Kantenumnähstiche
Kantenumnähfuss
- Kantenumnähfuss einsetzen.
- Stoffkante beim Nähen an die Führung am Fuss anstossen lassen.
Achtung: Den Kantenumnähfuss nur für die Sticharten 5 und 8 benutzen und dabei die Stichbreite breiter als „5.0" einstellen. Bei Verwendung von anderen Sticharten und Stichbreiten als den empfohlenen, kann es sein, dass die Nadel auf den Nähfuss aufschlägt und bricht.
Universalnähfuss
- Universalnähfuss einsetzen.
- Beim Kantennähen den Nähfuss so auf der Stoffkante platzieren, dass die rechten Nadeleinstiche knapp über die Kante hinaus ins Leere gehen.

Blindsaum
Stichmuster 9: Blindsaum auf Webstoffen. A-03 und A-04: Blindsaum auf Stretch-Stoffen.
Hinweis: Für Blindsäume benötigt man etwas Übung. Immer zuerst eine Nähprobe nähen.
- Stoff wie abgebildet falten, so dass die Stoffrückseite oben liegt.
- Stoff unter den Nähfuss legen. Handrad von Hand vorwärts drehen, bis die Nadel ganz nach links schwingt. Die Nadel sollte den Stoffbruch nur knapp fassen. Wird der Stoffbruch nicht gefasst, Stichbreite entsprechend korrigieren.
- Führung (b) durch Drehen am Knopf (a) so einstellen, dass der Stoffbruch anstösst.
- Langsam nähen und den Stoff sorgfältig der Führung entlang laufen lassen.
- Stoff umdrehen.

Knöpfe annähen
- Wählen Sie Stichmuster 25 aus der Gruppe A (Knopfannähstich). Knopfannähfuss einsetzen. Schalter zum Senken bzw. Heben des Transporteurs stellen, um den Transporteur zu senken.
- Nähgut unter den Nähfuss legen. Knopf auf die gewünschte Stelle legen und Nähfuss senken.
- Zickzackstich wählen. Stichbreite auf „2.5–4.5" einstellen, dem Abstand zwischen den beiden Löchern im Knopf entsprechend.
- Handrad von Hand drehen zur Überprüfung, ob die Nadel tatsächlich schön ins linke und rechte Loch im Knopf geht.
- Vor dem Nähen Taste automatisches Vernähen drücken. Damit werden automatisch Vernähstiche zu Nähbeginn und Nähende ausgeführt. Damit der Knopf einen „Stiel" oder „Hals" erhält, eine Stopfnadel auf den Knopf legen und nähen.
- Bei Knöpfen mit 4 Löchern zuerst die vorderen zwei nähen, dann auf die anderen zwei verschieben und Vorgang wiederholen.

Knopflöcher nähen
Verschiedene Knopflochprogramme stehen zur Verfügung:
- 0: Für leichte bis mittelschwere Stoffe.
- A-14: Für horizontale Knopflöcher an Blusen und Hemden aus leichtem bis mittelschwerem Stoff.
- A-15: Für leichte bis mittelschwere Stoffe.
- A-16: Für horizontale Knopflöcher auf dicken Geweben.
- A-17: Für leichte bis mittelschwere Stoffe.
- A-18: Für dicke Stoffe.
- A-19: Für Jeans oder Hosen.
- A-20: Für Jeans oder dehnbares Gewebe einer groben Bindung.
- A-21: Für dehnbares Gewebe.
Hinweis: Vor dem Ausnähen des Knopflochs auf dem Nähgut, zuerst eine Probe auf einem Stoffrest des gleichen Stoffs wie für das Nähgut verwendet, nähen.
- Platzierung der Knopflöcher auf dem Stoff markieren. Die maximale Knopflochlänge beträgt 3 cm (insgesamt: Durchmesser + Dicke von Knopf).
- Bringen Sie den Knopflochfuss an. Ziehen Sie die Knopfhalterplatte aus und legen Sie den Knopf ein. Die Größe des Knopfloches wird durch den in den Knopfhalter eingelegten Knopf bestimmt. Ziehen Sie den Faden durch die Öffnung im Fuß hindurch unter den Nähfuss.
- Knopflochstich wählen. Stichbreite und Stichlänge einstellen (je nach gewünschter Breite und Dichte).
- Stoff so unter den Nähfuss legen, dass die Mitte-Markierung auf dem Nähfuss mit der eingezeichneten Knopflochlinie übereinstimmt. Nähfuss senken. Knopflochhebel herunterziehen und darauf achten, dass er hinter den Halter am Knopflochfuss zu stehen kommt.
- Oberfadenende leicht festhalten und zu nähen beginnen.
- Knopflöcher werden von vorn nach hinten (im Knopflochfuss) genäht, wie abgebildet.
- Knopfloch zwischen den Raupen auftrennen, ohne dabei die Stiche der beiden Raupennähte zu fassen und zu durchtrennen. Stecknadeln an den beiden Riegeln als Stopper setzen.
Bitte beachten: Bei der Anwahl eines Knopflochmusters erscheint auf dem LCD das Symbol, um Sie daran zu erinnern, den Nähfuss zu senken.



Mit Einlagegarn verstärkte Knopflöcher
Bei Knopflöchern auf elastischen Stoffen mit Garneinlage arbeiten.
- Knopflochfuss einsetzen und Einlagegarn hinten am Nähfuss einhaken und unter dem Nähfuss durchführen. Die beiden Fadenenden auf die Fussvorderseite bringen, in die Rillen einlegen und sie vorübergehend verknöpfen. Nähfuss senken und zu nähen beginnen. Stichbreite der Dicke des Einlagegarns anpassen.
- Nach Fertigstellung an den Enden des Einlagegarns sorgfältig ziehen, damit sie schön straff in den Raupen liegen. Die überschüssigen Fadenenden anschliessend abschneiden.
Hinweis: Es wird empfohlen, die Stoffrückseite mit Vlies zu verstärken.

Riegelstich
- Wählen Sie Stichmuster 22 aus der Gruppe A (Riegelstich). Knopflochfuss anbringen.
- Knopfhalterplatte am Knopflochnähfuss nach hinten ziehen und in die gewünschte Länge stellen.
- Stoff so platzieren, dass die Nadel 2 mm vor dem Punkt steht, wo der Nähbeginn sein soll. Nähfuss senken.
- Führen Sie nun den Oberfaden nach unten und durchs Loch vorne am Nähfuss. Knopflochhebel nach unten drücken. Der Knopflochhebel steht hinter dem Halter am Knopflochfuss. Oberfadenende leicht mit der linken Hand festhalten und anfangen zu nähen.
- Es werden Riegelstiche genäht.
- Auf der Abbildung ist ein Beispiel von Riegelstichen an den Nahtenden einer aufgesetzten Tasche zu sehen.

Ösenstich
A-23: Für Ösen auf Gürtel usw. A-24: Für Ösen auf Gürtel usw.
- Wählen Sie Stichmuster 23 oder 24 aus der Gruppe A (Ösenstich) und bringen Sie den Nähfuss A an.
- „+" bzw. „–" der Stichbreiteneinstelltasten drücken, um die gewünschte Ösengrösse zu wählen. Ösengrössen: A. Groß: 7,0 mm; B. Mittel: 6,0 mm; C. Klein: 5,0 mm.
- Stechen Sie die Nadel am Nähanfangspunkt in den Stoff ein. Dann den Nähfuss senken. Am Ende werden automatisch Vernähstiche ausgeführt. Dann hält der Nähcomputer.
- Durchstechen Sie die Ösenmitte mit einer Ösenstanze. Diese ist nicht Bestandteil des Lieferumfangs.

Stopfen
- Wählen Sie Stichmuster 26 oder 27 der Gruppe A (Stopfen). Den Nähfuss durch den Knopflochfuss ersetzen.
- Oberstoff und Verstärkungsvlies zusammenheften. Stellen Sie die Breite der Stopfreihen mit den Stichbreiteneinstelltasten fest. Senken Sie den Nähfuss über der Mitte der beschädigten Stelle bzw. des Risses.
- Den Knopfhalter am Knopflochfuss nach hinten ziehen und die gewünschte Länge einstellen.
- Länge und Breite eines Stopfbereichs können eingestellt werden. Allerdings beträgt die Höchstlänge 2,6 cm und die Höchstbreite 7 mm. (a. Länge der Stopffläche; b. Breite der Stopffläche.)
- Stoff so platzieren, dass die Nadel 2 mm vor der zu stopfenden Fläche steht. Nähfuss senken.
- Führen Sie den Oberfaden durch die Öffnung im Knopflochfuss. Ziehen Sie den Knopflochhebel nach unten. Er kommt hinter dem Halter am Nähfuss zu stehen. Halten Sie das Oberfadenende mit der linken Hand leicht fest und beginnen Sie zu nähen.
- Stopfreihen werden im Nähfuss von vorn nach hinten genäht, wie gezeigt.
- Ist die zu stopfende Fläche groß, kann die eingestellte Stopffläche mehrmals ausgenäht werden (oder quer übernäht werden), um ein besseres Nähergebnis zu erzielen.
Hinweis: Drücken Sie den vorderen Teil des Nähfusses nicht hinein, wenn Sie den Nähfuss senken. Sonst stimmt die Grösse der Stopffläche nicht mehr.
Bitte beachten: Beim Wählen eines Knopfloches oder Stopfmusters erscheint auf dem Display das Symbol, um Sie daran zu erinnern, dass der Knopflochhebel gesenkt werden muss.


Reissverschluss einnähen
Achtung: Reissverschlussfuss nur zum Nähen mit der Nadel in der Mitte und Geradstich verwenden! Bei Verwendung von anderen Sticharten oder einer anderen Nadelposition kann die Nadel auf den Nähfuss aufschlagen und brechen.
Beidseitig verdeckt eingesetzter Reissverschluss
- Reissverschlussschlitz auf dem Kleidungsstück zuheften.
- Nahtzugabe auseinanderbügeln. Reissverschluss mit der Vorderseite nach unten auf die Nahtzugabe legen, so dass die Zähnchen an die Nahtlinie stossen. Reissverschlussband heften.
- Reissverschlussfuss einsetzen. Beim Nähen der linken Reissverschlussseite die rechte Seite des Nähfussstegs am Halter befestigen.
- Beim Nähen der rechten Reissverschlussseite die linke Seite des Nähfussstegs am Halter befestigen.
- Linke Reissverschlusshälfte von unten nach oben einnähen.
- Unten quer über die Naht nähen, dann die rechte Seite nähen. Heftfaden herausziehen. Bügeln.

Einseitig verdeckt eingesetzter Reissverschluss
- Reissverschlussschlitz auf dem Kleidungsstück zuheften.
- Auf die linke Nahtzugabe umfalten. Rechte Nahtzugabe um 3 mm umfalten.
- Reissverschlussfuss einsetzen. Beim Nähen der linken Reissverschlussseite die rechte Seite des Nähfussstegs am Halter befestigen. Beim Nähen der rechten Reissverschlussseite die linke Seite des Nähfussstegs am Halter befestigen.
- Linke Reissverschlusshälfte von unten nach oben einnähen.
- Nähgut auf die rechte Stoffseite wenden und unten quer durchnähen, dann die rechte Reissverschlussseite nähen.
- Etwa 5 cm vor dem oberen Ende des Reissverschlusses anhalten. Heftfaden herausziehen und Reissverschluss öffnen. Naht fertig schliessen.

Schmalsäumen
Der Säumer gehört zum Sonderzubehör und ist nicht im Lieferumfang dieses Nähcomputers enthalten.
- Stoffkante über etwa 5 cm um 3 mm umfalten, dann nochmals 3 mm.
- Handrad zu sich hin drehen, bis die Nadel in den Saum einsticht, dann Nähfuss senken. Nähen Sie ein paar Stiche, dann den Nähfuss hochstellen. Saum in die spiralförmige Öffnung am Säumer einführen. Stoff dabei vorwärts und rückwärts bewegen, bis der Saum einrollt.
- Nähfuss senken und langsam nähen, dabei die offene Stoffkante schön von vorn in die Spirale des Säumers führen.

Schnuraufnähen
Eine, zwei oder drei Kordeln übernähen für hübsche Strukturen auf Jacken, Westen oder Bordüren. Dazu kann Perlgarn, Strickwolle, Stickgarn, Kordel, Häkelgarn usw. verwendet werden.
Einzelschnur aufnähen
Der Schnuraufnähfuss gehört zum Sonderzubehör und ist nicht im Lieferumfang dieses Nähcomputers enthalten.
Muster auf den Stoff aufzeichnen. Schnur von rechts in die mittlere Rille am Schnuraufnähfuss einlegen. Schnur etwa 5 cm hinter dem Nähfuss hervorziehen. Die Rillen unter dem Nähfuss halten die Schnur am richtigen Ort während sie übernäht wird. Stich auswählen und Stichbreite so einstellen, dass die Stiche knapp über die Schnur reichen. Nähfuss senken und langsam nähen, dabei die Schnur dem Muster entlang führen.
Dreifachschnur aufnähen
Nähfaden nach links schieben und drei Schnüre in die Rillen unter dem Nähfuss einlegen. Etwa 5 cm jeder Schnur hinter dem Nähfuss hervorziehen. Gewünschtes Stichmuster auswählen und Stichbreite so einstellen, dass die Stiche knapp über die Schnüre reichen. Nähfuss senken und langsam nähen, dabei die Schnüre dem Muster entlang führen.

Raupennähte (Satinstiche)
Raupennähte und Dekorstiche mit dem Raupennahtfuss nähen. Dieser Nähfuss verfügt an der Fussunterseite über eine Aussparung, die es ermöglicht, problemlos über dicke Stichformationen zu gleiten.
Die Raupennahtstiche und Dekorstiche können selber umgestaltet werden, indem die Stichlängen und -breiten verstellt werden. Am besten auf Stoffresten verschiedene Sticharten und Einstellungen ausprobieren.
Hinweis: Beim Nähen auf sehr leichten und dünnen Stoffen wird empfohlen, die Stoffrückseite mit Vlies zu verstärken.

Quilten und Kantenlineal
Der Quiltfuss gehört zum Sonderzubehör und ist nicht im Lieferumfang dieses Nähcomputers enthalten.
Kantenlineal in den Nähfusshalter wie abgebildet einführen und auf die gewünschte Breite einstellen.
Erste Reihe nähen und Stoff verschieben. Alle weiteren Reihen so nähen, dass das Lineal jeweils entlang der vorherigen Nählinie verläuft.

Kräuseln
Der Kräusler gehört zum Sonderzubehör und ist nicht im Lieferumfang dieses Nähcomputers enthalten.
Nähfusshalter entfernen und Kräusler einsetzen. Den zu kräuselnden Stoff unter den Nähfuss legen. Nähen Sie eine Stichreihe. Der Stoff wird sich dadurch automatisch fälteln. Passen Sie je nach gewünschter Faltenfülle die Oberfadenspannung an. Eine tiefere Fadenspannung führt zu einer schwächeren Fältelung, eine höhere Spannung zu volleren Falten. Der Stichlängeneinstellknopf kann ebenfalls zum Anpassen der Faltendichte verwendet werden. Je länger die Sticheinstellung, je voller die Fältchen.
Kräuseln und gleichzeitiges Annähen an ein glattes Stoffstück: Der Kräusler weist unten einen Einschnitt auf (doppelte Sohle). Damit kann der ganz unten durchlaufende Stoffteil gekräuselt und direkt an den im Einschnitt durchlaufenden glatten Teil genäht werden (z. B. Rockbund).
- Nähfusshalter entfernen und Kräusler einsetzen.
- Zu kräuselnden Stoff mit der Vorderseite nach oben unter den Nähfuss legen.
- Obere Stofflage (bleibt ungekräuselt) mit der Vorderseite nach unten in den Fusseinschnitt legen.
- Die beiden Stofflagen wie abgebildet führen.
Hinweis: Um die gewünschte Kräuselstärke herauszufinden, proben Sie am besten über je etwa 25 cm Länge am Stoff, der Bordüre oder Gummiband. Immer am gleichen Stoff und im gleichen Fadenlauf wie nachher am Projekt proben. Kräuseln im Querfadenlauf ergibt hübschere Falten als auf dem Längsfaden.
Hinweis: Nähen Sie langsam bis mittelschnell, um den Stoff besser im Griff zu haben.

Smoken
- Steppen Sie mit dem Universalfuss gerade Linien im Abstand von 1 cm über den gesamten Bereich. Reduzieren Sie allenfalls die Oberfadenspannung leicht, damit sich der Unterfaden später besser zum Fälteln des Stoffes ziehen lässt.
- Fäden auf einer Seite zusammen verknoten. An den Unterfäden ziehen und die Fältchen gleichmässig verteilen. Fäden auf der anderen Seite fixieren.
- Fadenspannung reduzieren und allenfalls mit Dekorstich zwischen den Geradstichlinien nähen.
- Fäden der Kräuselstichlinien herausziehen.

Frei geführtes Nähen (Sticken, Stopfen, Monogramme)
Der Stopf-/Stickfuss gehört zum Sonderzubehör und ist nicht im Lieferumfang dieses Nähcomputers enthalten.
Schalter zum Senken bzw. Heben des Transporteurs auf die untere Stellung (b) stellen, um den Transporteur zu senken. Nähfusshalter entfernen und Stopffuss einsetzen. Hebel (a) muss hinter der Nadelbefestigungsschraube (b) liegen. Stopffuss von hinten mit dem Zeigefinger fest an den Halter drücken und Schraube (c) anziehen.
Stopfen
Hinweis: Freihandstopfen wird ohne Transporteur ausgeführt. Er ist versenkt. Das Nähgut wird mit den Händen transportiert. Man muss deshalb Nähgeschwindigkeit und Stofftransport in Übereinstimmung bringen.
Nähen Sie zuerst rund um die schadhafte Stelle, um die Stofffasern zu fixieren. Schieben Sie dann den Stopfrahmen unter der Nadel vor und zurück und übernähen Sie so die schadhafte Stelle. Nähen Sie dabei jeweils über den Rand der schadhaften Stelle hinaus und achten Sie darauf, dass die Stichreihen parallel und dicht nebeneinander verlaufen, mit gleich bleibender Stichlänge. Ist der Bereich mit Stichreihen gefüllt, drehen Sie das Nähgut und bedecken die Stelle noch mit Querreihen.

Sticken
Nähen Sie den Musterumriss durch entsprechendes Bewegen des Stickrahmens nach. Mit gleichmässiger Geschwindigkeit arbeiten. Musterflächen von aussen nach innen füllen. Stiche dicht nebeneinander platzieren. Durch schnelleres Bewegen des Stickrahmens entstehen längere Stiche, durch langsameres Bewegen entstehen kürzere Stiche. Drücken Sie zum Fixieren der Fäden am Nähende die Taste „automatisches Vernähen".
Monogramme
Zickzackstich wählen und Stichbreite nach Bedarf einstellen. Mit gleichmässiger Geschwindigkeit den Buchstaben nach nähen. Drücken Sie zum Fixieren der Fäden nach jedem Buchstaben die Taste „automatisches Vernähen".
Der Stickrahmen wird nicht zum Nähcomputer mitgeliefert. Er ist separat erhältlich.

Obertransportfuss
Der Obertransportfuss gehört zum Sonderzubehör und ist nicht im Lieferumfang dieses Nähcomputers enthalten.
Hinweis: Generell zuerst ohne Obertransportfuss versuchen zu nähen. Er sollte erst eingesetzt werden, wenn notwendig.
Der Stoff ist mit den „normalen" Nähfüssen leichter zu führen und man hat eine bessere Sicht auf den Nähbereich. Dieser Nähcomputer bietet hervorragende Stichqualität auf sehr vielen Stoffen von feinen Chiffons bis mehrlagigen Jeansstoffen.
Mit dem Obertransportfuss wird der Transport der oberen und unteren Stofflagen ausgeglichen und er hilft beim exakten Zusammennähen von Karos, Streifen und Mustern. Er dient auch einem regelmässigen Stofftransport auf schwierigen bzw. hochflorigen Stoffen, z. B. Samt oder Kord.
- Nähfusslifter heben, um Nähfussstange hochzustellen.
- Schraube an der Nähfussstange entfernen (im Gegenuhrzeigersinn drehen) und Nähfusshalter wegnehmen.
- Obertransportfuss wie folgt befestigen: Arm (a) passt über die Nadelbefestigungsschraube und Nadelstange (b). Befestigungskopf aus Plastik (c) von links nach rechts an der Nähfussstange befestigen. Nähfussstange senken. Schraube wieder an der Nähfussstange festschrauben (im Uhrzeigersinn). Sicherstellen, dass beide Schrauben (an der Nadel- und Nähfussstange) wieder fest angezogen sind.
- Unterfaden heraufholen und Unter- wie Oberfaden hinter den Obertransportfuss ziehen.

Fagotten und Dekorstiche zum Übernähen von Nähten
Fagotten
- Umgebogene Kanten der Stoffteile mit einem Abstand von 4 mm auf ein Stück dünnes Papier oder wasserlösliches Vlies legen und heften.
- Nähfussmitte auf die Mitte zwischen den beiden Stoffbruchkanten ausrichten und nähen.
- Papier nach dem Nähen entfernen.
Dekorstiche zum Übernähen von Nähten
- Die beiden Stoffteile rechts auf rechte Seite legen und mit Geradstich steppen.
- Nahtzugaben öffnen und flach bügeln.
- Nähfussmitte auf die Nahtlinie platzieren und die Nahtlinien übernähen.

Muschelstich
Genähter Bogensaum
- Legen Sie die beiden Stofflagen rechts auf rechts aufeinander und nähen Sie entlang der Kante.
- Schneiden Sie die Bögen mit einer Nahtzugabe von 3 mm aus. Die Nahtzugabe wie gezeigt mit einer spitzen Schere einschneiden.
- Stoff wenden, die Bögen sauber herausdrücken und mit einem Bügeleisen ausbügeln.
Gestickte Bogenkante
- Auf der Saumlinie nähen.
- Stoff dicht der Nählinie entlang abschneiden. Darauf achten, dass der Nähfaden nicht mitgefasst wird.

Musterverlängerung
- Mit der Taste „Musterverlängerung" kann das Stichmuster bis auf das Fünffache der normalen Länge verlängert werden.
- Auf dem Display erscheint das Zeichen für Musterverlängerung mit der verlängerten Darstellung des gewählten Musters.
- Das Verändern der Stichbreite und -länge ermöglicht noch mehr Mustervarianten.
Hinweis: Stichmuster Gruppe A 28–51 können gleichzeitig verlängert und gespiegelt werden.

Spiegeln
Hinweis:
- Die Direktwahlmuster und die Stichmuster 14–27 der Gruppe A können nicht gespiegelt werden.
- Gespiegelte Muster können auch mit anderen Mustern kombiniert werden.
- Wählen Sie ein Stichmuster.
- Drücken Sie die Spiegelntaste.
- Im Display erscheint das Spiegeln-Symbol.
A. Stichmuster in „normaler" Ausführung. B. Stichmuster gespiegelt.

Nähen mit der Zwillingsnadel
Bitte beachten: Verwenden Sie immer den Nähfuss „T", wenn Sie mit Zwillingsnadeln nähen, und zwar unabhängig davon, welche Nähmethode Sie anwenden.
- Zwillingsnadel einsetzen. Hinweis: Bei Verwendung von Zwillingsnadeln sollte immer der Universalfuss (T) verwendet werden, und zwar ungeachtet der Nähmethode. Nur Zwillingsnadeln mit max. 2 mm Zwischennadelabstand verwenden.
- Den horizontalen Garnrollenstift benutzen und dem üblichen Einfädelweg folgen. Linke Nadel einfädeln. Den zweiten Garnrollenstift (liegt dem Zubehör bei) oben in die entsprechende Öffnung stecken. Zweite Garnrolle aufsetzen. Wie gewohnt einfädeln, aber die Fadenführung über der Nadel auslassen und die rechte Nadel einfädeln.
- Jede Nadel getrennt einfädeln. Hinweis: Achten Sie darauf, dass die beiden für die Zwillingsnadel benutzten Fäden von gleicher Stärke sind. Die Farben können natürlich variieren.
- Drücken Sie auf die Zwillingsnadel-Taste und die maximale Stichbreite wird automatisch zum Nähen mit einer Zwillingsnadel reduziert.
- Wählen Sie ein Stichmuster und nähen Sie. Sie können alle Stichmuster ausser den Direktwahlmustern und den Stichmustern 14–27 der Gruppe A verwenden. Es werden zwei parallele Stichreihen genäht.
Hinweis: Beim Nähen mit Zwillingsnadeln immer langsam vorgehen und mit langsamer Geschwindigkeit nähen, um schöne Nähergebnisse zu erzeugen.

Speicher
Kombinierte Muster können für späteren Gebrauch gespeichert werden. Die gespeicherten Muster gehen auch bei Ausschalten des Nähcomputers nicht verloren und können deshalb immer wieder aufgerufen werden. Was vor allem bei häufig verwendeten Mustern, z. B. Namen, praktisch ist.
Bitte beachten:
- Stichmuster aus den Mustermodi Nutz-, Dekor-, Blockschrift- und Schreibschriftmodus können miteinander kombiniert und ausgenäht werden.
- Der Nähcomputer verfügt über 4 Speichereinheiten mit je 20 Stichmuster-Speicherplätzen.
- Die Direktwahlmuster und die Stichmuster 14–27 der Gruppe A können nicht im Speicher gespeichert werden.
- Alle diese Einheiten im Speicher können bearbeitet werden, um z. B. die Stichlänge, Stichbreite, Spiegelung, Verlängerung und automatisches Vernähen einzustellen.
Musterarten oder Schriftzeichen kombinieren
- Drücken Sie die Modustaste, um die gewünschte Stichmustergruppe in den Kategorien zu wählen. Das LED-Lämpchen leuchtet neben der gewählten Kategorie auf.
- Drücken Sie die Taste „M" (Memory bzw. Speicher) zum Öffnen des Speichers. Es erscheint eine Unteranzeige in der Mitte des Displays. Hier kann die Speichereinheit nach Nummer gewählt werden, sobald der Cursor zu blinken beginnt.
- Drücken Sie die Nummer der gewünschten Speichereinheit (z. B. 2).
- Die Speicheranzeige erscheint automatisch.

- Nummer des gewünschten Stichmusters eingeben (z. B. 60).
- Das gewählte Stichmuster erscheint auf dem Display.
- Schritte 5 und 6 zum Speichern weiterer Stichmuster wiederholen.
- Taste „M" drücken, um den Speichermodus zu verlassen und auf die normale Anzeige zurückzukehren.
Bitte beachten: Sobald der Speicher voll ist (20 Stichmustereinheiten), ertönt ein Signalton.
Achtung: Das gewählte Muster wird beim Ausschalten des Nähcomputers aus dem Speicher gelöscht, wenn Sie nach dem Beenden Ihrer Auswahl die Taste „M" nicht noch einmal gedrückt haben.
Muster oder Buchstaben hinzufügen
- Im Speichermodus drücken Sie auf die Stichbreiteneinstelltaste, bis die Stichmusternummer, die Sie gewählt haben, erscheint. Fügen Sie dann ein neues Stichmuster hinzu.
- Drücken Sie auf die Stichmusternummer (z. B. 31) und das gewählte Stichmuster wird eingefügt.

Stichmuster bearbeiten
- Wählen Sie mit der Stichbreiteneinstelltaste das Stichmuster, das Sie im Speichermodus bearbeiten möchten.
- Drücken Sie auf „EDIT" (Bearbeiten), um das Stichmuster zu bearbeiten.
- Drücken Sie nochmals auf „EDIT", wenn Sie mit den Änderungen fertig sind und kehren Sie damit in den Durchsuchen-Status zurück.
Bitte beachten: Die Stichlänge, Stichbreite und die Funktionen Verlängern, Spiegeln und Autom. Vernähen der Stichmuster können manuell geändert werden.
Löschen von Mustern oder Buchstaben
- Drücken Sie im Speichermodus den Stichbreiteneinstellknopf, um das Stichmuster zu wählen, das Sie löschen möchten.
- Drücken Sie auf „C", um das gewählte Stichmuster zu löschen. Das nachfolgende Stichmuster rückt um einen Platz vor.

Aufrufen und Nähen von gespeicherten Mustern
- Auf „M" drücken, um in den Speichermodus zu gelangen. Dann die Nummer der Speichereinheit eingeben, sobald der Cursor blinkt.
- Geben Sie die Nummer der Speichereinheit ein (z. B. 2).
- Im Display wird das erste Stichmuster der gewählten Speichereinheit angezeigt. Die Einheit wählen oder gehen Sie den Speicherinhalt durch Drücken der Stichbreitentasten „–" bzw. „+" durch.
- Durch Drücken des Fusspedals oder der Start-/Stopp-Taste am Nähcomputer wird der Nähvorgang gestartet.
- Im Display erscheint das aktuelle Stichmuster.
- Zum Verlassen des Speichermodus und Zurückkehren auf die normale Anzeige drücken Sie auf „M".

Warnfunktionen
Warnsymbole im Display
Anzeige von Problemen des Nähcomputers: Diese animierte Meldung bedeutet, dass sich der Faden verdreht oder verklemmt hat und dass die Handradachse sich nicht drehen kann. Schlagen Sie bitte unter „Beheben von Störungen" nach, um das Problem zu beheben. Wurde das Problem behoben, näht der Nähcomputer wieder.
Bedienungshinweise im Display
Greiferspule füllen: Die Greiferspule wird gerade gefüllt.
Knopflochhebel senken: Bei der Anwahl von Knopfloch- oder Stopfstichmustern erscheint im Display immer das entsprechende Symbol, um Sie daran zu erinnern, dass der Knopflochhebel gesenkt werden muss.

Piepton
- Bei korrekter Anwendung: 1 Piep
- Wenn der Speicherplatz voll ist (20 Stichmustereinheiten): 3 kurze Pieptöne
- Bei falscher Anwendung: 3 Pieptöne
- Wenn der Nähcomputer nicht funktioniert und nicht nähen kann: 3 Pieptöne
Es bedeutet, dass der Faden verdreht oder verklemmt ist und sich die Handradachse nicht bewegen kann. In diesem Fall bitte den Abschnitt über das Beheben von Störungen lesen und das Problem beheben. Sobald das Problem gelöst worden ist, näht der Nähcomputer weiter.
Spulerstift wieder nach links drücken: Werden Tasten am Nähcomputer gedrückt, wenn die Greiferspule gefüllt ist oder der Spulerstift sich rechts befindet, ertönen 3 Pieptöne als Warnsignal. Spulerstift nach links drücken.
Hinweis: Sollte das Problem nicht behoben werden können, kann eine fachkundige Durchsicht helfen.
Achtung: Sollten sich die Fäden während des Nähens im Greifer verheddern, so dass die Nadel sich nicht mehr bewegen kann, und Sie dennoch weiter auf das Fusspedal drücken, wird der Sicherheitsschalter den Nähcomputer ganz ausschalten. Um den Nähcomputer wieder zu starten, müssen Sie den Ein-/Aus-Schalter zuerst ausschalten (auf „O"), dann wieder einschalten.

Tonsignal ein oder aus
- „EDIT"-Taste gedrückt halten und Nähcomputer einschalten.
- Mit den Stichbreitentasten „+" und „–" gewünschte Einstellung wählen: Ton aus oder Ton ein.
- „EDIT"-Taste nochmals drücken. Im LCD erscheint das Symbol für Tonsignal ein, wenn Sie „Ton ein" gewählt haben.

Unterhalt
Achtung: Vor dem Reinigen der LCD-Anzeige und der Oberfläche des Nähcomputers immer zuerst das Netzkabel ausstecken (von der Stromzufuhr trennen), um Verletzungen oder einen elektrischen Schlag zu vermeiden.
LCD-Anzeige reinigen
Vorderseite sorgfältig mit weichem trockenen Tuch abwischen. Keine Wasch- oder Abwaschmittel oder Lösungsmittel verwenden.
Oberfläche des Nähcomputers reinigen
Ist die Oberfläche des Nähcomputers verschmutzt, weichen Lappen in Wasser mit wenig neutralem Abwaschmittel tauchen, fest auswringen und damit die Oberfläche reinigen. Anschliessend mit trockenem Tuch über die Oberfläche wischen.
Greifer reinigen
Faden- und Stoffrückstände im Greifer können dazu führen, dass der Nähcomputer nicht mehr einwandfrei funktioniert. Regelmässig nachsehen und bei Bedarf den Greiferbereich reinigen.
Achtung: Nähcomputer immer zuerst ausstecken (vom Stromnetz trennen), dann erst Unterhaltsarbeiten daran ausführen.
- Greiferdeckel entfernen.
- Nadel, Nähfuss und Nähfusshalter entfernen. Mit dem L-Schraubenzieher die beiden Schrauben der Stichplatte lösen und die Stichplatte herausnehmen.
- Greiferbahn, Transporteur und Spulenkapsel mit dem Pinsel reinigen. Man kann dazu auch ein weiches, trockenes Tuch nehmen.

Beheben von Störungen
Bevor der Nähcomputer wegen Störungen zur Reparatur gebracht wird, bitte Folgendes überprüfen. Besteht das Problem weiterhin, kann eine fachkundige Durchsicht helfen.
| Störung | Ursache | Fehlerbehebung |
|---|---|---|
| Oberfaden reisst | 1. Nähcomputer nicht richtig eingefädelt. 2. Fadenspannung zu stark. 3. Faden ist für die Nadel zu dick. 4. Nadel nicht korrekt eingesetzt. 5. Faden wickelt sich um den Garnrollenstift. 6. Nadel ist beschädigt. | 1. Nähcomputer neu einfädeln. 2. Oberfadenspannung reduzieren (tiefere Zahl). 3. Andere Nadelgrösse einsetzen. 4. Nadel entfernen und neu einsetzen (flache Kolbenseite nach hinten). 5. Fadenspule entfernen und Faden aufwickeln. 6. Nadel ersetzen. |
| Unterfaden reisst | 1. Spulenkapsel nicht korrekt eingesetzt. 2. Spulenkapsel falsch eingefädelt. | 1. Spulenkapsel herausnehmen, wieder einsetzen und am Faden ziehen. Faden muss problemlos und leicht abspulen. 2. Spule und Spulenkapsel überprüfen. |
| Fehlstiche | 1. Nadel nicht korrekt eingesetzt. 2. Nadel ist beschädigt. 3. Falsche Nadel (Grösse) verwendet. 4. Nähfuss nicht korrekt eingesetzt. 5. Nähcomputer nicht richtig eingefädelt. | 1. Nadel entfernen und neu einsetzen (flache Kolbenseite nach hinten). 2. Neue Nadel einsetzen. 3. Zu Oberfaden und Stoff passende Nadel verwenden. 4. Überprüfen und korrekt einsetzen. 5. Nähcomputer neu einfädeln. |
| Nadelbruch | 1. Beschädigte Nadel. 2. Nadel nicht korrekt eingesetzt. 3. Falsche Nadelstärke für den Stoff. 4. Falscher Nähfuss eingesetzt. 5. Nadelhalterschraube sitzt locker. 6. Zum Nähen des gewünschten Stichmusters ungeeigneten Nähfuss eingesetzt. 7. Zu hohe Oberfadenspannung. | 1. Neue Nadel einsetzen. 2. Nadel korrekt einsetzen (flache Kolbenseite nach hinten). 3. Zu Stoff und Faden passende Nadel einsetzen. 4. Korrekten Nähfuss einsetzen. 5. Schraube mit dem Schraubendreher festziehen. 6. Für die gewünschte Stichart geeigneten Nähfuss einsetzen. 7. Oberfadenspannung reduzieren. |
| Lose Stiche | 1. Nähcomputer nicht korrekt eingefädelt. 2. Spulenkapsel falsch eingefädelt. 3. Nadel, Stoff und Faden schlecht aufeinander abgestimmt. 4. Falsche Fadenspannung. | 1. Einfädelweg überprüfen. 2. Spulenkapsel wie abgebildet einfädeln. 3. Die Nadelstärke muss auf den Stoff und Faden abgestimmt sein. 4. Fadenspannung korrigieren. |
| Nähte ziehen sich zusammen oder Stoff kräuselt | 1. Zu dicke Nadel für den Stoff. 2. Falsche Stichlänge. 3. Zu starke Oberfadenspannung. | 1. Dünnere Nadel wählen. 2. Stichlänge anpassen. 3. Fadenspannung reduzieren. |

| Störung | Ursache | Fehlerbehebung |
|---|---|---|
| Nähte ziehen sich zusammen | 1. Fadenspannung zu stark. 2. Oberfaden ist nicht richtig eingefädelt. 3. Nadel ist zu dick für den Stoff. 4. Für den Stoff zu lange Stichlänge. | 1. Fadenspannung reduzieren. 2. Neu einfädeln. 3. Zu Oberfaden und Stoff passende Nadel verwenden. 4. Kürzere Stichlänge wählen. |
| Verzogene Stichmuster | 1. Falscher Nähfuss. 2. Zu hohe Fadenspannung. 3. Falsche Stichlänge. | 1. Korrekten Nähfuss einsetzen. 2. Fadenspannung reduzieren. 3. Stichlänge anpassen. |
| Nähcomputer blockiert | 1. Faden im Greifer blockiert. 2. Transporteur voller Fusseln. | Oberfaden und Unterfadenspule entfernen. Handrad von Hand rückwärts und vorwärts drehen und die Fadenreste entfernen. |
| Nähcomputer macht laute Geräusche | 1. Greifer oder Nadelstange voller Fusseln. 2. Nadel beschädigt. 3. Leicht summender Ton aus dem Motorinnern. 4. Faden im Greifer verklemmt. 5. Transporteur voller Fusseln. | 1. Greifer und Transporteur wie beschrieben von Fusseln befreien. 2. Neue Nadel einsetzen. 3. Das ist normal. 4./5. Oberfaden und Unterfadenspule entfernen. Handrad von Hand rückwärts und vorwärts drehen und die Fadenreste entfernen. |
| Ungleichmässiges Stichbild, unregelmässiger Transport | 1. Minderwertige Fadenqualität. 2. Falsch eingefädelte Spulenkapsel. 3. Zug im Stoff. | 1. Qualitätsfaden verwenden. 2. Spulenkapsel herausnehmen, neu einfädeln und richtig einlegen. 3. Beim Nähen nicht am Nähgut ziehen oder es schieben. Es wird vom Transporteur transportiert. Nicht nachhelfen. |
| Nähcomputer blockiert (läuft nicht) | 1./2. Nähcomputer ist nicht eingeschaltet. 3. Nähfusshebel steht oben. 4. Start/Stopp-Taste wurde gedrückt, obwohl der Fussanlasser eingesteckt ist. 5. Faden im Greifer blockiert. 6. Nähcomputer ist nicht eingesteckt. | 1./2. Nähcomputer einschalten. 3. Nähfusshebel senken. 4. Start/Stopp-Taste nicht benutzen, wenn der Fussanlasser angeschlossen ist. Um mit der Start/Stopp-Taste zu nähen, trennen Sie das Fusspedal vom Nähcomputer. 5. Oberfaden und Unterfadenspule entfernen. Handrad von Hand rückwärts und vorwärts drehen und die Fadenreste entfernen. 6. Netzkabel einstecken und Nähcomputer am Stromnetz anschliessen. |

Übersicht der Einstellungen
Die folgenden Tabellen zeigen für jede Stichart die automatische und die manuell einstellbare Stichbreite (mm) und Stichlänge (mm), den empfohlenen Nähfuss sowie die verfügbaren Funktionen (Rückwärts, Autom. Vernähen, Musterverlängerung, Spiegeln/Nähfuss, Zwillingsnadel, Speicher). Ein Stern (*) bedeutet, dass Änderungen möglich sind.
Direktwahlstiche (bis 10)
Nutzstiche 1–0 mit Stichbreiten von 0.0 bis 7.0 und Stichlängen von 0.0 bis 4.5, überwiegend mit dem Universalfuss (T), teils mit Kantenumnähfuss (E), Blindstichfuss (F) und Knopflochfuss (D).
Stichmuster der Gruppe A (bis 100)
Nutzstiche (00–13), Knopflochstiche (14–25), Stopfen (26–27), Satinstiche/Raupennaht (28–60) und Kreuzstiche (61–74) sowie Dekorstiche (75–99) mit ihren jeweiligen Stichbreiten, Stichlängen und Nähfüssen (T, A, D, E, F).
Stichmuster der Gruppe B (bis 100)
Dekorstiche 00–99 mit Stichbreiten bis 7.0 und individuellen Stichlängen, überwiegend mit Universalfuss (T) und Raupennahtfuss (A).






Häufige Fragen (FAQ)
Empfohlenes Nähgarn: Für ein gleichmäßiges Stichbild empfehlen wir, ausschließlich hochwertiges Ackermann-Nähgarn zu verwenden — z. B. die Ackermann Nähgarnbox (36 Farben). Alle Ackermann-Garne →
Wie wähle ich ein Stichmuster an der CARINA Evolution aus?
Mit der Moduswahltaste wählen Sie den gewünschten Modus: Direktwahl, Nutz- und Dekorstiche, Blockschrift oder Schreibschrift. Das LED-Lämpchen zeigt den aktiven Modus an. Anschließend wählen Sie das Muster über die Direktwahltasten oder geben seine Nummer mit den Zahlentasten ein. Die empfohlene Stichbreite und -länge werden automatisch eingestellt und auf der LCD-Anzeige angezeigt.
Wie stelle ich die Fadenspannung richtig ein?
Die Grundeinstellung ist 4. Rund 90 % aller Näharbeiten gelingen mit einer Spannung zwischen 3 und 5. Um die Spannung zu erhöhen, drehen Sie das Rad auf die nächst höhere Zahl; um sie zu reduzieren, auf die nächst tiefere Zahl. Bei einer glatten Naht liegen Ober- und Unterfaden gleichmäßig verbunden in der Stoffmitte. Passen Sie die Spannung je nach Stichart, Faden und Stoff an und nähen Sie zuerst eine Probe.
Wie wechsle ich die Nadel richtig?
Schalten Sie den Nähcomputer zuerst aus (Hauptschalter auf „O"). Stellen Sie die Nadel ganz hoch. Lösen Sie die Schraube an der Nadelstange, nehmen Sie die alte Nadel heraus und setzen Sie die neue Nadel mit der flachen Kolbenseite nach hinten bis zum Anschlag nach oben ein. Ziehen Sie die Schraube wieder fest. Verwenden Sie nur einwandfreie, gerade Nadeln.
Kann ich mit der CARINA Evolution mit einer Zwillingsnadel nähen?
Ja. Verwenden Sie dazu immer den Universalfuss (T) und nur Zwillingsnadeln mit maximal 2 mm Zwischennadelabstand. Fädeln Sie beide Nadeln getrennt ein und drücken Sie die Zwillingsnadel-Taste – die maximale Stichbreite wird automatisch reduziert. Es entstehen zwei parallele Stichreihen. Nähen Sie mit langsamer Geschwindigkeit. Die Direktwahlmuster und die Stichmuster 14–27 der Gruppe A sind nicht für die Zwillingsnadel geeignet.
Wie speichere ich Stichmuster-Kombinationen?
Wählen Sie mit der Moduswahltaste die gewünschte Kategorie, drücken Sie die Taste „M" und geben Sie die Nummer der Speichereinheit ein. Geben Sie dann die gewünschten Stichmuster nacheinander ein. Der Nähcomputer verfügt über 4 Speichereinheiten mit je 20 Plätzen. Drücken Sie zum Abschluss nochmals „M", damit die Auswahl erhalten bleibt. Die Direktwahlmuster und die Stichmuster 14–27 der Gruppe A können nicht gespeichert werden.
Die CARINA Evolution näht nicht mehr oder ist blockiert – was kann ich tun?
Meist hat sich der Faden im Greifer verheddert, sodass sich die Handradachse nicht mehr dreht. Entfernen Sie Oberfaden und Unterfadenspule, drehen Sie das Handrad von Hand vorsichtig vor und zurück und entfernen Sie alle Fadenreste. Hat der Sicherheitsschalter den Nähcomputer ausgeschaltet, schalten Sie den Hauptschalter zuerst aus (auf „O") und dann wieder ein. Prüfen Sie außerdem, ob der Spulerstift links in Nähposition steht.
Ihr Problem lässt sich so nicht beheben?
Wenn es nach diesen Hinweisen bleibt, kann eine fachkundige Durchsicht helfen: Bei der Inspektion & Wartung reinigen, ölen und justieren wir Ihre CARINA Evolution und prüfen die Funktionen. Ihre gesetzlichen Gewährleistungsrechte bleiben davon unberührt.
Inspektion & Wartung für Ihre CARINA Evolution →