Rechtliches

Bedienungsanleitung CARINA R-Evolution – Teil 2

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Blindsaum

Diese Kombination aus Gerad- und Zickzackstichen wird in Verbindung mit dem Blindsaumfuß zum Annähen von Säumen (z. B. Röcken und Hosen) verwendet. Der Stich ist auf der rechten Stoffseite kaum sichtbar.

2.5~4.0 / 1.0~2.0 10: Blindsaum auf Webstoffen 11: Blindsaum auf Stretch-Stoffen

Hinweis: Hinweis: Für Blindsäume benötigt man etwas Übung. Immer zuerst eine Nähprobe nähen.

1. Stoff wie abgebildet falten, so dass die Stoffvorderseite oben liegt.

(Abb.: 5mm, 5mm, Stoffrückseite, Stoffrückseite, Kantenumnähstiche)

2. Stoff unter den Nähfuß legen. Handrad von Hand vorwärts drehen, bis die Nadel ganz nach links schwingt. Die Nadel sollte den Stoffbruch nur knapp fassen. Wird der Stoffbruch nicht gefasst, Stichbreite entsprechend korrigieren.

3. Führung (b) durch Drehen am Knopf (a) so einstellen, dass der Stoffbruch anstößt.

4. Langsam nähen und den Stoff sorgfältig an der Führung entlang laufen lassen.

5. Stoff umdrehen.

Blindsaum – Originalseite 42 der CARINA R-Evolution mit Abbildungen.
Abbildungen (Seite 42)

Knöpfe annähen

05 / 2.5~4.5

1. Knopfannähfuß einsetzen. Schalter zum Senken bzw. Heben des Transporteurs auf "▲▲▲" stellen, um den Transporteur zu senken.

2. Nähgut unter den Nähfuß legen. Knopf auf die gewünschte Stelle legen und Nähfuß senken.

3. Zickzackstich wählen. Stichbreite auf "2.5-4.5" einstellen, dem Abstand zwischen den beiden Löchern im Knopf entsprechend.

4. Handrad von Hand drehen zur Überprüfung, ob die Nadel tatsächlich schön ins linke und rechte Loch im Knopf geht.

5. Vor dem Nähen Taste automatisches Vernähen drücken. Damit werden automatisch Vernähstiche zu Nähbeginn und Nähende ausgeführt. Damit der Knopf einen "Stiel" oder "Hals" erhält, eine Stopfnadel auf den Knopf legen und nähen. Ziehen Sie den Oberfaden auf die Rückseite des Stoffes und verknoten Sie ihn mit dem Unterfaden.

6. Bei Knöpfen mit 4 Löchern zuerst die vorderen zwei nähen, dann auf die anderen zwei verschieben und Vorgang wiederholen.

Hinweis: Hinweis: Nach Beendigung dieser Arbeit den Schalter zum Heben u. Senken des Transporteurs auf "▲▲▲" stellen, um den Transporteur wieder zu heben.

Knöpfe annähen – Originalseite 43 der CARINA R-Evolution mit Abbildungen.
Abbildungen (Seite 43)

Knopflöcher nähen

Einfache Möglichkeit passende Knopflöcher f. die gewünschte Knopfgröße zu nähen. Bei Stretchware oder dünnem Stoff wird empfohlen ein Vlies zur Stabilisierung zu unterlegen. Damit wird ein gleichmäßigeres Bild der Knopflöcher erreicht.

15 / 2.5~7.0 / 0.3~1.0 16 18 19 / 2.5~5.5 / 0.3~1.0 17 / 5.5~7.0 / 0.3~1.0 20 / 3.0~7.0 / 1.0~2.0 21 / 3.0~7.0 / 1.0~3.0

15: Für leichte bis mittelschwere Stoffe 16: Für horizontale Knopflöcher an Blusen und Hemden aus leichtem bis mittelschwerem Stoff 17: Für leichte bis mittelschwere Stoffe 18: Für horizontale Knopflöcher auf dicken Geweben 19: Für leichte bis mittelschwere Stoffe 20: Für Jeans oder dehnbares Gewebe einer groben Bindung 21: Für dehnbares Gewebe

Hinweis: Hinweis: Vor dem Ausnähen des Knopflochs auf dem Nähgut, zuerst eine Probe auf einem Stoffrest des gleichen Stoffs wie für das Nähgut verwendet, nähen.

Position der Knopflöcher auf dem Stoff markieren. Die maximale Knopflochlänge beträgt 3cm. (Insgesamt: Durchmesser + Dicke von Knopf)

Knopfhalterplatte ausziehen und den Knopf einlegen. Knopfhalterplatte zusammenschieben (Knopf wird eingeklemmt). Die Größe des Knopfloches wird durch den eingeklemmten Knopf bestimmt.

Knopflochstich auswählen. Stichbreite und Stichlänge einstellen (je nach gewünschter Breite und Dichte).

(Abb.: Anfangspunkt)

Knopflöcher nähen – Originalseite 44 der CARINA R-Evolution mit Abbildungen.
Abbildungen (Seite 44)

Stoff so unter den Nähfuß legen, daß die Mitte-Markierung auf dem Nähfuß mit der eingezeichneten Knopflochlinie übereinstimmt. Nähfuß senken.

Hinweis: Hinweis: Falls Sie irgendein Knopflochmuster auswählen wird auf dem LCD Schirm das Symbol " (Symbol) " erscheinen um Sie daran zu erinnern, den Nähfuß zu senken.

(LCD-Anzeige: 15, Patterns I, 0.5, 5.0)

Oberfadenende leicht festhalten und mit dem Nähen beginnen.

Hinweis: Hinweis: Stoff sachte mit den Händen führen. Vor Nähende werden automatisch nach Fertigstellung des Knopflochs einige Vernähstiche genäht.

Knopflöcher nähen – Originalseite 45 der CARINA R-Evolution mit Abbildungen.
Abbildungen (Seite 45)

* Knopflöcher werden von der Vorderseite nach Hinterseite des Knopflochfußes genäht, wie gezeigt.

(Abb.: Nähfolge der Knopflochtypen 15, 16 18 19, 17, 20 21)

Nähfuß hochstellen und Faden abschneiden. Um über das gleiche Knopfloch zu nähen, Nähfuß hochstellen (kehrt in die ursprüngliche Position zurück). Nach Beendigung Knopflochhebel heben, bis er hält.

Hinweis: Achtung: Wenn Sie mit dem Nähen der Knopflöcher fertig sind, schieben Sie den Knopflochhebel nach oben bis er sich in seiner ursprünglichen Position befindet.

Knopflöcher nähen – Originalseite 46 der CARINA R-Evolution mit Abbildungen.
Abbildungen (Seite 46)

Knopfloch zwischen den Raupen auftrennen, ohne dabei die Stiche der beiden Raupennähte zu fassen und zu durchtrennen.

Nadeln an den beiden Riegeln als Stopper setzen.

Hinweis: Hinweis: Beim Auftrennen des Knopfloches mit dem Pfeiltrenner darauf achten, die Hände nicht in Schnittrichtung zu legen. Es kann sonst zu Schnittverletzungen kommen.

Knopflöcher auf elastischen Stoffen

1. Bei Knopflöchern auf elastischen Stoffen mit Garneinlage arbeiten. Knopflochfuß einsetzen und Garneinlage hinten am Nähfuß einhaken und unter dem Nähfuß durchführen. Die beiden Fadenenden auf die Fußvorderseite bringen, in die Rillen einlegen und sie vorübergehend verknöpfen. Nähfuß senken und zu nähen beginne. Stichbreite der Dicke des Beigarns anpassen.

2. Nach Fertigstellung an den Enden des Beigarns sorgfältig ziehen, damit sie schön straff in den Raupen liegen und die Fadenenden anschließend abschneiden.

Hinweis: Hinweis: Es wird empfohlen, die Stoffrückseite mit Vlies zu verstärken.

Knopflöcher nähen – Originalseite 47 der CARINA R-Evolution mit Abbildungen.
Abbildungen (Seite 47)

Ösenstich

Genähte Ösen sind vielfältig einsetzbar. Beispielsweise als Öffnungen für Kordeln und schmale Bänder oder aber für dekorative Arbeiten auf Bekleidung, Accessoires usw.

22: Für Ösen auf Gürtel usw.

Wählen Sie Stichmuster 22 aus der Gruppe A (Ösenstich) und bringen Sie den Nähfuß A an.

"+" bzw "–" der Stichbreiteneinstelltasten drücken, um die gewünschte Ösengröße zu wählen. Ösengröße: A. Groß: 7,0 mm B. Mittel: 6,0 mm C. Klein: 5,0 mm

Stechen Sie die Nadel am Nähanfangspunkt in den Stoff ein. Dann den Nähfuß senken. Am Ende werden automatisch Vernähstiche ausgeführt. Dann hält der Nähcomputer.

Durchstechen Sie die Ösenmitte mit einer Ösenstanze. Diese ist nicht Bestandteil des Lieferumfangs.

Hinweis: Hinweis: - Bei Verwendung einer Ösenstanze Karton oder eine geeignete andere Schutzunterlage unterlegen. - Bei dünnem Stoff kann ein grober Stich entstehen. Ist dies der Fall, einen neuen Stich über den bestehenden nähen.

Ösenstich – Originalseite 48 der CARINA R-Evolution mit Abbildungen.
Abbildungen (Seite 48)

Stopfen

Wählen Sie Stichmuster 23 der Gruppe A (Stopfen). Den Nähfuß durch den Knopflochfuß ersetzen.

1. Oberstoff und Verstärkungsvlies zusammenheften. Stellen Sie die Breite der Stopfreihen mit den Stichbreiteneinstelltasten fest. Senken Sie den Nähfuß über der Mitte der beschädigten Stelle bzw. des Risses.

2. Den Knopfhalter am Knopflochfuß nach hinten ziehen und die gewünschte Länge einstellen.

3. Länge und Breite eines Stopfbereichs können eingestellt werden. Allerdings beträgt die Höchstlänge 2,6 cm und die Höchstbreite 7 mm.

a. Länge der Stopffläche b. Breite der Stopffläche

Stopfen – Originalseite 49 der CARINA R-Evolution mit Abbildungen.
Abbildungen (Seite 49)

4. Stoff so platzieren, daß die Nadel 2 mm vor der zu stopfenden Fläche steht. Nähfuß senken.

Hinweis: Hinweis: Drücken Sie den vorderen Teil des Nähfußes nicht hinein, wenn Sie den Nähfuß senken. Sonst stimmt die Größe der Stopffläche nicht mehr.

5. Führen Sie den Oberfaden durch die Öffnung im Knopflochfuß. Ziehen Sie den Knopflochhebel nach unten. Er kommt hinter dem Halter am Nähfuß zu stehen. Halten Sie das Oberfadenende mit der linken Hand leicht fest und beginnen Sie zu nähen.

6. Stopfreihen werden im Nähfuß von vorn nach hinten genäht, wie gezeigt.

Hinweis: Hinweis: Sollte der Stoff z.B. aufgrund der Dicke nicht transportiert werden, die Stichlänge vergrößern.

Ist die zu stopfende Fläche groß, kann die eingestellte Stopffläche mehrmals ausgenäht werden (oder quer übernäht werden) um ein besseres Nähergebnis zu erzielen.

Stopfen – Originalseite 50 der CARINA R-Evolution mit Abbildungen.
Abbildungen (Seite 50)

Reißverschluss einnähen

Mit diesem Fuß kann auf beiden Seiten des Reißverschlusses genäht werden. Der Füßchenrand führt den Reißverschluss.

Hinweis: Achtung: Reißverschlussfuß nur zum Nähen mit der Nadel in der Mitte und Geradstich verwenden! Bei Verwendung von anderen Sticharten und mit anderen Nadelpositionen als den empfohlenen kann es sein, dass die Nadel auf den Nähfuß aufschlägt und bricht.

Beidseitig verdeckt eingesetzter Reißverschluss

1. Legen Sie den Stoff rechts auf rechts. Steppen Sie die Naht mit 2 cm Nahtzugabe rechts bis ca 5 mm vor die Stelle wo später das untere Reißverschlussende sein wird. Mit einigen Rückwärtsstichen vernähen. Dann die Stichlänge auf Maximum und die Fadenspannung auf kleiner als 2 regulieren und so den verbleibenden Stoff heften.

2. Nahtzugabe auseinanderbügeln. Reißverschluss mit der Vorderseite so nach unten auf die Nahtzugabe legen, dass die Zähnchen an die Nahtlinie stoßen. Reißverschluss heften.

3. Reißverschlussband einsetzen. Beim Nähen der linken Reißverschlussseite die rechte Seite des Nähfußstegs am Halter befestigen.

4. Beim Nähen der rechten Reißverschlussseite die linke Seite des Nähfußstegs am Halter befestigen.

5. Den Reißverschluss umnähen.

Hinweis: Hinweis: Beim Nähen darauf achten, dass die Nadel nicht über den Reißverschluss nähen, da dies zu Nadelbruch führen kann.

6. Heftfaden herausziehen und bügeln.

Reißverschluss einnähen – Originalseite 51 der CARINA R-Evolution mit Abbildungen.
Abbildungen (Seite 51)

Einseitig verdeckt eingesetzter Reißverschluss

1. Legen Sie den Stoff rechts auf rechts. Steppen Sie die Naht mit 2 cm Nahtzugabe rechts bis ca 5 mm vor die Stelle wo später das untere Reißverschlussende sein wird. Mit einigen Rückwärtsstichen vernähen. Dann die Stichlänge auf Maximum und die Fadenspannung auf kleiner als 2 regulieren und so den verbleibenden Stoff heften.

2. Auf die linke Nahtzugabe umbiegen. Rechte Nahtzugabe um 3 mm umbiegen.

3. Reißverschlussfuß einsetzen. Beim Nähen der linken Reißverschlussseite die rechte Seite des Nähfußstegs am Halter befestigen. Beim Nähen der rechten Reißverschlussseite die linke Seite des Nähfußstegs am Halter befestigen.

4. Linke Reißverschlusshälfte von unten nach oben einnähen.

5. Nähgut auf die rechte Stoffseite wenden und unten quer hinüber, dann die rechte Reißverschlussseite nähen.

6. Etwa 5 cm vor dem oberen Ende des Reißverschlusses anhalten. Heftfaden herausziehen und Reißverschluss öffnen. Naht fertig schließen.

Reißverschluss einnähen – Originalseite 52 der CARINA R-Evolution mit Abbildungen.
Abbildungen (Seite 52)

Schmalsäumen

Mit dem Rollsaumfuß wird die Stoffkante in einem Arbeitsgang umgeschlagen und genäht. Ideal für perfekte, schmale Säume bei leichten Stoffen von z. B. Bekleidung und Tischwäsche.

(Einstellung: 3.5 / 1.5~3.0)

* Der Säumer ist optional und nicht im Lieferumfang dieser Maschine inbegriffen.

1. Stoffkante etwa 3 mm (1/8 inch) umbiegen und nochmals 3 mm (1/8 inch) auf einer Länge von etwa 5 cm (2 inches) der Stoffkante entlang umbiegen.

2. Handrad sich entgegen drehen, bis die Nadel in den Saum einsticht, dann Nähfuß senken. Mehrere Stiche nähen, dann Nähfuß hochstellen. Saum in die spiralförmige Öffnung am Säumer einführen. Stoff dabei vorwärts und rückwärts bewegen, bis der Saum einrollt.

3. Nähfuß senken und langsam nähen, dabei die rohe Stoffkante schön von vorn in die Spirale des Säumers führen.

Schmalsäumen – Originalseite 53 der CARINA R-Evolution mit Abbildungen.
Abbildungen (Seite 53)

Schnuraufnähen

Der Schnuraufnähfuß wird beim dekorativen Aufnähen von 1 bis 3 Garnreihen eingesetzt. Eine oder drei Kordeln übernähen für hübsche Strukturen auf Jacken oder Westen oder Bordüren. Dazu kann Perlgarn, Strickwolle, Stickgarn, Kordel, Häkelgarn usw. verwendet werden.

* Der Schnuraufnähfuß ist optional und nicht im Lieferumfang dieser Maschine inbegriffen.

● Einzelschnur aufnähen Muster auf den Stoff aufzeichnen. Schnur von rechts in die mittlere Rille des Schnuraufnähfußes einlegen. Schnur etwa 5 cm (2 Zoll) hinter dem Nähfuß hervorziehen. Die Rillen unter dem Nähfuß halten die Schnur am richtigen Ort, während sie übernäht wird. Stich auswählen und Stichbreite so einstellen, dass die Stiche gerade über die Schnur reichen. Nähfuß senken und langsam nähen, dabei die Schnur dem Muster entlang führen.

● Dreifachschnur aufnähen Muster auf den Stoff aufzeichnen. Nähfaden nach links schieben und drei Schnüre in die Rillen unter dem Nähfuß einlegen. Etwa 5 cm (2 Zoll) jeder Schnur hinter dem Nähfuß hervorziehen. Die Rillen unter dem Nähfuß halten die Schnur am richtigen Ort, während sie übernäht wird. Gewünschtes Stichmuster auswählen und Stichbreite so einstellen, dass die Stiche gerade über die Schnüre reichen. Nähfuß senken und langsam nähen, dabei die Schnüre dem Muster entlang führen.

Schnuraufnähen – Originalseite 54 der CARINA R-Evolution mit Abbildungen.
Abbildungen (Seite 54)

Raupennähte

(Einstellung: 3.5~7.0 / 0.5~1.0)

Raupennähte und Dekorstiche mit dem Raupennahtfuß nähen. Dieser Nähfuß verfügt nämlich an der Fußunterseite über eine ganzflächige Aussparung, die es ermöglicht, problemlos über dicke Stichformationen, wie dichte Zickzackstiche, zu gleiten und den Stoff schön gleichmäßig transportieren läßt.

Die Raupennahtstiche und Dekorstiche können selber umgestaltet werden, indem die Stichlängen und breiten verstellt werden. Am besten auf Stoffresten verschiedene Sticharten und Einstellungen ausprobieren.

Hinweis: Hinweis: Beim Nähen auf sehr leichten und dünnen Stoffen wird empfohlen, die Stoffrückseite mit Vlies zu verstärken.

Raupennähte – Originalseite 55 der CARINA R-Evolution mit Abbildungen.
Abbildungen (Seite 55)

Quilting / Muschelstich

Quilting Ein Vernähen von Volumenvlies zwischen den oberen und unteren Schichten des Stoffes wird "Quilting" genannt. Die oberste Schicht bildet in der Regel mehrere geometrisch geformte und zusammen genähte Stoffstücke.

(Einstellung: 3.5 / 1.0~3.0)

* Der Quiltfuß ist optional und nicht im Lieferumfang dieser Maschine inbegriffen.

Quiltlineal in den Nähfußhalter wie abgebildet einführen und auf die gewünschte Breite einstellen.

Erste Reihe nähen und Stoff verschieben. Alle weiteren Reihen so nähen, dass das Lineal jeweils entlang der vorherigen Nählinie verläuft.

Hinweis: Hinweis: Beim Nähen mit dem Quiltfuß nur in der mittleren Nadelposition nähen, um einen Maschinenschaden zu vermeiden.

Muschelstich

1. Entlang des Stoffrandes nähen. Vergewissern Sie sich jedoch, dass Sie nicht direkt am Stoffrand nähen. * Für bessere Ergebnisse tragen Sie Stärkespray auf den Stoff, und bügeln Sie kurz mit heißem Bügeleisen über, bevor Sie mit dem Nähen beginnen.

2. Stoff dicht der Nählinie entlang abschneiden. * Darauf achten, dass der Nähfaden nicht mitgefasst wird.

Quilting / Muschelstich – Originalseite 56 der CARINA R-Evolution mit Abbildungen.
Abbildungen (Seite 56)

Kräuseln

Zum Raffen bzw. Kräuseln von Rüschen oder Volants eignet sich der Kräuselfuß. Dabei wird die untere Stofflage beim Nähen automatisch eingehalten und gleichzeitig mit der oberen verbunden. Am besten geeignet sind leichte bis mittelschwere Stoffe.

(Einstellung: 3.5 / 4.5)

* Der Kräusler ist ein optionales Zubehörteil und nicht im Lieferumfang dieser Maschine inbegriffen.

● Kräuseln Kräusler einsetzen und die Fadenspannung auf unter 2 stellen. Den zu kräuselnden Stoff rechts unter den Nähfuß legen. Einmal durchsteppen, dabei die Stoffkante parallel zur rechten Fußkante laufen lassen. Der Stoff wird nun automatisch gefältelt. Für leichte bis mittelschwere Stoffe geeignet.

  1. ● Kräuseln und gleichzeitiges Annähen an ein glattes Stoffstück Der Kräusler weist unten einen Einschnitt auf (doppelte Sohle). Damit kann der ganz unten durch laufende Stoffteil gekräuselt und direkt an den im Einschnitt durchlaufenden glatten Teil genäht werden (z.B. Rockbund).
  2. Nähfußhalter entfernen und Kräusler einsetzen.
  3. Zu kräuselnden Stoff mit der Vorderseite nach oben unter den Nähfuß legen.
  4. Obere Stofflage (bleibt ungekräuselt) mit der Vorderseite nach unten in den Fußeinschnitt legen.
  5. Die beiden Stofflagen wie abgebildet führen.

Hinweis: - Um die gewünschte Kräuselstärke herauszufinden, proben Sie am besten über je etwa 25cm Länge am Stoff, Bordüren oder Gummiband. So können Einstellungen je nach Wunsch einfacher vorgenommen werden. Immer am gleichen Stoff und im gleichen Fadenlauf wie nachher am Projekt proben. Kräuseln im Querfadenlauf ergibt hübschere Falten als auf dem Längsfaden. - Nähen Sie langsam bis mittel schnell, um den Stoff besser im Griff zu haben.

Kräuseln – Originalseite 57 der CARINA R-Evolution mit Abbildungen.
Abbildungen (Seite 57)

Smoken

Der Dekorstich, der durch Nähen oder Sticken über Kräuseln entsteht, wird "Smokestich" genannt. Er wird verwendet, um die Vorderseite von Blusen oder Manschetten zu schmücken. Der Smokestich fügt den Stoffen Textur und Elastizität zu.

1. Mit dem Universalfuß gerade Linien in Abständen von 1 cm über die gesamte zu smokende Fläche nähen. (Heften)

2. Fäden auf einer Seite zusammen verknoten. An den Unterfäden ziehen und die Fältchen Gleichmäßig verteilen. Fäden auf der anderen Seite fixieren. (Unterfaden)

3. Fadenspannung reduzieren und allenfalls mit Dekorstich zwischen den Geradstichlinien nähen.

4. Fäden der Kräuselstichlinien herausziehen.

Smoken – Originalseite 58 der CARINA R-Evolution mit Abbildungen.
Abbildungen (Seite 58)

Freihandstopfen, -sticken und -monogramme

* Der Stopf-/Stickfuß ist optional und nicht im Lieferumfang dieser Maschine inbegriffen.

1. Hebel zum Senken bzw. Heben des Transporteurs auf "▲▲▲" (b) stellen, um den Transporteur zu senken.

2. Nähfußhalter entfernen und Stopffuß einsetzen. Hebel (a) muss hinter der Nadelbefestigungsschraube (b) liegen. Stopffuß von hinten her mit dem Zeigefinger fest an den Halter drücken und Schraube (c) anziehen.

● Stopfen 3. Zuerst die Rissstelle einmal umnähen (um die Gewebefäden zu sichern): Von links nach rechts mit beständiger Geschwindigkeit und schön regelmäßig über die Rissstelle nähen. Nähgut um ¼-Drehung drehen und die erste Stichlage übernähen. Diesmal das Nähgut langsamer bewegen, damit zwischen den Fäden keine grossen Lücken entstehen.

Hinweis: Hinweis: Freihandstopfen wird ohne Transporteur ausgeführt. Er ist versenkt. Das Nähgut wird mit den Händen transportiert. Man muss deshalb Nähgeschwindigkeit und Stofftransport in Übereinstimmung bringen.

Freihandstopfen, -sticken und -monogramme – Originalseite 59 der CARINA R-Evolution mit Abbildungen.
Abbildungen (Seite 59)

● Sticken 4. Zickzackstich wählen und Stichbreite nach Bedarf einstellen. Dem Musterumriss entlang nähen, indem der Stickrahmen entsprechend bewegt wird. Mit gleichmäßiger Geschwindigkeit arbeiten.

Musterflächen von Außen nach Innen füllen. Stiche dicht nebeneinander platzieren.

Durch schnelleres Bewegen des Stickrahmens entstehen längere Stiche, duch langsameres Bewegen entstehen kürzere Stiche.

Nähende mit Vernähstichen fixieren durch Drücken der Automatischen Vernähtaste.

● Monogramme 5. Zickzackstich wählen und Stichbreite nach Bedarf einstellen. Mit gleichmäßiger Geschwindigkeit den Buchstaben nach nähen. Nähende nach einem Buchstaben mit Vernähstichen fixieren durch Drücken der Vernähtaste.

* Der Stickrahmen wird nicht zum Nähcomputer mitgeliefert. Er ist separat erhältlich.

Hinweis: Hinweis: Nach Beendigung dieser Arbeit den Schalter zum Heben u. Senken des Transporteurs auf "▲▲▲" stellen, um den Transporteur wieder zu heben.

Freihandstopfen, -sticken und -monogramme – Originalseite 60 der CARINA R-Evolution mit Abbildungen.
Abbildungen (Seite 60)

Fagotten

Über einen offenen Saum nähen wird "Fagoting" genannt. Dieser Stich wird auf Blusen und Kinderkleidung verwendet. Der Stich ist dekorativer, wenn dickere Faden verwendet werden.

1. Umgebogene Kanten der Stoffteile mit einem Abstand von 4 mm auf ein Stück dünnes Papier oder wasserlösliches Vlies legen und heften. (Bild: Dünnes Papier / Heften)

2. Nähfußmitte auf die Mitte zwischen den beiden Stoffbruchkanten ausrichten und zu nähen beginnen.

3. Papier nach dem Nähen entfernen.

■ Patchworkstich 1. Die beiden Stoffteile rechte auf rechte Seite legen und mit Geradstich steppen.

2. Nahtzugaben öffnen und flach bügeln.

3. Nähfußmitte auf die Nahtlinie platzieren und die Nahtlinien übernähen.

Fagotten – Originalseite 61 der CARINA R-Evolution mit Abbildungen.
Abbildungen (Seite 61)

Spiegeln

Die Muster wählen.

Drücken der Spiegeltaste. LCD zeigt die Spiegelfunktion und die Maschine wird das gespiegelte Muster nähen.

A. Normale Muster. B. Gespiegelte Muster.

Hinweis: Hinweis: - Die Muster 15-24 können nicht gespiegelt. - Gespiegelte Muster können auch mit anderen Mustern kombiniert werden.

Spiegeln – Originalseite 62 der CARINA R-Evolution mit Abbildungen.
Abbildungen (Seite 62)

Zwillingsnadel

Hinweis: Bitte beachten: Verwenden Sie immer den Nähfuß "T", wenn Sie mit Zwillingsnadeln nähen, und zwar unabhängig davon, welche Nähmethode Sie anwenden.

1. Zwillingsnadel einsetzen.

Hinweis: Hinweis: Bei Verwendung von Zwillingsnadeln sollte immer der Universalfuß (T) verwendet werden, und zwar ungeachtet der Nähmethode. Nur Zwillingsnadeln mit max. 2 mm Zwischennadelabstand verwenden.

2. Den horizontalen Garnrollenstift benutzen und dem üblichen Einfädelweg folgen. Linke Nadel einfädeln. Den zweiten Garnrollenstift (liegt dem Zubehör bei) oben in die entsprechende Öffnung stecken. Zweite Garnrolle aufsetzen. Wie gewohnt einfädeln, aber die Fadenführung über der Nadel auslassen und die rechte Nadel einfädeln.

3. Jede Nadel getrennt einfädeln.

Hinweis: Hinweis: Achten Sie darauf, dass die beiden für die Zwillingsnadel benutzten Fäden von gleicher Stärke sind. Die Farben können natürlich variieren.

4. Wählen Sie ein Stichmuster und nähen Sie. 00-14, 25-99 können gebraucht werden. Es werden zwei parallele Stichreihen genäht.

Hinweis: Hinweis: Beim Nähen mit Zwillingsnadeln immer langsam vorgehen und mit langsamer Geschwindigkeit nähen, um schöne Nähergebnisse zu erzeugen.

Zwillingsnadel – Originalseite 63 der CARINA R-Evolution mit Abbildungen.
Abbildungen (Seite 63)

Obertransportfuß

* Der Obertransportfuß ist optional und nicht im Lieferumfang dieser Maschine inbegriffen.

Generell zuerst ohne Obertransportfuß versuchen zu nähen. Er sollte erst eingesetzt werden, wenn notwendig. Mit üblichen Nähfüßen ist der Stoff leichter zu führen und man hat eine bessere Sicht auf den Nähbereich. Dieser Nähcomputer bietet hervorragende Stichqualität auf sehr vielen Stoffen von zarten Chiffons bis mehrlagigen Jeansstoffen. Mit dem Obertransportfuß wird der Transport der oberen und unteren Stofflagen ausgeglichen und er hilft beim exakten Zusammennähen von Karos, Streifen und Mustern. Er dient auch einem regelmäßigen Stofftransport auf sehr schwierigen Stoffen.

Nähfußlifter heben, um Nähfußstange hochzustellen.

Schraube an der Nähfußstange entfernen (im Gegenuhrzeigersinn drehen) und Nähfußhalter wegnehmen.

Obertransportfuß wie folgt befestigen: - Arm (a) passt über die Nadelbefestigungsschraube und Nadelstange (b). - Befestigungskopf aus Plastik (c) von links nach rechts an der Nähfußstange befestigen. - Nähfußstange senken. - Schraube wieder an der Nähfußstange festschrauben (im Uhrzeigersinn). - Sicherstellen, dass beide Schrauben (an der Nadel- und Nähfußstange) wieder fest angezogen sind.

Unterfaden heraufholen und Unter- wie Oberfaden hinter den Obertransportfuß ziehen.

Obertransportfuß – Originalseite 64 der CARINA R-Evolution mit Abbildungen.
Abbildungen (Seite 64)

Speicher

Kombinierte Muster können für späteren Gebrauch gespeichert werden. Die gespeicherten Muster gehen auch bei Ausschalten des Nähcomputers nicht verloren und können deshalb immer wieder aufgerufen werden. Was vor allem bei häufig verwendeten Mustern, z.B. Namen, praktisch ist.

Bitte beachten: - Die Maschine hat einen Programmspeicher, der 30 Sticheinheiten speichern kann. - Multiple Muster, die von Mustermodus "Patterns I", "Patterns II" ausgewählt werden können kombiniert und zusammengenäht werden. - Alle diese Einheiten im Speicher können bearbeitet werden um z.B. die Stichlänge, Stichweite, Spiegelung und automatische Sperre einzustellen. - Die Direktwahlmuster und die Stichmuster 15-24 der Patterns I können nicht im Speicher gespeichert werden.

Musterarten oder Schriftzeichen kombinieren Beim Einschalten zeigt der LCD Schirm "Direct".

Drücken Sie die "M" Taste, um in den Speichermodus zu gelangen und eine Kombination aus Buchstaben und Mustern zu speichern.

Drücken Sie die "§A" Taste, um eine gewünschte Gruppe an Mustern aus "Patterns I" oder "Patterns II" auf dem LCD Schirm auszuwählen. Dann drücken Sie die gewünschte Musternummer (z.B. 13). (Falls gewünscht, können Sie die Stichlänge, -breite, Auto-Stopp oder die Spiegelfunktion ändern.)

Hinweis: Bitte beachten: Sobald der Speicher mit 30 Sticheinheiten voll ist ertönt ein Signalton.

Benutzen Sie die "←" oder "→" Tasten, um zu sehen, was Sie Programmiert haben.

Speicher – Originalseite 65 der CARINA R-Evolution mit Abbildungen.
Abbildungen (Seite 65)

Benutzen Sie die "M" Taste, um den Speichermodus zu verlassen und in den Direkt-Modus zurück zu kehren.

Hinweis: Achtung: Das ausgewählte Muster wird aus dem Speicher gelöscht wenn die Maschine ausgestellt wird und Sie die "M" Taste nicht erneut gedrückt hatten, nachdem Sie Ihre Auswahl beendet hatten.

Muster oder Buchstaben hinzufügen Drücken Sie im Speichermodus die "←" oder "→" Taste bis die Stichnummer, die Sie ausgewählt haben, erscheint und fügen dann den neuen Stich hinzu oder verändern die Stichlänge, -breite, Auto-Stop oder Spiegelung wie gewünscht.

Löschen von Mustern oder Buchstaben Falls Sie einen bestimmten Stich im Speichermodus löschen wollen, drücken Sie die "←" oder "→" Taste bis die gewünschte Stichnummer erscheint. Drücken Sie die "C" Taste um das ausgewählte Muster zu löschen, dabei wird das nächste Muster um einen Platz nach vorne gerückt.

Aufrufen und Nähen von gespeicherten Mustern Drücken Sie die "M" Taste, um in den Speicher-modus zu gelangen. Die Maschine wird an dem ersten gespeicherten Stich positioniert.

Speicher – Originalseite 66 der CARINA R-Evolution mit Abbildungen.
Abbildungen (Seite 66)

Drücken Sie den Fußanlasser. Die Maschine näht das erste gespeicherte Muster. Auf dem LCD Schirm werden die Stichdaten gezeigt.

Falls Sie die programmierten Stiche aufrufen oder ein paar Stiche aus dem Speichermodus nähen wollen, drücken Sie die "←" oder "→" Taste. Sie können die Auto-Sperrfunktion benutzen "⊙" sobald die Maschine gestoppt ist.

Hinweis: Bitte beachten: Falls Sie Ihre Stichkombination wiederholen wollen, ohne dass die Maschine stoppt, drücken Sie den Auto-Sperrtaste "⊙" um die Auto-Stopfunktion im Speichermodus zu beenden. Das wird nicht mehr auf dem LCD Schirm angezeigt.

Drücken der "M" Taste um den Speichermodus zu verlassen und in den Direkt-Modus zu gelangen.

Speicher – Originalseite 67 der CARINA R-Evolution mit Abbildungen.
Abbildungen (Seite 67)

Warnfunktionen

Meldung der Warnanimation Nähfußhebel ist nicht gesenkt Der Knopfloch- oder Stopfenstich wurde gewählt und der Fussanlaßer gedrückt während der Nähfußhebel hochgestellt ist.

Meldung der Anleitungsanimation Garnrolle wickeln Die Garnrollenspuler wickelt die Garnrolle.

Piepton - Bei korrekter Anwendung: 1 Piep - Bei falscher Anwendung: 3 Pieptöne - Wenn der Nähcomputer nicht funktioniert und nicht nähen kann: 3 Pieptöne Es bedeutet, dass der Faden verdreht oder verklemmt ist und sich die Handradachse nicht bewegen kann. In diesem Fall bitte Seite 62/ 63 der Anleitung über das Beheben von Störungen lesen und das Problem beheben. Sobald das Problem gelöst worden ist, näht der Nähcomputer weiter.

Spulerstift wieder nach links drücken Werden Tasten am Nähcomputer gedrückt, wenn die Greiferspule gefüllt ist oder der Spulerstift sich rechts befindet, ertönen 3 Pieptöne als Warnsignal. Spulerstift nach links drücken.

Hinweis: Hinweis: Sollte das Problem nicht behoben werden können, wenden Sie sich bitte an Ihren Händler.

Hinweis: Achtung: Sollten sich die Fäden während des Nähens im Greifer verheddern, so dass die Nadel sich nicht mehr bewegen kann, und Sie dennoch weiter auf das Fußpedal drücken, wird der Sicherheitsschalter den Nähcomputer ganz ausschalten. Um den Nähcomputer wieder zu starten, müssen Sie den Ein-/Aus-Schalter zuerst ausschalten (auf "O"), dann wieder einschalten.

Warnfunktionen – Originalseite 68 der CARINA R-Evolution mit Abbildungen.
Abbildungen (Seite 68)

Unterhalt

Hinweis: Achtung: Vor dem Reinigen der LCD-Anzeige und der Oberfläche des Nähcomputers immer zuerst das Netzkabel ausstecken (von der Stromzufuhr trennen), um Verletzungen oder einen elektrischen Schlag zu vermeiden.

LCD-Anzeige reinigen Vorderseite sorgfältig mit weichem trockenen Tuch abwischen. Keine Wasch- oder Abwaschmittel oder Lösungsmittel verwenden.

Oberfläche des Nähcomputers reinigen Ist die Oberfläche des Nähcomputers verschmutzt, weichen Lappen in Wasser mit wenig neutralem Abwaschmittel tauchen, fest auswringen und damit die Oberfläche reinigen. Anschließend mit trockenem Tuch über die Oberfläche wischen.

Hinweis: Achtung: Diese Maschine ist mit einer 100mW LED Lampe ausgestattet. Wenn Sie eine Lampe auswechseln müssen, kontaktieren Sie bitte den nächsten autorisierten Händler.

Greifer reinigen Faden- und Stoffrückstände im Greifer können dazu führen, dass der Nähcomputer nicht mehr einwandfrei funktioniert. Regelmäßig nachsehen und bei Bedarf den Greiferbereich reinigen.

Hinweis: Achtung: Nähcomputer immer zuerst ausstecken (vom Stromnetz trennen), dann erst Unterhaltsarbeiten daran ausführen.

Greiferdeckel entfernen.

Unterhalt – Originalseite 69 der CARINA R-Evolution mit Abbildungen.
Abbildungen (Seite 69)

Nadel, Nähfuß und Nähfußhalter entfernen. Mit dem L-Schraubenzieher die beiden Schrauben der Stichplatte lösen und die Stichplatte herausnehmen.

Greiferbahn, Transporteur und Spulenkapsel mit dem Pinsel reinigen. Man kann dazu auch ein weiches, trockenes Tuch nehmen.

Unterhalt – Originalseite 70 der CARINA R-Evolution mit Abbildungen.
Abbildungen (Seite 70)

Beheben von Störungen

Bevor der Nähcomputer wegen Störungen zur Reparatur gebracht wird, bitte Folgendes überprüfen. Besteht das Problem weiterhin, kontaktieren Sie die Verkaufsstelle des Geräts oder den nächsten autorisierten Fachhändler.

Störung / Ursache / Fehlerbehebung / Siehe

  1. Oberfaden reisst
  2. Nähmaschine nicht richtig eingefädelt. — 1. Nähmaschine neu einfädeln. — Seite 11
  3. Fadenspannung zu stark. — 2. Oberfadenspannung reduzieren (tiefere Zahl). — Seite 14
  4. Faden ist für die Nadel zu dick. — 3. Andere Nadelgrösse einsetzen. — Seite 7
  5. Nadel nicht korrekt eingesetzt. — 4. Nadel entfernen und neu einsetzen (flache Kolbenseite nach hinten). — Seite 7
  6. Faden wickelt sich um den Garnrollenstift. — 5. Fadenspule entfernen und Faden aufwickeln. — Seite 11
  7. Nadel ist beschädigt. — 6. Nadel ersetzen. — Seite 7
  1. Unterfaden reisst
  2. Spulenkapsel nicht korrekt eingesetzt. — 1. Spulenkapsel herausnehmen, wieder einsetzen und am Faden ziehen. Faden muss problemlos und leicht abspulen. — Seite 10
  3. Spulenkapsel falsch eingefädelt. — 2. Spule und Spulenkapsel überprüfen. — Seite 10
  1. Fehlstiche
  2. Nadel nicht korrekt eingesetzt. — 1. Nadel entfernen und neu einsetzen (flache Kolbenseite nach hinten): — Seite 7
  3. Nadel ist beschädigt. — 2. Neue Nadel einsetzen. — Seite 7
  4. Falsche Nadel (Größe) verwendet. — 3. Zu Oberfaden und Stoff passende Nadel verwenden. — Seite 7
  5. Nähfuß nicht korrekt eingesetzt. — 4. Überprüfen und korrekt einsetzen. — Seite 5
  6. Nähmaschine nicht richtig eingefädelt. — 5. Nähmaschine neu einfädeln. — Seite 11
  1. Nadelbruch
  2. Beschädigte Nadel. — 1. Neue Nadel einsetzen. — Seite 7
  3. Nadel nicht korrekt eingesetzt. — 2. Nadel korrekt einsetzen (flache Kolbenseite nach hinten). — Seite 7
  4. Falsche Nadelstärke für den Stoff. — 3. Zu Stoff und Faden passende Nadel einsetzen. — Seite 7
  5. Falscher Nähfuß eingesetzt. — 4. Korrekten Nähfuß einsetzen. — --
  6. Nadelhalterschraube sitzt locker. — 5. Schraube mit dem Schraubendreher festziehen. — Seite 7
  7. Zum Nähen des gewünschten Stichmusters ungeeignete Nähfuß eingesetzt. — 6. Für die gewünschte Stichart geeigneten Nähfuß einsetzen. — --
  8. Zu hohe Oberfadenspannung. — 7. Oberfadenspannung reduzieren. — Seite 14
  1. Lose Stiche
  2. Maschine nicht korrekt eingefädelt. — 1. Einfädelweg überprüfen. — Seite 11
  3. Spulenkapsel falsch eingefädelt. — 2. Spulenkapsel wie abgebildet einfädeln. — Seite 10
  4. Nadel, Stoff und Faden schlecht aufeinander abgestimmt. — 3. Die Nadelstärke muss auf den Stoff und Faden abgestimmt sein. — Seite 7
  5. Falsche Fadenspannung. — 4. Fadenspannung korrigieren. — Seite 14
  1. Nähte ziehen sich zusammen oder Stoff
  2. Zu dicke Nadel für den Stoff. — 1. Dünnere Nadel wählen. — Seite 7
  3. Falsche Stichlänge. — 2. Stichlänge anpassen. — Seite 25
  4. Zu starke Oberfadenspannung. — 3. Fadenspannung reduzieren. — Seite 14
Beheben von Störungen – Originalseite 71 der CARINA R-Evolution mit Abbildungen.
Abbildungen (Seite 71)

Störung / Ursache / Fehlerbehebung / Siehe

  1. Nähte ziehen sich zusammen
  2. Fadenspannung zu stark. — 1. Fadenspannung reduzieren. — Seite 14
  3. Oberfaden ist nicht richtig eingefädelt. — 2. Neu einfädeln. — Seite 11
  4. Nadel ist zu dick für den Stoff. — 3. Zu Oberfaden und Stoff passende Nadel verwenden. — Seite 7
  5. Für den Stoff zu lange Stichlänge. — 4. Kürzere Stichlänge wählen. — Seite 25
  1. Verzogene Stichmuster
  2. Falscher Nähfuß. — 1. Korrekten Nähfuß einsetzen. — --
  3. Zu hohe Fadenspannung. — 2. Fadenspannung reduzieren. — Seite 14
  1. Maschine blockiert
  2. Faden im Greifer blockiert. — Oberfaden und Unterfadenspule entfernen. Handrad von Hand rückwärts und vorwärts drehen und die Fadenresten entfernen. — Seite 60
  3. Transporteur voller Fusseln. — Oberfaden und Unterfadenspule entfernen. Handrad von Hand rückwärts und vorwärts drehen und die Fadenresten entfernen. — Seite 60
  1. Maschine macht laute Geräusche
  2. Greifer oder Nadelstange voller Fusseln. — 1. Greifer und Transporteur wie beschrieben von Fusseln befreien. — Seite 60
  3. Nadel beschädigt. — 2. Neue Nadel einsetzen. — Seite 7
  4. Leicht summender Ton aus dem Motorinnern. — 3. Das ist normal. — --
  5. Faden im Greifer verklemmt. — Oberfaden und Unterfadenspule entfernen. Handrad von Hand rückwärts und vorwärts drehen und die Fadenresten entfernen. — Seite 60
  6. Transporteur voller Fusseln. — Oberfaden und Unterfadenspule entfernen. Handrad von Hand rückwärts und vorwärts drehen und die Fadenresten entfernen. — Seite 60
  1. Ungleichmäßiges Stichbild, Unregelmäßiger Transport
  2. Mindere Fadenqualität. — 1. Qualitätsfaden verwenden. — Seite 7
  3. Falsch eingefädelte Spulenkapsel. — 2. Spulenkapsel herausnehmen, neu einfädeln und richtig einlegen. — Seite 10
  4. Zug im Stoff. — 3. Beim Nähen nicht am Nähgut ziehen oder es schieben. Es wird vom Transporteur transportiert. Nicht nachhelfen. — --
  1. Maschine blockiert
  2. Maschine ist nicht eingeschaltet. — 1. Maschine einschalten. — Seite 3
  3. Nähfußhebel steht oben. — 2. Nähfußhebel senken. — Seite 16
  4. Maschine ist nicht eingesteckt. — 3. Netzkabel einstecken und Maschine am Stromnetz anschließen. — Seite 3
Beheben von Störungen – Originalseite 72 der CARINA R-Evolution mit Abbildungen.
Abbildungen (Seite 72)

Häufige Fragen (FAQ)

Empfohlenes Nähgarn: Für ein gleichmäßiges Stichbild und störungsfreies Nähen empfehlen wir, ausschließlich hochwertiges Ackermann-Nähgarn zu verwenden — z. B. die Ackermann Nähgarnbox (36 Farben). Alle Ackermann-Garne →

Wo finde ich die Bedienungsanleitung meiner CARINA R-Evolution?

Die vollständige deutsche Bedienungsanleitung Ihrer CARINA R-Evolution steht hier online – mit Sicherheitshinweisen und bebilderten Schritt-für-Schritt-Kapiteln. Über den Button „Ausdrucken oder speichern“ können Sie sie als PDF sichern.

Für welchen Einsatz ist die CARINA R-Evolution gedacht?

Die CARINA R-Evolution ist ausschließlich für den privaten Haushaltsgebrauch bestimmt. Betreiben Sie sie nur in trockenen Räumen auf einer stabilen, ebenen Fläche.

Ihr Problem lässt sich so nicht beheben?

Wenn es nach diesen Hinweisen bleibt, kann eine fachkundige Durchsicht helfen: Bei der Inspektion & Wartung reinigen, ölen und justieren wir Ihre CARINA R-Evolution und prüfen die Funktionen. Ihre gesetzlichen Gewährleistungsrechte bleiben davon unberührt.

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Passendes Zubehör: Nähfüße · Nadeln · Garne · Zubehör

CARINA R-Evolution · Bedienungsanleitung · Stand 07/2026 · Diese Online-Anleitung ergänzt die dem Produkt beiliegende Papieranleitung, sie ersetzt sie nicht.