Rechtliches

Bedienungsanleitung CARINA Overlock 1300

Willkommen

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, herzlichen Glückwunsch zum Kauf Ihrer Overlockmaschine. Sie haben ein Qualitätsprodukt erworben, das mit größter Sorgfalt hergestellt wurde.

Diese Bedienungsanleitung vermittelt Ihnen alles Wissenswerte über die Anwendungsmöglichkeiten Ihrer Maschine. Sollten dennoch Fragen offen bleiben, hilft Ihnen eine Fachwerkstatt gerne weiter. Wir wünschen Ihnen viel Freude und große Näherfolge.

Erklärung der Sicherheitshinweise

  • GEFAHR weist auf eine gefährliche Situation hin, die unmittelbar zum Tod oder zu schweren Verletzungen führt, wenn Sie diese Situation nicht vermeiden.
  • WARNUNG weist auf eine gefährliche Situation hin, die zum Tod oder zu schweren Verletzungen führen kann, wenn Sie diese Situation nicht vermeiden.
  • ACHTUNG weist auf eine gefährliche Situation hin, die zu geringfügigen oder mittelschweren Verletzungen führen kann, wenn Sie diese Situation nicht vermeiden.
  • HINWEIS kennzeichnet Informationen, die wichtig sind, aber nicht mit potenziell gefährlichen Situationen in Verbindung stehen.

Bestimmungsgemäße Verwendung. Die Maschine ist vorgesehen zur Verwendung als ortsveränderliches Gerät, zum Nähen von haushaltsüblichen Textilien und nur zur Verwendung im privaten Hausgebrauch. Sie ist nicht vorgesehen zur festen Installation, für den Einsatz im Freien, zur Verarbeitung anderer Materialien (z. B. Leder, Zeltplane, Segeltuch und ähnlich schwerer Stoffe) oder für eine Verwendung in gewerblichen oder industriellen Bereichen.

Begrüßungsseite der CARINA Overlock 1300 mit Erklärung der Sicherheitshinweise
Originalseite: Begrüßung

Wichtige Sicherheitshinweise

Lesen Sie alle Sicherheitshinweise und -informationen, bevor Sie die Maschine benutzen.

  • Versäumnisse bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen.
  • Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen an einem geeigneten Ort in der Nähe des Gerätes für die Zukunft auf.
  • Händigen Sie die Gebrauchsanleitung bei der Weitergabe des Gerätes an Dritte ebenfalls mit aus.
  • Der in den Sicherheitshinweisen verwendete Begriff „Gerät" bezieht sich auf die Maschine (mit Netzkabel und Fußanlasser).

Sicherheit am Arbeitsplatz

  • Diese Maschine ist ausschließlich für den privaten Hausgebrauch vorgesehen.
  • Verwenden Sie die Maschine nur im Temperaturbereich von 5 bis 40 °C. Falls die Temperatur sehr niedrig ist, funktioniert die Maschine möglicherweise nicht ordnungsgemäß.
  • Installieren Sie das Gerät nicht in einer Höhe von mehr als 2000 Metern über dem Meeresspiegel.
  • Verwenden Sie das Gerät nicht in feuchtem Zustand oder feuchter Umgebung. Verwenden Sie das Gerät immer nur in trockenen Räumen.
  • Benutzen Sie das Gerät nicht an Orten, wo Treibgasprodukte (Sprays) oder reiner Sauerstoff eingesetzt werden.
  • Stellen Sie die Maschine auf eine standfeste, ebene, trockene und stabile Arbeitsfläche.
  • Halten Sie Ihren Arbeitsbereich sauber und gut beleuchtet. Unordnung oder unbeleuchtete Arbeitsbereiche können zu Unfällen führen.
  • Installieren Sie das Netzkabel so, dass keine Stolperfalle entsteht.
  • Halten Sie Kinder und andere Personen während der Benutzung des Gerätes fern. Bei Ablenkung können Sie die Kontrolle über das Gerät verlieren.
Sicherheitshinweise: Arbeitsplatz, elektrische Sicherheit und Sicherheit von Personen
Originalseite: Sicherheitshinweise

Elektrische Sicherheit

  • Verwenden Sie nur das mitgelieferte Original-Netzkabel mit der Maschine. Andere Netzkabel können das Gerät beschädigen. Verwenden Sie das mitgelieferte Netzkabel nicht mit anderen Geräten.
  • Stellen Sie sicher, dass die Netzspannung mit der auf der Kennzeichnung des Gerätes angegebenen Spannung übereinstimmt (mit 230 V oder 240 V beschriftete Geräte können auch mit 220 V betrieben werden).
  • Zum Ausschalten stellen Sie den Netzschalter auf die „0"-Position und ziehen anschließend den Netzstecker aus der Steckdose.
  • Vermeiden Sie Körperkontakt mit geerdeten Oberflächen wie Rohren, Heizungen, Herden und Kühlschränken. Es besteht erhöhte Stromschlaggefahr, wenn Sie bei der Arbeit geerdete Gegenstände berühren.
  • Halten Sie das Gerät von Regen oder Nässe fern. Das Eindringen von Wasser erhöht das Risiko eines elektrischen Schlages.
  • Ziehen Sie nicht am Netzkabel, um den Stecker aus der Steckdose zu ziehen. Greifen Sie beim Herausziehen den Stecker und nicht das Netzkabel.
  • Halten Sie das Netzkabel fern von Hitze, Öl, scharfen Kanten oder sich bewegenden Geräteteilen. Beschädigte oder verwickelte Netzkabel erhöhen das Risiko eines elektrischen Schlages.

Sicherheit von Personen

  • Seien Sie aufmerksam, achten Sie darauf, was Sie tun, und gehen Sie mit Vernunft an die Arbeit. Benutzen Sie das Gerät nicht, wenn Sie müde sind oder unter dem Einfluss von Drogen, Alkohol oder Medikamenten stehen.
  • Vermeiden Sie eine unbeabsichtigte Inbetriebnahme. Vergewissern Sie sich, dass das Gerät ausgeschaltet ist, bevor Sie es an die Stromversorgung anschließen, es aufnehmen oder tragen.
  • Tragen Sie geeignete Kleidung. Tragen Sie keine weite Kleidung oder Schmuck. Halten Sie Haare, Kleidung und Handschuhe von beweglichen Teilen fern.

Sorgfältiger Umgang und Gebrauch des Gerätes

  • Überlasten Sie das Gerät nicht. Verwenden Sie für Ihre Näharbeit die dafür bestimmte Maschine. Mit einer passenden Maschine arbeiten Sie besser und sicherer im angegebenen Leistungsbereich.
  • Benutzen Sie kein Gerät, dessen Schalter defekt ist. Ein Gerät, das sich nicht mehr ein- oder ausschalten lässt, ist gefährlich und muss repariert werden.
  • Stellen Sie niemals etwas auf den Fußanlasser.
  • Ziehen Sie den Stecker aus der Steckdose, bevor Sie Einstellungen am Gerät vornehmen, Zubehörteile wechseln oder das Gerät wegräumen. Diese Vorsichtsmaßnahme verhindert den unbeabsichtigten Start des Gerätes.
  • Bewahren Sie das unbenutzte Gerät außerhalb der Reichweite von Kindern auf. Lassen Sie Personen das Gerät nicht benutzen, die mit diesem nicht vertraut sind oder diese Anweisungen nicht gelesen haben.
  • Pflegen Sie das Gerät mit Sorgfalt. Kontrollieren Sie, ob bewegliche Geräteteile einwandfrei funktionieren und nicht klemmen, ob Teile gebrochen oder so beschädigt sind, dass die Funktion des Gerätes beeinträchtigt ist. Lassen Sie beschädigte Teile vor dem Einsatz des Gerätes reparieren.

GEFAHR! Lebens- und Unfallgefahr für Kleinkinder und Kinder!

  • Reinigung und Benutzer-Wartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichtigung durchgeführt werden.
  • Verwenden Sie das Gerät, Zubehör oder Einsatzwerkzeuge (z. B. Nadeln, Spulen usw.) entsprechend diesen Anweisungen. Der Gebrauch des Gerätes für andere als die vorgesehenen Anwendungen kann zu gefährlichen Situationen führen.
  • Benutzen Sie in jedem Falle die originale Stichplatte. Die Verwendung einer falschen Stichplatte kann zum Bruch der Nadel führen.

Sicherheitshinweise zu Service

  • Lassen Sie das Gerät nur von qualifiziertem Fachpersonal und nur mit Original-Ersatzteilen reparieren. Damit wird sichergestellt, dass die Sicherheit des Gerätes erhalten bleibt.
  • Ziehen Sie immer den Netzstecker, bevor Sie die Lampe austauschen. Ersetzen Sie die Glühbirne durch eine Glühlampe des gleichen Typs mit einer Nennleistung von 15 Watt.
  • Das Gerät darf nur mit einem bestimmten Fußanlasser und/oder Netzkabel verwendet werden. Wenn der Fußanlasser und/oder das Netzkabel beschädigt oder defekt ist, muss es durch eine gleichermaßen qualifizierte Fachkraft ersetzt werden.
  • Ziehen Sie stets den Netzstecker der Maschine, bevor Sie Abdeckungen entfernen, die Maschine ölen oder andere in dieser Bedienungsanleitung genannte Arbeiten vornehmen.
Sicherheitshinweise: sorgfältiger Umgang, Gefahren für Kinder und Service
Originalseite: Sicherheitshinweise

Sicherheitshinweise für alle Anwendungen

  • Diese Maschine ist zum Nähen von haushaltsüblichen Textilien zu verwenden. Beachten Sie alle Warnhinweise, Anweisungen, Darstellungen und Daten, die Sie mit dem Gerät erhalten.
  • Dieses Gerät ist nicht vorgesehen zur Verarbeitung anderer Materialien (z. B. Leder, Zeltplane, Segeltuch und ähnlich schwerer Stoffe). Anwendungen, für die dieses Gerät nicht ausgelegt ist, stellen ein Risiko dar; es besteht Verletzungsgefahr.
  • Verwenden Sie kein Zubehör, das nicht speziell für dieses Gerät vorgesehen und empfohlen wurde. Nur weil Sie das Zubehör an Ihrem Gerät befestigen können, bedeutet das noch keine sichere Verwendung.
  • Achten Sie bei anderen Personen auf sicheren Abstand zu Ihrem Arbeitsbereich.
  • Halten Sie das Netzkabel von sich bewegendem Zubehör fern.

Allgemeines. Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und Personen mit eingeschränkten physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissen verwendet werden, wenn sie beaufsichtigt oder bezüglich der sicheren Verwendung des Gerätes unterwiesen wurden und die möglichen Gefahren verstehen. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Benutzer-Wartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichtigung durchgeführt werden.

Weitere Gefahren für Kinder. Lassen Sie niemals Kinder mit dem Verpackungsmaterial unbeaufsichtigt. Das Verpackungsmaterial stellt eine Erstickungsgefahr dar. Dieses Gerät ist kein Spielzeug. Benutzen Sie die Maschine niemals, wenn Kabel oder Stecker beschädigt sind, die Maschine nicht ordnungsgemäß funktioniert, zu Boden gefallen bzw. beschädigt wurde oder ins Wasser gefallen ist. Bringen Sie in diesen Fällen die Maschine zur Überprüfung, Reparatur oder Neueinstellung an eine Fachwerkstatt. Betreiben Sie das Gerät niemals mit blockierten Belüftungsöffnungen und halten Sie diese frei von Fusseln, Staub und Stoffabfällen.

Während der Anwendung

  1. Überprüfen Sie das Netzkabel vor der Verwendung auf Schäden. Sollte das Netzkabel beschädigt sein, ersetzen Sie es durch ein Originalkabel, das nur über eine Fachwerkstatt erhältlich ist.
  2. Lassen Sie das Gerät nie unbeaufsichtigt, wenn es eingeschaltet ist. Ziehen Sie den Netzstecker, wenn Sie das Gerät unbeaufsichtigt lassen.
  3. Halten Sie Körperteile, Haare, Kleidung und Handschuhe fern von sich bewegenden Teilen. Stellen Sie sicher, dass Sie nicht mit der laufenden Nadel in Berührung kommen.
  4. Verwenden Sie stumpfe, verbogene oder gebrochene Nadeln nicht weiter.
  5. Während des Nähens den Stoff weder aktiv ziehen noch schieben. Dies kann zur Auslenkung der Nadel und dadurch zum Nadelbruch führen.

Nach der Anwendung. Ziehen Sie unverzüglich den Netzstecker aus der Steckdose, wenn Sie die Maschine verlassen. Ziehen Sie vor der Durchführung von Wartungs- und Reinigungsarbeiten den Netzstecker aus der Steckdose.

VORSICHT – Bewegliche Teile. Um das Verletzungsrisiko zu verringern, schalten Sie das Gerät vor Wartungsarbeiten aus. Schließen Sie die Abdeckung, bevor Sie die Maschine in Betrieb nehmen.

Sicherheitshinweise: Verpackung, Anwendung, Installationsort und bewegliche Teile
Originalseite: Sicherheitshinweise

Ihre Overlockmaschine im Überblick

Technische Daten

Modell CARINA Overlock 1300
Anzahl der Fäden 2, 3 oder 4 Fäden
Überstichbreite (max.) 7 mm (linke Nadel) und 3,8 mm (rechte Nadel)
Nadel HA1×SP, HA×1 (130/705H)
Stichlänge 1–5 mm
Nähgeschwindigkeit bis zu 1100 Stiche/Minute
Dimensionen 340 mm (B) × 250 mm (T) × 315 mm (H)
Gewicht 8,9 kg

Auspacken. Nehmen Sie die Maschine vorsichtig aus der Verpackung. Bitte überprüfen Sie nach dem Auspacken, ob folgende Teile vorhanden sind:

  1. Overlock-Nähmaschine mit eingefädelten Fäden
  2. Zubehör
  3. Auffangbehälter
  4. Fußanlasser

Kontrollieren Sie, ob die Netzspannung mit der Gerätespannung übereinstimmt, die auf dem Leistungsschild des Gerätes angegeben ist. Vernichten Sie sämtliche Plastikbeutel, denn diese könnten für Kinder zu einem gefährlichen Spielzeug werden.

Tipp: Bewahren Sie die Verpackung zur Aufbewahrung des Gerätes auf, wenn Sie es nicht das ganze Jahr benutzen, oder für spätere Transporte (z. B. für Umzüge oder Service).

Technische Daten und Auspacken der CARINA Overlock 1300
Originalseite 2

Die wichtigsten Teile

Machen Sie sich vor dem ersten Nähen mit den wichtigsten Bedienelementen Ihrer CARINA Overlock 1300 vertraut:

  1. Nähfußdruckregler
  2. Nählicht
  3. Nähfußhebel
  4. Fadenabschneider
  5. Stichplatte
  6. Nähfuß
  7. Nahtbreiteneinstellrad
  8. Arbeitstisch
  9. Fadenführungsständer
  10. Fadenspannungsrad linke Nadel
  11. Fadenspannungsrad rechte Nadel
  12. Fadenspannungsrad Untergreifer
  13. Fadenspannungsrad Obergreifer
  14. Nadelfadenführung
  15. Fadenabschneiderhebel
  16. Anleitung Zweifadenkonverter
  17. Einfädeldiagramm
  18. Auffangbehälter
  19. Fußanlasser
  20. Auslösehebel
  21. Hebel für Nähfußhalter
  22. Garnrollenteller
  23. Differentialtransportregler
  24. Stichlängenrad
  25. Handrad
  26. Netzkabelbuchse
  27. Netz- und Nählichtschalter
  28. Frontabdeckung
  29. Obermesser
  30. Obergreifer
  31. Untergreifer
Beschriftete Darstellung der wichtigsten Teile der Overlockmaschine
Originalseite 3

Zubehör

Zum Lieferumfang gehören folgende Zubehörteile:

  1. Zweifadenkonverter
  2. Rollsaumfinger (B)
  3. Nadeln (optional)
  4. Reinigungspinsel (optional)
  5. Schraubenzieher (klein)
  6. Maschinenhaube
  7. Schraubenzieher (groß)
  8. Zubehörtasche
  9. Obermesser
  10. Pinzette
  11. Schraubenschlüssel
  12. Garnrollennetz
  13. Garnrollenteller
  14. Garnrollenhalter
  15. Kabelführung
Übersicht des mitgelieferten Zubehörs der CARINA Overlock 1300
Originalseite 4

Aufstellen der Maschine

  1. Entfernen Sie überschüssiges Öl im Bereich der Stichplatte und der Arbeitsplatte.
  2. Auswahl eines Installationsortes: Vermeiden Sie, das Gerät extrem staubigen, schmutzigen oder fettigen Bereichen wie Küchen, Garagen oder Heizungsräumen auszusetzen. Nicht in feuchten oder nassen Räumen wie Badezimmern installieren. Nicht in Bereichen montieren, in denen die Temperatur unter 5 °C oder über 40 °C liegt.
  3. Stellen Sie sicher, dass Sie das Netzkabel aus der Steckdose ziehen, wenn die Maschine nicht in Betrieb ist, dass Sie bei Zweifeln hinsichtlich des Anschlusses einen qualifizierten Elektrodienst hinzuziehen und dass die Maschine nur mit dem passenden Fußanlasser verwendet wird.
  4. Fußanlasser: Stecken Sie den Stecker des Fußanlassers in die Anschlussbuchse und schließen Sie das Netzkabel an die Stromversorgung an.
  5. Netz-/Nählichtschalter: Die Maschine ist nicht funktionsbereit, solange der Netz-/Nählichtschalter nicht eingeschaltet ist. Mit diesem Schalter werden gleichzeitig Stromversorgung und Nählicht ein- bzw. ausgeschaltet. Ziehen Sie den Stecker aus der Netzsteckdose, wenn Sie die Maschine unbeaufsichtigt lassen oder Wartungsarbeiten durchführen.
  6. Frontabdeckung öffnen: Um die Frontabdeckung zu öffnen, drücken Sie sie nach rechts und klappen sie dann nach unten zu sich auf.
  7. Arbeitstisch öffnen: Zum Öffnen des Arbeitstisches ziehen Sie den Auslösehebel mit der rechten Hand zu sich und drücken die Nähfußspitze mit der linken Hand nach oben.
Aufstellen der Maschine, Netzbuchse, Frontabdeckung und Arbeitstisch öffnen
Originalseite 5

Vorbereiten des Einfädelns

Fadenführungsständer. Ziehen Sie den Fadenführungsständer nach oben, bis er hörbar ausrastet. Positionieren Sie die Garnrollen auf den Stiften und ziehen Sie den Faden von hinten nach vorne durch die Fadenführungen am Ständer. Die Garnrollen werden auf dem Garnrollenständer gehalten, wenn der Garnrollenhalter nach unten gedrückt wird.

Garnrollenkappen für gängige Garnrollen. Setzen Sie bei gängigen Garnrollen die Garnrollenkappe auf.

Garnrollenscheiben und Garnrollenhalter für Fadenkonen. Für große konische Garnrollen verwenden Sie die Garnrollenhalter aus Gummi und setzen diese mit dem breiteren Ende nach oben auf. Für kleinere Garnrollen verwenden Sie dieselben Garnrollenhalter, nur dass Sie diese mit dem schmaleren Ende nach oben auf den Garnrollenstift stecken. Setzen Sie die Kone anschließend auf die Konenhalterung.

Garnrollennetze. Polyester- bzw. gröbere Nylonfäden lockern sich beim Abwickeln. Daher sollten grundsätzlich Garnrollennetze über die Garnrollen geschoben werden, um ein gleichmäßiges Zuführen der Fäden zu gewährleisten. Schlagen Sie das Netz bei Bedarf nach oben um.

Fadenführungsständer nach oben ziehen und Garnrollen positionieren
Originalseite 6
Garnrollenkappen, Garnrollenhalter für Fadenkonen und Garnrollennetze
Originalseite 7

Auffangbehälter, Kantenlineal, Fadenabschneider & Nähfuß

Auffangbehälter. Bei angebrachtem Auffangbehälter werden dort alle Nähabfälle gesammelt. Nach beendeter Arbeit klappen Sie den Auffangbehälter wie abgebildet nach oben, sodass Nase C in Schlitz D greift und der Stift auf der linken Seite des Auffangbehälters in die untere Aussparung B gleitet.

Kantenlineal. Bei Verwendung des Kantenlineals wird der Stoff im gleichen Abstand zur Stoffkante zugeschnitten und genäht. Die Breite lässt sich über das Kantenlineal einstellen.

Fadenabschneider. Der Fadenschneider ist links am Gehäuse integriert. Ziehen Sie das Werkstück einfach nach hinten oben und schneiden Sie dadurch die überschüssigen Fäden wie dargestellt mit dem Fadenschneider an der unteren Ecke des Gehäuses ab.

Nähfuß wechseln. Vergewissern Sie sich, dass die Nadel oben steht. Stellen Sie den Nähfuß mit dem Nähfußhebel nach oben.

  1. Drücken Sie den Hebel für den Nähfußhalter und entfernen Sie den Nähfuß.
  2. Legen Sie den gewünschten Nähfuß auf die Stichplatte und richten Sie die Nadellöcher aus.
  3. Senken Sie den Nähfußhebel ab und drücken Sie auf den Hebel für den Nähfußhalter, damit der Nähfußhalter am Nähfuß einrastet.
Auffangbehälter anbringen, Kantenlineal, Fadenabschneider und Nähfuß wechseln
Originalseite 8

Wechseln der Nadel & Garntabelle

Wechseln der Nadel. Bringen Sie die Nadelstange in die höchste Stellung, indem Sie das Handrad zu sich drehen. Lassen Sie den Nähfuß dabei jedoch unten. Lösen Sie zum Entfernen der Nadel die Nadelklammerschraube und schieben Sie die neue Nadel mit der flachen Seite nach hinten bis zum Anschlag in die Nadelstange. Drehen Sie dann die Nadelklammerschraube wieder fest.

Stoff-, Nadel- und Garntabelle. Verwenden Sie Nadeln des Typs HA×1 SP, HA×1 (130/705H).

Stoff Garn Nadel
Baumwolle/Leinen – leicht: Organdy, Batist, Gingham Baumwolle Nr. 100 90(14) für allgemeine Näharbeiten; 75(11) für leichte Stoffe
Baumwolle/Leinen – schwer: Oxford, Jeansstoff, Baumwollgabardine Polyester Nr. 60–50 / Baumwolle Nr. 60
Wolle – leicht: Tropical (Kammgarnstoff), Wolle, Popeline Polyester Nr. 80 / Baumwolle Nr. 60
Wolle: Serge, Gabardine, Flanell Polyester Nr. 80–60 / Baumwolle Nr. 60
Wolle – schwer: Velours, Kamelhaar, Astrakhan Polyester Nr. 60–50 / Baumwolle Nr. 60
Synthetische Gewebe – leicht: Crêpe Georgette, Voile, Satin Polyester Nr. 100–80 / Baumwolle Nr. 120–80
Synthetische Gewebe – schwer: Taft, Twill, Jeansstoff Polyester Nr. 60 / Baumwolle Nr. 60
Strickwaren: Trikotstoff Polyester Nr. 80–60 / Baumwolle Nr. 80–60
Strickwaren: Jersey Polyester Nr. 60–50 / Baumwolle Nr. 60
Strickwaren: Wollstoff Polyester Nr. 60–50 / Bauschgarn

Zum normalen Overlocknähen werden synthetische Garne empfohlen. So sind beispielsweise Polyestergarne sehr gut für die unterschiedlichsten Stoffe geeignet.

HINWEIS: Vergessen Sie nicht, dass Ober- und Untergreifer ca. doppelt so viel Garn benötigen wie die Nadeln. Beim Kauf von Nähgarn sollten Sie deshalb stets ausreichende Mengen besorgen, insbesondere bei Garnen in außergewöhnlichen Farben.

Wechseln der Nadel sowie Stoff-, Nadel- und Garntabelle
Originalseite 9

Einfädeln der Maschine

Falsches Einfädeln führt zu ausgelassenen Stichen, Nadelbruch usw. Stellen Sie daher sicher, dass Sie richtig einfädeln, bevor Sie eine Probenaht ausführen. Die Einfädelreihenfolge ist wie folgt: Untergreifer, Obergreifer, Nadel.

Öffnen Sie die Frontabdeckung und den Arbeitstisch. Bringen Sie die Nadel in die höchste Stellung, indem Sie das Handrad zu sich drehen, und heben Sie den Nähfuß an.

HINWEIS: Die Fadenspannung wird gelöst, wenn der Nähfuß nach oben gestellt wird. Vor dem Einfädeln des Untergreifers müssen Sie zuerst den Nadelfaden aus dem Nadelöhr ziehen, erst dann sollten Sie den Untergreifer einfädeln. So vermeiden Sie, dass sich die Fäden verheddern.

Schritt 1 – Einfädeln des Untergreifers

  1. Führen Sie den Faden wie abgebildet durch die Fadenführung.
  2. Ziehen Sie den Unterfaden durch den Spannungsschlitz. Halten Sie den Faden mit der linken Hand gut fest und ziehen Sie ihn mit der rechten Hand nach unten.
  3. Ziehen Sie den Faden wie abgebildet durch die Fadenführung.
  4. Fädeln Sie den Faden durch die Öse des Untergreifers und ziehen Sie ihn in Pfeilrichtung um die Führung A. Lassen Sie ca. 10 cm Faden überstehen.
Einfädeln der Maschine und Einfädeln des Untergreifers (Schritt 1)
Originalseite 10

Schritt 2 – Einfädeln des Obergreifers

  1. Führen Sie den Faden wie abgebildet durch die Fadenführung.
  2. Ziehen Sie den Oberfaden durch den Schlitz und halten Sie ihn dabei mit der linken Hand fest.
  3. Ziehen Sie den Faden wie abgebildet durch die Fadenführung.
  4. Führen Sie den Faden durch die Spannungs- und die Greiferöse. Lassen Sie dabei ca. 10 cm Faden überstehen.
Einfädeln des Obergreifers (Schritt 2)
Originalseite 11

Schritt 3 und 4 – Einfädeln der Nadel

  1. Führen Sie den Faden wie abgebildet durch die Fadenführung.
  2. Ziehen Sie die Nadelfäden durch den Spannungsschlitz auf der linken Seite. Halten Sie den Faden mit der linken Hand gut fest und ziehen Sie ihn mit der rechten Hand nach unten.
  3. Ziehen Sie den Faden wie abgebildet durch die Fadenführung.
  4. Fädeln Sie die Nadeln von vorne nach hinten durch das Nadelöhr ein und ziehen Sie die Fäden rechts am Nähfuß vorbei nach hinten. Lassen Sie ca. 10 cm Faden überstehen.
Einfädeln der Nadel (Schritt 3 und 4)
Originalseite 12

Nützliche Hinweise zum Einfädeln

Austauschen der Garnrollen. Zum schnelleren Austauschen der Garnrollen sollten Sie folgende Hinweise beachten:

  1. Schneiden Sie die vorhandenen Fäden knapp an den Garnrollen ab. Knoten Sie die Fadenenden der neuen Garnrollen wie abgebildet an den Fadenenden der alten Garnrollen mit einem Seemannsknoten fest.
  2. Heben Sie den Nähfuß an.
  3. Bringen Sie die Nadelstange in ihre tiefste Position, indem Sie das Handrad von sich weg drehen. Ziehen Sie vorsichtig an den vorhandenen Fäden, bis die Verbindungsknoten das Nadelöhr und die Greiferösen passiert haben.

Faden zum Einfädeln schneiden. Ein ausgefranster Faden kann das Einfädeln in die Nadel erschweren. Ziehen Sie den Faden unter dem Fadenschneider hindurch und drehen Sie das Handrad zu sich, um wie abgebildet ein sauberes Schnittende zu erhalten.

Austauschen der Garnrollen mit Seemannsknoten und Faden zum Einfädeln schneiden
Originalseite 13

Probenähen mit Overlockstichen

Nachdem Sie die Maschine eingefädelt haben, sollten Sie auf einem kleinen Stück Stoff des zu verwendenden Materials eine Probenaht ausführen. Gehen Sie dazu wie folgt vor:

  1. Ziehen Sie alle Fäden vorsichtig nach links und senken Sie dabei den Nähfuß ab. Drehen Sie das Handrad einige Umdrehungen zu sich, um zu überprüfen, ob die Fadenverschlingung ordnungsgemäß ausgeführt wird.
  2. Lassen Sie die Maschine langsam an und führen Sie den Probestoff unter dem Nähfuß leicht schiebend zu. (Der Nähfuß ist dabei bei den meisten Stoffen gesenkt, Ausnahme sind sehr bauschige Materialien.) Führen Sie den Stoff vorsichtig, während die Maschine das Nähgut transportiert.
  3. Überprüfen Sie die Fadenspannungen anhand einer Probenaht auf einem extra Stück Stoff (siehe Abschnitt „Einstellen der Fadenspannung").
  4. Am Ende des Stoffstücks ziehen Sie den Stoff vorsichtig bei langsamer Maschinengeschwindigkeit nach hinten, bis ca. 5 bis 6 cm Fadenschlingen ohne Stoff erzeugt sind.
  5. Schneiden Sie die Leerkette mithilfe des Fadenabschneiderhebels oder mit einer Schere ab.
Probenähen mit Overlockstichen und Erzeugen einer Leerkette
Originalseite 14

Einstellungstabelle

Die Einstellungstabelle zeigt für den Vierfaden-, Dreifaden- und Zweifaden-Einsatz die passenden Werte für Nahtbreiteneinstellrad, verwendete Nadel (links und/oder rechts), Rollsaumfinger, Zweifadenkonverter, die einzelnen Fadenspannungen (Nadelfaden links, Nadelfaden rechts, Obergreiferfaden, Untergreiferfaden) sowie das Stichlängenrad. Die Bezugszeichen 1 bis 12 entsprechen den abgebildeten Stichbildern. Die genauen Werte entnehmen Sie bitte der Originalabbildung.

Hinweis: Die aufgeführten Einstellungen für Spannung und Nahtbreiten dienen zur allgemeinen Orientierung. Eine noch feinere Abstimmung verbessert das Nähergebnis in den meisten Fällen. Falls das Stichlängenrad Ihrer Maschine nicht über die Einstellung R bzw. P verfügt, sollten Sie das Fadenspannungseinstellrad des linken Greiferfadens auf 7–9 und das Stichlängenrad auf 1–2 (für Rollsäume) bzw. 3–4 (für Picotstiche) stellen.

Folgende Tipps können nützlich sein:

  1. Stellen Sie das Nahtbreiteneinstellrad ein.
  2. Justieren Sie die Nadelfadenspannungen beim Nähen von dünnen bzw. dicken Stoffen.
  3. Verringern Sie die Spannung, wenn Sie dickes Garn verwenden.
  4. Eine inkorrekte Fadenspannung führt zu ausgelassenen Stichen. Stellen Sie die Fadenspannung entsprechend ein.
  5. Das Einstellen der Fadenspannung ist schwierig, wenn die Einstellung der Nadel inkorrekt ist. Experimentieren Sie auf einem Stück des zu verwendenden Stoffes, um die optimale Einstellung herauszufinden.
Einstellungstabelle mit Spannungen, Nahtbreiten und Stichbildern für 2, 3 und 4 Fäden
Originalseite 15

Dreifaden-Overlock & Umstellen auf Zweifaden

Dreifaden-Overlock mit einer Nadel. Wenn Sie nur die LINKE Nadel einfädeln, erhalten Sie eine Nahtbreite von 6 mm; beim Einfädeln der RECHTEN Nadel eine Nahtbreite von 3,8 mm.

Umstellen auf Zweifaden-Gebrauch

  • Damit die Maschine als Zweifaden-Maschine einsatzbereit ist, öffnen Sie zuerst die Frontabdeckung und den Arbeitstisch und stellen die Nadel nach oben, indem Sie das Handrad zu sich drehen. Entfernen Sie die rechte Nadel und verwenden Sie nur die linke Nadel.
  • Bewahren Sie die nicht benutzte Nadel auf dem Nadelkissen auf. Ziehen Sie den Konverter wie in Abb. 1 dargestellt heraus.
  • Bringen Sie den Zweifadenkonverter wie in Abb. 2 und 3 abgebildet am Obergreifer an. Bei Nichtgebrauch drücken Sie den Konverter ganz nach innen (siehe Abb. 4).
Dreifaden-Overlock mit einer Nadel und Anbringen des Zweifadenkonverters
Originalseite 16

Schmale Kanten, Rollsäume und Picotkanten

Schmale Kanten und Rollsäume sind ideal auf dünnen Stoffen wie Crêpe Georgette, Chinakrepp, Seide usw. Ebenfalls sehr geeignet sind Picotkanten beim Nähen von feinen, „schalartigen" Stoffen. Aufgrund ihrer Natur sind diese Säume auf festen bzw. schweren Materialien nicht geeignet.

  1. Heben Sie den Nähfuß an.
  2. Öffnen Sie die Frontabdeckung und den Arbeitstisch.
  3. Entfernen Sie den Rollsaumfinger mit einem Schraubenzieher von der Stichplatte und bewahren Sie ihn wie abgebildet in der Zubehörtasche auf.
  4. Stellen Sie die Maschine gemäß der Einstellungstabelle ein.

HINWEIS: Zum Erzeugen von perfekten Nähten verwenden Sie die empfohlenen Garne. Nach Abschluss der Näharbeiten bringen Sie den Rollsaumfinger wieder an. Bitte stellen Sie sicher, dass der Rollsaumfinger bis zum Anschlag eingeschoben ist.

Garnempfehlungen

Schmale Overlocknaht (drei Fäden) Rollsaum (drei Fäden) Rollsaum (zwei Fäden)
Nadelfaden Polyester, Nylon, Seide Nr. 50–100 Nylon Nr. 100 Nylon Nr. 100
Obergreifer Polyester, Nylon, Seide Nr. 50–100
Untergreifer Bauschnylon (weniger elastisch) Bauschnylon (weniger elastisch) Bauschnylon (weniger elastisch)
Schmale Kanten, Rollsäume und Picotkanten mit Garnempfehlungen
Originalseite 17

Einstellen der Fadenspannung

Je höher die Zahl am Fadenspannungseinstellrad, desto größer die Fadenspannung. Je niedriger die Zahl, desto geringer die Fadenspannung. Führen Sie eine Probenaht auf einem Stück Stoff des zu verwendenden Nähguts aus, um die optimale Fadenspannung herauszufinden.

Dreifaden-Einsatz

  • Richtig (Abb. 1): Ober- und Untergreiferfaden treffen sich genau an der Stoffkante.
  • Ist der Untergreiferfaden auf die linke Stoffseite gezogen (Abb. 2), verringern Sie die Nadelfadenspannung.
  • Ist der Nadelfaden auf die Oberseite gezogen (Abb. 3), erhöhen Sie die Nadelfadenspannung.

Vierfaden- und Zweifaden-Einsatz

  • Richtig (Fig. 1): Alle Fäden liegen ausgeglichen an der Kante.
  • Ist der Obergreiferfaden auf die Oberseite gezogen (Fig. 2), erhöhen Sie die Oberfadenspannung und/oder verringern Sie die Unterfadenspannung.
  • Ist der Untergreiferfaden auf die Oberseite gezogen (Fig. 3), erhöhen Sie die Unterfadenspannung und/oder verringern Sie die Oberfadenspannung.
  • Ist das Garn der linken Nadel locker und an der Stoffunterseite sichtbar (Fig. 4), erhöhen Sie die Fadenspannung der linken Nadel und/oder verringern Sie die Fadenspannung eines/beider Greifer.
  • Ist das Garn der rechten Nadel locker und an der Stoffunterseite sichtbar (Fig. 5), erhöhen Sie die Fadenspannung der rechten Nadel.
Einstellen der Fadenspannung für Dreifaden-, Vierfaden- und Zweifaden-Einsatz
Originalseite 18

Stichlänge, Nahtbreite & Rollsaumfinger

Einstellen der Stichlänge. Drehen Sie das Stichlängenrad, bis die gewünschte Länge angezeigt wird. Je höher die Zahl, desto länger der Stich. Die Stichlänge ist im Bereich von 1 bis 5 mm einstellbar.

Einstellen der Nahtbreite. Die Nahtbreite ist im Bereich von 4 bis 7 mm einstellbar. Stellen Sie die Nahtbreite einfach am Nahtbreiteneinstellrad je nach verwendetem Stoff ein. Die Standardeinstellung ab Werk beträgt 6 mm. Stellen Sie die Breite auf „5", falls die Kante sich während des Nähens einrollt (siehe Abb. 1). Stellen Sie die Breite auf „7", falls sich lose Schlingen an der Kante bilden (siehe Abb. 2).

Rollsaumfinger (B). Eine Schlaufenbildung an der Kante kann auftreten, wenn Sie leichte Stoffe mit drei Fäden (nur rechte Nadel) nähen und das Nahtbreiteneinstellrad auf 4–5 eingestellt haben (siehe Abb. 3). In diesem Fall sollten Sie anstatt des Rollsaumfingers (A) den Rollsaumfinger (B) verwenden, um eine einwandfreie Naht zu erzielen (siehe Abb. 4).

Einstellen von Stichlänge und Nahtbreite sowie Rollsaumfinger B
Originalseite 19

Differentialtransport

Der Differentialtransport hat zwei unabhängige Transporteure, einen vorderen (A) und einen hinteren (B). Jeder Transporteur verfügt über einen individuellen Transportmechanismus, der den Stofftransport in einem unterschiedlichen Transportverhältnis ermöglicht.

Positiver Differentialtransport. Bei positivem Differentialtransport führt der vordere Transporteur (A) eine größere Transportbewegung aus als der hintere Transporteur (B). Dadurch wird ein „Anhäufen" des Stoffes unter dem Nähfuß erreicht, was einem Wellen des Stoffes entgegenwirkt.

Negativer Differentialtransport. Bei negativem Differentialtransport führt der vordere Transporteur (A) eine kleinere Transportbewegung aus als der hintere Transporteur (B). Dadurch wird der Stoff unter dem Nähfuß gedehnt, was einem unerwünschten Kräuseln des Stoffes entgegenwirkt.

Einstellen des Differentialtransports. Stellen Sie den Differentialtransportregler unter Bezugnahme auf die nachstehende Tabelle auf Ihre Nähbedürfnisse ein. Eine Einstellung ist zwischen 0,7 (negativer Transport) und 2 (positiver Transport) möglich. Für normale Näharbeiten sollte der Regler auf 1 gestellt werden. Es ist möglich, den Regler selbst während des Nähens zu verstellen.

Effekt und Anwendung Transportart Einstellung
Nicht wellende Säume, gewünschtes Kräuseln Positiver Differentialtransport 1–2
Kein Differentialtransport Neutraler Transport 1
Kräuselfreie Säume Negativer Differentialtransport 0,7–1
Differentialtransport mit positiver und negativer Einstellung
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Anwendungen für unterschiedliche Einstellungen des Differentialtransports. Der Differentialtransport dient dazu, ein Wellen und unbeabsichtigtes Kräuseln des Stoffes weitestgehend zu verhindern. Darüber hinaus kann er auch für gewünschte Kräuselarbeiten eingesetzt werden.

  1. Unbeabsichtigtes Kräuseln. Unbeabsichtigtes Kräuseln tritt oftmals an gewebten oder sehr feinen Stoffen auf. Damit Sie kräuselfreie Nähte erhalten, sollten Sie den Differentialtransportregler auf weniger als 1 stellen.
  2. Wellen. Ein Wellen des Stoffes wird oft bei Strickwaren oder elastischen Stoffen beobachtet. Stellen Sie den Differentialtransportregler auf höher als 1, damit sich die Stoffkante nicht wellt.
  3. Kräuseln. Der Differentialtransport erleichtert Kräuselarbeiten bei leichten Stoffen. Einsatzgebiete sind Hosenbünde, Armkugeln, Ärmelbündchen, Volants usw. Stellen Sie den Differentialtransportregler zwischen 1,5 und 2 ein, um optimale Kräuseleffekte zu erzielen.

WICHTIG: Die genaue Einstellung des Differentialtransports ist von der Stärke und Elastizität des Stoffes abhängig. Ebenso kann die Stichlänge einen Einfluss auf die Einstellung haben. Je länger die Stiche sind, desto mehr Stoff wird wieder gerafft. Führen Sie daher stets eine Probenaht aus.

Anwendungen für unterschiedliche Einstellungen des Differentialtransports
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Nähfußdruckregler & schwere Stoffe

Nähfußdruckregler. Der Nähfußdruck ist ab Werk richtig eingestellt, ein Justieren ist bei den meisten normalen Näharbeiten nicht erforderlich. Falls der Nähfußdruck justiert werden muss, so stellen Sie den Nähfußdruckregler auf einen höheren Wert, um den Druck zu erhöhen, bzw. auf einen niedrigeren Wert, um diesen zu verringern.

Nähen von besonders schweren Stoffen oder mehreren Stofflagen. Mit dieser Maschine lassen sich viele unterschiedliche Stoffe versäubern; bei besonders schweren Stoffen bzw. mehreren Stofflagen wird jedoch empfohlen, die abgebildete Schraube festzudrehen. Öffnen Sie dazu den Arbeitstisch.

Lösen Sie die Schraube, wenn Sie leichte bis mittelschwere Stoffe nähen oder die Nahtbreite verändern, da sonst der Stoff möglicherweise nicht sauber geschnitten wird. Ab Werk ist die Maschine für das Nähen von herkömmlichen mittelschweren Stoffen eingestellt.

Nähfußdruckregler und Einstellschraube für das Nähen schwerer Stoffe
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Grundlegende Nähtechniken

Um die Ecke nähen ohne Fadenschneiden

  1. Halten Sie die Maschine beim Erreichen der Stoffecke an, mit der Nadel leicht über dem Stoff.
  2. Heben Sie den Nähfuß an und ziehen Sie vorsichtig an der Leerkette, bis der Rollsaumfinger freiliegt.
  3. Drehen Sie den Stoff, senken Sie den Nähfuß wieder ab und nähen Sie in der neuen Richtung weiter (siehe Abb. 1).

HINWEIS: Wenn Sie gleichzeitig Kanten versäubern und beschneiden, schneiden Sie den Stoff ca. 3 cm entlang der Nahtlinie, bevor Sie das Nähgut drehen (siehe Abb. 2).

Fertigen von Rundungen. Zum Herstellen von Innenbögen führen Sie den Stoff vorsichtig unter der rechten Spitze des Nähfußes entlang (oder etwas links davon) und üben mit der linken Hand Druck an Punkt A in Pfeilrichtung aus, während Sie gleichzeitig mit der rechten Hand ein wenig Gegendruck an Punkt B einsetzen (siehe Abb. 3). Zum Herstellen von Außenbögen legen Sie das Nähgut auf ähnliche Weise unter den Nähfuß, üben den Druck jedoch in entgegengesetzte Richtungen aus (siehe Abb. 4).

Auftrennen von Nähten. Um bereits genähte Stiche aufzutrennen, schneiden Sie den Nadelfaden/die Nadelfäden in regelmäßigen Abständen ab und ziehen die Greiferfäden heraus.

Grundlegende Nähtechniken: um die Ecke nähen, Rundungen und Auftrennen von Nähten
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Overlocknaht mit Beilaufgarn

Overlocknähte mit Beilaufgarn werden eingesetzt, um beim Zusammennähen von Strickstoffen Schulter-, Ärmel- bzw. Seitennähte zu verstärken. Äußerst dekorativ ist es auch, farblich kontrastierendes Strickgarn zu verwenden, um dem fertigen Kleidungsstück einen größeren Reiz zu verleihen. Die Maschine ist mit einem Nähfuß ausgestattet, mit dem die Kordel oder das Beilaufgarn links bzw. rechts vom Sicherheitsstich zugeführt werden kann.

Legen Sie die „Füllkordel" wie z. B. Häkelgarn, Gimpe, Wolle, Strickgarn oder Kräuselband hinter die Garnrollenstifte. Ziehen Sie das Beilaufgarn durch die Kordelführungen (1) und (2) und anschließend durch die Fadenführung der linken Nadel (3) (siehe Abb. 1). Führen Sie das Beilaufgarn entweder durch die vordere bzw. hintere Öffnung am Nähfuß (abhängig vom Nähvorgang) und legen Sie es nach hinten unter den Nähfuß. Legen Sie den Stoff wie gehabt ein. Nähen Sie langsam und überprüfen Sie, ob das Beilaufgarn ordnungsgemäß zugeführt wird. Steigern Sie dann die Nähgeschwindigkeit.

Zum Zusammennähen von Schultern oder Annähen von Ärmeln führen Sie das Beilaufgarn durch die vordere Öffnung. Vergewissern Sie sich dabei, dass es beim Durchgang durch die vordere Öffnung zwischen dem rechten und linken Nadelfaden fixiert wird (siehe Abb. 2).

Zum Schließen von Seitennähten führen Sie das Beilaufgarn durch die hintere Öffnung und stellen dabei sicher, dass es rechts vom Nadelfaden positioniert ist (siehe Abb. 3).

Für dekorative Effekte verwenden Sie farblich kontrastierendes Garn, das Sie entweder durch die vordere bzw. hintere Öffnung fädeln. Zum Herstellen einer gewellten Naht mit Beilaufgarn (siehe Abb. 4) führen Sie das Beilaufgarn durch die hintere Öffnung und nähen einen Rollsaum. Damit können Sie beispielsweise Rocksäume nähen.

Overlocknaht mit Beilaufgarn und Kordelführung
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Dekorative Effekte

Zusätzlich zur herkömmlichen Overlocknaht kann Ihre Maschine auch für eine Vielzahl von dekorativen Anwendungen eingesetzt werden. Dazu gehören z. B. das dekorative Absteppen, Stoßnähte, Biesennähte oder das Herstellen von Zierborten.

Dekoratives Absteppen mit nur zwei bzw. drei Fäden (Flachnaht). Falten Sie den Stoff entlang der Linie, die Sie absteppen möchten. Nähen Sie dann über die gefaltete Kante, ohne in die Kante zu schneiden (siehe Abb. A). Falten Sie den Stoff auseinander, ziehen Sie die Fäden auf die linke Stoffseite durch und bügeln Sie die Kante auseinander. Ein noch hübscheres Nähergebnis erzielen Sie, wenn Sie Knopfloch- bzw. Stickgarn für den Untergreifer verwenden.

Stoßnähte mit nur zwei bzw. drei Fäden (Flachnaht). Legen Sie zwei Stoffteile links auf links aufeinander und führen Sie eine Overlocknaht entlang der Kante aus. Falten und bügeln Sie die beiden Stoffteile auseinander. Wenn Sie verschiedenfarbige Stoffe verwenden, lässt sich hiermit ein reizvoller Patchwork-Effekt erzielen.

Biesennähen mit drei Fäden. Falten Sie den Stoff entlang der Linie, an der Sie eine Biese erzeugen möchten. Nähen Sie dann über die gefaltete Kante, ohne in die Kante hineinzuschneiden. Ziehen Sie die Fäden auf die Unterseite durch und bügeln Sie die Naht auseinander.

Herstellen von Zierborten mit drei Fäden. Erzeugen Sie eine Zierborte, indem Sie die Overlocknaht sorgfältig mit beiden Händen festhalten und gleichzeitig sicherstellen, dass nicht in die Naht geschnitten wird.

HINWEIS: Bei Verwendung des optionalen Blindsaumfußes lassen sich kinderleicht dekorative Effekte erzielen. Verringern Sie die Spannung des Obergreifers, wenn Sie dickes Garn benutzen.

Dekorative Effekte: Absteppen, Stoßnähte, Biesen und Zierborten
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Wartung: Obermesser wechseln

Auswechseln des Obermessers. Tauschen Sie das Obermesser aus, wenn es stumpf wird. Ein Ersatzmesser findet sich beim Zubehör.

HINWEIS: Unter normalen Umständen ist es nicht erforderlich, das Untermesser auszuwechseln, da es aus einer speziell gehärteten Metalllegierung gefertigt ist.

Ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose heraus, bevor Sie mit diesen Arbeiten beginnen!

  1. Lösen Sie die Schraube und entfernen Sie das Obermesser.
  2. Schließen Sie den Arbeitstisch. Bringen Sie die Antriebswelle des Messers in die tiefste Stellung, indem Sie das Handrad von Hand zu sich drehen. In dieser Stellung setzen Sie das neue Messer ein und fixieren Sie es mit der Schraube. Stellen Sie dabei sicher, dass das Obermesser ca. 0,5 mm über dem Untermesser steht.

Ausklinken des Obermessers. Wenn Sie nähen möchten, ohne dabei gleichzeitig die Kanten zu beschneiden, öffnen Sie den Arbeitstisch und klinken Sie das Obermesser aus. Stellen Sie sicher, dass die Stoffkante nicht breiter als die eingestellte Nahtbreite ist, denn sonst könnten Obergreifer und Nadel beschädigt werden.

Frontabdeckung entfernen. Vor dem Ausbau vom Stromnetz trennen. Entfernen Sie die Schraube und nehmen Sie die Frontabdeckung ab.

Auswechseln und Ausklinken des Obermessers sowie Frontabdeckung entfernen
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Reinigen und Ölen

Damit Ihre Maschine gut und rund läuft, sollte sie stets sauber und gut geschmiert sein. Trennen Sie die Maschine vom Stromnetz, indem Sie den Netzstecker aus der Steckdose herausziehen.

  1. Öffnen Sie die Frontabdeckung und den Arbeitstisch. Mit der Flusenbürste aus dem Zubehör entfernen Sie nun angesammelten Staub und Flusen.
  2. Geben Sie ein paar Tropfen Öl auf die gekennzeichneten Stellen. Verwenden Sie immer nur hochwertiges Nähmaschinenöl.
Reinigen mit der Flusenbürste und Ölen der gekennzeichneten Stellen
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Problembehebung

Tritt beim Nähen ein Problem auf, hilft Ihnen die folgende Übersicht bei der Ursachensuche und der Behebung.

Problem Mögliche Ursache Behebung
Ungleichmäßige Stichbildung 1. Falsche Fadenspannung(en). 2. Inkorrekte Nadelgröße. 3. Falsches Einfädeln. 4. „Ziehen" am Stoff. 5. Lockerer Nähfuß. 1. Fadenspannung(en) neu einstellen. 2. Die richtige Nadelgröße für den Stoff und das Garn verwenden. 3. Die Maschine neu einfädeln. 4. Das Nähgut nicht ziehen, sondern vorsichtig führen. 5. Den Nähfuß richtig anbringen.
Nadelbruch 1. „Ziehen" am Stoff. 2. Inkorrekte Nadelgröße. 3. Nadel sitzt nicht richtig. 4. Lockerer Nähfuß. 1. Das Nähgut nicht ziehen, sondern vorsichtig führen. 2. Die richtige Nadelgröße für den Stoff und das Garn verwenden. 3. Die Nadel richtig einsetzen. 4. Den Nähfuß richtig anbringen.
Unbeabsichtigtes Kräuseln 1. Falsche Fadenspannung(en). 2. Verbogene oder stumpfe Nadel. 3. Inkorrekte Einstellung des Differentialtransports. 1. Fadenspannung(en) neu einstellen. 2. Neue Nadel einsetzen. 3. Auf weniger als „1" stellen.
Wellen Inkorrekte Einstellung des Differentialtransports. Auf „1" oder höher einstellen (bei Strickwaren).
Ausgelassene Stiche 1. Falsches Einfädeln. 2. Inkorrekte Nadelgröße. 3. Verbogene oder stumpfe Nadel. 4. Nadel sitzt nicht richtig. 1. Die Maschine neu einfädeln. 2. Die richtige Nadelgröße für den Stoff und das Garn verwenden. 3. Neue Nadel einsetzen. 4. Die Nadel richtig einsetzen.
Fadenbruch 1. Falsches Einfädeln. 2. Verbogene Nadel. 3. Fadenspannung(en) zu fest. 4. Nadel sitzt nicht richtig. 5. Garnrolle verheddert. 6. Fadenführungsständer nicht ausgefahren. 1. Die Maschine neu einfädeln. 2. Neue Nadel einsetzen. 3. Fadenspannung(en) neu einstellen. 4. Die Nadel richtig einsetzen. 5. Die Garnrolle richtig aufsetzen. 6. Den Fadenführungsständer vollständig ausfahren.
Problembehebung: Tabelle mit Problemen, Ursachen und Behebung
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Entsorgung / Umweltschutz

Entsorgung von Elektrogeräten. Das Symbol der durchgestrichenen Mülltonne auf dem Gerät oder der Verpackung zeigt an, dass das Gerät nicht als unsortierter Hausmüll behandelt werden darf, sondern separat entsorgt werden muss. Entsorgen Sie das Gerät an einer Sammelstelle für das Recycling und die Entsorgung von elektrischen und elektronischen Geräten innerhalb der EU und in anderen europäischen Ländern, die über Systeme zur getrennten Sammlung von Elektro- und Elektronikgeräten verfügen.

Mit der korrekten Entsorgung des Gerätes helfen Sie, mögliche Gefahren für die Umwelt und die Gesundheit zu vermeiden, die durch eine unsachgemäße Behandlung von Altgeräten verursacht werden können. Die Wiederverwertung von Materialien trägt zur Erhaltung der natürlichen Ressourcen bei. Dieses Gerät unterliegt der europäischen Richtlinie 2012/19/EU. Beachten Sie die aktuell geltenden Vorschriften und setzen Sie sich im Zweifelsfall mit Ihrer Entsorgungseinrichtung in Verbindung. Sofern Ihr Altgerät personenbezogene Daten enthält, sind Sie selbst für deren Löschung verantwortlich, bevor Sie es zurückgeben.

Entsorgung der Verpackung. Bewahren Sie die Transportverpackung der Maschine auf. Zum einen kann sie Ihnen für die Aufbewahrung der Maschine nützlich sein – vor allem aber, wenn Sie die Maschine zur Reparatur versenden wollen. Die meisten Schäden entstehen auf dem Transportweg. Die Verpackung ist aus umweltfreundlichen Materialien hergestellt, die in Ihren lokalen Recyclingeinrichtungen entsorgt werden können. Die Verpackungsmaterialien sind mit Abkürzungen (a) und Nummern (b) gekennzeichnet: 1–7: Kunststoffe / 20–22: Papier und Karton / 80–98: Verbundstoffe.

Konformitätsvermerke. Dieses Gerät erfüllt die Anforderungen der geltenden europäischen und nationalen Richtlinien. Die Konformität wurde nachgewiesen.

Entsorgung und Umweltschutz: Elektrogeräte und Verpackung
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Erklärung der graphischen Symbole

  • Die Bedienungsanleitung vor dem Gebrauch lesen.
  • Das Gerät entspricht den europäischen Sicherheitsanforderungen (CE).
  • Das Gerät nicht in den Hausmüll werfen.
  • Mit dieser Seite nach oben lagern und transportieren.
  • Dieses Gerät ist zerbrechlich. Sorgfältig handhaben.
  • Das Recycling-Symbol markiert z. B. einen Gegenstand oder Materialteile als für die Rückgewinnung wertvoll. Beachten Sie die Kennzeichnung der Verpackungsmaterialien bei der Abfalltrennung: 1–7 Kunststoffe / 20–22 Papier und Pappe / 80–98 Verbundstoffe.
  • Dieses Symbol erinnert daran, die Verpackung umweltfreundlich zu entsorgen.
  • Die Materialien und Komponenten dieses Gerätes können recycelt werden.
  • Kann (restentleert) in die getrennte Sammlung für Verpackungen entsorgt werden.
  • Erstickungsgefahr.
  • Um Erstickungsgefahr zu vermeiden, ist dieser Plastikbeutel von Babys und Kleinkindern fernzuhalten. Diesen Beutel nicht in Kinderbetten, Betten, Kinderwagen oder Laufställen verwenden. Der Beutel ist kein Spielzeug.
Erklärung der graphischen Symbole auf Gerät und Verpackung
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Häufige Fragen (FAQ)

Empfohlenes Nähgarn: Für ein gleichmäßiges Stichbild empfehlen wir, ausschließlich hochwertiges Ackermann-Nähgarn zu verwenden — z. B. die Ackermann Nähgarnbox (36 Farben). Alle Ackermann-Garne →

In welcher Reihenfolge fädle ich die Overlock ein?

Fädeln Sie immer in der Reihenfolge Untergreifer, Obergreifer und dann Nadel(n) ein. Öffnen Sie zuvor Frontabdeckung und Arbeitstisch, bringen Sie die Nadel in die höchste Stellung und heben Sie den Nähfuß an – dadurch wird die Fadenspannung gelöst. Ziehen Sie vor dem Einfädeln des Untergreifers zuerst den Nadelfaden aus dem Nadelöhr, damit sich die Fäden nicht verheddern. Lassen Sie an jedem Greifer und jeder Nadel ca. 10 cm Faden überstehen.

Wie stelle ich die Fadenspannung richtig ein?

Je höher die Zahl am Fadenspannungseinstellrad, desto größer die Spannung. Führen Sie eine Probenaht aus. Bei drei Fäden sollen sich Ober- und Untergreiferfaden genau an der Stoffkante treffen: Wird der Untergreiferfaden auf die linke Seite gezogen, verringern Sie die Nadelfadenspannung; wird der Nadelfaden auf die Oberseite gezogen, erhöhen Sie sie. Ist ein Greiferfaden auf die falsche Seite gezogen, erhöhen Sie dessen Spannung und/oder verringern Sie die des anderen.

Wie nähe ich einen schmalen Rollsaum?

Rollsäume gelingen am besten auf dünnen Stoffen wie Crêpe Georgette oder Seide. Heben Sie den Nähfuß an, öffnen Sie Frontabdeckung und Arbeitstisch und entfernen Sie den Rollsaumfinger von der Stichplatte. Stellen Sie die Maschine gemäß der Einstellungstabelle ein und verwenden Sie feine Garne (z. B. Nylon Nr. 100, Untergreifer Bauschnylon). Bringen Sie den Rollsaumfinger nach der Arbeit wieder bis zum Anschlag an.

Wozu dient der Differentialtransport und wie stelle ich ihn ein?

Der Differentialtransport verhindert Wellen und unbeabsichtigtes Kräuseln und ermöglicht gewünschte Kräuselarbeiten. Für normale Näharbeiten stellen Sie den Regler auf 1. Wellt sich elastischer Stoff (z. B. Strickware), stellen Sie höher als 1 ein; kräuselt sich feiner Stoff, stellen Sie auf weniger als 1. Für bewusstes Kräuseln (Bündchen, Volants) wählen Sie 1,5 bis 2. Führen Sie stets eine Probenaht aus, da auch die Stichlänge das Ergebnis beeinflusst.

Wie stelle ich die Maschine auf drei oder zwei Fäden um?

Für einen Dreifaden-Overlock mit einer Nadel fädeln Sie nur die linke Nadel ein (Nahtbreite 6 mm) oder nur die rechte Nadel (3,8 mm). Für den Zweifaden-Gebrauch öffnen Sie Frontabdeckung und Arbeitstisch, stellen die Nadel nach oben, entfernen die rechte Nadel und bringen den Zweifadenkonverter am Obergreifer an. Bewahren Sie die nicht benutzte Nadel sicher auf. Bei Nichtgebrauch drücken Sie den Konverter wieder ganz nach innen.

Wann und wie wechsle ich das Obermesser?

Tauschen Sie das Obermesser aus, wenn es stumpf wird; ein Ersatzmesser liegt dem Zubehör bei. Ziehen Sie zuerst den Netzstecker. Lösen Sie die Schraube und entfernen Sie das Obermesser. Bringen Sie die Antriebswelle des Messers in die tiefste Stellung, setzen Sie das neue Messer ein und fixieren Sie es so, dass das Obermesser ca. 0,5 mm über dem Untermesser steht. Das Untermesser muss in der Regel nicht gewechselt werden.

Ihr Problem lässt sich so nicht beheben?

Wenn es nach diesen Hinweisen bleibt, kann eine fachkundige Durchsicht helfen: Bei der Inspektion & Wartung reinigen, ölen und justieren wir Ihre CARINA Overlock 1300 und prüfen die Funktionen. Ihre gesetzlichen Gewährleistungsrechte bleiben davon unberührt.

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Ihre CARINA Overlock 1300

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Diese Online-Anleitung ergänzt die Original-Bedienungsanleitung, sie ersetzt sie nicht.