. 5. Der Faden hat sich um den Spulenhalter gewickelt. 6. Die Nadel ist beschädigt. 1. Maschine (Fadenlauf) und Nadel neu einfädeln. 2. Die obere Fadenspannung reduzieren (kleinere Zahl / „AUTO"). 3. Eine grössere Nadel verwenden. 4. Nadel neu montieren (flache Seite nach hinten). 5. Spule abnehmen und Faden abwickeln. 6. Nadel ersetzen.
Unterfaden reisst 1. Die Spulenkapsel ist nicht richtig eingesetzt. 2. Die Spulenkapsel ist falsch eingefädelt. 3. Die Spannung des Unterfadens ist zu stark. 1. Spulenkapsel neu einsetzen und am Faden ziehen. Wenn er leicht abrollt, ist es richtig. 2. Spule und Kapsel überprüfen. 3. Fadenspannung des Unterfadens laut Anweisung korrigieren.
Fehlstiche 1. Die Nadel ist falsch montiert. 2. Die Nadel ist beschädigt. 3. Die falsche Nadel ist montiert. 4. Der falsche Fuss ist montiert. 1. Nadel neu montieren (flache Seite nach hinten). 2. Nadel erneuern. 3. Nadelgrösse dem Stoff und Faden anpassen. 4. Kontrollieren, ob der richtige Fuss montiert ist.
Nadelbruch 1. Die Nadel ist beschädigt. 2. Die Nadel ist nicht richtig montiert. 3. Stoff zu dick / falsche Nadelgrösse. 4. Der falsche Fuss ist montiert. 1. Nadel ersetzen. 2. Nadel richtig montieren (flache Seite nach hinten). 3. Nadel dem Stoff und Faden anpassen. 4. Richtigen Fuss benutzen.
Beim Nähen entstehen Schlingen 1. Die Maschine ist nicht richtig eingefädelt. 2. Die Spulenkapsel ist nicht richtig eingefädelt. 3. Nadel-/Stoff-/Faden-Verhältnis stimmt nicht. 4. Falsche Fadenspannung. 1. Maschine korrekt einfädeln. 2. Kapsel wie aufgezeigt einfädeln. 3. Nadelgrösse muss mit Faden und Stoff übereinstimmen. 4. Fadenspannung korrigieren.
Die Nähte ziehen sich zusammen oder kräuseln sich 1. Die Nadel ist zu dick für den Stoff. 2. Die Fadenspannung ist zu stark. 1. Feinere Nadel verwenden. 2. Fadenspannung überprüfen.
Unregelmässige Stiche, unregelmässiger Transport 1. Der Faden ist zu schwach. 2. Die Spulenkapsel ist falsch eingefädelt. 3. Der Stoff wird beim Nähen gezogen. 1. Bessere Fadenqualität verwenden. 2. Kapsel neu einfädeln und richtig einsetzen. 3. Stoff nicht ziehen — er muss automatisch transportiert werden.
Die Maschine ist laut und ruppig 1. Die Maschine muss geölt werden. 2. Fusseln und Ölreste kleben am Greifer oder an der Nadelstange. 3. Minderwertiges Öl, das die Maschine verklebt, wurde verwendet. 4. Die Nadel ist beschädigt. 1. Maschine nach Anweisung ölen. 2. Greifer und Transporteur gemäss Anweisung reinigen. 3. Maschine nur mit Nähmaschinenöl ölen. 4. Nadel ersetzen.
Die Maschine ist blockiert 1. Faden im Greifer eingeklemmt. 2. Spulerwelle zum Aufspulen steht rechts. 1. Oberfaden und Spulenkapsel entfernen, von Hand das Handrad ruckartig vor- und rückwärts drehen, Fadenreste entfernen. Nach Anweisung ölen. 2. Spulerwelle nach links drücken.
Störungstabelle mit Ursachen und Fehlerbehebung
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Entsorgung und technische Daten

Entsorgungshinweise

Gebrauchte Elektro- und Elektronikgeräte dürfen gemäß europäischer Vorgaben nicht mehr zum unsortierten Siedlungsabfall gegeben werden.

In Deutschland sind Sie gesetzlich verpflichtet, ein Altgerät einer vom unsortierten Siedlungsabfall getrennten Erfassung zuzuführen. Die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger (Kommunen) haben hierzu Sammelstellen eingerichtet, an denen Altgeräte aus privaten Haushalten Ihres Gebietes für Sie kostenfrei entgegengenommen werden.

Bitte informieren Sie sich über Ihren lokalen Abfallkalender oder bei Ihrer Stadt- oder Gemeindeverwaltung über die in Ihrem Gebiet zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der Rückgabe oder Sammlung von Altgeräten.

Elektrische Kenndaten

  • CARINA Creativ: 230 V, 50 Hz, 85 W — Schutzklasse II
  • Lampe: 230 V, 50 Hz, max. 15 W, E14
Entsorgungshinweise und elektrische Kenndaten der CARINA Creativ
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Häufige Fragen (FAQ)

Empfohlenes Nähgarn: Für ein gleichmäßiges Stichbild empfehlen wir, ausschließlich hochwertiges Ackermann-Nähgarn zu verwenden — z. B. die Ackermann Nähgarnbox (36 Farben). Alle Ackermann-Garne →

Wie stelle ich die Fadenspannung richtig ein?

Die Grundeinstellung der Oberfadenspannung ist „AUTO". Für eine stärkere Spannung drehen Sie die Skala auf die nächstgrössere Zahl, für eine leichtere auf die nächst kleinere Zahl. Die Unterfadenspannung ist richtig, wenn die volle Spulenkapsel bei leichtem Schwingen ca. 5 bis 10 cm nach unten abrollt und dann ruhig hängen bleibt. Beste Ergebnisse erzielen Sie, wenn Ober- und Unterfaden identisch sind — verändern Sie die Spannung nur, wenn Sie unterschiedliche Fäden verwenden.

Wie wechsle ich die Nadel richtig?

Die CARINA Creativ verwendet Nadeln des Systems 130/705H. Stellen Sie zuerst den Hauptschalter auf „O". Lösen Sie die Nadelbefestigungsschraube, nehmen Sie die alte Nadel heraus und setzen Sie die neue Nadel mit der flachen Kolbenseite nach hinten bis zum Anschlag ein. Ziehen Sie die Schraube anschließend wieder fest. Verwenden Sie nur gerade, einwandfreie Nadeln.

Der Oberfaden reißt ständig — was kann ich tun?

Häufige Ursachen sind falsches Einfädeln, eine zu starke Fadenspannung, ein für die Nadel zu dicker Faden, eine falsch montierte oder beschädigte Nadel oder ein Faden, der sich um den Spulenhalter gewickelt hat. Fädeln Sie Maschine und Nadel neu ein, reduzieren Sie die Oberfadenspannung (kleinere Zahl oder „AUTO"), wählen Sie eine passende Nadelstärke und setzen Sie die Nadel neu ein oder tauschen Sie sie aus.

Warum entstehen Fehlstiche?

Meist ist die Nadel falsch montiert, beschädigt, in der falschen Größe oder es ist der falsche Nähfuß montiert. Setzen Sie die Nadel neu ein (flache Seite nach hinten), erneuern Sie sie bei Bedarf und passen Sie Nadelgröße sowie Nähfuß an Stoff und Faden an.

Die Nähmaschine ist blockiert — wie löse ich das?

Der Faden hat sich vermutlich im Greifer verklemmt. Nehmen Sie Oberfaden und Spulenkapsel heraus, drehen Sie das Handrad von Hand ruckartig vor und zurück und entfernen Sie alle Fadenreste. Ölen Sie die Maschine anschließend nach Anweisung. Prüfen Sie außerdem, ob die Spulerachse links steht (Nähposition) — steht sie rechts, ist das Handrad zum Aufspulen gesperrt.

Ihr Problem lässt sich so nicht beheben?

Wenn es nach diesen Hinweisen bleibt, kann eine fachkundige Durchsicht helfen: Bei der Inspektion & Wartung reinigen, ölen und justieren wir Ihre CARINA Creativ und prüfen die Funktionen. Ihre gesetzlichen Gewährleistungsrechte bleiben davon unberührt.

Inspektion & Wartung für Ihre CARINA Creativ →

Service für Ihre CARINA Creativ

Dieses Modell wird nicht mehr verkauft — für Pflege und Betrieb sind wir weiter da: Inspektion & Wartung, passendes Ackermann-Nähgarn und Zubehör.

Passendes Zubehör: Ackermann-Garne · Nadeln · Zubehör

Diese Online-Anleitung ergänzt die Original-Bedienungsanleitung, sie ersetzt sie nicht.