Willkommen
Herzlichen Glückwunsch zum Kauf Ihrer Nähmaschine. Sie haben ein Qualitätsprodukt erworben, das mit größter Sorgfalt hergestellt wurde.
Diese Bedienungsanleitung vermittelt Ihnen alles Wissenswerte über die Anwendungsmöglichkeiten Ihres Nähcomputers. Wir wünschen Ihnen viel Freude und große Näherfolge.
Bewahren Sie diese Bedienungsanleitung sorgfältig auf und geben Sie diese gegebenenfalls an Nachbenutzer weiter.
Wichtige Sicherheitshinweise
Lesen Sie diese Hinweise aufmerksam durch, bevor Sie Ihr Gerät an das Netz anschließen. Sie enthalten wichtige Sicherheits- und Betriebshinweise.
- Bedienungsanleitung vollständig durchlesen.
- Gerät niemals in Wasser oder andere Flüssigkeiten tauchen (Gefahr durch Stromschlag).
- Darauf achten, dass Kinder keine Gelegenheit erhalten, mit dem Gerät zu spielen.
- Die sich bewegenden Teile wie Nadel, Fadenhebel usw. sind eine Gefahrenquelle: Verletzungsgefahr für die Finger! Die Nähstelle ist daher während des Betriebs der Maschine ständig zu beobachten. Manipulationen an der Maschine, wie z. B. Nadelwechsel, nur bei ausgeschalteter Maschine durchführen.
- Gerät nur an Wechselstrom 230 V anschließen.
- Wir empfehlen, das Gerät über einen FI-Schutzschalter anzuschließen. Im Zweifelsfall fragen Sie eine Fachperson.
- Den Netzstecker unbedingt ziehen: vor dem Wechseln der Nadel, Spule oder des Nähfusses; vor jeder Umplatzierung des Gerätes; vor jeder Reinigung oder Wartung; nach dem Gebrauch.
- Das Netzkabel darf nie über Ecken oder Kanten herunterhängen oder gar eingeklemmt werden (Gefahr durch Stromschlag).
- Zur Vermeidung von Gefahren darf ein beschädigtes Netzkabel nur von einer Fachwerkstatt ersetzt werden.
- Gerät nicht verwenden bei: Gerätestörung; beschädigtem Netzkabel; wenn das Gerät heruntergefallen ist oder wenn sonstige Beschädigungen vorliegen. In solchen Fällen das Gerät sofort in einer Fachwerkstatt überprüfen und reparieren lassen.
- Bei der Wahl des Anwendungsortes: Gerät auf eine trockene, stabile und ebene Standfläche stellen; nicht auf heiße Oberflächen oder in der Nähe von offenen Flammen abstellen (Mindestabstand 50 cm einhalten); nur in trockenen Räumen verwenden; Kabel nicht herunterhängen lassen (Stolpergefahr!).
- Gerät während des Betriebs nie verschieben (Verletzungsgefahr).
- Das Gerät ist nur für den Gebrauch im Haushalt bestimmt.
- Keine Gegenstände in die Maschine halten oder in Öffnungen einführen.
- Die Verwendung von Zubehörteilen, die nicht empfohlen sind, kann zu Schäden am Gerät oder der Einrichtung führen.
- Personen, die mit der Bedienungsanleitung nicht vertraut sind, Kinder sowie Personen unter Alkohol- und Medikamenteneinfluss dürfen das Gerät nicht oder nur unter Aufsicht bedienen.
Diese Anweisungen aufbewahren.
Auspacken und Lieferumfang
Nehmen Sie den Nähcomputer aus der Verpackung. Bitte überprüfen Sie nach dem Auspacken, ob folgende Teile vorhanden sind:
- Nähmaschine
- Zubehör (in Anschiebebox)
- Fusspedal
- Staubschutzhaube
Kontrollieren Sie, ob die Netzspannung (230 Volt) mit der Gerätespannung, welche auf dem Leistungsschild des Gerätes angegeben ist, übereinstimmt. Vernichten Sie sämtliche Plastikbeutel, denn diese könnten für Kinder zu einem gefährlichen Spielzeug werden.
Tipp: Bewahren Sie die Verpackung auf zur Aufbewahrung des Gerätes, wenn Sie es nicht das ganze Jahr benutzen oder für spätere Transporte (z. B. für Umzüge, Service usw.).

Übersicht der Geräte- und Bedienelemente
Machen Sie sich vor dem ersten Nähen mit den wichtigsten Bedienelementen Ihres Nähcomputers vertraut.
Vorderseite:
- Fadenspanndrehknopf
- Unterfadenspulführung
- Oberfadenführung
- Fuss-Anpressdruck
- Stirnseite
- Nadel oben/unten
- Automatisches Vernähen
- Fadenabschneider
- Rücktransport
- Knopflochhebel
- Automatischer Nadeleinfädler
- Stichplatte mit Sichtfenster
- Anschiebetisch und Zubehörbox
- Programmiertasten (M, 2x MEM und C)
- Greiferspulvorrichtung
- LCD (Flüssigkristallanzeige)
- Funktionstasten
- Tastatur und Stichwahlknöpfe
- Abdeckung für Stichwahl
Rückseite:
- Handrad
- Hauptschalter
- Anschluss für Netzkabel
- Anschluss für Fussanlasser
- Öffnung für zweiten Garnrollenstift
- Horizontaler Garnrollenhalter
- Traggriff
- Nähfusshebel
- Nähfuss-Befestigungshebel
- Transporteur

LCD-Anzeige und Funktionstasten
Auf der LCD-Anzeige lesen Sie alle aktuellen Einstellungen ab:
- Rückwärts nähen
- Auto-Stop
- Automatisches Vernähen
- Nadelstopp oben
- Nadelstopp unten
- Spiegeln
- Knopflochhebel
- Greiferspule in Spulposition
- Nadelposition
- Stichmusternummer
- Stichwahl; umschalten mit der Funktionstaste: Direct für direkte Stichwahl, Patterns für Stiche 01–60, Alphabet für Alphabet und Nummern
- Empfohlener Nähfuss, z. B. «T»
- Stichlänge
- «Memory» Speicherbetrieb
- Anzahl Speichereinträge
- Stichbreite
Funktionstasten: Stichlängen-Einstellung –/+, Tastatur für Stichwahl, Taste für Stichwahl (Direct/Patterns/Alphabet), Stichbreiten-Einstellung –/+, Spiegeln. Weiter: Speichertaste «M», Speicherplatz wählen rückwärts und vorwärts («MEM»), Löschtaste «C». Zusätzlich: Nadel rauf/runter, automatisches Vernähen, Rückwärtsnähen.

Übersicht der Zubehörteile
Zubehör (im Lieferumfang):
- Allzweck-Nähfuss «T»
- Reissverschluss-Nähfuss «I»
- Knopfloch-Nähfuss «D»
- Schnurauf-Nähfuss «M»
- Kantenum-Nähfuss «E»
- Blindsaum-Nähfuss «F»
- Säumer «K»
- Raupennaht-Nähfuss «A»
- Quilt-Nähfuss «P»
- Stopf-/Stickfuss «T»
- Kräusler
- Knopfannäh-Nähfuss
- Reinigungspinsel, Pfeiltrenner
- Garnrollenhalter (gross)
- Garnrollenhalter (klein)
- Kantenlineal
- Greiferspulen (3 Stk.)
- Schraubenzieher (gross und klein)
- Paket Nadeln
- Filzkissen
- Zweiter Garnrollenstift
Zubehör (nicht im Preis inbegriffen): Zwillingsnadel (Option) und Obertransportfuss (Option).

Maschine ans Stromnetz anschliessen
- Nähmaschine auf einen stabilen Tisch stellen.
- Stecker (2 Eingänge) des Netzanschlusskabels in die Netzanschlussbuchse am Nähcomputer stecken.
- Netzstecker am Stromnetz anschließen.
- Hauptschalter auf «I» (=Ein) stellen.
- Sobald die Nähmaschine eingeschaltet ist, leuchtet das Nählicht.
Nach Gebrauch die Maschine mit dem Hauptschalter ausschalten («O» =Aus) und den Netzstecker ziehen.

Fussanlasser, Meldungen und Piepstöne
Fussanlasser
Den Fussanlasser nur bei ausgeschaltetem Gerät anschließen. Mit dem Fussanlasser kann die Nähgeschwindigkeit stufenlos reguliert werden. Je fester dieser gedrückt wird, desto schneller läuft die Maschine. Nähcomputer einschalten, dann langsam auf den Fussanlasser drücken, um mit dem Nähen zu beginnen. Den Fussanlasser loslassen, damit der Nähcomputer wieder anhält.
Hinweis: Es darf ausschließlich der Original-Fussanlasser verwendet werden.
Meldungen und Piepstöne
Die Nadel wird beim Einschalten der Nähmaschine automatisch in die höchste Position gebracht und stellt bei Nähbeginn automatisch auf Nadelposition unten. Die Maschine gibt je nach Situation verschiedene Piepstöne aus:
- Bei einwandfreiem Betrieb: 1 Piepston.
- Bei Betriebsstörungen: drei kurze Piepstöne.
- Bei Störungen im Nähcomputer und wenn die Maschine nicht näht: 8 Sekunden lang kurzes Piepen. Das bedeutet, dass der Faden verdreht oder verklemmt ist und die Handradachse nicht drehen kann. Bitte die Lösung des Problems unter «Störungen» nachschlagen. Nach Behebung des Problems näht der Nähcomputer weiter.
Hinweis: Sollte das Problem weiterbestehen, lassen Sie den Nähcomputer in einer Fachwerkstatt überprüfen.
Achtung: Sollte sich der Faden im Greifer verklemmen und die Nadel am Bewegen hindern, das Fusspedal sofort loslassen. Wird der Fussanlasser trotzdem weiter betätigt, stoppt eine Schutzfunktion den Nähcomputer. Durch Ausschalten des Hauptschalters («O» =Aus) und erneutes Einschalten («I» =Ein) ist die Maschine wieder betriebsbereit.
Typische Warnmeldungen
- Halterung für Greiferspule in Spulposition: Sobald die Halterung für die Greiferspule nach rechts in die «Spulposition» gedrückt wird, erscheint auf der LCD-Anzeige das Spul-Symbol. In dieser Stellung ist nur das Aufspulen einer Unterfadenspule möglich. Der Transport und die Eingabe eines Stiches werden mit Piepstönen verweigert. Schwenken Sie die Halterung wieder nach links in die Nähstellung (das Symbol erlischt).
- Knopflochhebel nach unten ziehen: Im Display erscheint bei den Knopflochstichen «17–27» und beim Stopfstich «29» das entsprechende Symbol. Dies zeigt an, dass der Knopflochhebel nach unten gezogen werden muss, da der Transport sonst nicht richtig funktioniert. Nach Gebrauch den Knopflochhebel wieder ganz nach oben schieben.
Nadelstopp, automatisches Vernähen und Rücktransport
Nadelstopp oben/unten
Mit der Nadelstopp-Funktion kann bestimmt werden, ob die Nadel beim Anhalten oben oder unten (im Nähgut eingestochen) stehenbleibt. Die Taste so drücken, dass der Pfeil auf der LCD-Anzeige nach oben zeigt und die Nadel somit beim Anhalten oben stehenbleibt. Zeigt der Pfeil nach unten, bleibt die Nadel beim Anhalten im Material eingestochen stehen. Beim Einschalten des Nähcomputers geht die Nadel immer in die höchste Position. Die Taste kann während des Nähens nicht gedrückt werden.
Automatisches Vernähen
Am Nähende werden vor dem automatischen Anhalten immer 3 Vernähstiche ausgeführt, wenn die Funktion «Auto-Lock» aktiviert ist (Taste drücken). Bei Verwendung der Stichmuster 01–05 werden sofort 3 Vernähstiche ausgeführt. Bei den Stichmustern 06–16 und 30–60 erscheint nach Drücken der Taste ein Hinweis in der Anzeige; die Maschine näht dann beim Drücken des Fussanlassers drei Vernähstiche. Durch erneutes Drücken der Taste wird die Funktion wieder ausgeschaltet.
Rücktransporttaste (nur für die Stichmuster 01–16 und 30–60)
Bei den Stichmustern 01–16 und 30–60 kann durch Gedrückthalten der Rücktransporttaste rückwärts genäht werden. Wird die Taste wieder losgelassen, näht der Nähcomputer wieder vorwärts. Auf der LCD-Anzeige zeigt ein Pfeil an, dass rückwärts genäht wird.

Nähfuss und Nadel wechseln
Nähfusshalter montieren
- Nähfussstange mit dem Nähfusshebel hochstellen (a).
- Nähfusshalter (b) montieren und mit Schraube fixieren.
Nähfuss einsetzen
- Nähfusshalter (b) senken, bis die Aussparung (c) direkt über dem Stift (d) liegt.
- Befestigungshebel (e) nach oben drücken.
- Nähfusshalter (b) senken; der Nähfuss (f) rastet automatisch ein.
Nähfuss entfernen
- Nähfuss hochstellen.
- Arretierungshebel (e) nach oben drücken, bis der Fuss frei ist.
Kantenlineal anbringen: Kantenlineal (g) wie abgebildet durch die Öffnung schieben. Je nach gewünschter Breite des Saums, der Falten usw. einstellen.
Nadel wechseln
Die Nadel regelmäßig wechseln, vor allem wenn sie abgenutzt ist und Probleme verursacht. Nadel wie abgebildet einsetzen.
- Schraube an der Nadelstange lösen und nach dem Einsetzen einer neuen Nadel wieder anziehen. Die flache Kolbenseite kommt nach hinten.
- Nadel so weit wie möglich nach oben schieben.
Nur einwandfreie Nadeln benutzen. Probleme können auftreten bei der Verwendung von krummen Nadeln, stumpfen Nadeln oder beschädigten Spitzen.
Hinweis: Nähcomputer ausschalten (Hauptschalter auf «O» stellen).

Unterfaden spulen
- Faden und Fadenspulenhalter auf den Garnrollenstift setzen. Bei kleinen Fadenspulen den Spulenhalter mit der schmalen Seite gegen die Fadenspule setzen oder den kleinen Spulenhalter nehmen.
- Faden in die Fadenführung einklinken.
- Faden im Uhrzeigersinn um die Unterfadenspulvorspannung wickeln.
- Faden wie abgebildet führen und um die Spule legen. Spule auf die Greiferspulvorrichtung stecken.
- Spule nach rechts drücken. Sobald die Greiferspule nach rechts in die «Spulposition» gedrückt wurde, erscheint auf der LCD-Anzeige das Spul-Symbol. Sobald die Spule wieder nach links in die «Nähposition» gedrückt wird, verschwindet das Symbol.
- Fadenende festhalten und die Maschine mit dem Fusspedal in Gang setzen.
- Fussanlasser drücken, damit der Nähcomputer zu spulen beginnt. Nach ein paar Umdrehungen der Spule den Nähcomputer anhalten und den Faden beim Loch in der Spule abschneiden. Weiterspulen, bis die Spule gefüllt ist. Der Spulvorgang stoppt automatisch, sobald die Spule gefüllt ist. Nähcomputer anhalten und Faden abschneiden.
- Spule nach links drücken und wegnehmen.
Bitte beachten: Solange sich die Spule in der «Spulposition» befindet, kann nicht genäht und das Handrad nicht gedreht werden. Um wieder zu nähen, die Spule nach links in die «Nähposition» drücken.

Greiferspule einsetzen
- Die Spule so in die Spulenkapsel einsetzen, dass sich die Spule im Gegenuhrzeigersinn dreht (Pfeilrichtung).
- Faden durch den Schlitz (A) ziehen.
- Faden nach links und der Feder entlang ziehen, bis er in die Kerbe (B) schlüpft. Faden fest in die Kerbe ziehen, so dass er nicht mehr aus dem Schlitz herausschlüpft (A).
- Etwa 15 cm Faden herausziehen und den Greiferdeckel wieder schließen (C).
Hinweis: Nähcomputer vor dem Einsetzen oder Herausnehmen der Greiferspule ausschalten (Hauptschalter auf «O» stellen).

Oberfaden einfädeln
Es ist wichtig, dass der Oberfaden korrekt eingefädelt wird, da andernfalls Probleme auftreten könnten. Halten Sie sich unbedingt an die durchnummerierte Reihenfolge (1–8), wie auf der Abbildung.
- Garnrollenstift anheben. Garnrolle so auf den Garnrollenstift setzen, dass der Faden vorne abspult. Die Fadenablaufscheibe unten am Garnrollenstift platzieren.
- Faden ab Garnrolle durch die obere Fadenführung ziehen.
- Faden um die Fadenführung legen und durch die Vorspannfeder ziehen, wie abgebildet.
- Faden weiter durch die Fadenspannung zwischen den silberfarbenen Scheiben durchführen.
- Dann nach unten und um den Kontrollfedernhalter.
- Oben angelangt, Faden von rechts nach links durchs Führungsöhr am Fadenhebel und wieder nach unten führen.
- Faden hinten der flachen horizontalen Fadenführung durchführen.
- Faden nun hinter die Nadelstangenführung, dann nach unten zur Nadel und von vorn nach hinten durchs Nadelöhr ziehen. Etwa 10 cm Faden durchs Nadelöhr nach hinten ziehen.

Einfädler verwenden
Nadel ganz hochstellen und Nähfuss senken.
- Hebel des Einfädlers langsam senken und Faden durch die Fadenführung wie abgebildet durchführen, dann nach rechts ziehen.
- Der Einfädler dreht sich automatisch in Einfädelposition und das Häkchen fährt durchs Nadelöhr.
- Faden vor der Nadel holen.
- Faden locker halten und den Hebel langsam loslassen. Das Häkchen dreht sich, zieht den Faden durchs Nadelöhr und formt dabei eine Schlinge. Faden ganz durchs Öhr ziehen.
Hinweis: Nähcomputer vor dem Einfädeln ausschalten (Hauptschalter auf «O» stellen).

Fadenspannung
- Grundeinstellung Fadenspannung: «4».
- Um die Spannung zu erhöhen, das Rad auf die nächst höhere Zahl drehen.
- Um die Spannung zu reduzieren, das Rad auf die nächst tiefere Zahl drehen. Es ist wichtig, beim Nähen mit der richtigen Fadenspannung zu arbeiten.
- Die Spannung muss je nach Stichart, Faden und Stoff angepasst werden.
- 90 % aller Näharbeiten können mit einer Spannung zwischen «3» und «5» ausgeführt werden («4» ist die Grundeinstellung).
- Bei allen dekorativen Näharbeiten wird das Stichbild schöner und der Stoff faltet weniger, wenn der Oberfaden leicht auf die linke Stoffseite gezogen wird.
- Normale Fadenspannung zum Geradstichnähen: Ober- und Unterfaden verschlingen sich in der Mitte der Stofflagen.
- Zu lockere Fadenspannung zum Geradstichnähen: das Rad auf eine höhere Zahl stellen.
- Zu starke Fadenspannung zum Geradstichnähen: das Rad auf eine tiefere Zahl stellen.
- Normale Fadenspannung für Zickzack und Dekorstiche.

Unterfaden heraufholen und Faden abschneiden
Unterfaden heraufholen
- Nähfuss mit dem Nähfusshebel anheben. Oberfaden mit der linken Hand festhalten. Handrad gegen sich (im Gegenuhrzeigersinn) drehen, bis sich die Nadel senkt und anschließend wieder oben steht.
- Sorgfältig am Oberfaden ziehen, um den Unterfaden aus dem Stichloch in der Stichplatte zu ziehen. Der Unterfaden kommt als Schlinge hervor.
- Ober- und Unterfaden unter dem Nähfuss ca. 10 cm nach hinten legen.
Faden abschneiden: Nähfuss hochstellen. Stoff entfernen und die Fäden nach links zum Ständerkopf ziehen und am Fadenabschneider abschneiden. Die Fadenenden sind in der richtigen Länge für die nächste Naht abgeschnitten.

Nähfusshebel und Transporteur
Zweistufen-Nähfusshebel
- Mit dem Nähfusshebel wird der Nähfuss gesenkt und hochgestellt.
- Beim Nähen von extrem dicken Stoffen kann der Stoffdurchgang unter dem Nähfuss vergrößert werden, indem man den Nähfusshebel um eine Stufe anhebt. Dies erleichtert das Positionieren des Nähguts.
Transporteur heben und senken
Bei abgenommener Anschiebebox ist der Transporteurverstellhebel am Sockel auf der Rückseite sichtbar. Den Hebel in die eine Richtung schieben, dann senkt sich der Transporteur, z. B. zum Knöpfe annähen. Den Hebel wieder zurückschieben, dann ist der Transporteur wieder hochgestellt und bereit zum normalen Nähen.
Hinweis: Der Transporteur wird erst wieder durch eine Drehung des Handrades hochgestellt.

Anpressdruck sowie Nadel, Faden und Stoff
Anpressdruck für Nähfuss einstellen: Mit dem Drehregler auf der Oberseite kann der Anpressdruck des Nähfusses eingestellt werden. Normalerweise muss die Fabrikeinstellung nicht verstellt werden. Falls eine Einstellung nötig ist, kann diese mit einer Münze eingestellt werden: im Uhrzeigersinn drehen für stärkeren Druck (z. B. für dünne, leichte Stoffe), bzw. im Gegenuhrzeigersinn drehen für einen schwächeren Druck (für sehr dicke, schwere Stoffe).
Tabelle zur Übereinstimmung von Nadel, Faden und Stoff
| Nadelstärke | Stoff | Faden |
|---|---|---|
| 9–11 (70–80) | Feine Stoffe, dünne Baumwollstoffe, Voile, Serge, Seide, Mousseline, Qiana, Baumwollstrick, Tricot, Jersey, Crêpe, Polyesterwebstoffe, Hemden- und Blusenstoffe | Dünner Baumwollfaden, Nylon, Polyester- oder Baumwoll-Faden mit Polyesterkern |
| 11–14 (80–90) | Mittelschwere Stoffe, Baumwolle, Satin, Nessel, Segeltuch, Doppelstrick, leichte Wollstoffe | Die meist verkauften Fäden sind von mittlerer Stärke und für diese Stoffe und Nadelstärken geeignet. Polyesterfaden für synthetische und Mischmaterialien, Baumwollfaden für natürliche Gewebe. Als Ober- und Unterfaden generell den gleichen Faden nehmen. |
| 14 (90) | Mittelschwere Stoffe, Baumwollsegeltuch, Wollstoffe, dickere Strickstoffe, Frottée, Jeans | |
| 16 (100) | Schwere Stoffe: Canvas, Wollstoffe, Zeltstoffe und Quilts, Jeans, Polstermaterial (leicht bis mittelschwer) | |
| 18 (110) | Dicke Wollstoffe, Mantelstoffe, Polsterstoffe, einige Leder- und Vinylarten | Starker Faden, Teppichfaden |
Wichtig: Zu Fadenstärke und Stoffdicke passende Nadel wählen.
Hinweis zu Zwillingsnadeln: Zwillingsnadeln können für Nutz- wie Dekorstiche eingesetzt werden. Beim Nähen mit Zwillingsnadeln die Stichbreiteneinstellung auf maximal «3.5» setzen. Nadeln häufig wechseln (etwa nach jedem zweiten Kleidungsstück) sowie beim Auftreten erster Fehlstiche oder Fadenrisse.

Übersicht der Füsse und deren Anwendung
Bei einigen Sticharten kann für mehr Kreativität die Doppelnadel verwendet werden. Die Stichbreite darf bei Doppelnadeln maximal 3.5 betragen.
| Nähfuss | Anwendung |
|---|---|
| Allzweck-Nähfuss «T» | Allgemeine Näharbeiten, Patchwork, Dekostiche, Fagotten etc. |
| Reissverschluss-Nähfuss «I» | Reissverschluss einnähen |
| Knopfloch-Nähfuss «D» | Knopfloch |
| Knopfannäh-Nähfuss | Knopf annähen |
| Kantenumnähfuss «E» | Kanten umnähen |
| Blindsaum-Nähfuss «F» | Blindsaum |
| Raupennaht-Nähfuss «A» | Satin-Stich, Raupennaht |
| Schnuraufnähfuss «M» | Raupennaht, Kordel aufnähen |
| Säumer «K» | Schmalsäumen |
| Stopf-/Stickfuss | Stopfen, Freihandsticken, Monogramme |
| Quilt-Nähfuss «P» | Quilten |
| Kräusler | Kräuseln |
| Obertransportfuss (nicht im Lieferumfang) | Für regelmässigen Stofftransport auf schwierigen Stoffen (Chiffon, mehrlagige Jeans etc.) |

Stich auswählen
Beim Einschalten der Nähmaschine (Hauptschalter auf «I» stellen) wird automatisch der Geradstich eingestellt und die Stichnummer «1» auf der LCD-Anzeige angezeigt. Nach Öffnen der Stichwahl-Abdeckung sind auf dem Aufdruck alle zur Verfügung stehenden Stiche sichtbar.
Auswahl-Möglichkeiten für Stiche: Durch wiederholtes Drücken der Funktionstaste kann zwischen den drei Auswahl-Möglichkeiten Direct, Patterns und Alphabet gewählt werden (diese werden jeweils in der LCD-Anzeige angezeigt):
- Direct: In dieser Stellung können die zehn wichtigsten Stiche durch Drücken einer der Tasten «1» bis «0» direkt gewählt werden (die Stiche sind neben den Tasten 1 bis 0 abgebildet).
- Patterns: In dieser Stellung lassen sich die Stiche 01–60 wählen. Stichnummer mit den Tasten 1 bis 0 eingeben (z. B. für die Stichnummer «32» die Tastenkombination 32 drücken).
- Alphabet: In dieser Stellung können Buchstaben und Zahlen gewählt werden. Für den Buchstaben «A» muss z. B. die Tastenkombination 11 gedrückt werden.
Beispiel: Sie möchten den Buchstaben «D» wählen. Nach dem Einschalten ist die Maschine automatisch auf direkte Stichwahl eingestellt (in der Anzeige leuchtet Direct). Die Funktionstaste so oft drücken, bis Alphabet in der Anzeige erscheint. Jetzt die Tastenkombination 14 für den Buchstaben «D» drücken.

Stichübersicht
Nachfolgend sind alle Stiche der drei Auswahl-Möglichkeiten Direct, Patterns und Alphabet abgebildet. Der farbig markierte Teil bezeichnet jeweils einen Rapport bzw. eine Einheit jeder Stichart.
Direct: zehn Direktwahlstiche auf den Tasten 1 bis 0.
Patterns: Stiche 01 bis 60 (Nutz-, Stretch-, Knopfloch-, Stopf- und Dekorstiche).
Alphabet: Zahlen 01–10 (1234567890), Buchstaben 11–36 (A bis Z) sowie 37–41 (& ? ! . –).

Stichlänge, Stichbreite und Nadelposition
Stichlänge einstellen: Bei der Auswahl einer Stichart wird die empfohlene Stichlänge automatisch eingestellt und auf der LCD-Anzeige mit Zahlen angezeigt. Die Stichlänge kann durch Drücken der Stichlängenverstelltaste eingestellt werden. Taste «+» drücken, um die Stichlänge zu verlängern; Taste «–» drücken, um sie zu verkürzen. Die Stichlänge kann von «0.0» bis «4.5» eingestellt werden. Einige Sticharten haben begrenzte Längen.
Hinweis: In der Stellung Alphabet kann die Stichlänge nicht verstellt werden.
Stichbreite und Nadelposition einstellen: Bei der Auswahl einer Stichart wird die empfohlene Stichbreite automatisch eingestellt und angezeigt. Die Stichbreite kann durch Drücken der Stichbreitenverstelltaste eingestellt werden. Taste «+» drücken, um die Stichbreite breiter zu machen; Taste «–», um sie schmäler zu machen. Die Stichbreite kann von «0.0» bis «7.0» eingestellt werden. Einige Sticharten haben begrenzte Breiten.
Hinweise: In der Stellung Alphabet kann die Stichbreite nicht verstellt werden. Bei der Anwendung von Doppelnadeln darf die Stichbreite max. 3.5 betragen.
Bei Geradesticharten (Sticharten 01–05) wird die Nadelposition mit der Stichbreitenverstelltaste eingestellt. Durch Drücken der Taste «+» fährt die Nadel nach links und durch Drücken der Taste «–» nach rechts. Auf der LCD-Anzeige erscheint die Nadelposition als Punkt über den Zahlen. Die Zahlen ändern von «0.0» für ganz links bis «7.0» für ganz rechts. Die Mittelposition der Nadel ist voreingestellt und wird als «3.5» angezeigt.

Spiegeln
Durch Drücken der Spiegeln-Taste wird das gewählte Stichmuster spiegelverkehrt ausgenäht. Auf der LCD-Anzeige erscheint das Spiegel-Symbol. Die Spiegeln-Funktion wird erst wieder durch nochmaliges Drücken der Spiegeln-Taste deaktiviert und das Symbol verschwindet wieder aus der Anzeige. Die Stichmuster werden wieder normal (nicht spiegelverkehrt) ausgenäht.
Die Auswahl eines neuen Stichs bzw. das Ändern des Stichmusters deaktiviert die Spiegeln-Funktion ebenfalls. Soll sie aber aktiviert bleiben, einfach die Spiegeln-Taste noch einmal drücken.
Hinweise: Die Spiegeln-Funktion kann nur bei stehendem Motor gewählt werden (Pedal nicht gedrückt). Die Spiegeln-Funktion funktioniert nicht mit den Stichmustern 17 bis 29 und mit Zahlen bzw. Buchstaben. Es können beim Nähen «normale» Stiche mit gespiegelten Stichen kombiniert werden.

Stiche speichern
Die Maschine verfügt über einen Speicher, mit dem Stichmuster, Buchstaben und Zahlen gespeichert werden können. So lassen sich auf einfache Art und Weise ganze Namen mit Mustern in einem Nähdurchgang nähen. Es können bis zu dreißig Stiche gespeichert werden. Der Speicherinhalt bleibt auch nach dem Ausschalten der Maschine erhalten und kann so jederzeit wiederverwendet werden.
Es ist auch möglich, die Stichlänge, die Stichbreite und die Spiegeln-Funktion pro Stich mitzuspeichern (außer für Buchstaben und Zahlen). Mit Ausnahme der Direct-Stiche und der Knopflöcher können alle Stichmuster (Patterns), Buchstaben und Zahlen (Alphabet) in beliebiger Reihenfolge gespeichert werden.
Programmieren:
- Nach dem Einschalten des Nähcomputers erscheinen auf der LCD-Anzeige das Wort Direct und die Stichnummer «1».
- Durch Drücken der «M»-Taste gelangt man in den Speicherbetrieb; in der Anzeige erscheinen Patterns und «MEM».
- Mit der Funktionstaste kann jederzeit zwischen Patterns (Stiche 01–60) und Alphabet (Buchstaben/Zahlen) gewechselt werden.
- Gewünschten Stich wählen, z. B. «13». Dieser wird automatisch gespeichert und in der Anzeige erscheint für jeden gespeicherten Stich eine kleine Strichmarkierung. Bei den Stichen 1–16 und 30–60 ist es zudem möglich, die Stichbreite/-länge oder eine Spiegelung zu wählen. Diese Einstellungen werden automatisch mitgespeichert.
- Vorgang für weitere Stiche wiederholen (es können maximal 30 Stiche gespeichert werden).
Mit den «MEM»-Tasten lassen sich die programmierten Stiche überprüfen.
Korrekturen: Falsch programmierte Stiche können mit der Taste «C» gelöscht werden. Stichbreite/-länge können auch nachträglich geändert werden. Es können auch zusätzliche Stiche eingefügt werden: Dazu mit den «MEM»-Tasten an die Stelle blättern, nach der ein Stich eingefügt werden soll.
Speichern: Mit der Taste «M» die Programmierung speichern. Die Stiche bleiben jetzt – auch bei ausgeschalteter Maschine – gespeichert und die Maschine wechselt wieder in den Direct-Betrieb zurück (die Anzeige «MEM» erlischt dabei).

Gespeicherte Stiche nähen und löschen
Gespeicherte Stiche nähen: Die in der Maschine gespeicherten Stiche lassen sich auf Knopfdruck abrufen und nähen. Durch Drücken der «M»-Taste gelangt man in den Speicherbetrieb (in der Anzeige erscheinen Patterns und «MEM»).
Stiche kontrollieren: Mit den «MEM»-Tasten lassen sich die programmierten Stiche überprüfen.
Nähvorgang starten: Stoff unter den Nähfuss legen und den Nähfuss absenken. Fusspedal niederdrücken, um den Nähvorgang zu starten. Der dreieckige Zeiger über der Strichskala zeigt den Stand der Näharbeiten, d. h. er springt nach jedem durchgeführten Stichmuster zum nächsten Strich. Nähvorgang beenden durch Loslassen des Fusspedals. Wenn der Speicherinhalt erneut genäht werden soll, das Fusspedal gedrückt halten.
Speicherbetrieb beenden: Durch Drücken der «M»-Taste wird der Speicherbetrieb verlassen (der Speicherinhalt bleibt erhalten).
Speicherinhalt löschen: Durch Drücken der «M»-Taste gelangt man in den Speicherbetrieb. Dann so oft die Taste «C» drücken, bis alle Strichmarkierungen und alle Nummern in der Anzeige verschwunden sind. Durch Drücken der «M»-Taste den Speicherbetrieb verlassen (in der Anzeige erscheinen Direct und die Stichnummer «1»).

Ecken, Rückwärts- und Freiarm-Nähen
Ecken nähen:
- Bei Erreichen einer Ecke anhalten.
- Nadel in den Stoff einstechen (mit der Taste «Nadel rauf/runter» oder mit dem Drehrad).
- Nähfuss hochstellen.
- Mit der Nadel als Angelpunkt den Stoff drehen, Nähfuss senken und weiternähen.
Rückwärts nähen: Rückwärts nähen wird zum Vernähen zu Nähbeginn und am Ende benutzt. Rücktransport-Taste drücken und 4 bis 5 Stiche nähen. Wird die Taste wieder losgelassen, näht der Nähcomputer wieder vorwärts.
Hinweis: Die Rücktransport-Taste kann nur bei den Sticharten 1–6 angewendet werden.
Freiarm-Nähen: Freiarmnähen ist praktisch beim Nähen von Röhrenware wie Hosensäume und Ärmel. Dazu die Anschiebebox entfernen.

Auf dicken Stoff nähen
Der schwarze Knopf auf der rechten Seite am Nähfuss blockiert den Nähfuss horizontal, wenn er vor dem Senken des Nähfusses hineingedrückt wird. Damit wird ein gleichmäßiger Transport von Beginn einer Naht weg und auch beim Nähen über mehrere Stofflagen (Nähte, Jeanssäume usw.) sichergestellt.
Bei Erreichen einer dicken Stelle die Nadel senken und den Nähfuss heben. Vorderen Teil des Fusses herunterdrücken und den schwarzen Knopf hineindrücken, dann den Fuss senken und weiternähen. Der schwarze Knopf löst sich nach ein paar Stichen wieder automatisch.
Es kann auch ein weiteres dickes Stoffstück hinter die Naht gelegt werden. Oder den Nähfuss stützen und von Hand Richtung Bruchfalte transportieren.

Gerad-, Zickzackstich und Nadelpositionen
Für die Geradesticharten 01–05 den Allzweck-Nähfuss «T» verwenden.
Nadelposition ändern: Diese Einstellungen gelten nur für die Geradesticharten 01–05. Die Sticharten sind auf Nadelposition «3.5» voreingestellt. Durch Drücken der Taste «–» wird die Nadelposition nach links verschoben, durch Drücken der Taste «+» nach rechts. Auf der LCD-Anzeige wird die Nadelposition durch Punkt und Zahl angezeigt (0.0, 2.0, 3.5, 5.0, 7.0).
Stichlänge ändern: Taste «–» drücken, um die Stichlänge zu verkürzen; Taste «+», um sie zu verlängern. Zum Nähen auf sehr feinem Stoff eine lange Stichlänge wählen (0.5 bis 4.5).
Für die Zickzacksticharten 06–08 den Allzweck-Nähfuss «T», für Stichart 08 auch den Raupennaht-Nähfuss «A» verwenden.
Stichbreite einstellen: Die maximale Stichbreite für Zickzackstiche beträgt «7.0». Die Stichbreite kann jedoch für alle Sticharten schmäler eingestellt werden. Stichbreite durch Drücken der Zickzacktaste «+» verbreitern (von «0» bis «7.0»).
Hinweis: Beim Nähen mit Zwillingsnadeln die Stichbreite nie breiter als «3.5» einstellen!
Stichlänge einstellen: Die Stichdichte von Zickzackstichen nimmt zu, je näher die Stichlänge zu «0.2» eingestellt wird. Schöne Zickzackstichbildungen erreicht man mit einer Stichlänge im Bereich «1.0» bis «2.5». Ganz dichten Zickzack (eng nebeneinander) nennt man Raupennaht.

Stretchstich
Für elastische und strapazierfähige Nähte, die sich mit dem Stoff dehnen, ohne zu reissen. Ideal für elastische Stoffe und Maschenware. Auch gut für strapazierfähige Nähte auf festen Stoffen wie Jeans geeignet. Sticharten 03, 04 und 08 mit dem Allzweck-Nähfuss «T», Stichart 08 auch mit dem Raupennaht-Nähfuss «A».
Diese Stiche können auch sehr gut als dekorativer Kantenabschluss verwendet werden.
Der Stretchgeradstich wird auch zur dreifachen Verstärkung von elastischen und strapazierfähigen Nähten verwendet.
Der Dreifachzickzackstretch ist für feste Stoffe wie Jeans, Poplin, Segeltuch usw. geeignet.

Kantenumnähstich und Universalnähfuss
Kantenumnähstich (Sticharten 06 und 09, Kantenumnähfuss «E», Stichbreite 5.0~7.0, Stichlänge 2.0~3.0):
- Kantenumnähfuss einsetzen.
- Stoffkante beim Nähen an die Führung am Fuss anstossen lassen.
Hinweis: Den Kantenumnähfuss nur für die Sticharten 06 und 09 benutzen und dabei die Stichbreite breiter als «5.0» einstellen. Bei Verwendung von anderen Sticharten und Stichbreiten als den empfohlenen kann es sein, dass die Nadel auf den Nähfuss aufschlägt und bricht.
Universalnähfuss (Sticharten 07 und 10, Allzweck-Nähfuss «T», Stichbreite 2.5~4.5, Stichlänge 2.0~3.0):
- Universalnähfuss einsetzen.
- Beim Kantennähen den Nähfuss so auf der Stoffkante platzieren, dass die rechten Nadeleinstiche knapp über die Kante hinaus ins Leere gehen.

Blindsaum und Lingeriestiche
Sticharten 11 und 12 mit dem Blindsaum-Nähfuss «F» (Stichbreite 2.5~4.0, Stichlänge 1.0~2.0). Stichart 11: Blindsaum und Lingeriestiche auf festem Stoff. Stichart 12: Blindsaum auf Stretch-Stoffe.
Hinweise: Für Blindsäume benötigt man etwas Übung. Immer zuerst eine Nähprobe nähen.
- Stoff wie abgebildet falten, so dass die Stoffvorderseite oben liegt (etwa 5 mm überstehen lassen).
- Stoff unter den Nähfuss legen. Handrad von Hand vorwärts drehen, bis die Nadel ganz nach links schwingt. Die Nadel sollte den Stoffbruch nur knapp fassen. Wird der Stoffbruch nicht gefasst, die Stichbreite entsprechend korrigieren.
- Führung (b) durch Drehen am Knopf (a) so einstellen, dass der Stoffbruch anstösst.
- Langsam nähen und den Stoff sorgfältig der Führung entlang laufen lassen.
- Stoff umdrehen.

Knöpfe annähen
Knopfannähfuss einsetzen. Stichart 06, Stichbreite 2.0~7.0.
- Hebel zum Senken bzw. Heben des Transporteurs auf die Stellung «b» schieben, um den Transporteur zu senken. (Hinweis: Die Stichlänge kann nicht verstellt werden, solange der Transporteur versenkt ist.)
- Nähgut unter den Nähfuss legen. Knopf auf die gewünschte Stelle legen und den Nähfuss senken.
- Zickzackstich wählen. Stichbreite auf «2.0» – «7.0» einstellen, dem Abstand zwischen den beiden Löchern im Knopf entsprechend.
- Handrad von Hand drehen zur Überprüfung, ob die Nadel tatsächlich schön ins linke und rechte Loch im Knopf geht.
- Vor dem Nähen die Auto-Lock-Taste (automatisches Vernähen) drücken, damit automatisch Vernähstiche zu Nähbeginn und Nähende ausgeführt werden. Damit der Knopf einen «Stiel» oder «Hals» erhält, eine Stopfnadel auf den Knopf legen und nähen.
- Bei Knöpfen mit 4 Löchern zuerst die vorderen zwei nähen, dann auf die anderen zwei verschieben und den Vorgang wiederholen.

Knopflöcher nähen
Für Knopflöcher den Knopfloch-Nähfuss «D» verwenden. Der passende Knopflochstich richtet sich nach Stoff und Kleidungsstück:
- 17: Für leichte bis mittelschwere Stoffe.
- 18: Für horizontale Knopflöcher an Blusen und Hemden aus leichtem bis mittelschwerem Stoff.
- 19: Für leichte bis mittelschwere Stoffe.
- 20: Für horizontale Knopflöcher an Blusen und Hemden aus leichtem bis mittelschwerem Stoff.
- 21: Für horizontale Knopflöcher auf schwerem Stoff.
- 22: Für leichte bis mittelschwere Stoffe.
- 23: Für Anzüge, Mäntel und Jacken.
- 24: Für dicke Mäntel.
- 25: Für Jeans oder Hosen.
- 26: Für Jeans oder elastische, grob gewebte Stoffe.
- 27: Für elastische Stoffe.
Hinweis: Vor dem Ausnähen des Knopflochs auf dem Nähgut zuerst eine Probe auf einem Stoffrest des gleichen Stoffes nähen.
- Standorte der Knopflöcher auf dem Stoff markieren. Die maximale Knopflochlänge beträgt 3 cm. (Durchmesser des Knopfs plus Knopfdicke ergibt die Knopflochlänge.)
- Knopflochfuss einsetzen, dann den Knopfhalter herausziehen und den Knopf einsetzen. Die Knopflochlänge wird durch den in den Knopfhalter eingesetzten Knopf bestimmt.
- Knopflochstich auswählen. Stichbreite und Stichlänge einstellen (je nach gewünschter Breite und Dichte). Faden durch die Öffnung im Nähfuss und dann unter den Fuss führen.
- Stoff so unter den Nähfuss legen, dass die Mitte-Markierung auf dem Nähfuss mit der eingezeichneten Knopflochlinie übereinstimmt. Knopflochhebel nach unten ziehen und darauf achten, dass der Bügel des Fusses an der weissen Platte (mit der Aufschrift «PUSH») anliegt.
- Oberfadenende leicht festhalten und zu nähen beginnen. Den Stoff sachte mit den Händen führen. Vor Nähende werden nach Fertigstellung des Knopflochs automatisch einige Vernähstiche genäht.
- Knopflöcher werden von vorne nach hinten und anschließend wieder nach vorne genäht.
- Nähfuss hochstellen und Faden abschneiden. Um über das gleiche Knopfloch zu nähen, den Nähfuss hochstellen (er kehrt in die ursprüngliche Position zurück). Nach Beendigung den Knopflochhebel heben, bis er hält.
- Knopfloch zwischen den Raupen auftrennen, ohne dabei die Stiche der beiden Raupennähte zu fassen und zu durchtrennen. Nadeln an den beiden Riegeln als Stopper setzen.
Hinweis: Bei der Auswahl eines Knopflochstichs erscheint auf der LCD-Anzeige ein Symbol, um zu erinnern, dass der Knopflochhebel nach unten gezogen werden muss.
Knopflöcher auf elastischen Stoffen: Bei Knopflöchern auf elastischen Stoffen mit Garneinlage arbeiten.
- Knopflochfuss einsetzen und die Garneinlage hinten am Nähfuss durchführen. Die beiden Fadenenden auf die Fussvorderseite bringen, in die Rillen einlegen und vorübergehend verknüpfen. Nähfuss senken und zu nähen beginnen. Stichbreite der Dicke des Beigarns anpassen.
- Nach Fertigstellung an den Enden des Beigarns sorgfältig ziehen, damit sie schön straff in den Raupen liegen, und die Fadenenden anschließend abschneiden.
Hinweis: Es wird empfohlen, die Stoffrückseite mit Vlies zu verstärken.



Lochstich
- Stichart 28 wählen und den Raupennaht-Nähfuss einsetzen. Für Gürtel etc. (Stichbreite 5.0, 6.0, 7.0).
- Mit dem Stichbreitenregler die gewünschte Grösse einstellen: A: Gross / 7.0 mm; B: Mittel / 6.0 mm; C: Klein / 5.0 mm.
- Nadel am Anfang des Stichs in den Stoff absenken und dann den Fuss absenken. Fusspedal drücken. Am Ende des Stichs stoppt die Maschine automatisch.
- Mit einem Ausstanzer ein Loch in den Stoff machen.
Hinweis: Wenn dünner Stoff verwendet wird, kann ein grober Stich entstehen. Ist dies der Fall, einen neuen Stich über den bestehenden nähen.

Stopfen
- Stichart 29 für Stopfen drücken (in der Anzeige erscheint ein Symbol). Knopfloch-Nähfuss einsetzen. Stichbreite 3.5~7.0, Stichlänge 1.0~2.0.
- Obere und untere Stofflage zusammen feststecken. Nadelposition wählen. Knopfloch-Nähfuss über der Mitte der zu flickenden Stelle platzieren und senken.
- Knopfhalter nach hinten auf die gewünschte Länge ausziehen. Die Länge der Nählinien ist variabel und hängt davon ab, wie weit der Knopfhalter ausgezogen wird: a) Länge der Nählinien: maximale Länge 2.6 cm; b) Breite der Stopffläche: maximale Breite 7 mm.
- Stoff so positionieren, dass die Nadel 2 mm vor der defekten Stelle liegt.
- Oberfaden durch die Öffnung des Fusses führen und nach vorne legen.
- Nähfuss absenken.
- Knopflochhebel nach unten ziehen und darauf achten, dass der Bügel des Fusses an der weissen Platte (mit der Aufschrift «PUSH») anliegt.
- Das Ende des Oberfadens leicht festhalten und mit dem Nähen beginnen. Der Stopfstich «29» wird von vorne nach hinten und dann in umgekehrter Richtung genäht. Nach acht Durchgängen stoppt die Maschine automatisch auf der hinteren Seite.
- Ist die zu stopfende Fläche zu gross, kann die eingestellte Stopffläche für ein besseres Nähergebnis mehrmals ausgenäht werden (oder quer übernäht werden).
Hinweise: Den abgesenkten Nähfuss nicht mit dem Finger verschieben, da sonst die Nählinien nicht die richtige Grösse haben. Mit der Stichbreite kann der Abstand zwischen den Stichen variiert werden (Einstellbereich 3.5 bis 7.0 mm).


Fagotten und Patchworkstich
Fagotten (Stichart 14 mit Fuss «T», Stichart 44 mit Fuss «A»):
- Umgebogene Kanten der Stoffteile mit einem Abstand von 4 mm auf ein Stück dünnes Papier oder wasserlösliches Vlies legen und heften.
- Nähfussmitte auf die Mitte zwischen den beiden Stoffbruchkanten ausrichten und zu nähen beginnen.
- Papier nach dem Nähen entfernen.
Patchworkstich (Stichart 14 mit Fuss «T», Sticharten 15, 16 und 40 mit Fuss «A»):
- Die beiden Stoffteile rechte auf rechte Seite legen und mit Geradstich steppen. Nahtzugabe öffnen und flach bügeln.
- Nähfussmitte auf die Nahtlinie platzieren und die Nahtlinien übernähen.

Reissverschluss einnähen
Stichart 01 mit dem Reissverschluss-Nähfuss «I» (Stichbreite 3.5, Stichlänge 1.5~3.0).
Hinweis: Beim Nähen mit dem Reissverschluss-Fuss darf nur der Geradstich 01 mit Nadelposition in der Mitte verwendet werden! Bei Verwendung von anderen Sticharten und mit anderen Nadelpositionen kann es sein, dass die Nadel auf den Nähfuss aufschlägt und bricht.
Beidseitig verdeckt eingesetzter Reissverschluss:
- Reissverschlussschlitz auf das Kleidungsstück heften.
- Nahtzugabe auseinanderbügeln. Reissverschluss mit der Vorderseite so nach unten auf die Nahtzugabe legen, dass die Zähnchen an die Nahtlinie stossen. Reissverschlussband heften.
- Reissverschlussfuss einsetzen. Beim Nähen der linken Reissverschlussseite den Fuss auf dem rechten Steg befestigen.
- Beim Nähen der rechten Reissverschlussseite den Fuss auf dem linken Steg befestigen.
- Linke Reissverschlusshälfte von oben nach unten einnähen.
- Unten quer hinübernähen. Dann die rechte Seite nähen. Heftfaden herausziehen und bügeln.
Einseitig verdeckt eingesetzter Reissverschluss:
- Reissverschlussschlitz auf das Kleidungsstück heften.
- Auf die linke Nahtzugabe umbiegen. Rechte Nahtzugabe um 3 mm umbiegen.
- Reissverschlussfuss einsetzen. Beim Nähen der linken Reissverschlussseite den Fuss am rechten Nähfusssteg befestigen. Beim Nähen der rechten Reissverschlussseite den Fuss am linken Nähfusssteg befestigen.
- Linke Reissverschlusshälfte von unten nach oben einnähen.
- Nähgut auf die rechte Stoffseite wenden. Unten quer hinübernähen. Anschließend die rechte Reissverschlussseite nähen.
- Etwa 5 cm vor dem oberen Ende des Reissverschlusses anhalten. Heftfaden herausziehen und Reissverschluss öffnen. Naht fertig schließen.


Schmalsäumen
Stichart 01 mit dem Säumer «K» (Stichbreite 3.5, Stichlänge 1.5~3.0).
Hinweis: Beim Schmalsäumen nur den Geradstich 01 mit Nadelposition «3.5» in der Mitte verwenden! Bei Verwendung von anderen Sticharten und mit anderen Nadelpositionen kann es sein, dass die Nadel auf den Nähfuss aufschlägt und bricht.
- Stoffkante etwa 3 mm umbiegen und nochmals 3 mm auf einer Länge von etwa 5 cm der Stoffkante entlang umbiegen.
- Handrad gegen sich drehen, bis die Nadel in den Saum einsticht. Nähfuss senken. Mehrere Stiche nähen und dann den Nähfuss wieder hochstellen. Saum in die spiralförmige Öffnung des Säumerfusses einführen. Stoff dabei vorwärts und rückwärts bewegen, bis der Saum einrollt.
- Nähfuss senken und langsam nähen. Dabei die rohe Stoffkante schön von vorn in die Spirale des Säumers führen.

Kordel aufnähen
Eine oder drei Kordeln übernähen für hübsche Strukturen auf Jacken, Westen oder Bordüren. Dazu kann Perlgarn, Strickwolle, Stickgarn, Kordel, Häkelgarn usw. verwendet werden.
Einzelschnur aufnähen (Stichart 06, Schnuraufnähfuss «M»): Muster auf den Stoff aufzeichnen. Schnur von rechts in die mittlere Rille des Schnuraufnähfuss einlegen. Schnur etwa 5 cm hinter dem Nähfuss hervorziehen. Die Rillen unter dem Nähfuss halten die Schnur am richtigen Ort, während sie übernäht wird. Stich auswählen und Stichbreite so einstellen, dass die Stiche gerade über die Schnur reichen. Nähfuss senken und langsam nähen, dabei die Schnur dem Muster entlang führen.
Dreifachschnur aufnähen (Sticharten 07, 16 und 35, Schnuraufnähfuss «M»): Nähfaden nach links schieben und drei Schnüre in die Rillen unter dem Nähfuss einlegen. Etwa 5 cm jeder Schnur hinter dem Nähfuss hervorziehen. Gewünschtes Stichmuster auswählen und Stichbreite so einstellen, dass die Stiche gerade über die Schnüre reichen. Nähfuss senken und langsam nähen, dabei die Schnüre dem Muster entlang führen.

Raupennähte
Sticharten 06 und 30–39 mit dem Raupennaht-Nähfuss «A» (Stichbreite 3.5~7.0, Stichlänge 0.5~2.0).
Raupennähte und Dekorstiche mit dem Raupennahtfuss nähen. Dieser Nähfuss verfügt an der Fussunterseite über eine ganzflächige Aussparung, die es ermöglicht, problemlos über dicke Stichformationen wie dichte Zickzackstiche zu gleiten und den Stoff schön gleichmässig zu transportieren.
Die Raupennahtstiche und Dekorstiche können selber umgestaltet werden, indem die Stichlängen und -breiten verstellt werden. Am besten auf Stoffresten verschiedene Sticharten und Einstellungen ausprobieren.
Hinweis: Beim Nähen auf sehr leichten und dünnen Stoffen wird empfohlen, die Stoffrückseite mit Vlies zu verstärken.

Quilten
Sticharten 01 und 03 mit dem Quilt-Nähfuss «P» und dem Quiltlineal (Stichbreite 3.5, Stichlänge 1.0~3.0).
Hinweis: Beim Quilten nur den Geradstich 01 mit Nadelposition «3.5» in der Mitte verwenden! Bei Verwendung von anderen Sticharten und mit anderen Nadelpositionen kann es sein, dass die Nadel auf den Nähfuss aufschlägt und bricht.
Quiltlineal wie abgebildet in den Nähfusshalter einführen und auf die gewünschte Breite einstellen.
Erste Reihe nähen und Stoff verschieben. Alle weiteren Reihen so nähen, dass das Lineal jeweils entlang der vorherigen Nählinie verläuft.

Kräuseln
Stichart 01 mit dem Kräusler (Stichbreite 3.5, Stichlänge 4.5).
Hinweis: Beim Kräuseln nur den Geradstich 01 mit Nadelposition «3.5» in der Mitte verwenden! Bei Verwendung von anderen Sticharten und mit anderen Nadelpositionen kann es sein, dass die Nadel auf den Nähfuss aufschlägt und bricht.
- Nähfusshalter entfernen und Kräusler einsetzen.
- Eine oder mehrere Reihen Geradstichlinien nähen.
- Wird eine stärkere Fältchenbildung benötigt, die Oberfadenspannung lösen und auf unter «2» einstellen, so dass der Unterfaden auf der Rückseite des Nähguts liegt.
- Unterfäden so stark ziehen, bis die gewünschte Menge bzw. Dichte an Fältchen erreicht ist. Danach die Fäden verknüpfen.
- Fältchen zum Glätten bügeln.
Hinweise: Es kann auch mit dem Universalfuss genäht und dann von Hand gekräuselt werden. Dabei die Fadenspannung auf unter «2» lockern und anschließend durch Ziehen am Unterfaden das Material kräuseln. Nach dem Kräuseln die Fadenspannung wieder in die Normalstellung «4» drehen.

Fälteln/Smoken
- Mit dem Kräusler gerade Linien in Abständen von 1 cm über die gesamte zu smokende Fläche nähen (siehe auch Nähanleitung für «Kräuseln»).
- Fäden auf einer Seite zusammen verknoten. An den Unterfäden ziehen und die Fältchen gleichmässig verteilen. Fäden auf der anderen Seite fixieren.
- Fadenspannung reduzieren und allenfalls mit Dekorstich zwischen den Geradstichlinien nähen (Sticharten 15 mit Fuss «T», 16 mit Fuss «A»).
- Fäden der Kräuselstichlinien herausziehen.

Freihandstopfen, Sticken und Monogramme
Stichart 01 mit dem Stopf-/Stickfuss (Stichbreite 3.5~5.0).
Hinweis: Beim Freihandstopfen nur den Geradstich 01 mit Nadelposition «3.5» in der Mitte verwenden! Bei Verwendung von anderen Sticharten und mit anderen Nadelpositionen kann es sein, dass die Nadel auf den Nähfuss aufschlägt und bricht.
Freihandstopfen: Den Hebel zum Senken des Transporteurs schieben, um den Transporteur zu senken. Nähfusshalter entfernen und Stopffuss einsetzen. Der Hebel (a) muss hinter der Nadelbefestigungsschraube (b) liegen. Stopffuss von hinten her mit dem Zeigefinger fest an den Halter drücken und die Schraube (c) anziehen.
Zuerst die Rissstelle einmal umnähen (um die Gewebefäden zu sichern): Von links nach rechts mit beständiger Geschwindigkeit und schön regelmässig über die Rissstelle nähen. Nähgut um eine 1/4-Drehung drehen und die erste Stichlage übernähen. Diesmal das Nähgut langsamer bewegen, damit zwischen den Fäden keine grossen Lücken entstehen.
Hinweise: Freihandstopfen wird ohne Transporteur ausgeführt. Er ist versenkt. Das Nähgut wird mit den Händen transportiert. Man muss deshalb Nähgeschwindigkeit und Stofftransport in Übereinstimmung bringen. Nach dem Freihandstopfen den Transporteur wieder anheben.
Sticken: Zickzackstich wählen und Stichbreite nach Bedarf einstellen. Dem Musterumriss entlang nähen, indem der Stickrahmen (Option) entsprechend bewegt wird. Mit gleichmässiger Geschwindigkeit arbeiten. Musterflächen von aussen nach innen füllen. Stiche dicht nebeneinander platzieren. Durch schnelleres Bewegen des Stickrahmens entstehen längere Stiche, durch langsameres Bewegen entstehen kürzere Stiche. Nähende mit Vernähstichen fixieren durch Drücken der Auto-Lock-Taste.
Monogramme: Zickzackstich wählen und Stichbreite nach Bedarf einstellen. Mit gleichmässiger Geschwindigkeit den Buchstaben nachnähen. Nähende nach einem Buchstaben mit Vernähstichen fixieren (durch Drücken der Auto-Lock-Taste).


Festonabschluss
Sticharten 52 mit Fuss «T» und 32 mit Fuss «A».
- Auf der Saumlinie nähen.
- Stoff dicht der Nählinie entlang abschneiden. Darauf achten, dass der Nähfaden nicht mitgefasst wird.

Zwillingsnadel
Bei Verwendung von Zwillingsnadeln den Allzweck-Nähfuss «T» nehmen, egal für welche Nähmethode (Stichbreite 1.0~3.0).
Hinweis: Bei Verwendung einer Zwillingsnadel mit Zickzackstich muss die Stichbreite im Bereich von «1» bis «3.0» liegen. Die maximale Stichbreite beträgt «3.5». Es darf keine breitere Stichbreite zusammen mit der Zwillingsnadel eingestellt werden!
- Zwillingsnadel einsetzen. (Die Zwillingsnadel wird nicht mitgeliefert. Sie ist zusätzlich erhältlich.)
- Zweiten Garnrollenstift (im Zubehör enthalten) in die dafür vorgesehene Öffnung oben auf dem Nähcomputer einsetzen. Fadenspule mit zweitem Faden aufsetzen.
- Oberfaden und zweiten Faden gleichzeitig (!) und wie gewohnt einfädeln. Hinweis: Beim Nähen mit einer Zwillingsnadel müssen beide Fäden dieselbe Stärke aufweisen. Es können eine oder zwei Farben verwendet werden.
- Beide Fäden von Hand durch die Nadelöhre einfädeln (der automatische Einfädler funktioniert mit der Zwillingsnadel nicht).
- Stich aus den Stichmustern «01–16» oder «30–60» wählen. Stichbreite 1.0 bis maximal 3.0 wählen.
Hinweise: Vor Nähbeginn die Stichbreite einstellen. Handrad von Hand vorsichtig drehen zur Überprüfung, ob die Nadel ins Stichloch geht, ohne an der Stichplatte oder dem Nähfuss zu streifen oder gar aufzuschlagen. Beim Nähen mit einer Zwillingsnadel immer langsam vorgehen, um schöne Nähergebnisse zu erzielen.

Obertransportfuss
Der Obertransportfuss ist ein Extrazubehör und separat erhältlich. Er wird nicht zum Nähcomputer mitgeliefert. Es wird empfohlen, immer zuerst ohne Obertransportfuss zu nähen. Mit üblichen Nähfüssen ist der Stoff leichter zu führen und man hat eine bessere Sicht auf den Nähbereich. Dieser Nähcomputer bietet eine hervorragende Stichqualität auf sehr vielen Stoffen von zarten Chiffons bis mehrlagigen Jeansstoffen. Mit dem Obertransportfuss wird der Transport der oberen und unteren Stofflagen ausgeglichen und er hilft beim exakten Zusammennähen von Karos, Streifen und Mustern. Er dient auch einem regelmässigen Stofftransport auf sehr schwierigen Stoffen.
- Nähfusslift heben, um die Nähfussstange hochzustellen.
- Schrauben an der Nähfussstange entfernen (im Gegenuhrzeigersinn drehen) und den Nähfusshalter wegnehmen.
- Obertransportfuss wie folgt befestigen: Der Arm (a) liegt über der Nadelbefestigungsschraube und der Nadelstange (b). Halterung von links an der Nähfussstange befestigen. Nähfussstange senken. Schraube wieder an der Nähfussstange festschrauben (im Uhrzeigersinn). Sicherstellen, dass beide Schrauben (an der Nadel- und Nähfussstange) wieder fest angezogen sind.
- Unterfaden heraufholen und Unter- wie Oberfaden hinter den Obertransportfuss ziehen.

Wartung und Reinigung
Hinweis: Nähcomputer immer zuerst ausschalten und Netzstecker ziehen, bevor Sie Unterhaltsarbeiten ausführen.
Faden- und Stoffrückstände im Greifer können dazu führen, dass der Nähcomputer nicht mehr einwandfrei funktioniert. Regelmässig nachsehen und bei Bedarf den Greiferbereich reinigen.
Greiferhalterung reinigen:
- Greiferdeckel entfernen und Spulenkapsel herausnehmen.
- Greiferhalterung mit dem Pinsel reinigen.
Greiferbahn und Transporteur reinigen:
- Nadel, Nähfuss und Nähfusshalter entfernen. Greiferdeckel entfernen und Spulenkapsel herausnehmen. Schraube an der Stichplatte entfernen und die Stichplatte herausnehmen.
- Spulenkapsel anheben und herausnehmen.
- Greiferbahn, Transporteur und Spulenkapsel mit dem Pinsel reinigen. Man kann dazu auch ein weiches, trockenes Tuch nehmen.
- Spulenkapsel wieder in die Greiferbahn legen, sodass die Greiferspitze (a) am Stopper (b) wie abgebildet anliegt.

Anzeige reinigen und Glühbirne wechseln
LCD-Anzeige reinigen: Hinweis: Vor dem Reinigen der LCD-Anzeige und der Oberfläche des Nähcomputers immer zuerst das Gerät ausschalten und das Netzkabel ziehen, um Verletzungen oder einen elektrischen Schlag zu vermeiden. Vorderseite sorgfältig mit einem weichen, trockenen Tuch abwischen. Keine Wasch- oder Abwaschmittel oder Lösungsmittel verwenden.
Oberfläche des Nähcomputers reinigen: Ist die Oberfläche des Nähcomputers verschmutzt, einen weichen Lappen in Wasser mit wenig neutralem Abwaschmittel tauchen, fest auswringen und damit die Oberfläche reinigen. Anschließend mit einem trockenen Tuch über die Oberfläche wischen.
Glühbirne auswechseln: Hinweis: Nähmaschine ausstecken und warten, bis sich die Glühlampe abgekühlt hat, bevor Sie diese anfassen.
- Kunststoff-Abdeckung (a) an der Stirnseite lösen. Schraube (b) lösen und dann die Abdeckung (c) entfernen.
- Glühbirne nach unten ziehen (Achtung: Nach Betrieb heiss!). Neue Glühbirne des gleichen Typs verwenden (5 Watt). Abdeckung wieder anbringen und Schraube festziehen.

Störungen
Falls Sie eine Störung mit Hilfe der folgenden Übersicht nicht selber beheben können, wenden Sie sich bitte an eine Fachwerkstatt.
Wichtig: Bei Störungen, defektem Gerät oder Verdacht auf Defekt nach einem Sturz sofort den Netzstecker ziehen.
| Störung | Mögliche Ursache | Fehlerbehebung |
|---|---|---|
| Oberfaden reisst | 1. Faden ist falsch eingefädelt. 2. Fadenspannung ist zu stark. 3. Faden ist zu dick. 4. Nadel ist nicht richtig montiert. 5. Faden hat sich um den Spulenhalter gewickelt. 6. Nadel ist beschädigt. | 1. Faden neu einfädeln. 2. Fadenspannung reduzieren (kleinere Nummer einstellen). 3. Nadelstärke erhöhen. 4. Nadel neu montieren (flache Seite nach hinten). 5. Spule abnehmen und Faden abwickeln. 6. Nadel ersetzen. |
| Unterfaden reisst | 1. Spulenkapsel ist falsch eingesetzt. 2. Spulenkapsel ist falsch eingefädelt. 3. Unterfadenspannung zu hoch. | 1. Spulenkapsel herausnehmen, wieder einsetzen und am Faden ziehen. Faden muss problemlos und leicht abspulen. 2. Spule und Spulenkapsel überprüfen. 3. Unterfadenspannung wie beschrieben lockern. |
| Fehlstiche | 1. Die Nadel ist falsch montiert. 2. Nadel ist beschädigt. 3. Die Nadelgrösse ist falsch. 4. Der Nähfuss ist nicht richtig eingesetzt. 5. Faden ist falsch eingefädelt. 6. Der Anpressdruck des Nähfusses ist zu niedrig. | 1. Nadel neu montieren (flache Seite nach hinten). 2. Neue Nadel montieren. 3. Die richtige Nadel wählen. 4. Nähfuss richtig einsetzen. 5. Faden neu einfädeln. 6. Anpressdruck erhöhen. |
| Nadelbruch | 1. Nadel ist beschädigt. 2. Die Nadel ist falsch montiert. 3. Nadelgrösse für Stoff ungeeignet. 4. Der falsche Nähfuss ist eingesetzt. 5. Die Nadelbefestigungsschraube ist lose. 6. Oberfadenspannung ist zu stark. 7. Stichbreite zu hoch eingestellt. 8. Während des Nähens wurde am Stoff gezogen. 9. Nähfuss beim Nähen von dicken Stoffen nicht unterlegt. | 1. Nadel ersetzen. 2. Nadel neu montieren (flache Seite nach hinten). 3. Richtige Nadelgrösse wählen. 4./9. Empfohlenen Nähfuss verwenden bzw. Nähfuss unterlegen. 5. Nadel neu einsetzen und Schraube wieder anziehen. 6. Fadenspannung reduzieren. 7. Stichbreite wie empfohlen einstellen. 8. Während des Nähens nie am Stoff ziehen, sondern diesen nur führen. |
| Lose Stiche | 1. Faden ist nicht richtig eingefädelt. 2. Spulenkapsel ist falsch eingefädelt. 3. Nadel-/Stoff-/Fadenkombination ist falsch. 4. Die Fadenspannung ist falsch. | 1. Einfädelweg überprüfen. 2. Spule neu einfädeln (wie abgebildet). 3. Kombination anpassen. 4. Fadenspannung korrigieren. |
| Stiche ziehen sich zusammen | 1. Der falsche Nähfuss wird verwendet. 2. Die Fadenspannung ist falsch. | 1. Den richtigen Fuss wählen. 2. Fadenspannung korrigieren. |
| Nahtfehler / Fältchenbildung | 1. Der falsche Nähfuss wird verwendet. 2. Fadenspannung ist zu stark. 3. Die Nadel ist zu stark für den Stoff. 4. Die Stichlänge ist zu lang für den Stoff. 5. Der Anpressdruck des Nähfusses ist zu niedrig. | 1. Den richtigen Fuss wählen. 2. Fadenspannung reduzieren. 3. Richtige Nadelgrösse wählen. 4. Stichlänge neu einstellen. 5. Anpressdruck erhöhen. |
| Die Maschine blockiert | 1. Faden in Nadelstange eingeklemmt. 2. Transport mit Fusseln verstopft. | 1. Oberfaden ausfädeln und untere Fadenspule entnehmen. Dann Handrad zurück und vorwärts drehen. Fadenreste entfernen. Falls der Motor mehrere Sekunden blockiert war, kann die Schutzschaltung ansprechen. Maschine aus- und nach ein paar Sekunden wieder einschalten. 2. Fusseln von Transportbereich und Greifer entfernen. |
| Die Maschine ist laut | 1. Staub oder Öl im Greiferbereich oder bei der Nadelstange. 2. Falsche oder schlechte Ölqualität. 3. Die Nadel ist beschädigt. 4. Leichtes Brummgeräusch vom Motor. 5. Faden in Nadelstange eingeklemmt. 6. Transport mit Fusseln verstopft. | 1. Greifer reinigen. 2. Nur Qualitäts-Nähmaschinenöl verwenden. 3. Nadel ersetzen. 4. Normal. 5. Oberfaden ausfädeln, Fadenspule entnehmen und Fadenreste entfernen. 6. Fusseln von Transportbereich und Greifer entfernen. |
| Die Stiche und der Transport sind ungleichmässig | 1. Fadenqualität ist zu schlecht. 2. Spulenkapsel ist falsch eingefädelt. 3. Während des Nähens wurde am Stoff gezogen. 4. Oberfadenspannung ist zu stark. 5. Nadel-/Stoff-/Fadenkombination ist falsch. | 1. Bessere Fadenqualität wählen. 2. Spulenkapsel mit Fadenspule entfernen und richtig einsetzen. 3. Während des Nähens nie am Stoff ziehen, sondern diesen nur führen. 4. Fadenspannung reduzieren. 5. Kombination anpassen. |
| Die Maschine läuft nicht | 1. Die Maschine ist nicht eingeschaltet. 2. Stift der Greiferspulvorrichtung in Stellung «Spulen». 3. Nähfuss nicht abgesenkt. 4. Die Maschine ist nicht angeschlossen. | 1. Hauptschalter auf «I» (=Ein) stellen. 2. Stift der Greiferspulvorrichtung nach links in die Stellung «Nähen» schwenken. 3. Nähfuss absenken. 4. Netzstecker am Stromnetz anschließen. |


Entsorgung und Technische Daten
Entsorgung:
- Ausgediente Geräte bei einer Verkaufsstelle zur kostenlosen, fachgerechten Entsorgung abgeben.
- Geräte mit gefährlichem Defekt sofort entsorgen und sicherstellen, dass sie nicht mehr verwendet werden können.
- Geräte nicht mit dem Hauskehricht entsorgen (Umweltschutz!).
Technische Daten:
| Nennspannung | 230 Volt / 50 Hz |
| Nennleistung Maschine | 65 Watt |
| Nennleistung Nählicht | 5 Watt |
| Nennleistung total | 70 Watt |
| Abmessungen (Griff eingeklappt) | ca. 400 x 310 x 175 mm (B x H x T) |
| Kabellänge Netzkabel | ca. 1.8 m |
| Kabellänge Fussanlasserkabel | ca. 1.5 m |
| Gewicht Maschine | ca. 7.6 kg |
| Material | Aluminium / Kunststoff |
| Greifersystem | Horizontalgreifer |
| Nadelsystem | 130/705H |
| Funkentstört | nach EU-Richtlinie |
Im Interesse der technischen Weiterentwicklung sind Konstruktions- oder Ausführungsänderungen am Gerät vorbehalten.

Häufige Fragen (FAQ)
Empfohlenes Nähgarn: Für ein gleichmäßiges Stichbild empfehlen wir, ausschließlich hochwertiges Ackermann-Nähgarn zu verwenden — z. B. die Ackermann Nähgarnbox (36 Farben). Alle Ackermann-Garne →
Wie stelle ich die Fadenspannung richtig ein?
Die Grundeinstellung der Fadenspannung ist «4». Damit lassen sich rund 90 % aller Näharbeiten (Bereich «3» bis «5») ausführen. Um die Spannung zu erhöhen, das Rad auf eine höhere Zahl drehen; um sie zu reduzieren, auf eine tiefere Zahl. Bei einer gleichmäßigen Spannung verschlingen sich Ober- und Unterfaden in der Mitte der Stofflagen. Erscheint der Oberfaden auf der Unterseite, ist die Spannung zu locker; wird der Unterfaden nach oben gezogen, ist sie zu fest.
Wie wechsle ich die Nadel richtig?
Zuerst den Nähcomputer ausschalten (Hauptschalter auf «O»). Die Schraube an der Nadelstange lösen und die alte Nadel herausnehmen. Die neue Nadel mit der flachen Kolbenseite nach hinten bis zum Anschlag nach oben schieben und die Schraube wieder anziehen. Nur einwandfreie, gerade Nadeln verwenden — krumme oder stumpfe Nadeln verursachen Probleme.
Der Oberfaden reißt ständig — was kann ich tun?
Häufige Ursachen sind falsches Einfädeln, eine zu starke Fadenspannung, ein für die Nadel zu dicker Faden, eine falsch montierte oder beschädigte Nadel oder ein um den Spulenhalter gewickelter Faden. Fädeln Sie den Ober- und Unterfaden neu ein, reduzieren Sie die Fadenspannung, wählen Sie eine passende Nadelstärke und setzen Sie die Nadel neu ein (flache Seite nach hinten) oder tauschen Sie sie aus.
Warum lässt mein Nähcomputer Stiche aus?
Meist ist die Nadel falsch montiert, beschädigt oder in der falschen Größe, der Nähfuss nicht richtig eingesetzt oder der Anpressdruck zu niedrig. Setzen Sie die Nadel neu ein (flache Seite nach hinten), verwenden Sie bei Bedarf eine neue Nadel in passender Größe, prüfen Sie den Sitz des Nähfusses und erhöhen Sie gegebenenfalls den Anpressdruck.
Der Nähcomputer ist blockiert — wie löse ich das?
Meist hat sich Faden in der Nadelstange oder im Greifer verklemmt. Fädeln Sie den Oberfaden aus und entnehmen Sie die Greiferspule. Drehen Sie das Handrad von Hand vor und zurück und entfernen Sie alle Fadenreste sowie Fusseln aus dem Transportbereich und dem Greifer. War der Motor mehrere Sekunden blockiert, kann die Schutzschaltung ansprechen: Schalten Sie die Maschine aus und nach ein paar Sekunden wieder ein.
Warum erscheint bei Knopfloch- oder Stopfstichen ein Symbol in der Anzeige?
Bei den Knopflochstichen «17–27» und beim Stopfstich «29» erscheint auf der LCD-Anzeige ein Symbol, das Sie daran erinnert, den Knopflochhebel nach unten zu ziehen. Nur so funktioniert der Transport richtig. Achten Sie darauf, dass der Bügel des Nähfusses an der weissen Platte mit der Aufschrift «PUSH» anliegt. Nach Gebrauch den Knopflochhebel wieder ganz nach oben schieben.
Ihr Problem lässt sich so nicht beheben?
Wenn es nach diesen Hinweisen bleibt, kann eine fachkundige Durchsicht helfen: Bei der Inspektion & Wartung reinigen, ölen und justieren wir Ihre CARINA Professional 9000A5 und prüfen die Funktionen. Ihre gesetzlichen Gewährleistungsrechte bleiben davon unberührt.
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