2 · Bedienung Schritt für Schritt (Fortsetzung)
Kantenumnähfuß
Kantenumnähfuß – bei Ihrem CARINA Diamond Nähcomputer.
① Kantenumnähfuß einsetzen. ② Stoffkante beim Nähen an die Führung am Fuß anstoßen lassen.
ACHTUNG: Den Kantenumnähfuß nur für die Direktstiche 05 und 08 benutzen und dabei die Stichbreite breiter als „5.0“ einstellen. Bei Verwendung von anderen Sticharten und Stichbreiten als den empfohlenen, kann es sein, dass die Nadel auf den Nähfuß aufschlägt und bricht.
Universalnähfuß
③ Universalnähfuß einsetzen. ④ Beim Kantennähen den Nähfuß so auf der Stoffkante platzieren, dass die rechten Nadeleinstiche knapp über die Kante hinaus ins Leere gehen.

Blindsaum
Blindsaum – bei Ihrem CARINA Diamond Nähcomputer.
B-10: Blindsaum auf Webstoffen B-11: Blindsaum auf Stretch-Stoffen
HINWEIS: Für Blindsäume benötigt man etwas Übung. Immer zuerst eine Nähprobe nähen.
① Stoff wie abgebildet falten, so dass die Stoffrückseite oben liegt. ② Stoff unter den Nähfuß legen. Handrad von Hand vorwärts (im Gegenuhrzeigersinn) drehen, bis die Nadel ganz nach links schwingt. Die Nadel sollte den Stoffbruch nur knapp fassen. Wird der Stoffbruch nicht gefasst, Stichbreite entsprechend korrigieren. ③ Führung (b) durch Drehen am Knopf (a) so einstellen, dass der Stoffbruch anstößt. ④ Langsam nähen und den Stoff sorgfältig der Führung entlang laufen lassen. ⑤ Stoff umdrehen.
A Stoffrückseite B Kantenumnähstiche

Knöpfe annähen
Knöpfe annähen – bei Ihrem CARINA Diamond Nähcomputer.
① Wählen Sie Stichmuster 05 aus der Gruppe B (Knopfannähstich). Knopfannähfuß einsetzen. Schalter zum Senken bzw. Heben des Transporteurs auf (Symbol) stellen, um den Transporteur zu senken. ② Nähgut unter den Nähfuß legen. Knopf auf die gewünschte Stelle legen und Nähfuß senken. ③ Stichbreite auf „2.5 – 4.5“ einstellen, entsprechend dem Abstand zwischen den beiden Löchern im Knopf. ④ Handrad von Hand drehen um zu überprüfen, ob die Nadel tatsächlich genau ins linke und rechte Knopfloch sticht. ⑤ Vor dem Nähen Taste für automatisches Vernähen drücken. Damit werden automatisch Vernähstiche zu Nähbeginn und Nähende ausgeführt. Damit der Knopf einen „Stiel“ oder „Hals“ erhält, eine Stopfnadel auf den Knopf legen und nähen. ⑥ Bei Knöpfen mit 4 Löchern zuerst die vorderen zwei nähen, dann auf die anderen zwei verschieben und Vorgang wiederholen.

Knopflöcher nähen
So nähen Sie mit Ihrem CARINA Diamond automatische Knopflöcher.
5-16: Für leichte bis mittelschwere Stoffe 16-17: Für horizontale Knopflöcher an Blusen und Hemden aus leichtem bis mittelschwerem Stoff 17-18: Für leichte bis mittelschwere Stoffe 18-19: Für horizontale Knopflöcher auf dicken Geweben 19-20: Für leichte bis mittelschwere Stoff 20-21: Für Jeans oder dehnbares Gewebe einer groben Bindung 21-22: Für dehnbares Gewebe
HINWEIS: Vor dem Ausnähen des Knopfloches auf dem Nähgut zuerst eine Probe auf einem Stoffrest des gleichen Stoffes nähen.
① Platzierung der Knopflöcher auf dem Stoff markieren. Die maximale Knopflochlänge beträgt 3 cm. (Insgesamt: Durchmesser + Dicke von Knopf)
② Bringen Sie den Knopflochfuß an. Ziehen Sie die Knopfhalterplatte aus und legen Sie den Knopf ein. Die Größe des Knopfloches wird durch den in den Knopfhalter eingelegten Knopf bestimmt. Ziehen Sie den Faden durch die Öffnung im Fuß hindurch unter den Nähfuß.

③ Knopflochstich wählen. Stichbreite und Stichlänge einstellen (je nach gewünschter Breite und Dichte). Stoff so unter den Nähfuß legen, dass die Mitte-Markierung auf dem Nähfuß mit der eingezeichneten Knopflochlinie übereinstimmt. Nähfuß senken. ④ Knopflochhebel herunterziehen und darauf achten, dass er hinter den Halter am Knopflochfuß zu stehen kommt (siehe Abbildung). ⑤ Oberfadenende leicht festhalten und zu nähen beginnen.
HINWEIS: Führen Sie den Stoff mit der Hand. Nachdem das Knopfloch genäht ist und bevor die Maschine stoppt, näht sie automatisch einige Vernähstiche.
Hinweis: Bitte beachten: Bei der Anwahl eines Knopflochmusters erscheint auf der LCD-Anzeige das Symbol (Symbol), um Sie daran zu erinnern, den Knopflochhebel zu senken.

⑥ Knopflöcher werden von vorn nach hinten (im Knopflochfuß) genäht, wie abgebildet.
⑦ Knopfloch zwischen den Raupen mit dem Pfeiltrenner auftrennen, ohne dabei die Stiche der beiden Raupennähte zu fassen und zu durchtrennen. Stecknadeln an den beiden Riegeln als Stopper einsetzen.

Mit Einlagegarn verstärkte Knopflöcher
Mit Einlagegarn verstärkte Knopflöcher – bei Ihrem CARINA Diamond Nähcomputer.
Bei Knopflöchern auf elastischen Stoffen ist es empfehlenswert, mit Garneinlage zu arbeiten.
① Knopflochfuß einsetzen und Einlagegarn hinten am Nähfuß einhaken und unter dem Nähfuß durchführen. Die beiden Fadenenden auf die Fußvorderseite bringen, in die Rillen einlegen und sie vorübergehend verknöpfen. Nähfuß senken und zu nähen beginnen. Stichbreite der Dicke des Einlagegarns anpassen.
② Nach Fertigstellung an den Enden des Einlagegarns sorgfältig ziehen, damit sie schon straff in den Raupen liegen. Die überschüssigen Fadenenden anschließend abschneiden.
HINWEIS: Es wird empfohlen, die Stoffrückseite mit Vlies zu verstärken.

Ösenstich
Ösenstich – bei Ihrem CARINA Diamond Nähcomputer.
① Wählen Sie Stichmuster 22 aus der Gruppe B (Ösenstich) und bringen Sie den Nähfuß A an.
② „+“ bzw. „–“ der Stichbreitentasten drücken, um die gewünschte Ösengröße zu wählen.
Ösengrößen: A Groß: 7,0 mm B Mittel: 6,0 mm C Klein: 5,0 mm
③ Stechen Sie die Nadel am Nähanfangspunkt in den Stoff ein. Dann den Nähfuß senken. Am Ende werden automatisch Vernähstiche ausgeführt. Dann hält der Nähcomputer.
④ Durchstechen Sie die Ösenmitte mit einer Ösenstanze. Diese ist nicht Bestandteil des Lieferumfangs.

Stopfen
Stopfen – bei Ihrem CARINA Diamond Nähcomputer.
① Wählen Sie Stichmuster 23 der Gruppe B (Stopfen). Den Nähfuß durch den Knopflochfuß ersetzen.
② Oberstoff und Verstärkungsvlies zusammenheften. Stellen Sie die Breite der Stopfreihen mit den Stichbreitentasten ein. Senken Sie den Nähfuß über der Mitte der beschädigten Stelle bzw. des Risses.
③ Den Knopfhalter am Knopflochfuß nach hinten ziehen und die gewünschte Länge einstellen.
④ Länge und Breite eines Stopfbereichs können zwar eingestellt werden, allerdings beträgt die Höchstlänge 2,6 cm und die Höchstbreite 7 mm.
a Länge der Stopffläche b Breite der Stopffläche

⑤ Stoff so platzieren, dass die Nadel 2 mm vor der zu stopfenden Fläche steht. Nähfuß senken.
HINWEIS: Drücken Sie den vorderen Teil des Nähfußes nicht hinein, wenn Sie den Nähfuß senken, sonst stimmt die Größe der Stopffläche nicht mehr.
⑥ Führen Sie den Oberfaden durch die Öffnung im Knopflochfuß. Ziehen Sie den Knopflochhebel nach unten. Er kommt hinter dem Halter am Nähfuß zu stehen. Halten Sie das Oberfadenende mit der linken Hand leicht fest und beginnen Sie zu nähen.
Hinweis: Bitte beachten: Beim Wählen eines Knopfloches oder Stopfmusters erscheint auf dem Display dieses Symbol [Symbol PUSH], um Sie daran zu erinnern, dass der Knopflochhebel gesenkt werden muss.
⑦ Stopfreihen werden von vorne des Nähfußes nach hinten genäht, wie gezeigt.
⑧ Ist die zu stopfende Fläche groß, kann die eingestellte Stopffläche mehrmals ausgenäht werden (oder quer übernäht werden), um ein besseres Nähergebnis zu erzielen.

Reißverschluss einnähen
Reißverschluss einnähen – bei Ihrem CARINA Diamond Nähcomputer.
ACHTUNG: Reißverschlussfuß nur zum Nähen mit der Nadelposition in der Mitte (3.5) und Geradstich verwenden! Bei Verwendung von anderen Sticharten oder einer anderen Nadelposition kann die Nadel auf den Nähfuß aufschlagen und brechen.
① Reißverschlussschlitz auf dem Kleidungsstück zuheften.
② Nahtzugabe auseinander bügeln. Reißverschluss mit der Vorderseite nach unten auf die Nahtzugabe legen, so dass die Zähnchen an die Nahtlinie stoßen. Reißverschlussband heften.
③ Reißverschlussfuß einsetzen. Beim Nähen der linken Reißverschlussseite die rechte Seite des Nähfußstegs am Halter befestigen.
④ Beim Nähen der rechten Reißverschlussseite die linke Seite des Nähfußstegs am Halter befestigen.
⑤ Linke Reißverschlusshälfte von unten nach oben einnähen.
⑥ Unten quer über die Naht nähen, dann die rechte Seite nähen. Heftfaden herausziehen. Bügeln.

① Reißverschlussschlitz auf dem Kleidungsstück zuheften.
② Auf die linke Nahtzugabe umfalten. Rechte Nahtzugabe um 3 mm umfalten.
③ Reißverschlussfuß einsetzen. Beim Nähen der linken Reißverschlussseite die rechte Seite des Nähfußstegs am Halter befestigen. Beim Nähen der rechten Reißverschlussseite die linke Seite des Nähfußstegs am Halter befestigen.
④ Linke Reißverschlusshälfte von unten nach oben einnähen.
⑤ Nähgut auf die rechte Stoffseite wenden und unten quer durchnähen, dann die rechte Reißverschlussseite nähen.
⑥ Etwa 5 cm vor dem oberen Ende des Reißverschlusses anhalten. Heftfaden herausziehen und Reißverschluss öffnen. Naht fertignähen.

Schmalsäumen
Schmalsäumen – bei Ihrem CARINA Diamond Nähcomputer.
* Der Rollsaumfuß gehört zum Sonderzubehör und ist nicht im Lieferumfang dieses Nähcomputers enthalten.
① Stoffkante über etwa 5 cm um 3 mm umfalten, dann nochmals 3 mm.
② Handrad zu sich hin drehen, bis die Nadel in den Saum einsticht, dann Nähfuß senken.
Nähen Sie ein paar Stiche, dann den Nähfuß hochstellen. Saum in die spiralförmige Öffnung am Rollsaumfuß einführen. Stoff dabei vorwärts und rückwärts bewegen, bis der Saum einrollt.
③ Nähfuß senken und langsam nähen, dabei die offene Stoffkante schon von vorn in die Spirale des Rollsaumfußes führen.

Schnur aufnähen
Schnur aufnähen – bei Ihrem CARINA Diamond Nähcomputer.
Sie können eine, zwei oder drei Kordeln übernähen um hübsche Strukturen auf Jacken, Westen oder Bordüren zu erhalten. Dazu kann Perlgarn, Strickwolle, Stickgarn, Kordel, Häkelgarn usw. verwendet werden.
* Der Schnuraufnähfuß gehört zum Sonderzubehör und ist nicht im Lieferumfang dieses Nähcomputers enthalten.
Einzelschnur aufnähen
① Muster auf den Stoff aufzeichnen. Schnur von rechts in die mittlere Rille am Schnuraufnähfuß einlegen. Schnur etwa 5 cm hinter dem Nähfuß hervorziehen. Die Rillen unter dem Nähfuß halten die Schnur am richtigen Ort, während sie übernäht wird. Stich auswählen und Stichbreite so einstellen, dass die Stiche knapp über die Schnur reichen. Nähfuß senken und langsam nähen, dabei die Schnur dem Muster entlang führen.
Dreifachschnur aufnähen
② Nähfaden nach links schieben und drei Schnüre in die Rillen unter dem Nähfuß einlegen. Etwa 5 cm jeder Schnur hinter dem Nähfuß hervorziehen. Gewünschtes Stichmuster auswählen und Stichbreite so einstellen, dass die Stiche knapp über die Schnüre reichen. Nähfuß senken und langsam nähen, dabei die Schnüre dem Muster entlang führen.

Raupennähte (Satinstiche)
Raupennähte (Satinstiche) – bei Ihrem CARINA Diamond Nähcomputer.
Nähen Sie Raupennähte und Dekorstiche mit dem Raupennahtfuß. Dieser Nähfuß verfügt an der Fußunterseite über eine Aussparung, die es ermöglicht, problemlos über dicke Stichformationen zu gleiten.
Die Raupennahtstiche und Dekorstiche können selber umgestaltet werden, indem die Stichlängen und Stichbreiten verstellt werden. Experimentieren Sie immer erst auf Stoffresten, bis Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind.
HINWEIS: Beim Nähen auf sehr leichten und dünnen Stoffen wird empfohlen, die Stoffrückseite mit Vlies zu verstärken.

Kantenlineal
Kantenlineal – bei Ihrem CARINA Diamond Nähcomputer.
* Der Quiltfuß gehört zum Sonderzubehör und ist nicht im Lieferumfang dieses Nähcomputers enthalten.
① Kantenlineal in den Nähfußhalter wie abgebildet einführen und auf die gewünschte Breite einstellen.
② Erste Reihe nähen und Stoff verschieben. Alle weiteren Reihen so nähen, dass das Lineal jeweils entlang der vorherigen Nählinie verläuft.

Kräuseln
Kräuseln – bei Ihrem CARINA Diamond Nähcomputer.
* Der Kräusler gehört zum Sonderzubehör und ist nicht im Lieferumfang dieses Nähcomputers enthalten.
① Nähfußhalter entfernen und Kräusler einsetzen. Den zu kräuselnden Stoff unter den Nähfuß legen. Nähen Sie eine Stichreihe. Der Stoff wird sich dadurch automatisch fälteln. Passen Sie je nach gewünschter Faltenfülle die Oberfadenspannung an. Eine tiefere Fadenspannung führt zu einer schwächeren Fältelung, eine höhere Spannung zu volleren Falten. Die Stichlängentaste kann ebenfalls zum Anpassen der Faltendichte verwendet werden. Je länger die Sticheinstellung, desto voller die Fältchen.
② Kräuseln und gleichzeitiges Annähen an ein glattes Stoffstück Der Kräusler weist unten einen Einschnitt auf (doppelte Sohle). Damit kann der ganz unten durchlaufende Stoffteil gekräuselt und direkt an den im Einschnitt durchlaufenden glatten Teil genäht werden (z. B. Rockbund). Nähfußhalter entfernen und Kräusler einsetzen. Zu kräuselnden Stoff mit der Vorderseite nach oben unter den Nähfuß legen. Obere Stofflage (bleibt ungekräuselt) mit der Vorderseite nach unten in den Fußeinschnitt legen. Die beiden Stofflagen wie abgebildet führen.
HINWEIS: Um die gewünschte Kräuselstärke herauszufinden, proben Sie am besten über je etwa 25 cm Länge am Stoff, der Bordüre oder Gummiband. So können Einstellungen je nach Wunsch einfacher vorgenommen werden. Immer am gleichen Stoff und im gleichen Fadenlauf wie nachher am Projekt proben. Kräuseln im Querfadenlauf ergibt hübschere Falten als auf dem Längsfaden.
HINWEIS: Nähen Sie langsam bis mittelschnell, um den Stoff besser im Griff zu haben.

Smoken
Smoken – bei Ihrem CARINA Diamond Nähcomputer.
① Steppen Sie mit dem Universalfuß gerade Linien im Abstand von 1 cm über den gesamten Bereich. Reduzieren Sie allenfalls die Oberfadenspannung leicht, damit sich der Unterfaden später besser zum Fälteln des Stoffes ziehen lässt.
② Faden auf einer Seite zusammen verknoten. An den Unterfäden ziehen und die Fältchen gleichmäßig verteilen. Faden auf der anderen Seite fixieren.
③ Fadenspannung reduzieren und allenfalls mit Dekorstich zwischen den Geradstichlinien nähen.
④ Fäden der Kräuselstichlinien herausziehen.

Frei geführtes Nähen
Frei geführtes Nähen – bei Ihrem CARINA Diamond Nähcomputer.
(Sticken, Stopfen, Monogramme)
* Der Stopf-/Stickfuß gehört zum Sonderzubehör und ist nicht im Lieferumfang dieses Nähcomputers enthalten.
① Schalter zum Senken bzw. Heben des Transporteurs auf ▼▼ (b) stellen, um den Transporteur zu senken.
② Nähfußhalter entfernen und Stopffuß einsetzen. Hebel (a) muss hinter der Nadelbefestigungsschraube (b) liegen. Stopffuß von hinten mit dem Zeigefinger fest an den Halter drücken und Schraube (c) anziehen.
Stopfen
HINWEIS: Freihandstopfen wird ohne Transporteur ausgeführt. Er ist versenkt. Das Nähgut wird mit den Händen transportiert. Man muss deshalb Nähgeschwindigkeit und Stofftransport in Übereinstimmung bringen.
③ Nähen Sie zuerst rund um die schadhafte Stelle, um die Stofffasern zu fixieren. Schieben Sie dann den Stopfrahmen unter der Nadel vor und zurück und übernähen Sie so die schadhafte Stelle. Nähen Sie dabei jeweils über den Rand der schadhaften Stelle hinaus und achten Sie darauf, dass die Stichreihen parallel und dicht nebeneinander verlaufen, mit gleich bleibender Stichlänge. Ist der Bereich mit Stichreihen gefüllt, drehen Sie das Nähgut und bedecken die Stelle noch mit Querreihen.

(Sticken, Stopfen, Monogramme)
① Sticken Nähen Sie den Musterumriss durch entsprechendes Bewegen des Stickrahmens nach. Mit gleichmäßiger Geschwindigkeit arbeiten. Musterflächen von außen nach innen füllen. Stiche dicht nebeneinander platzieren. Durch schnelleres Bewegen des Stickrahmens entstehen längere Stiche, durch langsameres Bewegen entstehen kürzere Stiche. Drücken Sie zum Fixieren der Fäden am Nähende die Taste „Auto-Lock“ (automatisches Vernähen).
② Monogramme Zickzackstich wählen und Stichbreite nach Bedarf einstellen. Mit gleichmäßiger Geschwindigkeit den Buchstaben nachnähen. Drücken Sie zum Fixieren der Fäden nach jedem Buchstaben die Taste „Auto-Lock“ (automatisches Vernähen).
* Der Stickrahmen wird nicht zum Nähcomputer mitgeliefert. Er ist separat erhältlich.

Obertransportfuß
Obertransportfuß – bei Ihrem CARINA Diamond Nähcomputer.
* Der Obertransportfuß gehört zum Sonderzubehör und ist nicht im Lieferumfang dieses Nähcomputers enthalten.
HINWEIS: Generell zuerst ohne Obertransportfuß versuchen zu nähen. Er sollte erst eingesetzt werden, wenn notwendig.
Der Stoff ist mit den üblichen Nähfüßen leichter zu führen und man hat eine bessere Sicht auf den Nähbereich. Dieser Nähcomputer bietet hervorragende Stichqualität auf sehr vielen Stoffen von feinen Chiffons bis mehrlagigen Jeansstoffen.
Mit dem Obertransportfuß wird der Transport der oberen und unteren Stofflagen ausgeglichen und er hilft beim exakten Zusammennähen von Karos, Streifen und Mustern. Er dient auch einem regelmäßigen Stofftransport auf schwierigen bzw. hochflorigen Stoffen, z. B. Samt oder Kord.
① Nähfußhebel heben, um Nähfußstange hochzustellen.
② Schraube an der Nähfußstange entfernen (im Gegenuhrzeigersinn drehen) und Nähfußhalter wegnehmen.
③ Obertransportfuß wie folgt befestigen: – Arm (a) passt über die Nadelbefestigungsschraube und Nadelstange (b). – Befestigungskopf aus Plastik (c) von links nach rechts an der Nähfußstange befestigen. – Nähfußstange senken. – Schraube wieder an der Nähfußstange festschrauben (im Uhrzeigersinn). – Sicherstellen, dass beide Schrauben (an der Nadel- und Nähfußstange) wieder fest angezogen sind.
④ Unterfaden heraufholen und Unter- wie Oberfaden hinter den Obertransportfuß ziehen.

Fagotten
Fagotten – bei Ihrem CARINA Diamond Nähcomputer.
① Umgebogene Kanten der Stoffteile mit einem Abstand von 4 mm auf ein Stück dünnes Papier oder wasserlösliches Vlies legen und heften.
② Nähfußmitte auf die Mitte zwischen den beiden Stoffbruchkanten ausrichten und nähen.
③ Papier nach dem Nähen entfernen.
A Dünnes Papier B Heften

Patchworkstiche
Patchworkstiche – bei Ihrem CARINA Diamond Nähcomputer.
① Die beiden Stoffteile rechte auf rechte Seite aufeinander legen und mit Geradstich steppen.
② Nahtzugaben öffnen und flach bügeln.
③ Nähfußmitte auf die Nahtlinie platzieren und die Nahtlinien übernähen.

Gestickte Bogenkante
Gestickte Bogenkante – bei Ihrem CARINA Diamond Nähcomputer.
① Auf der Saumlinie nähen. ② Stoff dicht der Nählinie entlang abschneiden. Darauf achten, dass der Nähfaden nicht mitgefasst wird.

Spiegeln
Spiegeln – bei Ihrem CARINA Diamond Nähcomputer.
HINWEISE: – Die Direktwahlmuster 15–25 können nicht gespiegelt werden. – Gespiegelte Muster können auch mit anderen Mustern kombiniert werden
① Wählen Sie ein Stichmuster. ② Drücken Sie die Taste zum Spiegeln. In der LCD-Anzeige erscheint das Spiegeln-Symbol. ③ Starten Sie mit der Start/Stop-Taste oder mit dem Fußpedal, das Motiv wird gespiegelt genäht.
A Stichmuster in «normaler» Ausführung B Stichmuster gespiegelt

Zwillingsnadel
Zwillingsnadel – bei Ihrem CARINA Diamond Nähcomputer.
* Die Zwillingsnadel gehört zum Sonderzubehör und ist nicht im Lieferumfang dieses Nähcomputers enthalten.
① Zwillingsnadel einsetzen.
HINWEIS: Bei Verwendung von Zwillingsnadeln sollte immer der Universalfuß (T) verwendet werden, und zwar ungeachtet der Nähmethode. Nur Zwillingsnadeln mit max. 2 mm Zwischennadelabstand verwenden.
② Den horizontalen Garnrollenstift benutzen und dem üblichen Einfädelweg folgen. Linke Nadel einfädeln. Den zweiten Garnrollenstift (liegt dem Zubehör bei) oben in die entsprechende Öffnung stecken. Zweite Garnrolle aufsetzen. Wie gewohnt einfädeln, aber die Fadenführung über der Nadel auslassen und die rechte Nadel einfädeln. ③ Jede Nadel getrennt einfädeln.
HINWEIS: Achten Sie darauf, dass die beiden für die Zwillingsnadel benutzten Fäden von gleicher Stärke sind. Die Farben können natürlich variieren.
④ Vor dem Nähen muss mit dem Handrad überprüft und sichergestellt werden, dass die Nadel die Stichplatte nicht berührt. ⑤ Wählen Sie ein Stichmuster und nähen Sie. Sie können die Muster 00–14, 26–99 verwenden. Es werden zwei parallele Stichreihen genäht.
HINWEIS: Beim Nähen mit Zwillingsnadeln immer mit langsamer Geschwindigkeit nähen, um schöne Nähergebnisse zu erzeugen. Die Stichbreite sollte beim Nähen mit Zwillingsnadeln nicht zu breit eingestellt sein.

Muster speichern
Muster speichern – bei Ihrem CARINA Diamond Nähcomputer.
Kombinierte Muster können für den späteren Gebrauch gespeichert werden. Weil die gespeicherten Muster nicht verloren gehen, obwohl der Nähcomputer ausgeschaltet ist, können sie jederzeit wieder aufgerufen werden. Das ist sehr praktisch für Muster und Namen, die öfter gebraucht werden.
Bitte beachten: – Die Maschine hat einen Programmspeicher, der 30 Sticheinheiten speichern kann. – Stichmuster aus den Mustermodi [Patterns], [Alphabet] können miteinander kombiniert und ausgenäht werden. – Alle diese Einheiten im Speicher können bearbeitet werden, um z.B. die Stichlänge, Stichbreite, Spiegelung und Automatik-Sperre einzustellen. – Die Direktwahlmuster und die Stichmuster 15–21 können nicht im Memory gespeichert werden.
Musterarten oder Schriftzeichen kombinieren
① Beim Einschalten zeigt die LCD-Anzeige [Direct]. ② Drücken Sie die Taste (M), um in den Speichermodus zu gelangen und eine Kombination aus Buchstaben und Mustern zu speichern. ③ Drücken Sie die Taste, um eine gewünschte Gruppe an Mustern aus [Patterns] oder [Alphabet] auf der LCD-Anzeige auszuwählen. Dann drücken Sie die gewünschte Musternummer (z.B. 13). (Falls gewünscht, können Sie die Stichlänge, -breite, Automatik-Stopp oder die Spiegelfunktion ändern.) Wiederholen Sie Schritt 3, um noch mehr Muster zu speichern.
Hinweis: Bitte beachten: Sobald der Speicher mit 30 Sticheinheiten voll ist, ertönt ein Signalton.
④ Benutzen Sie die oder Tasten, um zu sehen, was Sie programmiert haben.

Musterarten oder Schriftzeichen kombinieren
Musterarten oder Schriftzeichen kombinieren – bei Ihrem CARINA Diamond Nähcomputer.
⑤ Benutzen Sie die (M)-Taste, um den Speichermodus zu verlassen und in den Direkt-Modus zurückzukehren.
ACHTUNG: Das ausgewählte Muster wird aus dem Speicher gelöscht, wenn die Maschine ausgeschaltet wird und Sie die Taste (M) nicht erneut gedrückt haben, nachdem Sie Ihre Auswahl beendet hatten.
Muster oder Buchstaben hinzufügen
① Drücken Sie im Speichermodus die Taste oder, bis die Stichnummer, die Sie ausgewählt haben, erscheint und fügen Sie dann den neuen Stich hinzu oder verändern Sie die Stichlänge, -breite, Automatik-Stopp oder Spiegelung wie gewünscht.
Löschen von Mustern und Buchstaben
② Falls Sie einen bestimmten Stich im Speichermodus löschen wollen, drücken Sie die Taste oder, bis die gewünschte Stichnummer erscheint. Drücken Sie die Taste C, um das ausgewählte Muster zu löschen, dabei wird das nächste Muster um einen Platz nach vorne gerückt.
Aufrufen und Nähen von gespeicherten Mustern
③ Drücken Sie die Taste (M), um in den Speichermodus zu gelangen. Die Maschine wird an dem ersten gespeicherten Stich positioniert.

Gespeicherte Muster aufrufen und nähen
Gespeicherte Muster aufrufen und nähen – bei Ihrem CARINA Diamond Nähcomputer.
① Drücken Sie die Taste (M), um in den Speichermodus zu gelangen. Die Maschine wird an dem ersten gespeicherten Stich positioniert. ② Drücken Sie das Fußpedal. Die Maschine näht das erste gespeicherte Muster. Auf der LCD-Anzeige werden die Stichdaten angezeigt. ③ Falls Sie die programmierten Stiche aufrufen oder ein paar Stiche aus dem Speichermodus nähen wollen, drücken Sie die Taste oder. Sie können die Automatik-Sperrfunktion benutzen, sobald die Maschine gestoppt ist.
Hinweis: Bitte beachten: Falls Sie Ihre Stichkombination wiederholen wollen, ohne dass die Maschine stoppt, drücken Sie die Automatik-Sperrtaste, um die Auto-Stopp-funktion im Speichermodus zu beenden. Das Symbol wird dann nicht mehr auf der LCD-Anzeige angezeigt.
④ Drücken Sie die Taste (M), um den Speichermodus zu verlassen und in den Direkt-Modus zu gelangen.

Bedienungshinweise im Display
Bedienungshinweise im Display – bei Ihrem CARINA Diamond Nähcomputer.
① Knopflochhebel senken Bei der Anwahl von Knopfloch- oder Stopfstichmustern erscheint im Display immer das Symbol [Symbol], um Sie daran zu erinnern, dass der Knopflochhebel gesenkt werden muss.
② Unterfaden auf Greiferspule wickeln Solange der Spulerstift rechts steht (in der Spulposition) und das Symbol [Symbol] in der LCD-Anzeige erscheint, kann nicht genäht und das Handrad nicht gedreht werden.
③ Spulerstift nach links drücken (3 Pieptöne) Werden Tasten am Nähcomputer gedrückt, wenn die Greiferspule gefüllt ist oder der Spulerstift sich rechts befindet, ertönen 3 Pieptöne als Warnsignal. Spulerstift dann wieder nach links drücken.
Piepton generell: – Bei korrekter Anwendung: 1 Piepton – Bei falscher Anwendung: 3 Pieptöne – Wenn der Nähcomputer nicht funktioniert und nicht nähen kann: 3 Pieptöne
Es bedeutet, dass der Faden verdreht oder verklemmt ist und sich die Handradachse nicht bewegen kann. In diesem Fall bitte Seite 152 der Anleitung über das Beheben von Störungen nachlesen, wie das Problem behoben werden kann. Sobald das Problem gelöst worden ist, näht der Nähcomputer weiter.
HINWEIS: Sollte das Problem nicht behoben werden können, wenden Sie sich bitte an Ihren Händler.
ACHTUNG: Sollten sich die Fäden während des Nähens im Greifer verheddern, so dass die Nadel sich nicht mehr bewegen kann, und Sie dennoch weiter auf das Fußpedal drücken, wird der Sicherheitsschalter den Nähcomputer ganz ausschalten. Um den Nähcomputer wieder zu starten, müssen Sie den Ein-/Aus-Schalter zuerst ausschalten (auf „O“), dann wieder einschalten (auf „–“).

Wartung & Reinigung
Wartung & Reinigung – bei Ihrem CARINA Diamond Nähcomputer.
ACHTUNG: Vor dem Reinigen der LCD-Anzeige und der Oberfläche des Nähcomputers immer zuerst das Netzkabel ausstecken (von der Stromzufuhr trennen), um Verletzungen oder einen elektrischen Schlag zu vermeiden.
LCD-Anzeige reinigen Vorderseite sorgfältig mit weichem trockenen Tuch abwischen. Keine aggressiven Reinigungs- oder Lösungsmittel verwenden.
Oberfläche des Nähcomputers reinigen Ist die Oberfläche des Nähcomputers verschmutzt, weichen Lappen in Wasser mit wenig neutralem Abwaschmittel tauchen, fest auswringen und damit die Oberfläche reinigen. Anschließend mit trockenem Tuch über die Oberfläche wischen.
ACHTUNG: Diese Maschine ist mit einer 100 mW-LED-Lampe ausgestattet. Wenn Sie eine Lampe auswechseln müssen, kontaktieren Sie bitte den nächsten autorisierten Händler.

Faden- und Stoffrückstände im Greifer können dazu führen, dass der Nähcomputer nicht mehr einwandfrei funktioniert. Regelmäßig nachsehen und bei Bedarf den Greiferbereich reinigen.
ACHTUNG: Nähcomputer immer zuerst ausstecken (vom Stromnetz trennen), dann erst die Wartungsarbeiten ausführen.
1 Greiferdeckel entfernen.
2 Nadel, Nähfuß und Nähfußhalter entfernen. Mit dem L-Schraubenzieher die beiden Schrauben der Stichplatte lösen und Stichplatte herausnehmen.
3 Greiferbahn, Transporteur und Spulenkapsel mit dem Pinsel reinigen. Man kann dazu auch ein weiches, trockenes Tuch nehmen.

Fehlerbehebung
Fehlerbehebung – bei Ihrem CARINA Diamond Nähcomputer.
TABELLE 1 Kopfzeile: Störung — Ursache — Fehlerbehebung — Seite
Oberfaden reißt: Oberfaden reißt — 1. Nähmaschine nicht richtig eingefädelt — 1. Nähmaschine neu einfädeln — 38 Oberfaden reißt — 2. Fadenspannung zu stark. — 2. Oberfadenspannung reduzieren. — 50 Oberfaden reißt — 3. Faden ist für die Nadel zu dick. — 3. Andere Nadelgröße einsetzen. — 60 Oberfaden reißt — 4. Nadel nicht korrekt eingesetzt. — 4. Nadel entfernen und neu einsetzen (flache Kolbenseite nach hinten) — 62 Oberfaden reißt — 5. Faden wickelt sich um den Garnrollenstift. — 5. Fadenspule entfernen und Faden neu aufwickeln. — 38 Oberfaden reißt — 6. Nadel ist beschädigt. — 6. Nadel ersetzen. — 62
Unterfaden reißt: Unterfaden reißt — 1. Spulenkapsel nicht korrekt eingesetzt. — 1. Spulenkapsel herausnehmen, wieder einsetzen und am Faden ziehen. Faden muss problemlos und leicht abspulen. — 36 Unterfaden reißt — 2. Spulenkapsel falsch eingefädelt. — 2. Spule und Spulenkapsel überprüfen. — 36
Fehlstiche: Fehlstiche — 1. Nadel nicht korrekt eingesetzt. — 1. Nadel entfernen und neu einsetzen (flache Kolbenseite nach hinten). — 62 Fehlstiche — 2. Nadel ist beschädigt. — 2. Neue Nadel einsetzen. — 62 Fehlstiche — 3. Falsche Nadel (Größe) verwendet. — 3. Zu Oberfaden und Stoff passende Nadel verwenden. — 60 Fehlstiche — 4. Nähfuß nicht korrekt eingesetzt. — 4. Überprüfen und korrekt einsetzen. — 30 Fehlstiche — 5. Nähmaschine nicht richtig eingefädelt. — 5. Nähmaschine neu einfädeln. — 42
Nadelbruch: Nadelbruch — 1. Beschädigte Nadel. — 1. Neue Nadel einsetzen. — 62 Nadelbruch — 2. Nadel nicht korrekt eingesetzt. — 2. Nadel korrekt einsetzen (flache Kolbenseite nach hinten). — 62 Nadelbruch — 3. Falsche Nadelstärke für den Stoff. — 3. Zu Stoff und Faden passende Nadel einsetzen. — 60 Nadelbruch — 4. Falscher Nähfuss eingesetzt. — 4. Korrekten Nähfuß einsetzen. — 52 Nadelbruch — 5. Nadelhalterschraube sitzt locker. — 5. Schraube mit dem Schraubendreher festziehen. — 62 Nadelbruch — 6. Zum Nähen des gewünschten Stichmusters ungeeigneter Nähfuß eingesetzt. — 6. Für die gewünschte Stichart geeigneten Nähfuß einsetzen. — 52 Nadelbruch — 7. Zu hohe Oberfadenspannung. — 7. Oberfadenspannung reduzieren. — 50
Lose Stiche: Lose Stiche — 1. Maschine nicht korrekt eingefädelt. — 1. Einfädelweg überprüfen. — 38 Lose Stiche — 2. Spulenkapsel falsch eingefädelt. — 2. Spulenkapsel wie abgebildet einfädeln. — 36 Lose Stiche — 3. Nadel, Stoff und Faden schlecht aufeinander abgestimmt. — 3. Die Nadelstärke muss auf den Stoff und Faden abgestimmt sein. — 60 Lose Stiche — 4. Falsche Fadenspannung. — 4. Fadenspannung korrigieren. — 50
TABELLE 2 Kopfzeile: Störung — Ursache — Fehlerbehebung — Seite
Nähte ziehen sich zusammen oder Stoff kräuselt sich: Nähte ziehen sich zusammen oder Stoff kräuselt sich — 1. Zu dicke Nadel für den Stoff. — 1. Dünnere Nadel wählen. — 60 Nähte ziehen sich zusammen oder Stoff kräuselt sich — 2. Falsche Stichlänge. — 2. Stichlänge anpassen. — 84 Nähte ziehen sich zusammen oder Stoff kräuselt sich — 3. Zu starke Oberfadenspannung. — 3. Fadenspannung reduzieren. — 50
Nähte ziehen sich zusammen: Nähte ziehen sich zusammen — 1. Fadenspannung zu stark. — 1. Fadenspannung reduzieren. — 50 Nähte ziehen sich zusammen — 2. Oberfaden ist nicht richtig eingefädelt. — 2. Neu einfädeln. — 38 Nähte ziehen sich zusammen — 3. Nadel ist zu dick für den Stoff. — 3. Zu Oberfaden und Stoff passende Nadel verwenden. — 60 Nähte ziehen sich zusammen — 4. Für den Stoff zu lange Stichlänge. — 4. Kürzere Stichlänge wählen. — 84
Maschine blockiert: Maschine blockiert — 1. Faden im Greifer blockiert. — Oberfaden und Unterfadenspule entfernen. Handrad von Hand rückwärts und vorwärts drehen und die Fadenreste entfernen. — 148 Maschine blockiert — 2. Transporteur voller Fusseln. — Oberfaden und Unterfadenspule entfernen. Handrad von Hand rückwärts und vorwärts drehen und die Fadenreste entfernen. — 148
Maschine macht laute Geräusche: Maschine macht laute Geräusche — 1. Greifer oder Nadelstange voller Fusseln. — 1. Greifer und Transporteur wie beschrieben von Fusseln befreien. — 148 Maschine macht laute Geräusche — 2. Nadel beschädigt. — 2. Neue Nadel einsetzen. — 62 Maschine macht laute Geräusche — 3. Leicht summender Ton aus dem Motorinnern. — 3. Das ist normal. — / Maschine macht laute Geräusche — 4. Faden im Greifer verklemmt. — Oberfaden und Unterfadenspule entfernen. Handrad von Hand rückwärts und vorwärts drehen und die Fadenreste entfernen. — 148 Maschine macht laute Geräusche — 5. Transporteur voller Fusseln. — Oberfaden und Unterfadenspule entfernen. Handrad von Hand rückwärts und vorwärts drehen und die Fadenreste entfernen. — 148
Ungleichmäßiges Stichbild, unregelmäßiger Transport: Ungleichmäßiges Stichbild, unregelmäßiger Transport — 1. Mindere Fadenqualität. — 1. Qualitätsfaden verwenden. — 60 Ungleichmäßiges Stichbild, unregelmäßiger Transport — 2. Falsch eingefädelte Spulenkapsel. — 2. Spulenkapsel herausnehmen, neu einfädeln und richtig einlegen. — 36 Ungleichmäßiges Stichbild, unregelmäßiger Transport — 3. Zug im Stoff. — 3. Beim Nähen nicht am Nähgut ziehen, sondern es schieben. Es wird vom Transporteur transportiert. Nicht nachhelfen. — /
Zierstiche sind verzogen / nicht ordentlich genäht: Zierstiche sind verzogen / nicht ordentlich genäht — Stichbalance-Einstellung nicht ausgewogen. — Muster-Einstellschraube für Stichbalance justieren. — 60
Hinweis unter der Tabelle: Bevor die Nähmaschine wegen Störungen zur Reparatur gebracht wird, bitte folgendes überprüfen. Besteht das Problem weiterhin, kontaktieren Sie die Verkaufsstelle des Geräts oder den nächsten autorisierten Fachhändler.

3 · Häufige Fragen (FAQ)
Empfohlenes Nähgarn: Für ein gleichmäßiges Stichbild und störungsfreies Nähen empfehlen wir, ausschließlich hochwertiges Ackermann-Nähgarn zu verwenden — z. B. die Ackermann Nähgarnbox (36 Farben). Alle Ackermann-Garne →
Wie fädle ich den Oberfaden des CARINA Diamond ein?
Stellen Sie die Nadel in die höchste Position und heben Sie den Nähfuß, um die Spannung zu lösen. Führen Sie den Faden dann entlang der markierten Fadenführungen bis zur Nadel – die vollständige bebilderte Anleitung finden Sie im Abschnitt „Oberfaden einfädeln“.
Welches Fußpedal ist für den CARINA Diamond zugelassen?
Der CARINA Diamond darf nur mit dem Fußpedal vom Typ C-9000 betrieben werden. Schließen Sie das Gerät nur an Wechselstrom 100–240 V an.
Für welchen Einsatz ist der CARINA Diamond gedacht?
Der Nähcomputer ist ausschließlich für den Gebrauch im Haushalt bestimmt. Betreiben Sie ihn nur in trockenen Räumen auf einer stabilen, ebenen Fläche.
Ihr Problem lässt sich so nicht beheben?
Wenn es nach diesen Hinweisen bleibt, kann eine fachkundige Durchsicht helfen: Bei der Inspektion & Wartung reinigen, ölen und justieren wir Ihre CARINA Diamond und prüfen die Funktionen. Ihre gesetzlichen Gewährleistungsrechte bleiben davon unberührt.
Inspektion & Wartung für die CARINA Diamond →