Willkommen
Herzlichen Glückwunsch zum Kauf Ihrer Nähmaschine. Sie haben ein Qualitätsprodukt erworben, das mit größter Sorgfalt hergestellt wurde.
Diese Bedienungsanleitung vermittelt Ihnen alles Wissenswerte über die Anwendungsmöglichkeiten Ihrer Nähmaschine. Wir wünschen Ihnen viel Freude und große Näherfolge.

Wichtige Sicherheitshinweise
Wenn Sie ein elektrisches Gerät benutzen, sollten Sie immer die grundlegenden Sicherheitshinweise beachten. Lesen Sie alle Bedienungsanleitungen, bevor Sie die Nähmaschine benutzen.
Gefahr — um das Risiko eines Stromschlages zu reduzieren:
- Die Nähmaschine sollte nie unbeaufsichtigt eingeschaltet sein.
- Bitte ziehen Sie den Netzstecker immer sofort nach der Benutzung aus der Steckdose. Dies gilt auch vor dem Reinigen und anderen Wartungsvorgängen.
Achtung — um das Risiko eines Brandes, eines Feuers oder einer Verletzung zu verringern:
- Lesen Sie alle Anweisungen, bevor Sie die Nähmaschine benutzen.
- Bewahren Sie die Gebrauchsanweisung an einem geeigneten Ort in der Nähe des Gerätes auf. Händigen Sie die Gebrauchsanleitung bei der Weitergabe des Gerätes an Dritte ebenfalls mit aus.
- Verwenden Sie die Maschine immer nur in trockenen Räumen.
- Lassen Sie Kinder, gebrechliche oder behinderte Personen nicht unbeaufsichtigt mit der Maschine umgehen, da diese mögliche Gefahren nicht immer richtig einschätzen können.
- Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und darüber sowie von Personen mit verringerten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissen benutzt werden, wenn sie beaufsichtigt oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstehen.
- Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen.
- Reinigung und Benutzer-Wartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichtigung durchgeführt werden.
- Schalten Sie die Maschine immer aus, wenn Sie Einstellungen oder Arbeiten im Bereich der Nadel durchführen, wie Nadel einfädeln oder wechseln, Spule einfädeln oder wechseln, Nähfuß wechseln und so weiter.
- Ziehen Sie immer den Stecker aus der Steckdose, wenn Sie die Maschine unbeaufsichtigt lassen, um Verletzungen durch versehentliches Einschalten zu vermeiden.
- Ziehen Sie immer den Stecker aus der Steckdose, wenn Sie Wartungsarbeiten wie Ölen oder Reinigen und dergleichen durchführen.
- Benutzen Sie die Maschine nicht in feuchtem Zustand oder feuchter Umgebung.
- Ziehen Sie den Netzstecker nicht am Kabel aus der Steckdose. Greifen Sie beim Herausziehen den Stecker und nicht das Kabel.
- Wenn die LED-Beleuchtung beschädigt oder defekt ist, muss sie durch eine Fachwerkstatt ersetzt werden, um Gefährdungen zu vermeiden.
- Stellen Sie niemals etwas auf das Fußpedal.
- Betreiben Sie die Maschine niemals mit blockierten Belüftungsöffnungen. Halten Sie die Belüftungsöffnungen der Maschine sowie des Fußpedals frei von Fusseln, Staub und Stoffabfällen.
- Die Nähmaschine darf nur mit dem Fußpedal vom Typ KD-1902, FC-1902 (110–120 V area) / KD-2902, FC-2902A, FC-2902C, FC-2902D (220–240 V area) / 4C-316B (110–125 V area), 4C-316C (127 V area) / 4C-326C (220 V area), 4C-326G (230 V area), 4C-336G (240 V area), 4C-336G (220–240 V area) benutzt werden.
- Die Anschlussleitung des Fußpedals kann nicht ersetzt werden. Bei Beschädigung der Leitung ist das Fußpedal zu verschrotten.
- Der Schalldruckpegel unter normalen Bedingungen ist kleiner als 75 dB(A).
- Entsorgen Sie elektrische Geräte nicht im Hausmüll, nutzen Sie die Sammelstellen der Gemeinde.
- Fragen Sie Ihre Gemeindeverwaltung nach den Standorten der Sammelstellen.
- Wenn elektrische Geräte unkontrolliert entsorgt werden, können während der Verwitterung gefährliche Stoffe ins Grundwasser und damit in die Nahrungskette gelangen oder die Flora und Fauna auf Jahre vergiftet werden.
- Wenn Sie das Gerät durch ein neues ersetzen, ist der Verkäufer gesetzlich verpflichtet, das alte mindestens kostenlos zur Entsorgung entgegenzunehmen.
Verwahren Sie diese Bedienungsanleitung. Diese Nähmaschine ist nur für den Haushalt gedacht.



Bestimmungsgemäße Verwendung
Gefahr! Elektrischer Schlag infolge Feuchtigkeit
- Die Nähmaschine darf nur in trockenen Räumen gelagert und verwendet werden.
- Bei Feuchtigkeit und Nässe besteht Elektrisierungsgefahr.
Gefahr! Augenverletzungen wegen Nadelbruch
- Es dürfen nur weiche, flexible Textilien vernäht werden.
- Die Maschine ist nicht dimensioniert für das Nähen von Materialien wie dickem, hartem oder unflexiblem Leder, Planen, Segeltuch usw.; die Nadel könnte brechen.
- Die Nadel kann brechen, wenn der Stoff nicht vom Antrieb transportiert wird, sondern vom Benutzer zusätzlich geschoben oder gebremst wird.
Gefahr! Stichverletzungen durch unbeabsichtigte Betätigung
- Die Maschine darf nur von urteilsfähigen, erwachsenen Personen benutzt werden.
- Kinder ab 8 Jahren und Personen mit eingeschränkten Fähigkeiten dürfen die Maschine nur unter ständiger Aufsicht oder nach eingehender Instruktion benutzen; sie müssen die von der Maschine ausgehenden Gefahren verstanden haben.
- Kinder ab 8 Jahren und Personen mit eingeschränkten Fähigkeiten dürfen die Maschine nur unter ständiger Aufsicht reinigen oder Benutzer-Unterhaltsarbeiten ausführen.
- Kinder müssen überwacht werden, damit sie nicht mit der Maschine spielen können.
- Bei allen Vorbereitungs- oder Einstellarbeiten muss der Hauptschalter ausgeschaltet oder das Netzkabel ausgesteckt werden.

Gefahr! Verletzungsgefahr infolge Defekt oder Veränderungen
- Die Maschine darf nicht verändert werden.
- Reparaturen müssen durch einen Fachservice erfolgen.
- Beschädigungen, Veränderungen oder die Verwendung von nicht originalem Zubehör können zu Verletzungen führen.
- Defekte Maschinen dürfen nicht weiter verwendet werden.
- Defekte Netzkabel müssen durch das Original-Ersatzteil ersetzt werden.
Gefahr! Ungeeignete Aufstellplätze (Arbeitsplätze) können zu Unfällen führen. Die Maschine darf nur auf einer stabilen Standfläche betrieben werden. Wacklige, unstabile oder unordentliche Arbeitsplätze können zum Absturz der Maschine oder zu Verletzungen durch Stiche führen.
Gefahr! Personen ohne Kenntnisse der vorliegenden Bedienungsanleitung können sich verletzen oder die Nähmaschine beschädigen. Benutzen Sie diese Nähmaschine nur, wenn Sie grundlegende Kenntnisse im Umgang mit Nähmaschinen haben.
Gefahr! Unkonzentriertes Arbeiten kann zu Stichverletzungen führen. Nehmen Sie sich Zeit, richten Sie den Arbeitsplatz ordentlich ein und führen Sie den Stoff ruhig und ohne Kraftaufwand durch die Maschine.
Achtung! Diese Maschine ist für den Einsatz im Privathaushalt konstruiert. Die Maschine ist nicht für den professionellen oder gewerblichen Einsatz zugelassen.

Maschinenübersicht
Machen Sie sich vor dem ersten Nähen mit den wichtigsten Bedienelementen Ihrer CARINA Fashion vertraut:
- Fadenspannungs-Verstellknopf
- Fadenhebel
- Nähfußdruck
- Fadenabschneider
- Nähfuß
- Stichplatte
- Nähtisch und Zubehörbox
- Rückwärtsnähtaste
- Spulenstopper
- Stichbreitenknopf (3-Drehknopf-Nähmaschine)
- Stichlängenknopf
- Stichwahlknopf
- Knopflochhebel
- Nadeleinfädler
- Garnrollenstift
- Spuler
- Loch für zweiten Garnrollenstift
- Handrad
- Hauptschalter
- Anschluss für Netzkabel
- Vorspannung
- Oberfadenführung
- Frontplatte
- Tragegriff
- Nähfußhebel
- Fußanlasser
- Netzstecker


Zubehör
Zubehör kann in der Zubehörbox verstaut werden.
Standardzubehör
- 1. Zickzack-Nähfuß
- 2. Reißverschlussfuß
- 3-1. Knopflochfuß (4-Stufen-Knopflöcher nähen)
- 3-2. Knopflochschlittenfuß (1-Stufen-Knopflöcher nähen)
- 4. Knopfannähfuß
- 5. Pinsel & Pfeiltrenner
- 6. Kantenlineal rechts
- 7. Nadelset
- 8. Garnrollenhalter groß & klein
- 9. Spulen
- 10. L-Schraubenzieher
- 11. Stopfplatte
- 12. Garnrollenstift lang V
- 13. Garnrollenunterlagsfilz
Optionales Zubehör
- 14. Stickfuß
- 15. Overlockfuß
- 16. Säumerfuß
- 17. Kordelfuß
- 18. Blindstichfuß
- 19. Stopf-/Stickfuß
- 20. Kräuselfuß
- 21. Quiltfuß
- 22. Obertransportfuß
- 23. Zwillingsnadel
Optionales Zubehör wird nicht mit der Maschine geliefert; es ist jedoch separat als zusätzliches Zubehör erhältlich.

Nähtisch
- Den Nähtisch zum Einschnappen horizontal halten und in Pfeilrichtung drücken.
- Das Innere des Nähtisches kann als Zubehörbox verwendet werden.

Maschine ans Stromnetz anschließen
Achtung: Stecken Sie die Maschine aus, wenn sie nicht in Betrieb ist. Falls Sie Probleme mit dem Netzstecker haben, fragen Sie einen qualifizierten Elektriker.
Schließen Sie die Maschine wie abgebildet an. Verwenden Sie für den Stecker auch die richtige Steckdose.
Nählicht: Drücken Sie den Hauptschalter, um das Licht und den Strom einzuschalten.
Fußanlasser: Der Fußanlasser regelt die Geschwindigkeit, mit der Sie nähen wollen.
Wichtige Information: Um bei Anwendungen mit polarisiertem Stecker das Risiko eines elektrischen Schocks zu minimieren, ist der Stecker so angepasst, dass er nur in eine Richtung passt. Wenn der Stecker nicht vollständig einrastet, drehen Sie den Stecker bitte. Sollte der Stecker noch nicht passen, ziehen Sie bitte einen qualifizierten Elektriker zu Rate. Nehmen Sie keine Änderungen am Stecker vor.

Nähfußdruck einstellen
Der Nähfußdruck ist ab Werk standardmäßig auf „2" eingestellt und braucht nicht geändert zu werden, außer allenfalls beim Nähen von speziell beschaffenen Materialien (sehr dünne oder sehr dicke Stoffe).
Der Nähfußdruck kann geändert werden, indem die Einstellschraube von Hand gedreht wird.
Für das Nähen von sehr dünnen Stoffen den Druck durch Drehen der Stellschraube gegen den Uhrzeigersinn lösen. Wenn die Stellschraube zu weit gedreht wird, kann diese herauskommen. Wenn dies geschieht, können Sie die Stellschraube im Uhrzeigersinn wieder andrehen, um diese zu befestigen und den Fußdruck anzupassen.
Um schwere Stoffe zu nähen, erhöhen Sie den Druck, indem Sie die Stellschraube im Uhrzeigersinn eindrehen. Wenn sie nicht weiter gedreht werden kann, ist das Maximum erreicht und Sie sollten nicht weiterdrehen.

Nähfußhebel
Der Nähfußhebel hebt und senkt den Nähfuß (A).
Beim Nähen von mehreren Lagen oder dicken Stoffen kann der Nähfuß um eine zweite Stufe angehoben werden, um die Näharbeit leichter zu platzieren (B).

Stopfplatte
Bei Freihandsticken oder Stopfen muss die Stopfplatte verwendet werden.
Stopfplatte wie abgebildet einsetzen.
Für normales Nähen Stopfplatte entfernen.
Montieren des Nähfußhalters
Achtung: Hauptschalter auf „O" stellen!
1. Nähfuß abnehmen
Nähfuß hochstellen. Hebel (e) leicht nach vorne drücken und der Fuß ist frei.
2. Nähfuß einsetzen
Nähfuß-Stange (a) senken, bis die Rille (c) direkt oberhalb des Stifts (d) ist. Hebel (e) leicht nach vorne drücken. Nähfuß-Stange (a) senken — Nähfuß (f) rastet ein.
3. Entfernen und Anbringen des Nähfußhalters
Nähfuß-Stange (a) hochstellen. Nähfußhalter (b) wie dargestellt entfernen und anbringen.
4. Kantenlineal einsetzen
Kantenlineal (g) wie abgebildet in den Schlitz einschieben. Abstand wunschgemäß für Säume, Falten usw. anpassen.

Unterfaden spulen
- Legen Sie die Garnspule auf den Garnhalter und befestigen Sie diese mit dem Garnhalter.
- Fädeln Sie den Faden wie abgebildet ein.
- Ziehen Sie den Faden durch die Spannung.
- Geben Sie das Fadenende durch das kleine Loch in der Spule und setzen Sie diese auf die Spulereinheit auf.
- Drücken Sie die Spule nach rechts.
- Halten Sie das Fadenende.
- Nähen Sie mit dem Fußanlasser.
- Lösen Sie den Fußanlasser nach ein paar Umdrehungen. Lösen Sie den Faden und schneiden Sie diesen so nah wie möglich zur Spule hin ab (a). Drücken Sie den Fußanlasser erneut, so lange bis die Spule voll ist. Diese dreht sich dann sehr langsam. Lösen Sie den Fußanlasser und schneiden Sie den Faden ab (b).
- Drücken Sie die Spulereinheit wieder nach links in die Ausgangsposition.
Hinweis: Wenn sich die Spulerachse in Spulerposition befindet, können die Maschine und das Handrad nicht betätigt werden. Zum Nähen die Spulerachse nach links drücken (Nähposition).

Spule einlegen
Achtung: Vor dem Einsetzen oder Herausnehmen der Spule Hauptschalter auf „O" stellen.
Beim Einsetzen und Herausnehmen der Spule muss die Nadel in der höchsten Position sein.
- Öffnen Sie die untere Klappe.
- Spulenkapsel an der Klappe halten (a).
- Spule aus der Spulenkapsel herausnehmen.
- Spulenkapsel mit einer Hand halten. Spule so einlegen, dass der Faden im Uhrzeigersinn aufgespult ist (Pfeil).
- Faden in den Schlitz und unter die Feder ziehen. Lassen Sie einen Faden von 15 cm heraushängen.
- Spulenkapsel an der Klappe halten.
- Darauf achten, dass der Spulenkapselfinger (b) in der Kerbe an der Greiferbahn (c) sitzt.
Bitte beachten: Sollte die Spulenkapsel nicht einwandfrei in der Maschine platziert sein, wird diese aus dem Gehäuse fallen, sobald Sie anfangen zu nähen.

Nadel einsetzen
Achtung: Vor dem Einsetzen oder Entfernen der Nadel Hauptschalter auf „O" stellen.
1. Nadel regelmäßig ersetzen, vor allem bei Anzeichen von Abnützung und Nähschwierigkeiten. Die Nadel wie abgebildet einsetzen:
- A. Nadelbefestigungsschraube lösen und nach dem Einsetzen der neuen Nadel wieder festschrauben.
- B. Flache Seite des Kolbens muss hinten sein.
- C/D. Nadel bis zum Anschlag nach oben schieben.
2. Nadeln müssen einwandfrei sein. Nähschwierigkeiten entstehen bei:
- A. krummen Nadeln
- B. stumpfen Nadeln
- C. beschädigten Nadelspitzen

Oberfaden einfädeln
Das Einfädeln des Oberfadens ist einfach, muss jedoch unbedingt richtig ausgeführt werden, da sonst diverse Probleme beim Nähen auftreten können.
- Bringen Sie die Nadel in Hochstellung und heben Sie danach den Nähfuß an, um die Spannungsscheiben zu lösen.
Hinweis: Aus Sicherheitsgründen wird dringend empfohlen, dass Sie die Maschine vor dem Einfädeln ausschalten. - Heben Sie den Garnrollenstift an. Stecken Sie eine Garnrolle so auf den Halter, dass der Faden wie abgebildet von der Rolle läuft. Bei kleinen Garnrollen sollte die schmale Seite des Garnrollenständers neben der Garnrolle positioniert werden.
- Ziehen Sie den Faden wie abgebildet von der Garnrolle durch die Oberfadenführung.
- Dann durch die Vorspannungsfeder.
- Fädeln Sie den Faden durch das Spannungsmodul, indem Sie den Faden erst im rechten Schlitz nach unten und dann im linken Schlitz wieder nach oben führen.
- Führen Sie den Faden ganz oben von rechts nach links durch die Öse des Fadenhebels und anschließend wieder nach unten.
- Fädeln Sie den Faden nun durch die Nadelklammerführung aus dünnem Draht und dann nach unten zur Nadel, die anschließend von vorne nach hinten eingefädelt werden sollte.
- Schneiden Sie den Faden mit dem integrierten Fadenschneider auf die richtige Länge zu.
Achtung: Wenn Ihre Maschine mit einem automatischen Nadeleinfädler ausgestattet ist, dann verwenden Sie diesen wie im Abschnitt „Nadeleinfädler" beschrieben.

Nadeleinfädler
Achtung: Hauptschalter auf „O" stellen!
- Nadel in die höchste Position bringen.
- Hebel (A) ganz nach unten drücken.
- Einfädler schwenkt automatisch in die Einfädlerposition (B).
- Faden um den Haken (C) legen.
- Faden so vor die Nadel führen, dass er von unten nach oben in den Haken (D) zu liegen kommt.
- Hebel (A) loslassen.
- Faden durch das Nadelöhr ziehen.

Oberfadenspannung
Grundeinstellung der Fadenspannung: „4". Um die Fadenspannung zu verstärken, den Verstellknopf auf die nächst größere Zahl drehen. Um die Fadenspannung zu lösen, den Verstellknopf auf die nächst kleinere Zahl drehen.
- A. Oberfadenspannung normal
- B. Oberfadenspannung zu schwach
- C. Oberfadenspannung zu stark

Unterfaden heraufholen
- Halten Sie den Oberfaden mit der linken Hand und drehen Sie das Handrad mit der rechten Hand.
Hinweis: Sollten Probleme beim Hochziehen des Unterfadens auftreten, so stellen Sie sicher, dass sich der Faden nicht in der Spulenkapsel bzw. im ausziehbaren Anschiebetisch verfangen hat. - Ziehen Sie den Oberfaden vorsichtig nach oben, damit der Unterfaden hochkommt.
- Ziehen Sie nun beide Fäden unter dem Nähfuß ca. 15 cm nach hinten.

Nadel-/Faden-Tabelle
Nadel-, Stoff- und Fadenwahl
| Nadelstärke | Stoffart | Fadensorte |
|---|---|---|
| 9–11 (65–75) | Feine Stoffe: feine Baumwolle, Voile, Serge, Seide, Musselin, Qiana, Interlock, Baumwollstricksache, Tricot, Jersey, Krepp, gewebter Polyester, Rock- und Blusenstoff. | Feiner Baumwollfaden, Nylonfaden oder Polyesterfaden. |
| 12 (80) | Mittlere Stoffe: Baumwolle, Satin, Segeltuch, Doppelstricksache, feine Wolle. | Die meisten Fäden weisen eine mittlere Dicke auf und sind für diese Stoffe und Nadelstärken geeignet. Vorzugsweise wird der Polyesterfaden für Synthetikstoff und der Baumwollfaden für Naturstoff verwendet. Ober- und Unterfaden sollten immer gleich sein. |
| 14 (90) | Mittlere Stoffe: Baumwollsegeltuch, Wolle, dicke Stricksache, Frottee, Jeans. | |
| 16 (100) | Dicke Stoffe: Leinwand, Wolle, Zelt- und Steppstoff, Jeans, Polstermaterial (fein bis mittel). | |
| 18 (110) | Dicke Wolle, Mantelstoff, Polstermaterial, Leder und Vinyl. | Dicker Faden, Teppichfaden (hohen Nähfußdruck benutzen; höheren Druck über eine höhere Zahl verwenden). |
Wichtig: Je schwerer der Stoff und je dicker der Faden, desto stärker sollte die Nadel sein.
Nadel- und Stoffwahl
| Nadelstärke | Beschreibung | Stoffart |
|---|---|---|
| HA×1 / 15×1 | Scharfe Standardnadel. Schwach bis stark. 9 (65) bis 18 (110). | Naturstoff: Wolle, Baumwolle, Seide usw., Qiana. Nicht für Doppelstricksache. |
| 15×1 / 705H (SUK) | Halbkugelspitznadel. 9 (65) bis 18 (110). | Natur- und Synthetikstoff. Polyesterstricksache, Interlock, Tricot, Doppelstricksache. 15×1 kann für alle Stoffe ersetzen. |
| 15×1 / 705H (SUK) | Kugelspitznadel. 9 (65) bis 18 (110). | Pulloverstricksache, Lycra, Badeanzugstoff, elastischer Stoff. |
| 130 PCL | Ledernadel. 12 (80) bis 18 (110). | Leder, Vinyl, Polster (Öse ist größer als die der dicken Standardnadel). |
Achtung:
- Die Doppelnadel wird für Ziernaht verwendet.
- Beim Einsatz der Doppelnadel soll der Stichbreitenknopf unter „3" gestellt werden (3-Drehknopf-Nähmaschine).
- Die europäische Nadelstärke ist 65, 70, 80 usw. und die amerikanische bzw. japanische Nadelstärke ist 9, 11, 12 usw.
- Ersetzen Sie die Nadel regelmäßig (für alle Kleidungsstücke) und/oder beim ersten Fadenbruch oder Stichüberspringen.
- Verwenden Sie eine Stabilisierung für feine und dehnbare Stoffe.

Stichwahl
Die Nadel sollte sich in der höchsten Position befinden.
Drehen Sie den Stichwahlknopf zu der gewünschten Stichwahl.
Den Geradstich am Stichwahlknopf wählen. Stichlänge mit dem Stichlängenknopf einstellen.
Den Zickzackstich am Stichwahlknopf wählen. Stichlänge und Stichbreite je nach Stoffart einstellen.
Um die anderen Muster aufzurufen, wählen Sie mit dem Stichlängenknopf „S1", stellen mit dem Stichwahlknopf das gewünschte Muster ein und stellen die Stichweite mit dem Stichbreitenknopf ein (3-Drehknopf-Nähmaschine).
Unten finden Sie die Musterauswahl.
- a. Rückwärtsnähtaste
- b. Stichbreitenknopf (3-Drehknopf-Nähmaschine)
- c. Stichlängenknopf
- d. Stichwahlknopf

Stichbreitenknopf & Stichlängenknopf
1. Funktion des Stichweitenrads
Die maximale Zickzackstichweite ist 5 mm, die Weite kann für jedes Muster reduziert werden. Die Weite erhöht sich, wenn Sie mit dem Stichweitenrad die Stichweite von „0" auf „5" verstellen. Mit dem Stichweitenrad wird auch die Nadelposition für den geraden Stich eingestellt, wobei „0" die Position in der Mitte und „5" die äußerste linke Position ist (3-Drehknopf-Nähmaschine).
2. Funktion des Stichlängenrads bei Zickzackstichen
Wählen Sie mit dem Musterwahlknopf den Zickzackstich aus. Die Dichte des Zickzackstichs erhöht sich, wenn die Stichlänge gegen „0" verstellt wird. Akkurate Zickzackstiche ergeben sich mit Einstellungen ab „2.5" oder darunter.
3. Funktion des Stichlängenrads für gerade Stiche
Wählen Sie mit dem Musterwahlknopf den geraden Stich aus. Die Länge der einzelnen Stiche reduziert sich, wenn die Stichlänge gegen „0" verstellt wird. Die Länge der einzelnen Stiche erhöht sich, wenn Sie die Stichlänge gegen „4" verstellen. Im Allgemeinen können Sie eine längere Stichlänge einstellen, wenn Sie schwere Stoffe oder eine dickere Nadel bzw. dickeren Faden verwenden. Verwenden Sie einen kürzeren Stich, wenn Sie leichte Stoffe nähen oder eine feinere Nadel bzw. feineren Faden verwenden.

Nähen von Geradstichen
- Vor Nähbeginn müssen Sie die Maschine auf Geradstich einstellen.
- Legen Sie den Stoff so unter den Nähfuß, dass die Stoffkante an der gewünschten Führungslinie auf der Stichplatte anliegt.
- Senken Sie den Nähfußheber ab und betätigen Sie dann den Fußanlasser, um mit dem Nähen zu beginnen.

Nähte fixieren
Anfang der Naht: Nähgut ca. 1 cm innerhalb der Stoffkante unter den Nähfuß legen. Rückwärtsnähtaste (A) gedrückt halten und langsam zum Stoffrand nähen.
1. Nahtende: Am Ende der Naht Rückwärtsnähtaste (A) nach unten drücken. Einige Stiche rückwärts nähen. Taste loslassen und die Maschine näht wieder vorwärts.
2. Nähgut entfernen: Handrad nach vorne drehen, um den Fadenhebel in die höchste Position zu bringen. Nähfuß anheben und Nähgut nach hinten ziehen.
3. Faden abschneiden: Beide Fäden mit dem Fadenabschneider am Kopfdeckel abschneiden.

Blindsaum / Lingeriestich
* Nähfuß erhältlich als Spezialzubehör.
Für Säume, Vorhänge, Hosen, Röcke usw.
- Blindsaum/Lingerie für feste Stoffe.
- Blindsaum für Stretchstoffe.
Maschine wie abgebildet einstellen.
Hinweis: Es braucht Übung, bis das Blindsaumnähen gelingt. Immer zuerst eine Nähprobe machen.
- Stoff wie abgebildet mit der Rückseite oben umlegen.
- Stoff unter den Nähfuß legen. Das Handrad von Hand nach vorne drehen, bis sich die Nadel ganz links befindet. Sie sollte die Stofffalte nur wenig anstechen. Ansonsten die Stichbreite entsprechend anpassen.
- Führungslineal (a) durch Drehen des Knopfes (b) so anpassen, dass es an der Stofffalte liegt.
Mit leichtem Druck auf den Fußanlasser langsam nähen und den Stoff der Kante des Führungslineals entlang führen.

Overlockstich
* Nähfuß erhältlich als Spezialzubehör.
Für Nähte, Versäubern von Kanten, Sichtsaum. Stichlängenknopf auf „S1" stellen. Die Stichbreite kann dem Stoff angepasst werden.
Stretch-Overlock: Für feine Strickstoffe, Jerseys, Hals, Bördchen (1).
Doppel-Overlock: Für feine Strickstoffe, Handstricksachen, Nähte (2).
Alle Overlockstiche eignen sich zum Nähen und Versäubern von Kanten und Sichtsäumen in einem Arbeitsgang. Beim Versäubern von Kanten sollte die Stoffkante von der Nadel knapp übernäht werden.
Achtung: Neue Nadeln, Kugelspitznadeln oder Stretchnadeln verwenden!

Knöpfe annähen (2-Drehknopf-Nähmaschine)
1. Stopfplatte einsetzen. Nähfuß mit Knopfannähfuß austauschen. Näharbeit unter den Fuß legen. Knopf an die gewünschte Stelle legen und Nähfuß senken.
- Drehen Sie den Stichwahlknopf auf den Geradstich und nähen Sie ein paar Sicherungsstiche.
- Wählen Sie den Zickzackstich aus und stellen Sie die Stichbreite in Abhängigkeit der Knopflöcher ein. Drehen Sie am Handrad, um sicherzugehen, dass die Nadel ohne Hindernisse in beide Knopflöcher trifft. Nähen Sie den Knopf mit 10 langsamen Stichen fest.
- Wählen Sie den Geradstich und beenden Sie das Knopfannähen mit ein paar Sicherungsstichen.
2. Wenn ein Hals erforderlich ist, eine Stopfnadel auf den Knopf legen und nähen.
3. Bei Knöpfen mit vier Löchern zuerst die vorderen zwei Löcher nähen, die Näharbeit nach vorne schieben und dann die hinteren zwei Löcher nähen.

Knöpfe annähen (3-Drehknopf-Nähmaschine)
1. Stopfplatte einsetzen. Nähfuß mit Knopfannähfuß austauschen. Näharbeit unter den Fuß legen. Knopf an die gewünschte Stelle legen und Nähfuß senken.
- Drehen Sie den Stichwahlknopf auf den Geradstich und nähen Sie ein paar Sicherungsstiche.
- Wählen Sie den Zickzackstich aus und stellen Sie die Stichbreite auf 3 bis 5 in Abhängigkeit der Knopflöcher ein. Drehen Sie am Handrad, um sicherzugehen, dass die Nadel ohne Hindernisse in beide Knopflöcher trifft. Nähen Sie den Knopf mit 10 langsamen Stichen fest.
- Wählen Sie den Geradstich und beenden Sie das Knopfannähen mit ein paar Sicherungsstichen.
2. Wenn ein Hals erforderlich ist, eine Stopfnadel auf den Knopf legen und nähen.
3. Bei Knöpfen mit vier Löchern zuerst die vorderen zwei Löcher nähen, die Näharbeit nach vorne schieben und dann die hinteren zwei Löcher nähen.

Knopflöcher nähen (4-Schritt)
Vorbereitung
- Allzweckfuß entfernen und Knopflochfuß einsetzen.
- Durchmesser und Dicke des Knopfs messen, plus 0,3 cm für den Riegel, und die Knopflochgröße auf dem Stoff markieren (a).
- Stoff so unter den Nähfuß legen, dass die Markierung auf dem Knopflochfuß mit der Markierung auf dem Stoff übereinstimmt. Nähfuß so senken, dass die Mittellinie des Knopflochs im Stoff mit der Mitte der Fußaussparung übereinstimmt (b).
Stichlängenknopf in den dichten Bereich stellen, um die Stichdichte einzustellen.
Hinweis: Die Stichdichte ist je nach Stoff verschieden. Immer ein Probeknopfloch nähen.
- Wählen Sie am Stichwahlknopf die Riegelstellung und nähen Sie ein paar Riegelstiche.
- Wählen Sie die Stellung für die Knopflochraupe und nähen Sie die linke Naht des Knopfloches.
- Wählen Sie erneut die Riegelstellung und nähen Sie ein paar Riegelstiche.
- Wählen Sie die Stellung für die Knopflochraupe und nähen Sie die rechte Naht des Knopfloches.
- Verwenden Sie einen Pfeiltrenner, um das Knopfloch von beiden Seiten zur Mitte hin aufzuschneiden.
Tipps:
- Eine leicht reduzierte Oberfadenspannung ergibt bessere Ergebnisse.
- Verwenden Sie eine Stabilisierung für feine und dehnbare Stoffe.

Knopflöcher nähen (1-Schritt)
Es ist ratsam, immer ein Testknopfloch auf einem Stoffstück zu nähen. Der Stoff sollte stabilisiert werden, insbesondere wenn dünne oder dehnbare Stoffe verwendet werden.
Knopfloch nähen
Markieren Sie die Position des Knopfloches mit Schneiderkreide auf dem Stoff. Bringen Sie den Knopflochfuß an und wählen Sie die Knopfloch-Stellung am Stichwahlknopf aus. Setzen Sie den Stichlängenknopf in den dichten Bereich. Setzen Sie die Stichbreite auf „5" (3-Drehknopf-Nähmaschine). Die Stichbreite kann jedoch je nach Nähprojekt variieren, deshalb sollten Sie vorab ein Testknopfloch nähen.
- Ziehen Sie die Knopfhalterplatte aus und legen Sie den Knopf ein.
- Senken Sie den Nähfuß und richten Sie die Markierung an der des Stoffes aus. (Der vordere Riegelstich wird als Erstes genäht.)
- Senken Sie den Knopflochhebel und drücken Sie ihn leicht nach hinten. Beginnen Sie zu nähen, während Sie den Oberfaden leicht anhalten.
- Das Knopflochnähen wird in den jeweiligen Schritten ausgeführt. Nach allen ausgeführten Schritten kann die Nähmaschine gestoppt werden.
- Verwenden Sie einen Pfeiltrenner, um das Knopfloch von beiden Seiten zur Mitte hin aufzuschneiden.

Knopfloch auf Stretchstoffen
Wenn Sie ein Knopfloch auf Stretchstoffen nähen, haken Sie ein Garn unter den Knopflochfuß ein wie dargestellt.
- Befestigen Sie den Knopflochfuß und haken Sie das Garn an der Rückseite des Nähfußes ein.
- Dann bringen Sie die beiden Enden des Garnes nach vorne und befestigen diese an der Kerbe.
- Senken Sie den Nähfuß und beginnen Sie zu nähen.
- Wählen Sie die Stichbreite entsprechend dem Durchmesser des Garnes.
- Sobald das Nähen beendet ist, ziehen Sie das Garn leicht und schneiden überschüssiges Garn ab.

Reißverschlüsse
Maschine wie abgebildet einstellen.
- Legen Sie die beiden rechten Seiten des Stoffes zusammen. Nähen Sie eine untere Naht in der Breite der Nahtzugabe von der rechten Kante bis zur unteren Reißverschlussnaht. Ein paar Rückwärtsstiche werden zur Sicherung der Naht benötigt. Erhöhen Sie die Stichlänge auf Maximum, stellen Sie die Fadenspannung auf 2 und heften Sie die übrige Naht entlang des Stoffes.
- Bügeln Sie die Nahtzugabe auseinander. Platzieren Sie den Reißverschluss mit der rechten Seite auf der Nahtzugabe und den Reißverschlusszähnen auf der Nahtlinie. Heften Sie den Reißverschluss in dieser Position.
- Der Reißverschlussfuß kann sowohl links als auch rechts befestigt werden, je nachdem, auf welcher Seite genäht werden soll.
- Nähen Sie den Reißverschluss von der rechten Seite des Stoffes an und entfernen Sie dann die Heftstiche.

Nähen mit dem Saumerfuß
* Nähfuß erhältlich als Spezialzubehör.
Für Saum bei feinen Stoffen oder Voile. Maschine wie abgebildet einstellen.
- Stoffkanten versäubern. Am Saumanfang die Stoffkante zweimal 3 mm falten und mit 4–5 Stichen vernähen. Faden leicht nach hinten ziehen. Nadel in den Stoff einstechen, Nähfuß heben und die Falte in die Schnecke am Fuß einführen.
- Stoffkante leicht zu sich ziehen und Nähfuß senken. Zu nähen beginnen, dabei den Stoff in die Schnecke einführen, indem er nach oben und leicht nach links gehalten wird.

Dreifach-Zickzackstich
Spitzen einnähen und Gummiband aufnähen, stopfen, ausbessern, Kanten verstärken.
Maschine wie abgebildet einstellen. Flicken platzieren.
- Die Stichlänge kann verkürzt werden, um sehr dichte Stiche zu erzeugen.
- Beim Ausbessern von Rissen ist es ratsam, ein Stück Stoff zum Verstärken zu unterlegen. Die Stichdichte kann durch Einstellen der Stichlänge verändert werden. Zuerst über die Mitte nähen, dann beidseitig knapp überdecken. Je nach Art des Stoffes und der Beschädigung zwischen 3–5 Reihen nähen.

Dreifach-Geradstich / Zickzack
1. Dreifach-Geradstich
Für strapazierte Nähte. Stichlängenknopf auf „S1" stellen. Die Maschine näht zwei Stiche vorwärts und einen Stich zurück. Dies ergibt eine dreifache Verstärkung.
2. Dreifach-Zickzack
Für strapazierte Nähte, Säume und Ziersäume. Stichlängenknopf auf „S1" stellen und Stichbreitenknopf zwischen „3" und „5" einstellen (3-Drehknopf-Nähmaschine). Dreifach-Zickzack eignet sich für feste Stoffe wie Jeansstoff, Kordsamt usw.

Wabenstich
Nähte, Säume, T-Shirts, Unterwäsche usw.
Maschine wie abgebildet einstellen.
Dieser Stich kann für verschiedene Jersey-Arten sowie für Webstoffe verwendet werden (1).
1 cm tief von der Stoffkante nähen und restlichen Stoff abschneiden (2).

Stopfen
* Nähfuß erhältlich als Spezialzubehör.
Maschine wie abgebildet einstellen.
- Stopfplatte einsetzen.
- Nähfußhalterung entfernen.
- Stopffuß an der Nähfußstange befestigen. Der Hebel (a) soll sich hinter der Nadelhalterschraube befinden (b). Stopffuß mit dem Zeigefinger kräftig von hinten andrücken und Schraube (c) festziehen.
- Zuerst das Loch am Rand umnähen (um Fäden zu sichern) (4). Erste Reihe: immer von links nach rechts arbeiten. Arbeit ein Viertel drehen und übernähen.
Ein Stopfrahmen für leichteres Nähen und besseres Ergebnis wird empfohlen.

Nutzstiche
Maschine wie abgebildet einstellen.
1. Muschelsaum
Zierkanten. Geeignet für Kanten von Voile, feinen und elastischen Stoffen. Der größere Stich sollte knapp außerhalb der Stoffkante einstechen, um den Muscheleffekt zu erhalten.
- Dieser Stich benötigt eine höhere Fadenspannung als die normale Einstellung.
- Platzieren Sie den Stoff unter dem Nähfuß und nähen Sie entlang der Stoffkante, so dass der Geradstich an der Saumkante liegt und der Zickzackstich sich leicht über die Kante näht.
- Nähen Sie bei niedriger Nähgeschwindigkeit.
2. Kräuselstich
Für flache Verbindungsnähte, Gummiband annähen, Sichtsäume. Dieser Stich kann für feste und dicke Stoffe verwendet werden.
3. Universalstich
Für Nähte, Tischsets, Tischtücher. Dekorative Verbindungsnähte für einen gebündelten Effekt. Garn oder Gummifaden einziehen.

Nähen mit dem Kantenlineal
* Nähfuß erhältlich als Spezialzubehör.
Maschine wie abgebildet einstellen. Mittlere Nadelposition wählen. Die Stichlänge je nach Bedarf wählen.
Das Kantenlineal unter die Haltefeder des Nähfußhalters schieben und je nach Bedarf verstellen.
Den Stoff bewegen und mit Hilfe des Kantenlineals gleichmäßige Parallelnähte nähen.

Patchwork
Diese Stiche werden verwendet, um zwei Stoffstücke zu verbinden und dabei einen leichten Zwischenraum zwischen ihnen zu lassen.
- Die Ränder der beiden Stoffstücke für den Saum zurückschlagen und auf einem dünnen Papierstück festheften, wobei zwischen ihnen ein kleiner Abstand zu lassen ist.
- Die Stichwahl entsprechend nebenstehender Abbildung regeln. Die Stichlängen-Einstellung auf „S1" stellen.
- Längs des Rands einstechen und beim Beginn des Nähens leicht an den beiden Fäden ziehen.
* Zum Nähen einen etwas dickeren Faden als für normale Arbeiten wählen. - Nach Beenden des Nähens die Heftung und das Papier entfernen. Zum Abschluss am Anfang und am Ende der Verbindung auf der Rückseite Knoten anbringen.

Applikation
- Stichlängenknopf auf gewünschte Länge einstellen.
- Zickzackbreitenknopf auf kleine Breite einstellen.
- Applikationsmotiv ausschneiden und auf den Stoff heften.
- Langsam die Kanten des Motivs übernähen.
- Überschüssigen Stoff außerhalb der Stiche abschneiden. Darauf achten, dass in keine Stiche geschnitten wird.
- Heftfaden entfernen.
- Ober- und Unterfaden unter der Applikation verknoten, um das Auftrennen zu verhindern.

Zwillingsnadel
* Nähfuß erhältlich als Spezialzubehör.
- Stichlängenknopf auf gewünschte Länge einstellen.
- Stichwahlknopf auf den Geradstich stellen. Mittlere Nadelposition.
- Darauf achten, dass die beiden für die Zwillingsnadel verwendeten Fäden die gleiche Dicke aufweisen. Eine oder zwei Farben können verwendet werden.
- Die Zwillingsnadel wie eine normale Nadel einsetzen. Die flache Kolbenseite muss hinten sein.
- Für die Verwendung des zweiten Fadens befestigen Sie den zweiten Garnrollenstift auf der Oberseite der Nähmaschine. Folgen Sie den Anweisungen für das einfache Nadeleinfädeln, fädeln Sie jedoch jede Nadel einzeln ein.
Bitte beachten: Beim Nähen mit der Zwillingsnadel immer langsam nähen und darauf achten, dass die langsame Geschwindigkeit beibehalten wird, um die Stichqualität zu gewährleisten. Beim Einsatz der Zwillingsnadel für Zickzackstiche darauf achten, dass der Stichbreitenknopf zwischen „0" und „3" eingestellt ist. Die Zwillingsnadel bei Einstellungen über „3" nicht verwenden (3-Drehknopf-Nähmaschine).
Nur Zwillingsnadeln mit max. 2 mm Zwischennadelabstand verwenden.

Monogramm und Sticken mit Stickrahmen
- Maschine wie abgebildet einstellen.
- Nähfuß und Nähfußhalter entfernen.
- Befestigen Sie die Stopfplatte.
- Senken Sie den Nähfußhebel, bevor Sie anfangen zu nähen.
- Ändern Sie die Stichweite in Abhängigkeit von der Schriftgröße oder dem Design (nur möglich bei 3-Drehknopf-Nähmaschine).
Vorbereitung für Monogramm und Sticken
- Gewünschte Buchstaben oder Muster auf die Oberseite des Stoffes zeichnen.
- Stoff im Stickrahmen so straff wie möglich einspannen.
- Stoff unter die Nadel legen. Darauf achten, dass die Nähfußstange in niedrigster Position ist.
- Drehen Sie das Handrad zu sich, um den Unterfaden zu holen. Nähen Sie ein paar Sicherungsstiche.
- Halten Sie den Stickrahmen mit Daumen und Zeigefingern beider Hände und führen Sie den Stickrahmen.
* Der Stickrahmen wird nicht mit der Nähmaschine geliefert.
Zeichen
- Nähen und dabei den Rahmen entsprechend der Form der Zeichen mit konstanter Geschwindigkeit verschieben.
- Nach Beenden des letzten Zeichens den Faden durch Nähen einiger gerader Stiche verwahren.
Stickerei
- Den Umriss des Musters durch Verschieben des Stickrahmens anstechen.
- Das Muster ausgehend von seiner Umfangslinie zum Inneren hin und dann wieder von innen nach außen bewegen, bis das entsprechende Teil vollständig gefüllt ist. Die einzelnen Stiche sehr eng nebeneinanderlegen.
* Zur Durchführung eines langen Stichs wird der Rahmen schnell und zur Durchführung eines kurzen Stichs langsam verschoben.
Nach Fertigstellung des Musters den Faden mittels einiger gerader Stiche verwahren.


Pflege und Reinigung
Achtung: Hauptschalter auf „O" stellen. Maschine durch Ausziehen des Steckers vom Netz trennen, bevor Teile montiert oder entfernt werden oder vor dem Reinigen.
Stichplatte entfernen: Handrad drehen, bis die Nadel in Höchststellung ist. Mit dem Schraubenzieher die beiden Schrauben lösen und die Stichplatte entfernen (1).
Reinigen des Transporteurs: Spulenkapsel entfernen. Mit dem Pinsel den ganzen Bereich reinigen (2).
Reinigen und Ölen des Greifers: Spulenkapsel entfernen. Die beiden Greiferhalterungen (a) wie abgebildet nach außen drehen. Greiferhaltering (b) und Greifer (c) entfernen und mit weichem Tuch reinigen. Bei (d) mit Nähmaschinenöl (1–2 Tropfen) leicht ölen. Handrad drehen, bis der Greifertreiber (e) links steht. Greifer (c) einsetzen. Greiferhalterung (a) einsetzen und Greiferhaltering (b) einsetzen und wieder schließen. Spulenkapsel und Stichplatte wieder einsetzen.
Wichtig: Stoff- und Fadenreste müssen regelmäßig entfernt werden. Ihre Maschine sollte in regelmäßigen Abständen fachgerecht gewartet werden.

Behebung von Störungen
Tritt beim Nähen ein Problem auf, hilft Ihnen die folgende Übersicht bei der Ursachensuche und der Behebung.
| Störung | Ursache | Fehlerbehebung |
|---|---|---|
| Oberfaden reißt | 1. Die Maschine ist nicht richtig eingefädelt. 2. Die Fadenspannung ist zu stark. 3. Der Faden ist für die Nadel zu dick. 4. Die Nadel ist nicht richtig eingesetzt. 5. Der Faden umschlingt den Garnrollenstift. 6. Die Nadel ist beschädigt. | 1. Die Maschine neu einfädeln. 2. Die Fadenspannung reduzieren (kleinere Zahl). 3. Eine stärkere Nadel wählen. 4. Nadel entfernen und wieder einsetzen (flache Kolbenseite nach hinten). 5. Den Faden entfernen und auf die Spule aufwickeln. 6. Die Nadel ersetzen. |
| Unterfaden reißt | 1. Die Spulenkapsel ist nicht richtig eingesetzt. 2. Die Spulenkapsel ist falsch eingefädelt. | 1. Spulenkapsel neu einsetzen und am Faden ziehen. Wenn er leicht abrollt, ist es richtig. 2. Spule und Kapsel überprüfen. |
| Fehlstiche | 1. Die Nadel ist nicht richtig eingesetzt. 2. Die Nadel ist beschädigt. 3. Die falsche Nadelstärke wurde verwendet. 4. Der Nähfuß ist nicht richtig eingesetzt. | 1. Nadel entfernen und wieder einsetzen (flache Kolbenseite nach hinten). 2. Eine neue Nadel einsetzen. 3. Die Nadel dem Faden und Stoff anpassen. 4. Nähfuß überprüfen und richtig einsetzen. |
| Nadelbruch | 1. Die Nadel ist beschädigt. 2. Der Nähfuß ist nicht richtig eingesetzt. 3. Falsche Nadelstärke für den Stoff. 4. Der falsche Nähfuß ist eingesetzt. | 1. Eine neue Nadel einsetzen. 2. Die Nadel richtig einsetzen (flache Kolbenseite nach hinten). 3. Die Nadel dem Faden und Stoff anpassen. 4. Den richtigen Nähfuß wählen. |
| Lose Stiche | 1. Die Maschine ist nicht richtig eingefädelt. 2. Die Spulenkapsel ist nicht richtig eingefädelt. 3. Nadel-/Stoff-/Fadenverhältnis ist falsch. 4. Fadenspannung ist falsch. | 1. Das Einfädeln überprüfen. 2. Die Spulenkapsel wie abgebildet einfädeln. 3. Die Nadelstärke muss auf den Stoff und Faden abgestimmt sein. 4. Die Fadenspannung korrigieren. |
| Nähte ziehen sich zusammen oder Stoff kräuselt | 1. Die Nadel ist für den Stoff zu dick. 2. Die Stichlänge ist falsch eingestellt. 3. Die Fadenspannung ist zu stark. 4. Stofffalten. | 1. Eine dünnere Nadel wählen. 2. Die Stichlänge neu einstellen. 3. Die Fadenspannung reduzieren. 4. Verwenden Sie eine Stabilisierung für feine und dehnbare Stoffe. |
| Unregelmäßige Stiche, unregelmäßiger Transport | 1. Der Faden ist zu schwach. 2. Die Spulenkapsel ist falsch eingefädelt. 3. Der Stoff wird beim Nähen gezogen. | 1. Bessere Fadenqualität verwenden. 2. Die Spulenabdeckung entfernen und erneut einlegen. 3. Stoff nicht ziehen. Er muss automatisch transportiert werden. |
| Maschine ist zu laut | 1. Die Maschine muss geölt werden. 2. Staub oder Öl am Greifer oder an der Nadelstange. 3. Schlechte Ölqualität wurde verwendet. 4. Die Nadel ist beschädigt. | 1. Wie beschrieben ölen. 2. Den Greifer und Transporteur wie beschrieben reinigen. 3. Nur qualitativ gutes Nähmaschinenöl verwenden. 4. Die Nadel ersetzen. |
| Maschine klemmt | Faden im Greifer eingehängt. | Entfernen Sie den Unterfaden und die Spule, bewegen Sie das Handrad mit der Hand vorwärts und rückwärts und beseitigen Sie Fadenrückstände. Wie beschrieben ölen. |

Häufige Fragen (FAQ)
Empfohlenes Nähgarn: Für ein gleichmäßiges Stichbild empfehlen wir, ausschließlich hochwertiges Ackermann-Nähgarn zu verwenden — z. B. die Ackermann Nähgarnbox (36 Farben). Alle Ackermann-Garne →
Wie stelle ich die Fadenspannung richtig ein?
Die Grundeinstellung der Oberfadenspannung ist „4". Eine gleichmäßige Spannung von Unter- und Oberfaden sorgt für eine glatte Naht mit einwandfreien Stichen. Ist die Oberfadenspannung zu schwach, erscheint der Oberfaden auf der Unterseite des Stoffes — drehen Sie den Verstellknopf auf die nächst größere Zahl. Ist sie zu stark, wird der Unterfaden nach oben gezogen und ist auf der Oberseite sichtbar — drehen Sie den Verstellknopf auf die nächst kleinere Zahl.
Wie wechsle ich die Nadel richtig?
Stellen Sie zuerst den Hauptschalter auf „O". Lösen Sie die Nadelbefestigungsschraube, nehmen Sie die alte Nadel heraus und setzen Sie die neue Nadel mit der flachen Kolbenseite nach hinten bis zum Anschlag nach oben ein. Ziehen Sie die Schraube anschließend wieder fest. Verwenden Sie nur gerade, unbeschädigte Nadeln und passen Sie die Nadelstärke an Stoff und Faden an.
Der Oberfaden reißt ständig — was kann ich tun?
Häufige Ursachen sind falsches Einfädeln, eine zu starke Fadenspannung, ein für die Nadel zu dicker Faden oder eine falsch eingesetzte bzw. beschädigte Nadel. Fädeln Sie die Maschine neu ein, reduzieren Sie die Fadenspannung, wählen Sie eine passende Nadelstärke und setzen Sie die Nadel neu ein oder tauschen Sie sie aus.
Warum lässt meine Nähmaschine Stiche aus?
Meist ist die Nadel nicht richtig eingesetzt, beschädigt oder in der falschen Stärke. Setzen Sie die Nadel neu ein (flache Kolbenseite nach hinten), verwenden Sie bei Bedarf eine neue Nadel und wählen Sie eine zum Faden und Stoff passende Nadelstärke. Prüfen Sie außerdem, ob der Nähfuß richtig eingesetzt ist.
Wie nähe ich ein Knopfloch?
Nähen Sie zuerst ein Probeknopfloch auf einem Reststück und stabilisieren Sie dünne oder dehnbare Stoffe. Setzen Sie den Knopflochfuß ein und markieren Sie die Position mit Schneiderkreide. Beim 1-Schritt-Knopfloch legen Sie den Knopf in die Knopfhalterplatte, senken den Knopflochhebel und nähen die Schritte automatisch ab. Beim 4-Schritt-Knopfloch nähen Sie nacheinander Riegel, linke Raupe, Riegel und rechte Raupe. Schneiden Sie das Knopfloch anschließend mit dem Pfeiltrenner von beiden Seiten zur Mitte hin auf.
Die Nähmaschine klemmt — wie löse ich das?
Der Faden hat sich vermutlich im Greifer verfangen. Entfernen Sie den Unterfaden und die Spule, bewegen Sie das Handrad von Hand vorsichtig vor und zurück und beseitigen Sie alle Fadenrückstände. Ölen Sie die Maschine anschließend wie im Abschnitt „Pflege und Reinigung" beschrieben.
Ihr Problem lässt sich so nicht beheben?
Wenn es nach diesen Hinweisen bleibt, kann eine fachkundige Durchsicht helfen: Bei der Inspektion & Wartung reinigen, ölen und justieren wir Ihre CARINA Fashion und prüfen die Funktionen. Ihre gesetzlichen Gewährleistungsrechte bleiben davon unberührt.
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