Rechtliches

Bedienungsanleitung CARINA Evolution — Teil 1

Willkommen

Herzlichen Glückwunsch zum Kauf Ihres Nähcomputers. Sie haben ein Qualitätsprodukt erworben, das mit größter Sorgfalt hergestellt wurde.

Diese Bedienungsanleitung vermittelt Ihnen alles Wissenswerte über die Anwendungsmöglichkeiten Ihres Nähcomputers. Wir wünschen Ihnen viel Freude und große Näherfolge.

Begrüßungsseite der CARINA Evolution Bedienungsanleitung
Originalseite 3

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Bedeutung der Symbole

In dieser Anleitung und auf der LCD-Anzeige begegnen Ihnen wiederkehrende Symbole. Ihre Bedeutung:

  • Nadel hochstellen — die Nadel in die oberste Position bringen.
  • Nähfuss hochstellen — den Nähfuss anheben.
  • Nähfuss senken — den Nähfuss absenken.
Symbollegende: Nadel hochstellen, Nähfuss hochstellen, Nähfuss senken
Originalseite 2

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Wichtige Sicherheitshinweise

Beim Gebrauch eines elektrischen Geräts sind folgende grundsätzliche Sicherheitsmassnahmen unbedingt zu beachten. Lesen Sie vor Gebrauch dieses Nähcomputers die Bedienungsanleitung durch.

Gefahr — zum Schutz vor elektrischem Schlag:

  1. Nähcomputer nie unbeaufsichtigt stehen lassen, wenn er noch am Stromnetz angeschlossen ist.
  2. Nach Gebrauch und vor dem Reinigen den Nähcomputer immer vom Stromnetz trennen.

Warnung — zum Schutz vor Verbrennungen, Feuer, elektrischem Schlag oder Verletzungen von Personen:

  1. Verhindern, dass der Nähcomputer als Spielzeug verwendet wird. Erhöhte Achtsamkeit ist geboten, wenn der Nähcomputer von Kindern oder in der Nähe von Kindern benutzt wird.
  2. Diesen Nähcomputer nur zu dem in der vorliegenden Bedienungsanleitung beschriebenen Zweck benutzen. Es darf nur Zubehör wie in der vorliegenden Bedienungsanleitung beschrieben und vom Hersteller empfohlen benutzt werden.
  3. Den Nähcomputer nie benutzen, wenn ein Kabel oder Anschluss beschädigt ist, wenn er nicht richtig bzw. störungsfrei funktioniert, nachdem er fallengelassen oder beschädigt worden oder mit Wasser in Kontakt gekommen ist. Nähcomputer in eine Fachwerkstatt zur Überprüfung, Reparatur und zum Einstellen der elektrischen und/oder mechanischen Teile bringen.
  4. Betreiben Sie die Maschine niemals mit blockierten Belüftungsöffnungen. Halten Sie die Belüftungsöffnungen der Maschine sowie das Fußpedal frei von Fusseln, Staub und Stoffabfällen.
  5. Finger von allen beweglichen Teilen fernhalten. Besondere Vorsicht ist im Bereich der Nähnadel geboten.
  6. Immer eine korrekte, zum Nähcomputer gehörende Stichplatte benutzen. Eine falsche Stichplatte kann zu Nadelbruch führen.
  7. Keine krummen Nadeln verwenden.
  8. Stoff beim Nähen weder ziehen noch stoßen. Das kann die Nadel so weit biegen, dass sie bricht.
Wichtige Sicherheitshinweise – Gefahr und Warnung
Originalseite 4
  1. Nähcomputer ausschalten (Hauptschalter auf „O" stellen), wenn im Nadelbereich Tätigkeiten ausgeführt werden, zum Beispiel Einfädeln, Nadel wechseln, Greiferspule einsetzen oder Nähfuss wechseln und dergleichen.
  2. Nähcomputer immer ausstecken (vom Stromnetz trennen), wenn Unterhaltsarbeiten wie in der Bedienungsanleitung beschrieben vorgenommen werden. Zum Beispiel, wenn Abdeckungen entfernt werden, beim Ölen oder Glühbirne wechseln usw.
  3. Keine Gegenstände in Öffnungen am Nähcomputer stecken oder hineinfallen lassen.
  4. Nähcomputer nicht im Freien benutzen.
  5. Nähcomputer nicht benutzen, wo Treibgasprodukte (Sprays) oder Sauerstoff verwendet werden.
  6. Zum Ausschalten alle Schalter auf („O") stellen und Netzstecker herausziehen.
  7. Kabel am Stecker herausziehen, nicht am Kabel ziehen. Beim Ausstecken immer am Stecker ziehen, nie am Kabel.
  8. Der Schalldruckpegel unter normalen Betriebsbedingungen beträgt 75 dB(A).
  9. Schalten Sie den Nähcomputer aus oder ziehen Sie den Stecker, wenn der Nähcomputer nicht ordnungsgemäß funktioniert.
  10. Platzieren Sie keine Gegenstände auf dem Fußanlasser.
  11. Dieses Gerät ist nicht für die Verwendung durch Personen (einschließlich Kinder) mit reduzierten körperlichen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder fehlender Erfahrung und Kenntnis vorgesehen, es sei denn, sie werden beim Gebrauch des Geräts von einer für ihre Sicherheit verantwortlichen Person beaufsichtigt oder angeleitet.
  12. Kinder sind zu beaufsichtigen, um sicherzustellen, dass sie nicht mit dem Gerät spielen.
  13. Ziehen Sie immer den Stecker aus der Steckdose, wenn Sie die Maschine unbeaufsichtigt lassen, um Verletzungen durch versehentliches Einschalten zu vermeiden.
  14. Benutzen Sie die Maschine nicht in feuchtem Zustand oder feuchter Umgebung.
  15. Ihr Nähcomputer ist mit einer LED-Leuchte ausgestattet. Wenn die LED-Beleuchtung beschädigt ist, muss sie durch den Hersteller oder seinen Kundendienst ersetzt werden, um Gefährdungen zu vermeiden.
  16. Die Nähmaschine darf nur mit dem dafür vorgesehenen Fußpedal benutzt werden.
  17. Bewahren Sie die Gebrauchsanweisung an einem geeigneten Ort in der Nähe des Gerätes auf. Händigen Sie die Gebrauchsanleitung bei der Weitergabe des Gerätes an Dritte ebenfalls mit aus.

Sicherheitshinweise sorgfältig aufbewahren. Dieser Nähcomputer ist nur für den Gebrauch im Haushalt bestimmt.

Wichtige Sicherheitshinweise – Fortsetzung
Originalseite 5
Sicherheitshinweise sorgfältig aufbewahren
Originalseite 6

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Bestimmungsgemäße Verwendung

Gefahr! Elektrischer Schlag infolge Feuchtigkeit

  • Die Nähmaschine darf nur in trockenen Räumen gelagert und verwendet werden.
  • Bei Feuchtigkeit und Nässe besteht Elektrisierungsgefahr.

Gefahr! Augenverletzungen wegen Nadelbruch

  • Es dürfen nur weiche, flexible Textilien vernäht werden.
  • Die Maschine ist nicht dimensioniert für das Nähen von Materialien wie dickem, hartem oder unflexiblem Leder, Planen, Segeltuch etc.; die Nadel könnte brechen.
  • Die Nadel kann brechen, wenn der Stoff nicht vom Antrieb transportiert wird, sondern vom Benutzer zusätzlich geschoben oder gebremst wird.

Gefahr! Stichverletzungen durch unbeabsichtigte Betätigung

  • Die Maschine darf nur von urteilsfähigen, erwachsenen Personen benutzt werden.
  • Kinder ab 8 Jahren und Personen mit eingeschränkten Fähigkeiten dürfen die Maschine nur unter ständiger Aufsicht oder nach eingehender Instruktion benutzen; sie müssen die von der Maschine ausgehenden Gefahren verstanden haben.
  • Kinder ab 8 Jahren und Personen mit eingeschränkten Fähigkeiten dürfen die Maschine nur unter ständiger Aufsicht reinigen oder Benutzer-Unterhaltsarbeiten ausführen.
  • Kinder müssen überwacht werden, damit sie nicht mit der Maschine spielen können.
  • Bei allen Vorbereitungs- oder Einstellarbeiten muss der Hauptschalter ausgeschaltet oder das Netzkabel ausgesteckt werden.

Gefahr! Verletzungsgefahr infolge Defekt oder Veränderungen

  • Die Maschine darf nicht verändert werden.
  • Reparaturen müssen durch einen Fachservice erfolgen. Beschädigungen, Veränderungen oder die Verwendung von nicht originalem Zubehör können zu Verletzungen führen.
  • Defekte Maschinen dürfen nicht weiter verwendet werden.
  • Defekte Netzkabel müssen durch das Original-Ersatzteil ersetzt werden.

Gefahr! Ungeeignete Aufstellplätze (Arbeitsplätze) können zu Unfällen führen

  • Die Maschine darf nur auf einer stabilen Standfläche betrieben werden.
  • Wacklige, unstabile oder unordentliche Arbeitsplätze können zum Absturz der Maschine oder zu Verletzungen durch Stiche führen.

Gefahr! Personen ohne Kenntnisse der vorliegenden Bedienungsanleitung können sich verletzen oder die Nähmaschine beschädigen

  • Benutzen Sie diese Nähmaschine nur, wenn Sie grundlegende Kenntnisse im Umgang mit Nähmaschinen haben.

Gefahr! Unkonzentriertes Arbeiten kann zu Stichverletzungen führen

  • Nehmen Sie sich Zeit, richten Sie den Arbeitsplatz ordentlich ein und führen Sie den Stoff ruhig und ohne Kraftaufwand durch die Maschine.

Achtung! Diese Maschine ist für den Einsatz im Privathaushalt konstruiert. Die Maschine ist nicht für den professionellen oder gewerblichen Einsatz zugelassen.

Sicherheitshinweise und bestimmungsgemäße Verwendung
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Bestimmungsgemäße Verwendung – Fortsetzung
Originalseite 8

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Die wichtigsten Teile am Nähcomputer

Machen Sie sich vor dem ersten Nähen mit den wichtigsten Bedienelementen Ihrer CARINA Evolution vertraut:

  • Fadenspanndrehknopf
  • Ständerkopf
  • Bedienknöpfe
  • Fadenabschneider
  • Knopflochhebel
  • Automatischer Nadeleinfädler
  • Stichplatte
  • Anschiebetisch und Zubehörbox
  • Greiferspulvorrichtung
  • Geschwindigkeitsregler
  • LCD-Anzeige
  • Funktionstasten
  • Stichwahltasten
  • Ausziehbare Kurzanleitung
  • Öffnung für zweiten Garnrollenstift
  • Handrad
  • Hauptschalter
  • Netzkabel
  • Anschluss für Fusspedal
  • Horizontaler Garnrollenhalter
  • Griff
  • Nähfusslifter
  • Transporteur
Beschriftete Übersicht der wichtigsten Teile am Nähcomputer
Originalseite 11

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Bedienknöpfe und -tasten des Nähcomputers

Bedienknöpfe (siehe Seiten 24/25)

  1. Start/Stopp-Taste: Drücken Sie auf die Taste, um den Nähvorgang zu starten bzw. zu stoppen.
  2. Rücktransport: Knopf gedrückt halten für Rückwärtsnähen oder Vernähstiche bei niedriger Geschwindigkeit.
  3. Automatisches Vernähen: Knopf gedrückt halten – Vernähstiche werden sofort oder am Ende des aktuellen Stichmusters genäht. Danach hält der Nähcomputer automatisch an.
  4. Nadelstopp oben/unten: Für einen Nadelstopp oben oder unten diese Taste drücken. Die Nadel stoppt in der programmierten Position, bis die Taste erneut gedrückt wird.

Funktionstasten (siehe Seiten 26/27/28)

  1. Moduswahltaste: Mit dieser Taste gelangen Sie in den Direktwahlmodus, Nutz- und Dekorstichmodus, Blockbuchstabenmodus, Schreibschriftmodus und Buchstabenkonturmodus.
  2. Einstelltasten für die Stichbreite: Diese Tasten drücken, um die Breite des Zickzackstiches einzustellen.
  3. Einstelltasten für die Stichlänge: Diese Tasten drücken, um die Länge des Stichmusters einzustellen.
  4. Taste zum Nähen mit der Zwillingsnadel: Die Taste drücken, um den Breitenbereich beim Nähen mit einer Zwillingsnadel festzulegen.
  5. Spiegeln: Die Taste drücken, um Muster spiegelverkehrt zu nähen.
  6. Musterverlängerung: Diese Taste drücken und die Muster 28 bis 51 können bis zu fünfmal ihrer ursprünglichen Größe verlängert und genäht werden.

Stichwahltasten (siehe Seite 29/30)

  1. Taste „EDIT" (Bearbeiten): Drücken Sie diese Taste, um die Einstellungen eines Musters innerhalb einer Dekorstichkombination zu bearbeiten.
  2. Speichertaste: Drücken Sie diese Taste, um die erstellte Musterkombination im Speicher zu speichern.
  3. Löschtaste: Falls ein falsches Muster gewählt oder abgespeichert worden ist, kann man es mit dieser Taste löschen.
  4. Direkte Stichwahl und Zahlentasten: Direktwahl von Stichmustern oder Eingabe der Nummer des gewünschten Stichmusters.
  5. Geschwindigkeitsregler: Zum Einstellen der Nähgeschwindigkeit.
Bedienknöpfe und -tasten mit Nummerierung
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Beschreibung der Funktions- und Stichwahltasten
Originalseite 13

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LCD-Anzeige

Stichanzeige

Die Stichanzeige zeigt Ihnen auf einen Blick alle wichtigen Einstellungen. Angezeigt werden unter anderem:

  • Rückwärtsnähen, Automatisches Vernähen, Automatischer Stopp
  • Nadelstopp oben bzw. unten
  • Zwillingsnadel, Spiegeln
  • Nähfußempfehlung mit Bezeichnung des Nähfusses (Buchstabe)
  • Spulen, Knopflochhebel, Ton ein bzw. Ton aus
  • Stichanzeige mit Stichmusternummer
  • Nadelposition, Stichlänge, Stichbreite und Fadenspannung

Alphabetanzeige

Im Buchstabenmodus zeigt das Display die Stichmusternummer, den gewählten Buchstaben, die Nähfußempfehlung sowie Stichbreite und Fadenspannung an.

LCD-Anzeige: Stichanzeige und Alphabetanzeige
Originalseite 14

Speicher, Musterverlängerung

Im Speichermodus zeigt das Display den Bearbeiten-Modus, die Speichergruppe, die Nummer des aktuell gewählten Speicherplatzes und die Gesamtzahl der Speicherplätze sowie das zu bearbeitende Muster. Beim Nähen gespeicherter Muster erscheint der Speichern-Modus. Bei aktiver Musterverlängerung wird zusätzlich die Verlängerungsmenge angezeigt.

LCD-Anzeige: Speicher und Musterverlängerung
Originalseite 15

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Stichübersicht

Der farbige Teil in den Tabellen zeigt den Einzelrapport jedes Musters.

Muster

  • Direktwahlstichmuster (bis 10)
  • Stichmuster der Gruppe A (bis 100)
  • Stichmuster der Gruppe B (bis 100)

Alphabete

Zwei Schriftarten stehen zur Verfügung:

  • Blockschrift – Ziffern, Groß- und Kleinbuchstaben, Sonderzeichen sowie Satzzeichen.
  • Schreibschrift – Ziffern, Groß- und Kleinbuchstaben, Sonderzeichen sowie Satzzeichen.
Stichübersicht: Direktwahlstiche und Stichmuster der Gruppen A und B
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Stichübersicht: Alphabete in Blockschrift und Schreibschrift
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Zubehör

Standardzubehör:

  • Universalfuss
  • Reissverschlussfuss
  • Knopflochfuss
  • Kantenumnähfuss
  • Blindstichfuss
  • Raupennahtfuss
  • Knopfannähfuss
  • Reinigungspinsel / Pfeiltrenner
  • Garnrollenhalter (gross und klein)
  • Kantenlineal
  • Greiferspulen (3x)
  • Schraubenzieher (gross und klein)
  • Paket Nadeln
  • Filzunterlage
  • Zweiter Garnrollenstift
  • L-Schraubenzieher

Optional: Säumer, Rollsaumfuss, Quiltfuss, Stopf-/Stickfuss, Kräusler, Zwillingsnadel, Obertransportfuss, Hülle, Anschiebetisch.

Übersicht des Standard- und optionalen Zubehörs
Originalseite 18

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Nähcomputer ans Stromnetz anschließen

Achtung: Immer sicherstellen, dass der Nähcomputer vom Stromnetz getrennt und der Hauptschalter auf „O" (AUS) ist, wenn er nicht im Gebrauch ist, und vor dem Anbringen oder Entfernen von Teilen.

Vor Anschluss des Nähcomputers ans Stromnetz bitte zuerst sicherstellen, dass Spannung (Volt) und Frequenz mit Spannung und Frequenz des Stromnetzes übereinstimmen. Nähcomputer auf stabilen Tisch stellen.

  1. Stecker (2 Eingänge) des Netzanschlusskabels in die Netzanschlussbuchse am Nähcomputer stecken.
  2. Netzkabelstecker am Stromnetz anschließen.
  3. Hauptschalter auf „I" (EIN) stellen.
  4. Das Nählicht beginnt zu leuchten, sobald der Nähcomputer eingeschaltet wird (auf „I").

Zum Ausschalten den Hauptschalter auf „O" (AUS) stellen und Netzstecker herausziehen.

Information für gepolte Netzstecker: Dieser Nähcomputer ist mit einem gepolten Netzstecker ausgestattet, d. h. die Steckerstifte sind unterschiedlich breit. Zur Vermeidung von elektrischen Schlägen lässt sich dieser Netzstecker nur in einer Richtung in die Steckdose stecken. Wenn der Stecker nicht in die Steckdose passt, ist der Stecker zu wenden. Auf keinen Fall den Stecker verändern.

Nähcomputer ans Stromnetz anschließen sowie Haupt- und Fußschalter
Originalseite 19

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Greiferspule füllen

  1. Garnrolle und Garnrollenhalter auf den Garnrollenstift setzen. Bei größeren Garnrollen wird der Halter mit der breiten Seite auf die Rolle gesetzt, bei kleineren Rollen mit der schmalen Seite, oder verwenden Sie den kleinen Rollenhalter. Verfügt die Garnrolle über einen Fadenhalterschlitz, wird die Rolle mit diesem Ende nach rechts platziert, damit sich der Faden während des Abwickelns nicht darin verfängt.
  2. Faden in die Fadenführung einklinken.
  3. Führen Sie den Faden im Gegen-Uhrzeigersinn um die Spulvorspannung.
  4. Faden wie abgebildet durch ein Innenloch in der Greiferspule fädeln und leere Greiferspule auf den Spulerstift setzen.
  5. Spulerstift nach rechts drücken.
  6. Wird der Spulerstift nach rechts in die Spulposition gedrückt, erscheint das Greiferspulensymbol auf dem Display. Das Symbol verschwindet wieder, sobald der Spulerstift nach links in die Nähposition gedrückt wird.
  7. Halten Sie das Fadenende mit der Hand fest.
  8. Drücken Sie die Start/Stopp-Taste oder betätigen Sie das Fusspedal.
  9. Stoppen Sie den Vorgang nach ein paar Umdrehungen der Greiferspule und schneiden Sie den Faden beim Loch ab. Weiterspulen, bis die Greiferspule gefüllt ist. Der Spulermotor hält automatisch, wenn die Spule voll ist. Start/Stopp-Taste zum Stoppen drücken und Spulerstift wieder nach links stellen.
  10. Faden abschneiden und gefüllte Greiferspule wegziehen.

Hinweis: Solange der Spulerstift rechts steht (in der Spulposition), kann nicht genäht werden und das Handrad nicht gedreht werden. Der Spulerstift muss wieder nach links in die Ausgangsposition gedrückt werden, damit der Nähcomputer wieder näht.

Greiferspule füllen – Schritte 1 bis 5
Originalseite 20
Greiferspule füllen – Schritte 6 bis 10
Originalseite 21

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Greiferspule einsetzen

Achtung: Nähcomputer vor dem Einsetzen oder Herausnehmen der Greiferspule ausschalten (Hauptschalter auf „O" stellen). Zum Einsetzen oder Herausnehmen der Greiferspule muss die Nadel ganz oben sein.

  1. Spule so in die Spulenkapsel einsetzen, dass sich die Spule im Gegenuhrzeigersinn dreht (Pfeilrichtung).
  2. Faden durch Schlitz (A) ziehen.
  3. Die Spule mit einer Hand leicht festhalten und mit der anderen Hand den Faden entlang der Pfeilmarkierungen von (A) nach (B) führen.
  4. Ziehen Sie dann den Faden entlang der Pfeilmarkierungen von (B) nach (C). Schneiden Sie das Fadenende ab, indem Sie den Faden bei (C) über die Klinge ziehen. Abdeckung wieder einsetzen.
Greiferspule in die Spulenkapsel einsetzen und einfädeln
Originalseite 22

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Oberfaden einfädeln

Hinweis: Es ist wichtig, richtig einzufädeln, andernfalls können Probleme beim Nähen auftreten.

Nadel zuerst ganz hochstellen und den Nähfuss heben, damit sich die Fadenspannung löst.

  1. Garnrollenstift anheben. Garnrolle so auf den Garnrollenstift setzen, dass der Faden vorn abspult. Dann die Fadenablaufscheibe auf den Stift setzen.
  2. Faden ab Garnrolle durch die obere Fadenführung ziehen.
  3. Faden um die Fadenführung legen und durch die Vorspannfeder ziehen, wie abgebildet.
  4. Faden weiter durch die Fadenspannung zwischen den silberfarbenen Scheiben durchführen.
  5. Dann nach unten und um den Kontrollfedernhalter.
  6. Oben angelangt, Faden von rechts nach links durchs Führungsöhr am Fadenhebel und wieder nach unten führen.
  7. Faden hinter der flachen horizontalen Fadenführung durchführen. Faden durch die Führung oben an der Nadel ziehen.
  8. Fadenende von vorn nach hinten durch das Nadelöhr ziehen und ein etwa 10 cm langes Fadenende stehen lassen. Verwenden Sie zum Einfädeln der Nadel den Einfädler.
Oberfaden einfädeln – Fadenverlauf und Schritte 1 bis 2
Originalseite 23
Oberfaden einfädeln – Schritte 3 bis 8
Originalseite 24

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Einfädler

Achtung: Nähcomputer ausschalten (Hauptschalter auf „O" stellen). Nadel ganz hochstellen. Nähfuss senken.

  1. Hebel des Einfädlers langsam senken und Faden durch die Fadenführung wie abgebildet durchführen, dann nach rechts ziehen.
  2. Der Einfädler dreht sich automatisch in Einfädelposition und das Häkchen fährt durchs Nadelöhr.
  3. Faden vor der Nadel holen.
  4. Faden locker halten und Hebel langsam loslassen. Das Häkchen dreht sich, zieht den Faden durchs Nadelöhr und formt dabei eine Schlinge. Faden ganz durchs Öhr ziehen.
Automatischer Nadeleinfädler – Schritte 1 bis 4
Originalseite 25

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Unterfaden heraufholen und Faden abschneiden

  1. Oberfaden mit der linken Hand festhalten. Handrad gegen sich (im Gegenuhrzeigersinn) drehen, Nadel senkt sich und hebt sich wieder.
  2. Sorgfältig am Oberfaden ziehen und den Unterfaden durchs Stichloch in der Stichplatte mitheraufziehen. Der Unterfaden kommt als Schlinge hervor.
  3. Beide Fadenenden nach hinten unter den Nähfuss ziehen.

Faden abschneiden

Nähfuss hochstellen. Stoff entfernen und die Fäden nach links zum Ständerkopf ziehen und am Fadenabschneider abschneiden. Die Fadenenden sind in der richtigen Länge für die nächste Naht abgeschnitten.

Unterfaden heraufholen und Faden abschneiden
Originalseite 26

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2-Stufen-Nähfussanhebung

Mit dem Nähfusslifter wird der Nähfuss gesenkt und hochgestellt.

Beim Nähen von dicken Lagen kann der Nähfuss um eine Stufe höher gestellt werden und erleichtert damit das Positionieren des Nähguts.

2-Stufen-Nähfussanhebung
Originalseite 27

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Anfangen zu nähen

Start/Stopp-Taste

Mit der Start/Stopp-Taste können Sie ohne Fusspedal nähen. Taste drücken und der Nähcomputer beginnt zu nähen. Taste nochmals drücken und er hält an. Der Nähcomputer näht zu Beginn langsam.

Mit dem Geschwindigkeitsregler kann die Nähgeschwindigkeit eingestellt werden. Um die Geschwindigkeit zu erhöhen, schieben Sie den Regler nach rechts, um sie zu verlangsamen nach links.

Fußpedal

Schließen Sie das Fusspedal bei ausgeschaltetem Nähcomputer an. Stecker in die dafür vorgesehene Anschlussbuchse am Nähcomputer einstecken. Nähcomputer einschalten, dann langsam auf das Fusspedal drücken, um zu nähen zu beginnen. Fussanlasser loslassen, damit der Nähcomputer anhält.

Hinweis: Mit dem Geschwindigkeitsregler kann die Nähgeschwindigkeit eingestellt werden.

Anfangen zu nähen: Start/Stopp-Taste und Fußpedal
Originalseite 28

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Fadenspannung

  • Grundeinstellung Fadenspannung: 4
  • Um die Spannung zu erhöhen, Rad auf die nächst höhere Zahl drehen.
  • Um die Spannung zu reduzieren, Rad auf die nächst tiefere Zahl drehen. Es ist wichtig, beim Nähen mit der richtigen Fadenspannung zu arbeiten.
  • Die Spannung muss je nach Stichart, Faden und Stoff angepasst werden.
  • 90 % aller Näharbeiten können mit einer Spannung von zwischen 3 und 5 ausgeführt werden (4 ist die Grundeinstellung).
  • Bei allen dekorativen Näharbeiten wird das Stichbild schöner und der Stoff fältelt weniger, wenn der Oberfaden leicht auf die linke Stoffseite gezogen wird.
  1. Normale Fadenspannung zum Steppen.
  2. Zu lockere Fadenspannung zum Steppen. Rad auf höhere Zahl stellen.
  3. Zu starke Fadenspannung zum Steppen. Rad auf tiefere Zahl stellen.
  4. Normale Fadenspannung für Zickzack und Dekorstiche.
Fadenspannung: Beispiele richtiger und falscher Spannung
Originalseite 29

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Nähfuss auswechseln

Achtung: Hauptschalter ausschalten (auf „O" stellen) vor dem Ausführen der folgenden Operationen!

  1. Nähfusshalter anbringen: Nähfussstange (a) durch Anheben des Nähfusslifters hochstellen. Nähfusshalter (b) wie abgebildet anbringen.
  2. Nähfuss einsetzen: Nähfusshalter (b) senken, bis die Aussparung (c) direkt über dem Stift (d) liegt. Befestigungshebel (e) nach oben drücken. Nähfusshalter (b) senken und der Nähfuss (f) rastet automatisch ein.
  3. Nähfuss entfernen: Nähfuss hochstellen. Befestigungshebel (e) nach oben drücken und der Nähfuss löst sich.
  4. Kantenlineal anbringen: Kantenlineal (g) wie abgebildet durch die Öffnung schieben. Je nach gewünschter Breite des Saums, der Falten usw. einstellen.
Nähfuss auswechseln – Nähfusshalter, Einsetzen, Entfernen, Kantenlineal
Originalseite 30

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Nähfusstabelle

Einige Sticharten können mit der Zwillingsnadel verwendet werden und bieten somit noch mehr Gestaltungsmöglichkeiten. Siehe auch Kapitel „Nähen mit der Zwillingsnadel".

Nähfuss Anwendung
Universalfuss (T) Allgemeines Nähen, Patchwork, Dekorstiche, Smoken, Fagotten usw.
Reissverschlussfuss (I) Reissverschluss einnähen
Knopflochfuss (D) Knopflöcher, Stopfen
Schnuraufnähfuss (M) (optional) Schnuraufnähen
Kantenumnähfuss (E) Kanten umnähen
Blindstichfuss (F) Blindsaum
Rollsaumfuss (K) (optional) Schmalsäumen
Raupennahtfuss (A) Raupennahtvarianten
Quiltfuss (P) (optional) Quilten
Stopf-/Stickfuss (optional) Stopfen, frei geführtes Sticken, Monogramme
Kräusler (optional) Kräuseln
Knopfannähfuss Knöpfe annähen
Obertransportfuss (optional) Für regelmässigen Stofftransport beim Quilten sowie auf hochflorigen und schwierigen Stoffen.
Nähfusstabelle mit Nähfüssen und ihren Anwendungen
Originalseite 31

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Passende Nadel, Faden und Stoff wählen

Nadelstärke Stoff Faden
9–11 (70–80) Feine Stoffe: Dünne Baumwollstoffe, Voile, Serge, Seide, Mousseline, Qiana, Baumwollstrick, Tricot, Jersey, Crepe, Polyestergewebe, Hemden- und Blusenstoffe. Dünner Baumwollfaden, Nylon, Polyester- oder Baumwoll-Faden mit Polyesterkern.
11–14 (80–90) Mittelschwere Stoffe: Baumwolle, Satin, Nessel, Segeltuch, Doppelstrick, leichte Wollstoffe. Die meisten Fäden sind von mittlerer Stärke und für diese Stoffe und Nadelstärken geeignet. Nehmen Sie Polyesterfaden für synthetische und Mischmaterialien. Baumwollfaden für natürliche Gewebe. Als Ober- und Unterfaden generell den gleichen Faden nehmen.
14 (90) Mittelschwere Stoffe: Baumwollsegeltuch, Wollstoffe, dickere Strickstoffe, Frotté, Jeans.
16 (100) Schwere Stoffe: Canvas, Wollstoffe, Zeltstoffe und Quilts, Jeans, Polstermaterial (leicht bis mittelschwer).

Hinweise:

  • Als Grundsatz gilt: dünne Fäden und Nadeln für feine Stoffe und dickere Fäden und Nadeln für festere und schwerere Stoffe.
  • Immer Faden und Nadel auf einem kleinen Stück des effektiv verwendeten Stoffs testen.
  • Den gleichen Faden als Ober- und Unterfaden benutzen.
Tabelle zur Abstimmung von Nadel, Faden und Stoff
Originalseite 32

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Nadel wechseln, Transporteur heben und senken

Achtung: Hauptschalter ausschalten (auf „O" stellen) vor dem Ausführen der folgenden Arbeiten.

Nadel regelmässig wechseln, vor allem wenn sie abgenutzt ist und Probleme verursacht. Nadel wie auf den Abbildungen gezeigt einsetzen.

  1. Schraube an der Nadelstange lösen und nach dem Einsetzen einer neuen Nadel wieder anziehen. Die flache Kolbenseite kommt nach hinten.
  2. Nadel so weit wie möglich nach oben schieben.

Nur einwandfreie Nadeln benutzen. Probleme können auftreten bei der Verwendung von: krummen Nadeln, stumpfen Nadeln, beschädigten Spitzen.

Transporteur heben und senken

Bei abgenommenem Anschiebetisch ist der Transporteurverstellschalter am Sockel auf der Rückseite sichtbar.

Schalter auf die untere Stellung (b) schieben und der Transporteur senkt sich, zum Beispiel zum Knöpfe annähen. Hebel wieder auf die obere Stellung (a) schieben und der Transporteur ist wieder hochgestellt und bereit zum normalen Nähen. Der Transporteur wird nicht hochgestellt, wenn das Handrad nicht gedreht wird, auch wenn der Hebel nach links geschoben wurde. Handrad einmal ganz umdrehen, um den Transporteur zu heben.

Nadel wechseln sowie Transporteur heben und senken
Originalseite 33

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Bedienknöpfe

Start/Stopp-Taste

Der Nähcomputer beginnt zu laufen, wenn die Start/Stopp-Taste gedrückt wird und hält an, wenn die Taste wieder gedrückt wird. Der Nähcomputer läuft am Anfang des Nähens langsam, dann zunehmend schneller, bis die eingestellte Nähgeschwindigkeit erreicht ist.

Rücktransporttaste

Wählen Sie die Direktwahlmuster 1 bis 5 oder das Stichmuster 00 aus der Gruppe A und der Nähcomputer näht rückwärts. Während des Rückwärtsnähens erscheint der Rückwärtspfeil im Display. Wird der Knopf losgelassen, näht der Nähcomputer vorwärts.

Wenn Sie den Knopf vor Nähbeginn drücken und umkehren, näht der Nähcomputer permanent rückwärts. Knopf noch einmal drücken, um wieder vorwärts zu nähen.

Wenn Sie die Direktwahlmuster 6–9 oder die Muster 01–13 und 28–99 der Gruppe A sowie die Muster 00–99 der Gruppe B wählen, wird ein Vernähstich langsam genäht und der Nähcomputer hält nach dem Drücken des Rücktransportknopfes automatisch.

Bedienknöpfe: Start/Stopp-Taste und Rücktransporttaste
Originalseite 34

Automatisches Vernähen

Wenn Sie die Direktwahlmuster 1–4 oder Muster 00 der Gruppe A wählen, näht der Nähcomputer zuerst 3 Vernähstiche, wenn die Automatische Vernähtaste gedrückt wird, und hält dann automatisch. In der LCD-Anzeige erscheint das entsprechende Symbol, bis der Nähcomputer stoppt.

Wenn Sie die Direktwahlmuster 5–9, die Muster 01–13 und 28–99 der Gruppe A sowie die Muster 00–99 der Gruppe B wählen, dann die Automatische Vernähtaste drücken, werden am Ende des aktuellen Musters 3 Vernähstiche genäht, danach hält der Nähcomputer automatisch. Die Funktion wird gelöscht, wenn Sie den Knopf erneut drücken oder ein anderes Stichmuster wählen.

Nadelstopp oben / unten

Mit der Taste Nadelstopp oben/unten können Sie bestimmen, ob die Nadel beim Nähstopp oben oder unten, d. h. im Stoff eingestochen, hält. Drücken Sie die Taste, bis der Pfeil auf dem LCD nach oben zeigt und die Nadel wird in der höchsten Position stoppen. Drücken Sie die Taste so, dass der Pfeil nach unten zeigt und die Nadel wird in der untersten Position stoppen.

Bedienknöpfe: Automatisches Vernähen und Nadelstopp oben/unten
Originalseite 35

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Funktionstasten

Zu den Funktionstasten gehören die Moduswahltaste, die Stichbreiten-Einstellung, die Stichlängen-Einstellung, die Zwillingsnadel, das Spiegeln und die Musterverlängerung.

Stichbreiten-Einstellung

Bei der Wahl einer Stichart wird die empfohlene Stichbreite automatisch eingestellt und auf der LCD-Anzeige mit Zahlen angezeigt. Die Stichbreite kann durch Drücken der Stichbreiteneinstelltasten geändert werden. Bestimmte Stiche haben eine begrenzte Stichbreite.

Taste „–" drücken, um die Stichbreite schmäler zu machen. Taste „+" drücken, um die Stichbreite breiter zu machen. Die Stichbreite kann von 0.0–7.0 eingestellt werden. Einige Sticharten haben begrenzte Breiten.

Wenn Sie die Direktwahlmuster 1–4 oder das Muster 00 der Gruppe A wählen, wird die Nadelposition mit den Stichbreiteneinstelltasten eingestellt. Durch Drücken der Minus-Taste „–" verschiebt sich die Nadel nach links, durch Drücken der Plus-Taste „+" geht die Nadel nach rechts. Die Zahl ändert von 0.0 ganz links bis 7.0 ganz rechts. Die voreingestellte Nadelposition Mitte wird mit „3.5" angezeigt.

Funktionstasten: Stichbreiten-Einstellung
Originalseite 36

Stichlängen-Einstellung

Bei Auswahl einer Stichart wird die empfohlene Stichlänge automatisch eingestellt und auf der LCD-Anzeige mit Zahlen angezeigt. Die Stichlänge kann durch Drücken der Stichlängen-Einstelltasten geändert werden. Taste „–" drücken, um die Stichlänge zu verkürzen. Taste „+" drücken, um die Stichlänge zu verlängern. Die Stichlänge kann von 0.0–4.5 eingestellt werden. Einige Sticharten haben begrenzte Längen.

Moduswahltaste

Beim Einschalten des Nähcomputers leuchtet das LED-Lämpchen beim Direktwahl-Modus. Durch Drücken der Modus-Taste springt das Licht von Modus zu Modus:

  • Stichmuster-Direktwahl.
  • Nutz- und Raupennahtmuster: Stichwahl durch Zahlentasten.
  • Dekorstichmuster: Stichwahl durch Zahlentasten.
  • Blockbuchstabenwahl: Buchstabenwahl durch Zahlentasten.
  • Schreibschriftmodus: Buchstabenwahl durch Zahlentasten.

Musterverlängerung (siehe Seite 59)

Durch Drücken der Taste können die Stichmuster 28–51 der Gruppe A bis zu fünfmal ihrer ursprünglichen Länge verlängert werden. Ändern Sie auch die Stichbreite oder Stichlänge und erhalten Sie so eine noch größere Auswahl an Stichmustern.

Funktionstasten: Stichlängen-Einstellung, Moduswahltaste, Musterverlängerung
Originalseite 37

Spiegeln (siehe Seite 60)

Durch Drücken der Taste können die Direktwahlmuster 1–9, die Stichmuster 00–13 und 28–99 der Gruppe A sowie die Stichmuster 00–99 der Gruppe B ihrer Vertikalachse entlang gespiegelt werden. Das gespiegelte Muster wird so genäht, bis die Spiegeln-Taste nochmals gedrückt wird. Die Funktion wird auch deaktiviert, sobald das Stichmuster verändert wird. Die Spiegeln-Funktion erscheint auf dem Display.

Zwillingsnadel (siehe Seite 61)

Mit der Zwillingsnadel können die Direktwahlmuster 1–9, die Stichmuster 00–13 und 28–99 der Gruppe A sowie die Stichmuster 00–99 der Gruppe B in je zwei Parallellinien des gleichen Stichmusters mit zwei unterschiedlichen Fäden genäht werden. Taste drücken und der Nähcomputer reduziert die Höchststichbreite fürs Nähen mit der Zwillingsnadel automatisch. Taste nochmals drücken, um wieder mit einer Nadel zu nähen.

Funktionstasten: Spiegeln und Zwillingsnadel
Originalseite 38

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Wahltasten

Zu den Wahltasten gehören die Taste „EDIT", die Speichertaste, die Löschtaste sowie die direkte Stichmusterwahl und die Zahlentasten.

Direkte Stichmusterwahl und Zahlentasten

Direktwahl: Mit diesen Tasten können Sie die neben den Zahlentasten gezeigten Nutzstichmuster direkt per Tastendruck anwählen, sofern Sie sich im Direktwahlmodus befinden.

Zahlentasten: Geben Sie die Nummer des gewünschten Stichmusters mit den Zahlentasten ein. Wählen Sie den gewünschten Modus, dann das gewünschte Stichmuster mit den Zahlentasten. Zum Beispiel Stichmuster Nr. 60.

Wahltasten: Direkte Stichmusterwahl und Zahlentasten
Originalseite 39

Taste „EDIT" (Bearbeiten)

Wenn Sie Einstellungen im Speichern-Modus ändern wollen, dann gehen Sie mit den Stichbreitentasten „–" bzw. „+" zum Muster, das geändert werden soll, und drücken die Bearbeiten-Taste „EDIT". Das Lämpchen leuchtet auf und das Muster kann manuell bearbeitet werden (Stichbreite, Stichlänge, Spiegeln, Verlängern und autom. Vernähen). Zum Verlassen des Bearbeiten-Modus und Rückkehr in den Speichern-Modus die Bearbeiten-Taste „EDIT" nochmals drücken.

Speichertaste

Taste „M" drücken, um in den Speichern-Modus (Memory) zu gelangen und die Buchstabenkombinationen oder Dekorstiche zu speichern. Mit den Stichbreitentasten „+" oder „–" wird das gespeicherte Muster bestätigt (im Speichern-Modus).

Beachten: Die Direktwahlmuster und die Stichmuster 14–27 der Gruppe A können nicht im Speicher gespeichert werden.

Löschtaste

Drücken Sie diese Taste, falls ein falscher Buchstabe gewählt worden ist. Bei jedem Tastendruck wird ein Buchstabe gelöscht. Sie können auch hinzugefügte Muster löschen (z. B. bei Kombinationen aus Dekorstichmustern und/oder Buchstaben).

Wahltasten: Taste EDIT, Speichertaste und Löschtaste
Originalseite 40

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Praktische Nähtipps

Ecken nähen

  1. Anhalten, sobald die Ecke erreicht ist.
  2. Nadel manuell senken oder sie durch einmal Drücken der Taste Nadelstopp oben/unten in den Stoff einstechen.
  3. Nähfuss hochstellen.
  4. Mit der Nadel als Angelpunkt Stoff drehen.
  5. Nähfuss senken und weiternähen.

Rückwärts nähen

Rückwärtsnähen wird zum Vernähen zu Nähbeginn und Nähende benutzt. Rücktransporttaste drücken und 4 bis 5 Stiche nähen. Wird die Taste wieder losgelassen, näht der Nähcomputer wieder vorwärts.

Freiarm

Der Freiarm ist praktisch zum Nähen von Röhrenware, wie Hosensäume und Ärmel.

Praktische Nähtipps: Ecken nähen, Rückwärts nähen, Freiarm
Originalseite 41

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Weitere Möglichkeiten

Anschiebetisch anbringen

Der Anschiebetisch gehört zum Sonderzubehör und ist deshalb nicht im Lieferumfang enthalten.

  1. Ziehen Sie den Freiarmteil mit der Zubehörbox nach links weg.
  2. Ziehen Sie die Füsse am Anschiebetisch entsprechend den Pfeilen im Bild aus.
  3. Schieben Sie den Anschiebetisch ganz an den Freiarm, so dass er einrastet: (A) in (B) schieben.

Auf dicken Stoffen nähen

Der schwarze Knopf auf der rechten Seite am Universalfuss blockiert den Nähfuss horizontal, wenn er vor dem Senken des Nähfusses hineingedrückt wird. Damit wird gleichmässiger Transport von Beginn einer Naht weg und auch beim Nähen über mehrere Stofflagen (Nähte, Jeanssäume usw.) sichergestellt. Bei Erreichen einer dicken Stelle, Nadel senken und Nähfuss heben.

Fusszehe herunterdrücken und schwarzen Knopf hineindrücken, dann den Fuss senken und weiternähen. Der schwarze Knopf löst sich nach ein paar Stichen wieder automatisch. Es kann auch ein weiteres dickes Stoffstück hinter die Naht gelegt werden. Oder den Nähfuss stützen und von Hand Richtung Bruchfalte transportieren.

Weitere Möglichkeiten: Anschiebetisch anbringen und auf dicken Stoffen nähen
Originalseite 42

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Nadelposition, Stichlänge und Zickzackstiche

Nadelposition ändern

Diese Einstellungen betreffen nur die Direktwahlmuster 1–4 und Muster 00 der Gruppe A. Die voreingestellte Position ist „3.5", also die Mitte. Durch Drücken von „–" der Stichbreiteneinstelltasten bewegt sich die Nadel nach links, durch Drücken von „+" verschiebt sich die Nadel nach rechts. Auf dem Display wird die entsprechende Nadelposition mittels Punkt und Zahl angezeigt.

Stichlänge ändern

Taste „–" der Stichlängeneinstelltasten drücken, um die Stichlänge zu verkürzen. Taste „+" drücken, um die Stichlänge zu verlängern. Grundsätzlich gilt: je dicker das Gewebe, der Faden und die Nadel, desto länger muss der Stich sein.

Zickzackstiche

Stichbreite einstellen: Die maximale Stichbreite für Zickzackstiche beträgt „7.0". Die Stichbreite kann jedoch für alle Sticharten schmäler eingestellt werden. Stichbreite durch Drücken der Stichbreiteneinstelltaste „+" verbreitern (von „0.0–7.0").

Stichlänge einstellen: Die Stichdichte von Zickzackstichen nimmt zu, je näher die Stichlänge zu „0.3" eingestellt wird. Schöne Zickzackstichbildungen erreicht man mit einer Stichlänge im Bereich von „1.0–2.5". Ganz dichten Zickzack (eng nebeneinander) nennt man Raupennaht.

Nadelposition und Stichlänge sowie Zickzackstiche
Originalseite 43

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Stretchstich

Für elastische und strapazierfähige Nähte, die sich mit dem Stoff dehnen, ohne zu reissen. Ideal für elastische Stoffe und Maschenware. Auch gut für strapazierfähige Nähte auf festen Stoffen wie Jeans geeignet.

Diese Stiche können auch sehr gut als dekorativer Kantenabschluss verwendet werden.

Der Stretchgeradstich wird auch zur dreifachen Verstärkung von elastischen und strapazierfähigen Nähten verwendet.

Stretchstich und Stretchgeradstich
Originalseite 44

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Weiter zu Teil 2

Teil 2 dieser Anleitung behandelt nähtechniken, pflege & service sowie Störungsbehebung und häufige Fragen.

Passendes Zubehör: Ackermann-Garne · Nadeln · Zubehör

Diese Online-Anleitung ergänzt die Original-Bedienungsanleitung, sie ersetzt sie nicht.