Bedeutung der Symbole
In dieser Anleitung werden folgende Symbole verwendet:
- Nadel hochstellen — die Nadel in die oberste Stellung bringen.
- Nähfuss hochstellen — den Nähfuss anheben.
- Nähfuss senken — den Nähfuss absenken.

Wichtige Sicherheitshinweise
Beim Gebrauch eines elektrischen Geräts sind folgende grundsätzliche Sicherheitsmaßnahmen unbedingt zu beachten. Lesen Sie vor Gebrauch dieses Nähcomputers die Bedienungsanleitung durch.
Gefahr — zum Schutz vor elektrischem Schlag:
- Den Nähcomputer nie unbeaufsichtigt stehen lassen, wenn er noch am Stromnetz angeschlossen ist.
- Nach Gebrauch und vor dem Reinigen den Nähcomputer immer vom Stromnetz trennen.
- Vor dem Prüfen und Wechseln der Glühbirne immer den Stecker herausziehen. Geben Sie das Gerät bei Funktionsfehlern zur Reparatur in eine Fachwerkstatt. Ist die Maschine mit einer nicht auswechselbaren 240-mW-LED-Leuchte ausgestattet, darf diese nicht selbst gewechselt werden. Eine 5-W-Leuchte nur durch eine Leuchte gleichen Typs (5 Watt) ersetzen.
Warnung — zum Schutz vor Verbrennungen, Feuer, elektrischem Schlag oder Verletzungen von Personen:
- Verhindern Sie, dass der Nähcomputer als Spielzeug verwendet wird. Erhöhte Achtsamkeit ist geboten, wenn der Nähcomputer von Kindern oder in der Nähe von Kindern benutzt wird.
- Dieser Nähcomputer darf nur zu dem in der vorliegenden Bedienungsanleitung beschriebenen Zweck benutzt werden. Es darf nur empfohlenes Zubehör verwendet werden, wie es in der vorliegenden Bedienungsanleitung beschrieben ist.
- Den Nähcomputer nie benutzen, wenn ein Kabel oder ein Anschluss beschädigt ist, wenn er nicht störungsfrei funktioniert, nachdem er fallen gelassen oder beschädigt wurde oder mit Wasser in Kontakt gekommen ist. Bringen Sie den Nähcomputer zur Überprüfung, Reparatur und zum Einstellen der elektrischen und/oder mechanischen Teile in eine Fachwerkstatt.
- Bei Gebrauch des Nähcomputers darauf achten, dass die Lüftungsschlitze nicht blockiert sind. Lüftungsschlitze von Fusseln, Staub und Stoffrückständen freihalten.
- Finger von allen beweglichen Teilen fernhalten. Besondere Vorsicht ist im Bereich der Nähnadel geboten.
- Immer eine korrekte, zum Nähcomputer gehörende Stichplatte benutzen. Eine falsche Stichplatte kann zu Nadelbruch führen.
- Keine krummen Nadeln verwenden.
- Den Stoff beim Nähen weder ziehen noch stoßen. Das kann die Nadel so weit biegen, dass sie bricht.
- Nähcomputer ausschalten (Hauptschalter auf „O") stellen, wenn im Nadelbereich Tätigkeiten ausgeführt werden, zum Beispiel Einfädeln, Nadel wechseln, Greiferspule einsetzen oder Nähfuss wechseln und dergleichen.
- Nähcomputer immer ausstecken (vom Stromnetz trennen), wenn Unterhaltsarbeiten wie in der Bedienungsanleitung beschrieben vorgenommen werden, zum Beispiel wenn Abdeckungen entfernt werden, beim Ölen oder Glühbirnenwechsel usw.
- Keine Gegenstände in Öffnungen am Nähcomputer stecken oder hineinfallen lassen.
- Den Nähcomputer nicht im Freien benutzen.
- Den Nähcomputer nicht benutzen, wo Treibgasprodukte (Sprays) oder Sauerstoff verwendet werden.
- Zum Ausschalten alle Schalter auf „O" stellen und den Netzstecker herausziehen.
- Zum Herausziehen den Stecker anfassen, nicht am Kabel ziehen. Beim Ausstecken immer am Stecker ziehen, nie am Kabel.
- Der Schalldruckpegel beträgt unter normalen Betriebsbedingungen 75 dB(A).
- Bitte schalten Sie die Nähmaschine aus oder ziehen Sie den Stecker, wenn die Nähmaschine nicht ordnungsgemäß funktioniert.
- Platzieren Sie keine Gegenstände auf dem Fußanlasser.
- Wenn das am Fußanlasser befestigte Kabel beschädigt ist, muss es von einer Fachwerkstatt oder anderem qualifizierten Personal ausgetauscht werden, um Gefahren zu vermeiden.
- Dieses Gerät ist nicht für die Verwendung durch Personen (einschließlich Kindern) mit reduzierten körperlichen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder fehlender Erfahrung und Kenntnis vorgesehen, es sei denn, sie werden beim Gebrauch des Geräts von einer für ihre Sicherheit verantwortlichen Person beaufsichtigt oder angeleitet.
- Kinder sind zu beaufsichtigen, um sicherzustellen, dass sie nicht mit dem Gerät spielen.
Sicherheitshinweise sorgfältig aufbewahren. Dieser Nähcomputer ist nur für den Haushaltsgebrauch bestimmt.

Die wichtigsten Teile am Nähcomputer
Machen Sie sich vor dem ersten Nähen mit den wichtigsten Teilen und Bedienelementen Ihrer CARINA 9000B vertraut:
- Oberfadenführung
- Unterfadenspulführung
- Fadenspanndrehknopf
- Fadenhebel
- Frontplattenlehnung für die Anleitung
- Ständerkopf
- Nähfußdruck
- Bedienknöpfe (A)
- Fadenabschneider
- Knopflochhebel
- Automatischer Nadeleinfädler
- Stichplatte
- Anschiebetisch und Zubehörbox
- Horizontaler Garnrollenhalter
- Öffnung für zweiten Garnrollenstift
- Garnrollenhalter mit dem Ein-/Aus-Schalter
- Oberer Deckel
- LCD-Anzeige
- Funktionstasten (B)
- Stichwahlknöpfe (C)
- Geschwindigkeitsregler
- Handrad
- Hauptschalter
- Netzkabel
- Ausgleichsscheibe
- Anschluss für Fussanlasser
- Griff
- Nähfusslifter
- Transporteur

Knöpfe der Maschine
A. Bedienknöpfe
Ein/Aus-Knopf: Drücken Sie den Knopf, um die Maschine ein- oder auszuschalten.
Rücktransport: Den Knopf gedrückt halten, um mit niedriger Geschwindigkeit rückwärts bzw. Verstärkungsstiche zu nähen.
Automatisches Vernähen: Den Knopf gedrückt halten, um die Vernähstiche sofort oder am Ende des aktuellen Musters zu nähen; danach stoppt die Maschine automatisch.
Nadelstopp oben/unten: Den Knopf drücken, um die Nadel aufwärts oder abwärts zu bewegen.
B. Funktionstasten
Einstelltaste für die Stichbreite: Diese Taste drücken, um die Breite des Zickzackstiches einzustellen.
Einstelltaste für die Stichlänge: Diese Taste drücken, um die Länge des Stiches einzustellen.
Moduswahltaste: Die Taste drücken, um einen Modus zu wählen zwischen direktem, Funktions-, dekorativem Muster-, Block-, Schrift- und Umrissdrucktyp.
Verlängerungstaste: Die Muster 30 bis 39 können auf das 5-Fache ihrer Normallänge verlängert werden, wenn die Taste gedrückt ist.
Spiegeln: Die Taste drücken, um ein gespiegeltes Modell zu nähen.
Taste für Doppelstich: Die Taste drücken, um den Abstand beim Gebrauch des Doppelstichs festzulegen.
C. Wahltaste
Direkte Rasterwahl und Nummerntaste: Schneller Zugang zum direkten Muster; oder drücken Sie die Nummerntaste des zugehörigen Musters, um ein gewünschtes Muster zu wählen.
Löschtaste: Falls ein falsches Muster gewählt oder abgespeichert wurde, kann man es mit dieser Taste löschen.
Korrigiertaste: Um beim Nähen von kombinierten dekorativen Stichen ein anderes Muster hinzuzufügen, drücken Sie diese Taste.
Speichertaste: Um das erzeugte Muster und/oder die Musterkombination aufzunehmen oder zu speichern, drücken Sie bitte diese Taste.
Geschwindigkeitsregler: Den Hebel schieben, um die Nähgeschwindigkeit zu ändern.


LCD-Anzeige
Auf der LCD-Anzeige werden die aktuellen Einstellungen übersichtlich dargestellt.
Stichübersicht: Angezeigt werden Stichmusternummer, Stichart, Nadelposition, Stichlänge, Spannung und Nähfuss sowie die Symbole für Auto-lock, Nadelstopp oben/unten, Rückwärts nähen, Spiegeln und Ton ein/aus. Bei breiteren Stichen erscheinen zusätzlich Stichbreite und das Symbol für Auto-Stop.
Alphabet: Angezeigt werden Alphabetsnummer, Stichart, Stichbreite, Stichlänge, Spannung, Nähfuss, Nadelstopp oben/unten und Ton ein/aus.
Speichern: Angezeigt werden Speichergruppe, Nummer der momentanen Gruppe bzw. Einheit, die Anzahl der gesamten Einheiten, das Muster bzw. Modell zum Wählen sowie Stichbreite, Stichlänge, Spiegeln, Auto-lock, Nadelstopp oben/unten und Ton ein/aus.

Stichübersicht
Der grün markierte Teil der abgebildeten Sticharten bezeichnet einen Rapport jeder Stichart.
Muster: Die Maschine bietet die Nutz-, Knopfloch-, Stopf-, Satin-, Quer- und Dekorstiche mit den Nummern 00 bis 99.
Alphabete: In den Schriftmodi stehen jeweils die Ziffern (01–10), die Großbuchstaben A–Z (11–36) sowie Sonderzeichen (37–55) zur Verfügung — in drei Schriftarten: Blockart, Schriftart und Umrissart.

Zubehör
Zum Standardzubehör der CARINA 9000B gehören folgende Teile:
- Universalfuss (T)
- Reissverschlussfuss (I)
- Knopflochfuss (D)
- Schnuraufnähfuss (M)
- Kantenumnähfuss (E)
- Blindstichfuss (F)
- Säumer (K)
- Raupennahtfuss (A)
- Quiltfuss (P)
- Stopf-/Stickfuss
- Kräusler
- Knopfannähfuss
- Reinigungspinsel und Pfeiltrenner
- Garnrollenhalter (gross)
- Garnrollenhalter (klein)
- Kantenlineal
- Greiferspulen
- Schraubenzieher (gross und klein)
- Paket Nadeln
- Filzkissen
- Zweiter Garnrollenstift
- Zwillingsnadel
- Obertransportfuss

Nähcomputer ans Stromnetz anschließen
Achtung: Immer sicherstellen, dass die Maschine vom Stromnetz getrennt und der Hauptschalter auf „O" ist, wenn sie nicht im Gebrauch ist und bevor Sie Einzelteile einlegen oder entfernen.
Vor dem Anschluss des Nähcomputers ans Stromnetz bitte zuerst sicherstellen, dass Spannung (Volt) und Frequenz mit Spannung und Frequenz des Stromnetzes übereinstimmen. Nähcomputer auf einen stabilen Tisch stellen.
- Stecker (2 Eingänge) des Netzanschlusskabels in die Netzanschlussbuchse am Nähcomputer stecken.
- Netzkabelstecker am Stromnetz anschließen.
- Hauptschalter auf „ON" (EIN) stellen.
- Das Nählicht beginnt zu brennen, sobald der Nähcomputer eingeschaltet wird (auf „ON").
Zum Ausschalten den Hauptschalter auf „OFF" (AUS bzw. „O") stellen und den Netzstecker herausziehen.

Anfangen zu nähen
Ein/Aus-Taste
Die Maschine beginnt zu laufen, wenn die Ein/Aus-Taste gedrückt ist, und stoppt, wenn Sie sie noch einmal drücken. Die Maschine läuft am Anfang des Nähens langsam an. Die Nähgeschwindigkeit kann mit dem Hebel des Geschwindigkeitsreglers eingestellt werden: Um die Geschwindigkeit zu erhöhen, schieben Sie den Hebel nach rechts; um zu bremsen, nach links.
Fußanlasser
Fussanlasser bei ausgeschaltetem Nähcomputer anschließen. Stecker in die dafür vorgesehene Anschlussbuchse am Nähcomputer einstecken. Nähcomputer einschalten, dann langsam auf den Fussanlasser drücken, um mit dem Nähen zu beginnen. Fussanlasser loslassen, damit der Nähcomputer anhält.
Hinweis: Mit dem Geschwindigkeitsregler am Nähcomputer kann die maximale Geschwindigkeit eingestellt werden.
Achtung: Falls Unsicherheiten bezüglich des Anschlusses des Nähcomputers ans Stromnetz bestehen, bitte einen qualifizierten Elektriker fragen. Nähcomputer bei Nichtgebrauch ausstecken. Verwenden Sie ausschließlich den dafür vorgesehenen Fussanlasser (Typ C-9000).

Druck des Nähfußes einstellen
Die Wählscheibe für den Druck des Nähfußes befindet sich links von der Frontplatte. Der Nähfußdruck der Maschine ist voreingestellt und braucht in der Regel keine zusätzliche Anpassung an den Gewebetyp.
Beim Nähen mit sehr dünnem Gewebe den Druck lockern, indem Sie die Schraube entgegen dem Uhrzeigersinn drehen. Bei dickem Gewebe die Schraube im Uhrzeigersinn drehen.
Nähfuss auswechseln
Achtung: Hauptschalter ausschalten (auf „OFF" bzw. „O" stellen) vor dem Ausführen der genannten Arbeiten.
Nähfusshalter anbringen (1): Nähfussstange hochstellen (a). Nähfusshalter (b) wie abgebildet anbringen.
Nähfuss einsetzen (2): Nähfusshalter (b) senken, bis die Aussparung (c) direkt über dem Stift (d) liegt. Befestigungshebel (e) nach oben drücken. Nähfusshalter (b) senken und der Nähfuss (f) rastet automatisch ein.
Nähfuss entfernen (3): Nähfuss hochstellen. Befestigungshebel (e) nach oben drücken und der Nähfuss löst sich.
Kantenlineal anbringen (4): Kantenlineal (g) wie abgebildet durch die Öffnung schieben. Je nach gewünschter Breite des Saums, der Falten usw. einstellen.

Nadel wechseln
Achtung: Drehen Sie den Schalter auf „Aus" („O"), wenn Sie Arbeiten im oberen Bereich ausführen.
Die Nadel regelmäßig wechseln, vor allem, wenn sie abgenutzt ist und Probleme verursacht. Die Nadel wie auf den folgenden Abbildungen gezeigt einsetzen.
- A. Schraube an der Nadelstange lösen und nach dem Einsetzen einer neuen Nadel wieder anziehen. Die flache Kolbenseite kommt nach hinten.
- B. Nadel so weit wie möglich nach oben schieben.
Nur einwandfreie Nadeln benutzen. Probleme können auftreten bei der Verwendung von krummen Nadeln, stumpfen Nadeln oder beschädigten Spitzen.

Passende Nadel, Faden und Stoff wählen
Tabelle zur Übereinstimmung von Nadel, Faden und Stoff:
| Nadelstärke | Stoff | Faden |
|---|---|---|
| 9–11 (70–80) | Feine Stoffe, dünne Baumwollstoffe, Voile, Serge, Seide, Mousseline, Qiana, Baumwollstrick, Tricot, Jersey, Crepe, Polyesterwebstoffe, Hemden- und Blusenstoffe. | Dünner Baumwollfaden, Nylon, Polyester- oder Baumwollfaden mit Polyesterkern. |
| 11–14 (80–90) | Mittelschwere Stoffe: Baumwolle, Satin, Nessel, Segeltuch, Doppelstrick, leichte Wollstoffe. | Faden mittlerer Stärke (siehe Hinweis). |
| 14 (90) | Mittelschwere Stoffe: Baumwollsegeltuch, Wollstoffe, dickere Strickstoffe, Frotté, Jeans. | Faden mittlerer Stärke (siehe Hinweis). |
| 16 (100) | Schwere Stoffe: Canvas, Wollstoffe, Zeltstoffe und Quilts, Jeans, Polstermaterial (leicht bis mittelschwer). | Faden mittlerer Stärke (siehe Hinweis). |
| 18 (110) | Dicke Wollstoffe, Mantelstoffe, Polsterstoffe, einige Leder- und Vinylarten. | Starker Faden, Teppichfaden. |
Hinweis zum Faden: Die meistverkauften Fäden sind von mittlerer Stärke und für diese Stoffe und Nadelstärken geeignet. Polyesterfaden für synthetische und Mischmaterialien, Baumwollfaden für natürliche Gewebe. Als Ober- und Unterfaden generell den gleichen Faden nehmen.
Weitere Hinweise:
- Grundsätzlich dünne Fäden und Nadeln für dünne Gewebe, dicke Fäden und Nadeln für dicke Gewebe.
- Faden und Nadel immer auf einem kleinen Stück des Gewebes probieren, das beim Nähen verwendet wird.
- Den gleichen Faden für Nadel und Garnrolle benutzen.
Nähfusstabelle
Bei einigen Sticharten ist für mehr Kreativität die Doppelnadel empfohlen. Die folgende Übersicht zeigt, welcher Nähfuss für welche Anwendung geeignet ist:
| Nähfuss | Anwendung |
|---|---|
| Universalfuss (T) | Allgemeines Nähen, Patchwork, Dekorstiche, Smoken, Fagotten usw. |
| Reissverschlussfuss (I) | Reissverschluss einnähen. |
| Knopflochfuss (D) | Knopfloch. |
| Schnuraufnähfuss (M) | Schnuraufnähen. |
| Kantenumnähfuss (E) | Kanten umnähen. |
| Blindstichfuss (F) | Blindsaum. |
| Säumer (K) | Schmalsäumen. |
| Raupennahtfuss (A) | Raupennaht. |
| Quiltfuss (P) | Quilten. |
| Stopf-/Stickfuss | Stopfen, Freihandsticken, Monogramme. |
| Kräusler | Kräuseln. |
| Knopfannähfuss | Knöpfe annähen. |
| Obertransportfuss | Für regelmäßigen Stofftransport auf schwierigen Stoffen. |

Greiferspule füllen
Das Wickeln der Garnrolle
- Faden und Fadenspulenhalter auf den Garnrollenstift setzen. Bei kleinen Fadenspulen den Spulenhalter mit der schmalen Seite gegen die Fadenspule setzen oder den kleinen Spulenhalter nehmen.
- Faden in die Fadenführung einklinken.
- Faden im Uhrzeigersinn um die Unterfadenspulvorspannung wickeln.
- Das Fadenende durch eines der inneren Löcher der Garnrolle hindurchziehen und die leere Garnrolle auf die Spindel legen.
- Den Stopfen des Garnrollenspulers gegen die Garnrolle drücken.
- Solange der Schalter des Garnrollenspulers nach links gedrückt ist, zeigt die LCD-Anzeige die Animation der Wicklung. Drücken Sie den Einstellhebel nach rechts, dann verschwindet die Animation und die Anzeige zeigt das Vollbild des normalen Betriebs.
- Halten Sie das Fadenende in der Hand fest.
- Drücken Sie die Start/Stop-Taste oder betätigen Sie den Fussanlasser.
- Sobald die Garnrolle nach einigen Umdrehungen gewickelt ist, halten Sie die Maschine an und schneiden den Faden in der Nähe des Lochs der Garnrolle ab. Stellen Sie dann die Geschwindigkeit auf den maximalen Wert ein und wickeln die Garnrolle weiter, bis sie voll ist. Der Motor stoppt automatisch, sobald die Garnrolle voll ist.
- Stoppen Sie die Maschine, schneiden Sie den Faden ab und entfernen Sie die Garnrolle.
Hinweis: Solange der Schalter des Garnrollenspulers auf der linken Position steht („Garnrolle Wickelposition"), näht die Maschine nicht und dreht das Handrad nicht. Um mit dem Nähen anzufangen, muss der Schalter auf die rechte Position („Nähposition") betätigt werden.


Greiferspule einsetzen
Achtung: Nähcomputer vor dem Einsetzen oder Herausnehmen der Greiferspule ausschalten (Hauptschalter auf „OFF" bzw. „O" stellen).
Zum Einsetzen oder Herausnehmen der Greiferspule muss die Nadel ganz oben sein.
- Spule so in die Spulenkapsel einsetzen, dass sich die Spule im Gegenuhrzeigersinn dreht (Pfeilrichtung).
- Faden durch Schlitz (A) ziehen.
- Faden nach links und der Feder entlang ziehen, bis er in die Kerbe (B) schlüpft. Faden fest in die Kerbe ziehen, so dass er nicht mehr aus dem Schlitz (A) herausschlüpft.
- Etwa 15 cm Faden herausziehen und den Greiferdeckel wieder schließen (C).

Oberfaden einfädeln
Hinweis: Es ist wichtig, richtig einzufädeln, damit bei der Näharbeit möglichst wenige Probleme auftreten.
Nadel zuerst ganz hochstellen und den Nähfuss heben, damit sich die Fadenspannung löst.
- Garnrollenstift anheben. Garnrolle so auf den Garnrollenstift setzen, dass der Faden vorn abspult, und die Fadenablaufscheibe unten am Garnrollenstift platzieren.
- Faden ab Garnrolle durch die obere Fadenführung ziehen.
- Faden um die Fadenführung legen und durch die Vorspannfeder führen, wie abgebildet.
- Faden weiter durch die Fadenspannung zwischen den silberfarbenen Scheiben durchführen.
- Dann nach unten und um den Kontrollfedernhalter.
- Oben angelangt, Faden von rechts nach links durchs Führungsöhr am Fadenhebel und wieder nach unten führen.
- Faden hinter der flachen horizontalen Fadenführung durchführen.
- Faden durch den Fadenkrängel (Fadenklemme) führen.
- Fadenende von vorne nach hinten durch die Nadel ziehen und ca. 10 cm Faden ausziehen, um die Nadel einzufädeln; dazu den Einfädler benutzen.


Einfädler
Achtung: Nähcomputer ausschalten (Hauptschalter auf „OFF" bzw. „O" stellen).
Nadel ganz hochstellen. Nähfuss senken.
- Hebel des Einfädlers langsam senken und den Faden durch die Fadenführung wie abgebildet durchführen, dann nach rechts ziehen.
- Der Einfädler dreht sich automatisch in Einfädelposition und das Häkchen fährt durchs Nadelöhr.
- Faden vor der Nadel holen.
- Faden locker halten und den Hebel langsam loslassen. Das Häkchen dreht sich, zieht den Faden durchs Nadelöhr und formt dabei eine Schlinge. Faden ganz durchs Öhr ziehen.

Fadenspannung
Der Spannungsregler reicht von „Lose" über die Werte 5 – 4 – 3 bis „Straff".
- Grundeinstellung der Fadenspannung: „4".
- Um die Spannung zu erhöhen, das Rad auf die nächsthöhere Zahl drehen.
- Um die Spannung zu reduzieren, das Rad auf die nächsttiefere Zahl drehen. Es ist wichtig, beim Nähen mit der richtigen Fadenspannung zu arbeiten.
- Die Spannung muss je nach Stichart, Faden und Stoff angepasst werden.
- 90 % aller Näharbeiten können mit einer Spannung zwischen „3" und „5" ausgeführt werden („4" ist die Grundeinstellung).
- Bei allen dekorativen Näharbeiten wird das Stichbild schöner und der Stoff fältelt weniger, wenn der Oberfaden leicht auf die linke Stoffseite gezogen wird.
- Normale Fadenspannung zum Geradstichnähen.
- Zu lockere Fadenspannung zum Geradstichnähen — Rad auf höhere Zahl stellen.
- Zu starke Fadenspannung zum Geradstichnähen — Rad auf tiefere Zahl stellen.
- Normale Fadenspannung für Zickzack- und Dekorstiche.

Unterfaden heraufholen & Faden abschneiden
- Oberfaden mit der linken Hand festhalten. Handrad gegen sich (im Gegenuhrzeigersinn) drehen; die Nadel senkt sich und hebt sich wieder.
- Sorgfältig am Oberfaden ziehen und den Unterfaden durchs Stichloch in der Stichplatte mit heraufziehen. Der Unterfaden kommt als Schlinge hervor.
- Beide Fadenenden nach hinten unter den Nähfuss ziehen.
Faden abschneiden
Nähfuss hochstellen. Stoff entfernen und die Fäden nach links zum Ständerkopf ziehen und am Fadenabschneider abschneiden. Die Fadenenden sind dann in der richtigen Länge für die nächste Naht abgeschnitten.

2-Stufen-Nähfussanhebung & Transporteur
- Mit dem Nähfusslifter wird der Nähfuss gesenkt und hochgestellt.
- Beim Nähen von dicken Lagen kann der Nähfuss um eine Stufe höher gestellt werden und erleichtert damit das Positionieren des Nähguts.
Transporteur heben und senken
Bei abgenommenem Anschiebetisch ist der Transporteurverstellhebel am Sockel auf der Rückseite sichtbar. Hebel nach unten (b) schieben und der Transporteur senkt sich, zum Beispiel zum Knöpfe annähen. Hebel wieder nach oben (a) schieben und der Transporteur ist wieder hochgestellt und bereit zum normalen Nähen.
Der Transporteur wird nicht hochgestellt, wenn das Handrad nicht gedreht wird, auch wenn der Hebel nach links geschoben wurde. Handrad einmal ganz umdrehen, um den Transporteur zu heben.

Bedienknöpfe
Ein/Aus-Taste
Die Maschine beginnt zu laufen, wenn die Ein/Aus-Taste gedrückt ist, und sie stoppt, wenn die Taste noch einmal gedrückt wird. Die Maschine läuft am Anfang des Nähens langsam an. Die Nähgeschwindigkeit kann mit dem Hebel des Geschwindigkeitsreglers eingestellt werden.
Rücktransportknopf
Wenn die Muster 00–15 oder 30–99 gewählt sind, näht die Maschine rückwärts, wenn der Rücktransportknopf betätigt ist. Sie näht wieder vorwärts, sobald der Knopf gelöst worden ist. Auf der LCD-Anzeige zeigt der Pfeil an, dass rückwärts genäht wird.
Automatisches Vernähen
Wenn die Muster 00–06 gewählt sind, näht die Maschine sofort 3 Vernähstiche, falls der Knopf Auto-Lock gedrückt wird, und stoppt dann automatisch. Die LCD-Anzeige zeigt das Schaubild, bis die Maschine stoppt.
Wenn die Muster 07–15 oder 30–99 gewählt sind und Sie den Knopf Auto-Lock drücken, näht die Maschine 3 Vernähstiche am Ende des momentanen Musters und stoppt automatisch. Die LCD-Anzeige zeigt das Schaubild, bis die Maschine stoppt.
Nadelstopp oben/unten
Mit der Funktion Nadelstopp oben/unten kann bestimmt werden, ob die Nadel beim Anhalten oben oder unten (im Nähgut eingestochen) stehen bleibt. Knopf drücken, so dass der Pfeil auf der LCD-Anzeige nach oben zeigt und die Nadel somit beim Anhalten oben stehen bleibt. Zeigt der Pfeil nach unten, bleibt die Nadel beim Anhalten im Material eingestochen stehen. Beim Einschalten des Nähcomputers geht die Nadel immer in die höchste Position.


Funktionstasten
Stichbreiten-Einstellung
Bei Auswahl einer Stichart wird die empfohlene Stichbreite automatisch eingestellt und auf der LCD-Anzeige mit Zahlen angezeigt. Die Stichbreite kann durch Drücken der Stichbreitenverstelltaste eingestellt werden. Bestimmte Stiche haben eine begrenzte Stichbreite.
Taste „–" drücken, um die Stichbreite schmäler zu machen. Taste „+" drücken, um die Stichbreite breiter zu machen. Die Stichbreite kann von „0.0" bis „7.0" eingestellt werden. Einige Sticharten haben begrenzte Breiten.
Wenn die Muster 00–04 gewählt sind, wird die Nadelposition mit der Taste der Stichbreiten-Einstellung reguliert. Drücken Sie die linke Taste, so bewegt sich die Nadel nach links, mit der rechten Taste nach rechts. Die Zahl ändert sich von der linken Position „0.0" bis ganz rechts „7.0". Die voreingestellte mittlere Nadelposition ist „3.5".
Stichlängen-Einstellung
Bei Auswahl einer Stichart wird die empfohlene Stichlänge automatisch eingestellt und auf der LCD-Anzeige mit Zahlen angezeigt. Die Stichlänge kann durch Drücken der Stichlängenverstelltaste eingestellt werden.
Taste „–" drücken, um die Stichlänge zu verkürzen. Taste „+" drücken, um die Stichlänge zu verlängern. Die Stichlänge kann von „0.0" bis „4.5" eingestellt werden. Einige Sticharten haben begrenzte Längen.

Moduswahl (Stichart-Modus wählen)
Ist die Maschine eingeschaltet, leuchtet die LED am Schaubild. Sie bewegt sich Schritt für Schritt weiter, um den Stichart-Modus zu wählen, indem Sie die Taste drücken. Die Modi sind wie folgt:
- Direkter Modus: direkte Stichart-Wahl.
- Funktions- und dekorativer Muster-Modus: Stichart mit der Nummerntaste wählen.
- Block-Stichart-Modus: Stichart mit der Nummerntaste wählen.
- Schrift-Stichart-Modus: Stichart mit der Nummerntaste wählen.
- Umriss-Stichart-Modus: Stichart mit der Nummerntaste wählen.
Verlängerungstaste
Die Muster 30–39 können auf bis zum 5-Fachen ihrer normalen Länge verlängert werden, indem Sie die Taste drücken; die LED-Leuchte geht an. Es stehen mehr verschiedene Muster zur Verfügung, wenn Breite, Länge oder Stich geändert werden.
Spiegeltaste
Die Muster 00–15 und 30–99 können entlang einer vertikalen Achse gespiegelt werden, indem die Taste betätigt wird; danach leuchtet die LED. Die Maschine näht dann das gespiegelte Muster weiter, bis die Taste noch einmal gedrückt wird. Die Spiegelung wird aufgehoben, wenn sich das Muster ändert. Die Funktion der Spiegelung wird auf der LCD-Anzeige angezeigt.
Zwillingsnadeltaste
Für die Muster 00–15 und 30–99 können mit der Zwillingsnadel zwei parallel laufende Linien mit dem gleichen Stich und zwei Sorten Fäden genäht werden. Drücken Sie die Taste, so geht die LED-Leuchte an und die Maschine reduziert die maximale Breite für das Nähen mit der Zwillingsnadel automatisch. Nochmaliges Drücken erzeugt wieder das Einnadel-Nähen.


Wahltaste
Direkte Musterwahl und die Nummerntasten
Direkte Musterwahl: Die Tasten drücken, um die verschiedenen Funktionsmuster zu wählen, die neben der Nummerntaste angezeigt sind, wenn der Modus auf „Direkt" eingestellt ist.
Nummerntasten: Die Nummerntasten drücken, um ein gewünschtes Muster zu wählen. Im Modus von Funktion und dekorativem Muster können die Muster 00–99 durch Drücken von zweistelligen Nummern gewählt werden. Beispiel: Muster 36.
Löschtaste
Falls ein falsches Schriftzeichen gewählt worden ist, drücken Sie diese Taste. Einmal Drücken löscht ein Schriftzeichen; oder drücken Sie die Taste, um ein zusätzliches Muster zu entfernen, wenn Sie in Kombination von Schriftzeichen oder dekorativen Stichen nähen.
Editiertaste
Wenn Sie die Daten oder Einstellungen im Speicher ändern möchten, benutzen Sie die Stichbreitetaste „+" oder „–", um ein Muster zu wählen, das geändert werden soll, und drücken Sie die „EDIT"-Taste, um das gewählte Muster im Editiermodus einzustellen; die LED-Leuchte geht an. Die manuelle Einstellung von Stichbreite, Länge, Spiegeln und Auto-Lock ist für dieses gespeicherte Muster dann möglich. Noch einmal die „EDIT"-Taste drücken, um den Editiermodus zu verlassen und zum Speichermodus zurückzukehren.
Speichertaste
Drücken Sie die „M"-Taste, um in den Speichermodus zu schalten, und speichern Sie die Kombination von Schriftzeichen oder dekorativen Stichen. Benutzen Sie die Stichbreitetaste „+" oder „–", um das gespeicherte Muster zu bestätigen, indem Sie diese Taste im Speichermodus drücken.
Hinweis: Die Direkt-Modus-Muster und die Langettenstiche können nicht gespeichert werden.


Nützliche Anwendungen
Ecken nähen
- Bei Erreichen einer Ecke anhalten.
- Nadel in das Gewebe senken, entweder manuell oder durch einmaliges Drücken der Taste Nadel aufwärts/abwärts.
- Nähfuss hochstellen.
- Mit der Nadel als Angelpunkt den Stoff drehen.
- Nähfuss senken und weiternähen.
Rückwärts nähen
Rückwärtsnähen wird zum Vernähen zu Nähbeginn und -ende benutzt. Rücktransport-Taste drücken und 4 bis 5 Stiche nähen. Wird die Taste wieder losgelassen, näht der Nähcomputer wieder vorwärts.
Freiarm
Freiarmnähen ist praktisch beim Nähen von Röhrenware wie Hosensäumen und Ärmeln.
Auf dicken Stoffen nähen
Der schwarze Knopf auf der rechten Seite am Nähfuss blockiert den Nähfuss horizontal, wenn er vor dem Senken des Nähfusses hineingedrückt wird. Damit wird gleichmäßiger Transport vom Beginn einer Naht weg und auch beim Nähen über mehrere Stofflagen (Nähte, Jeanssäume usw.) sichergestellt.
Bei Erreichen einer dicken Stelle Nadel senken und Nähfuss heben. Fußzehe herunterdrücken und den schwarzen Knopf hineindrücken, dann den Fuss senken und weiternähen. Der schwarze Knopf löst sich nach ein paar Stichen wieder automatisch.
Es kann auch ein weiteres dickes Stoffstück hinter die Naht gelegt werden. Oder den Nähfuss stützen und von Hand Richtung Bruchfalte transportieren.


Geradstiche, Nadelposition & Zickzackstiche
Geradstiche und Nadelposition
Nadelposition ändern: Diese Einstellungen können nur auf die Muster 00–04 angewendet werden. Die Sticharten sind auf Nadelposition „3.5" voreingestellt. Durch Drücken der Taste „–" wird die Nadelposition nach links verschoben, durch Drücken der Taste „+" nach rechts. Auf der LCD-Anzeige wird die Nadelposition durch Punkt und Zahl angezeigt.
Stichlänge ändern: Taste „–" drücken, um die Stichlänge zu verkürzen. Taste „+" drücken, um die Stichlänge zu verlängern. Allgemein gilt: je dicker Gewebe, Faden und Nadel, desto länger muss der Stich sein.
Zickzackstiche
Stichbreite einstellen: Die maximale Stichbreite für Zickzackstiche beträgt „7.0". Die Stichbreite kann jedoch für alle Sticharten schmäler eingestellt werden. Stichbreite durch Drücken der Zickzacktaste „+" verbreitern (von „0.0" bis „7.0").
Stichlänge einstellen: Die Stichdichte von Zickzackstichen nimmt zu, je näher die Stichlänge auf „0.2" eingestellt wird. Schöne Zickzackstichbildungen erreicht man mit einer Stichlänge im Bereich von „1.0" bis „2.5". Ganz dichten Zickzack (eng nebeneinander) nennt man Raupennaht.

Stretchstich
Für elastische und strapazierfähige Nähte, die sich mit dem Stoff dehnen, ohne zu reißen. Ideal für elastische Stoffe und Maschenware. Auch gut für strapazierfähige Nähte auf festen Stoffen wie Jeans geeignet. Diese Stiche können auch sehr gut als dekorativer Kantenabschluss verwendet werden.
Der Stretchgeradstich wird auch zur dreifachen Verstärkung von elastischen und strapazierten Nähten verwendet. Der Dreifachzickzackstretch ist für feste Stoffe wie Jeans, Poplin, Segeltuch usw. geeignet.

Kantenumnähstiche
Kantenumnähfuss
Muster 05 und 08; Stichbreite 5.0~7.0, Stichlänge 2.0~3.0.
- Kantenumnähfuss einsetzen.
- Stoffkante beim Nähen an die Führung am Fuss anstoßen lassen.
Achtung: Den Kantenumnähfuss nur für die Sticharten 05 und 08 benutzen und dabei die Stichbreite breiter als „5.0" einstellen. Bei Verwendung von anderen Sticharten und Stichbreiten als den empfohlenen kann es sein, dass die Nadel auf den Nähfuss aufschlägt und bricht.
Universalnähfuss
Muster 06 und 09; Stichbreite 2.5~4.5, Stichlänge 2.0~3.0.
- Universalnähfuss einsetzen.
- Beim Kantennähen den Nähfuss so auf der Stoffkante platzieren, dass die rechten Nadeleinstiche knapp über die Kante hinaus ins Leere gehen.

Blindsaum und Lingeriestiche
Muster 10 und 11; Stichbreite 2.5~4.0, Stichlänge 1.0~2.0.
- 10: Blindsaum und Lingeriestiche auf festen Stoffen.
- 11: Blindsaum auf Stretch-Stoffen.
Hinweis: Für Blindsäume benötigt man etwas Übung. Immer zuerst eine Nähprobe nähen.
- Stoff wie abgebildet falten, so dass die Stoffvorderseite oben liegt.
- Stoff unter den Nähfuss legen. Handrad von Hand vorwärts drehen, bis die Nadel ganz nach links schwingt. Die Nadel sollte den Stoffbruch nur knapp fassen. Wird der Stoffbruch nicht gefasst, die Stichbreite entsprechend korrigieren.
- Führung (b) durch Drehen am Knopf (a) so einstellen, dass der Stoffbruch anstößt.
- Langsam nähen und den Stoff sorgfältig der Führung entlang laufen lassen.
- Stoff umdrehen.

Knöpfe annähen
Muster 05; Stichbreite 2.0~7.0. Knopfannähfuss einsetzen.
- Hebel zum Senken bzw. Heben des Transporteurs auf (b) stellen, um den Transporteur zu senken. (Hinweis: Die Stichlänge kann nicht verstellt werden, solange der Transporteur versenkt ist.)
- Nähgut unter den Nähfuss legen. Knopf auf die gewünschte Stelle legen und den Nähfuss senken.
- Zickzackstich wählen. Stichbreite auf „2.0" bis „7.0" einstellen, dem Abstand zwischen den beiden Löchern im Knopf entsprechend.
- Handrad von Hand drehen zur Überprüfung, ob die Nadel tatsächlich sauber ins linke und rechte Loch im Knopf geht.
- Vor dem Nähen die Auto-Lock-Taste (automatisches Vernähen) drücken; damit werden automatisch Vernähstiche zu Nähbeginn und Nähende ausgeführt. Damit der Knopf einen „Stiel" oder „Hals" erhält, eine Stopfnadel auf den Knopf legen und nähen.
- Bei Knöpfen mit 4 Löchern zuerst die vorderen zwei nähen, dann auf die anderen zwei verschieben und den Vorgang wiederholen.

Knopflöcher nähen
Je nach Stoff und Knopfloch stehen verschiedene Knopflochstiche zur Verfügung:
- 16: Für leichte bis mittelschwere Stoffe.
- 17: Für horizontale Knopflöcher an Blusen und Hemden aus leichtem bis mittelschwerem Stoff.
- 18: Für leichte bis mittelschwere Stoffe.
- 19: Für horizontale Knopflöcher an Blusen und Hemden aus leichtem bis mittelschwerem Stoff.
- 20: Für horizontale Knopflöcher von dicken Geweben.
- 21: Für leichte bis mittelschwere Stoffe.
- 22: Für Anzüge, Mäntel und Jacken.
- 23: Für dicke Mäntel.
- 24: Für Jeans oder Hosen.
- 25: Für Jeans oder dehnbares Gewebe einer groben Bindung.
- 26: Für dehnbares Gewebe.
Hinweis: Vor dem Ausnähen des Knopflochs auf dem Nähgut zuerst eine Probe auf einem Stoffrest des gleichen Stoffs nähen.
- Standorte der Knopflöcher auf dem Stoff markieren. Die maximale Knopflochlänge beträgt 3 cm (insgesamt: Durchmesser + Dicke des Knopfes).
- Die Knopflochbasis anbringen, dann die Knopfhalterplatte ausziehen und den Knopf einlegen. Die Größe des Knopfloches wird durch den in die Knopfplatte eingesteckten Knopf bestimmt. Der Faden sollte durch das Loch vorn am Fuss hindurchgezogen und dann unter dessen Fuss gelegt werden.

- Knopflochstich auswählen. Stichbreite und Stichlänge einstellen (je nach gewünschter Breite und Dichte).
- Stoff so unter den Nähfuss legen, dass die Mittenmarkierung auf dem Nähfuss mit der eingezeichneten Knopflochlinie übereinstimmt. Nähfuss senken.
Hinweis: Bei der Auswahl eines Knopflochstichs erscheint auf der LCD-Anzeige das Symbol zur Erinnerung daran, dass der Knopflochhebel gesenkt werden muss.
- Oberfadenende leicht festhalten und mit dem Nähen beginnen.
Hinweis: Stoff sachte mit den Händen führen. Vor Nähende werden nach Fertigstellung des Knopflochs automatisch einige Vernähstiche genäht.
- Knopflöcher werden von der Vorderseite nach hinten genäht, wie gezeigt.
- Nähfuss hochstellen und Faden abschneiden. Um über das gleiche Knopfloch zu nähen, den Nähfuss hochstellen (er kehrt in die ursprüngliche Position zurück). Nach Beendigung den Knopflochhebel heben, bis er anhält.
Hinweis: Nach dem Abschluss des Knopflochstichs zeigt die LCD-Anzeige die Warnanimation, die Sie daran erinnert, den Knopflochhebel hochzustellen.
- Knopfloch zwischen den Raupen auftrennen, ohne dabei die Stiche der beiden Raupennähte zu fassen und zu durchtrennen. Nadeln an den beiden Riegeln als Stopper setzen.
Knopflöcher auf elastischen Stoffen
Bei Knopflöchern auf elastischen Stoffen mit Garneinlage arbeiten.
- Knopflochfuss einsetzen und die Garneinlage hinten am Nähfuss einhaken und unter dem Nähfuss durchführen. Die beiden Fadenenden auf die Fussvorderseite bringen, in die Rillen einlegen und vorübergehend verknoten. Nähfuss senken und mit dem Nähen beginnen. Stichbreite der Dicke des Beigarns anpassen.
- Nach Fertigstellung an den Enden des Beigarns sorgfältig ziehen, damit sie schön straff in den Raupen liegen, und die Fadenenden anschließend abschneiden.
Hinweis: Es wird empfohlen, die Stoffrückseite mit Vlies zu verstärken.



Musterausgleich durchführen
Wenn die dekorativen Stichmuster, Nummern oder manuellen Knopflochstiche ungleichmäßig sind und Sie auf einem speziellen Gewebe nähen, gleichen Sie sie mit der Ausgleichscheibe aus. Diese Scheibe sollte normalerweise auf einer neutralen Position stehen.
Verzerrte, dehnende Stichmuster ausgleichen
- A. Wenn die Muster einigermaßen zusammengepresst sind, korrigieren Sie sie durch Drehen der Scheibe in Richtung „–".
- B. Richtige Einstellung.
- C. Wenn die Muster ausgeformt (auseinandergezogen) sind, drehen Sie die Scheibe in Richtung „+".
Verzerrte Schriftzeichen oder Nummern ausgleichen
- A. Wenn sich die Schriftzeichen oder Nummern überschneiden, drehen Sie die Scheibe in Richtung „–".
- B. Richtige Einstellung.
- C. Wenn die Muster ausgeformt sind, drehen Sie die Scheibe in Richtung „+".
Stichdichte für Knopfloch einstellen
- A. Die rechte Seite ist dichter. Wenn das Knopfloch auf der linken Seite gröber als auf der rechten Seite ist, drehen Sie die Scheibe in Richtung „–".
- B. Richtige Einstellung.
- C. Die linke Seite ist dichter. Wenn das Knopfloch auf der rechten Seite gröber als auf der linken Seite ist, drehen Sie die Scheibe in Richtung „+".
