Willkommen
Herzlichen Glückwunsch zum Kauf Ihrer Nähmaschine. Sie haben ein Qualitätsprodukt erworben, das mit größter Sorgfalt hergestellt wurde.
Diese Bedienungsanleitung vermittelt Ihnen alles Wissenswerte über die Anwendungsmöglichkeiten Ihres Nähcomputers. Wir wünschen Ihnen viel Freude und große Näherfolge.

Wichtige Sicherheitshinweise
Beim Gebrauch eines elektrischen Geräts sind folgende grundsätzliche Sicherheitsmaßnahmen unbedingt zu beachten. Lesen Sie vor Gebrauch dieses Nähcomputers die Bedienungsanleitung durch.
Gefahr — zum Schutz vor elektrischem Schlag:
- Nähcomputer nie unbeaufsichtigt stehen lassen, wenn er noch am Stromnetz angeschlossen ist.
- Nach Gebrauch und vor dem Reinigen den Nähcomputer immer vom Stromnetz trennen.
Warnung — zum Schutz vor Verbrennungen, Feuer, elektrischem Schlag oder Verletzungen von Personen:
- Verhindern, dass der Nähcomputer als Spielzeug verwendet wird. Erhöhte Achtsamkeit ist geboten, wenn der Nähcomputer von Kindern oder in der Nähe von Kindern benutzt wird.
- Dieser Nähcomputer darf nur zu dem in der vorliegenden Bedienungsanleitung beschriebenen Zweck benutzt werden. Es darf nur Zubehör wie in der vorliegenden Bedienungsanleitung beschrieben und vom Hersteller empfohlen benutzt werden.
- Den Nähcomputer nie benutzen, wenn ein Kabel oder Anschluss beschädigt ist, wenn er nicht richtig bzw. störungsfrei funktioniert, nachdem er fallengelassen oder beschädigt wurde oder mit Wasser in Kontakt gekommen ist. Nähcomputer ins nächste Fachgeschäft oder in eine Fachwerkstatt zur Überprüfung, Reparatur und zum Einstellen der elektrischen und/oder mechanischen Teile bringen.
- Betreiben Sie die Maschine niemals mit blockierten Belüftungsöffnungen. Halten Sie die Belüftungsöffnungen der Maschine sowie das Fußpedal frei von Fusseln, Staub und Stoffabfällen.
- Finger von allen beweglichen Teilen fernhalten. Besondere Vorsicht ist im Bereich der Nähnadel geboten.
- Immer eine korrekte, zum Nähcomputer gehörende Stichplatte benutzen. Eine falsche Stichplatte kann zu Nadelbruch führen.
- Keine krummen Nadeln verwenden.
- Stoff beim Nähen weder ziehen noch stoßen. Das kann die Nadel so weit biegen, dass sie bricht.
- Nähcomputer ausschalten (Hauptschalter auf „O" stellen), wenn im Nadelbereich Tätigkeiten ausgeführt werden, zum Beispiel Einfädeln, Nadel wechseln, Greiferspule einsetzen oder Nähfuß wechseln und dergleichen.
- Nähcomputer immer ausstecken (vom Stromnetz trennen), wenn Unterhaltsarbeiten wie in der Bedienungsanleitung beschrieben vorgenommen werden. Zum Beispiel, wenn Abdeckungen entfernt werden oder beim Ölen.
- Keine Gegenstände in Öffnungen am Nähcomputer stecken oder hineinfallen lassen.
- Nähcomputer nicht im Freien benutzen.
- Nähcomputer nicht benutzen, wo Treibgasprodukte (Sprays) oder Sauerstoff verwendet werden.
- Zum Ausschalten alle Schalter auf „O" stellen und Netzstecker herausziehen.
- Kabel am Stecker herausziehen, nicht am Kabel ziehen. Beim Ausstecken immer am Stecker ziehen, nie am Kabel.
- Der Schalldruckpegel unter normalen Betriebsbedingungen beträgt 75 dB(A).
- Schalten Sie den Nähcomputer aus oder ziehen Sie den Stecker, wenn der Nähcomputer nicht ordnungsgemäß funktioniert.
- Platzieren Sie keine Gegenstände auf dem Fußanlasser.
- Dieses Gerät ist nicht für die Verwendung durch Personen (einschließlich Kinder) mit reduzierten körperlichen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder fehlender Erfahrung und Kenntnis vorgesehen, es sei denn, sie werden beim Gebrauch des Geräts von einer für ihre Sicherheit verantwortlichen Person beaufsichtigt oder angeleitet.
- Kinder sind zu beaufsichtigen, um sicherzustellen, dass sie nicht mit dem Gerät spielen.
- Ziehen Sie immer den Stecker aus der Steckdose, wenn Sie die Maschine unbeaufsichtigt lassen, um Verletzungen durch versehentliches Einschalten zu vermeiden.
- Benutzen Sie die Maschine nicht in feuchtem Zustand oder feuchter Umgebung.
- Ihr Nähcomputer ist mit einer LED-Leuchte ausgestattet. Wenn die LED-Beleuchtung beschädigt ist, muss sie in einer Fachwerkstatt ersetzt werden, um Gefährdungen zu vermeiden.
- Die Nähmaschine darf nur mit dem passenden, in dieser Anleitung vorgesehenen Fußpedal benutzt werden.
- Bewahren Sie die Gebrauchsanweisung an einem geeigneten Ort in der Nähe des Gerätes auf. Händigen Sie die Gebrauchsanleitung bei der Weitergabe des Gerätes an Dritte ebenfalls mit aus.
Sicherheitshinweise sorgfältig aufbewahren. Dieser Nähcomputer ist nur für den Gebrauch im Haushalt bestimmt.


Übersicht der wichtigsten Teile am Nähcomputer
Machen Sie sich vor dem ersten Nähen mit den wichtigsten Bedienelementen Ihrer CARINA Rubin vertraut:
- Fadenspanndrehknopf
- Geschwindigkeitsregler
- Nadelstopp oben/unten
- Automatisches Vernähen
- Rücktransport
- Start/Stop-Taste
- Fadenabschneider
- Knopflochhebel
- Automatischer Nadeleinfädler
- Spulenabdeckung
- Anschiebetisch und Zubehörbox
- Greiferspulvorrichtung
- LCD-Anzeige
- Einstelltaste für die Stichlänge
- Einstelltaste für die Stichbreite
- Programmiertasten
- Stichwahlknöpfe
- Funktionstasten
- Ausziehbare Kurzanleitung
- Horizontaler Garnrollenhalter
- Öffnung für zweiten Garnrollenstift
- Handrad
- Hauptschalter
- Netzkabel und Anschluss für Fußanlasser
- Unterfadenspulführung und Oberfadenführung
- Griff
- Nähfußlifter
- Transporteur

Zubehör
Basiszubehör:
- Universalfuß (T)
- Reißverschlussfuß (I)
- Knopflochfuß (D)
- Kantenumnähfuß (E)
- Blindstichfuß (F)
- Raupennahtfuß (A)
- Knopfannähfuß (H)
- Greiferspulen (3x)
- Garnrollenhalter (groß und klein)
- Filzkissen
- Zweiter Garnrollenstift
- Schraubenzieher (groß und klein, L & S)
- Kantenlineal
- Reinigungspinsel und Pfeiltrenner
- Paket Nadeln (3x)
- L-Schraubenzieher
Optionales Zubehör (nicht im Lieferumfang): Säumer (K), Schnuraufnähfuß (M), Quiltfuß (P), Stopf-/Stickfuß, Kräusler, Obertransportfuß, Zwillingsnadel, Abdeckung, Tischverlängerung.
Hinweis: Das Zubehör wird in der Zubehörbox aufbewahrt.

Nähcomputer ans Stromnetz anschließen
Achtung: Immer sicherstellen, dass die Maschine vom Stromnetz getrennt und der Hauptschalter auf „O" ist, wenn sie nicht im Gebrauch ist und bevor Sie Einzelteile einlegen oder entfernen.
Nach dem Ausschalten geht das Licht nicht sofort aus, d. h. es dauert einen Moment, bis der Reststrom verbraucht wurde. Das ist eine normale Begebenheit bei energieeffizienten Geräten.
Vor Anschluss des Nähcomputers ans Stromnetz bitte zuerst sicherstellen, dass Spannung (Volt) und Frequenz mit Spannung und Frequenz des Stromnetzes übereinstimmen. Nähcomputer auf stabilen Tisch stellen.
- Stecker (2 Eingänge) des Netzanschlusskabels in die Netzanschlussbuchse am Nähcomputer stecken.
- Netzkabelstecker am Stromnetz anschließen.
- Hauptschalter auf „ON" (EIN) stellen.
- Das Nählicht beginnt zu leuchten, sobald der Nähcomputer eingeschaltet wird (auf „ON").
Zum Ausschalten Hauptschalter auf „OFF" (AUS bzw. „O") stellen und Netzstecker herausziehen.

Mit dem Nähen beginnen
Start/Stop-Taste: Die Maschine beginnt zu nähen, wenn die Start/Stop-Taste gedrückt ist, und stoppt, wenn Sie sie noch einmal drücken.
Geschwindigkeitsregler: Der Geschwindigkeitseinstellhebel kann die Nähgeschwindigkeit regulieren. Um die Geschwindigkeit zu erhöhen, schieben Sie den Hebel nach rechts; um sie zu reduzieren, nach links.
Fußanlasser: Fußanlasser bei ausgeschaltetem Nähcomputer anschließen. Stecker in die dafür vorgesehene Anschlussbuchse am Nähcomputer einstecken. Nähcomputer einschalten, dann langsam auf den Fußanlasser drücken, um mit dem Nähen zu beginnen. Fußanlasser loslassen, damit der Nähcomputer anhält.
Achtung: Falls Unsicherheiten betreffend Anschluss des Nähcomputers ans Stromnetz bestehen, bitte einen qualifizierten Elektriker fragen. Nähcomputer bei Nichtgebrauch ausstecken.

Nähfuß auswechseln
Achtung: Hauptschalter ausschalten (auf „OFF" bzw. „O" stellen) vor dem Ausführen der oben genannten Operationen!
Nähfußhalter anbringen: Nähfußstange hochstellen (a). Nähfußhalter (b) wie abgebildet anbringen.
Nähfuß einsetzen: Nähfußhalter (b) senken, bis die Aussparung (c) direkt über dem Stift (d) liegt. Befestigungshebel (e) nach oben drücken. Nähfußhalter (b) senken und der Nähfuß (f) rastet automatisch ein.
Nähfuß entfernen: Nähfuß hochstellen. Befestigungshebel (e) nach oben drücken und der Nähfuß löst sich.
Kantenlineal anbringen: Kantenlineal (g) wie abgebildet durch die Öffnung schieben. Je nach gewünschter Breite des Saums, der Falten usw. einstellen.

Nähfußtabelle
| Nähfuß | Anwendung |
|---|---|
| Universalfuß (T) | Allgemeines Nähen, Patchwork, Dekorstiche, Smoken, Fagotten usw. |
| Reißverschlussfuß (I) | Reißverschluss einnähen |
| Knopflochfuß (D) | Knopfloch |
| Knopfannähfuß | Knöpfe annähen |
| Blindstichfuß (F) | Blindsaum |
| Kantenumnähfuß (E) | Kanten umnähen |
| Raupennahtfuß (A) | Raupennaht |
| Schnuraufnähfuß (M) — optional | Schnuraufnähen |
| Säumer (K) — optional | Schmalsäumen |
| Stopf-/Stickfuß — optional | Stopfen, Freihandsticken, Monogramme |
| Quiltfuß (P) — optional | Quilten |
| Kräuselfuß — optional | Kräuseln |
| Obertransportfuß — optional | Für regelmäßigen Stofftransport auf schwierigen Stoffen. |
Hinweis: Die Zwillingsnadel ist optional und nicht im Lieferumfang enthalten. Wenn Sie mit der Zwillingsnadel nähen, sollte die Stichbreite weniger als „5.0" sein.

Nadel wechseln
Achtung: Hauptschalter ausschalten (auf „OFF" bzw. „O" stellen) vor dem Ausführen der folgenden Arbeiten.
Nadel regelmäßig wechseln, vor allem wenn sie abgenutzt ist und Probleme verursacht. Nadel wie auf den folgenden Abbildungen gezeigt einsetzen.
- Schraube an der Nadelstange lösen und nach dem Einsetzen einer neuen Nadel wieder anziehen. Die flache Kolbenseite kommt nach hinten.
- Nadel so weit wie möglich nach oben schieben.
Nur einwandfreie Nadeln benutzen. Probleme können auftreten bei der Verwendung von krummen Nadeln, stumpfen Nadeln oder beschädigten Spitzen.

Passende Nadel, Faden und Stoff wählen
| Nadelstärke | Stoff | Faden |
|---|---|---|
| 9–11 (70–80) | Feine, dünne Baumwollstoffe, Voile, Serge, Seide, Musseline, Qiana, Baumwollstrick, Trikot, Jersey, Crepe, Polyesterwebstoffe, Hemden- und Blusenstoffe. | Dünner Baumwollfaden, Nylon-, Polyester- oder Baumwoll-Faden mit Polyesterkern. |
| 11–14 (80–90) | Mittelschwere Stoffe: Baumwolle, Satin, Nessel, Segeltuch, Doppelstrick, leichte Wollstoffe. | Die meist verkauften Fäden sind von mittlerer Stärke und für diese Stoffe und Nadelstärken geeignet. Polyesterfaden für synthetische und Mischmaterialien, Baumwollfaden für natürliche Gewebe. Als Ober- und Unterfaden generell den gleichen Faden nehmen. |
| 14 (90) | Mittelschwere Stoffe: Baumwollsegeltuch, Wollstoffe, dickere Strickstoffe, Frotté, Jeans. | |
| 16 (100) | Schwere Stoffe: Canvas, Wollstoffe, Zeltstoffe und Quilts, Jeans, Polstermaterial (leicht bis mittelschwer). | |
| 18 (110) | Dicke Wollstoffe, Mantelstoffe, Polsterstoffe, einige Leder- und Vinylarten. |
Hinweise:
- In aller Regel dünne Fäden und Nadeln für dünne Gewebe und dicke Fäden und Nadeln für dicke Gewebe.
- Immer Faden und Nadel auf einem kleinen Stück Gewebe probieren bzw. testen, das beim Nähen gebraucht wird.
- Den gleichen Faden für Nadel und Garnrolle benutzen.
- Verwenden Sie eine Unterlage für feine und dehnbare Stoffe.
Greiferspule füllen
- Faden und Fadenspulenhalter auf den Garnrollenstift setzen. Bei kleinen Fadenspulen den Spulenhalter mit der schmalen Seite gegen die Fadenspule setzen oder den kleinen Spulenhalter nehmen.
- Faden in die Fadenführung einhängen.
- Führen Sie den Faden im Gegen-Uhrzeigersinn um die Fadenspannungsführung.
- Faden wie illustriert in die Garnrolle einfädeln und auf der Spindel platzieren.
- Garnrolle nach rechts drücken.
- Halten Sie das Fadenende mit der Hand fest.
- Maschine mit der Start/Stop-Taste oder dem Fußanlasser in Gang setzen. Nach ein paar Umdrehungen Maschine anhalten.
- Faden loslassen und möglichst nahe an der Spule abschneiden. Anschließend Spulvorgang fortsetzen. Sobald die Spule voll ist, stellt der Spulvorgang automatisch ab.
- Maschine abschalten und Spule mit Stift nach links drücken. Faden abschneiden, Garnrolle entfernen.
Hinweis: Solange der Schalter des Garnrollenspulers auf der linken Position steht („Garnrolle Wickelposition"), näht die Maschine nicht und dreht das Handrad auch nicht. Um mit dem Nähen anzufangen, muss der Schalter dann auf die rechte Position, also „Nähposition", gestellt werden.


Greiferspule einsetzen
Achtung: Nähcomputer vor dem Einsetzen oder Herausnehmen der Greiferspule ausschalten (Hauptschalter auf „OFF" bzw. „O" stellen).
- Zum Einsetzen oder Herausnehmen der Greiferspule muss die Nadel ganz oben sein. Durch Betätigen des Entriegelungshebels die transparente Abdeckung der Spulenkapsel entfernen. Spule in die Spulenkapsel einsetzen. Darauf achten, dass sich die Spule im Gegen-Uhrzeigersinn dreht.
- Faden durch Schlitz (A) ziehen.
- Die Spule mit einer Hand leicht festhalten und mit der anderen Hand den Faden entlang der Pfeilmarkierungen von (A) nach (B) führen.
- Ziehen Sie dann den Faden entlang der Pfeilmarkierungen von (B) nach (C). Um das Reststück des Fadens abzutrennen, ziehen Sie den Faden bei (C) über die Klinge. Abdeckung wieder einsetzen. Zur Kontrolle: Leichter Widerstand beim Ziehen ist wichtig.

Oberfaden einfädeln
Das Einfädeln des Oberfadens ist sehr einfach. Es ist jedoch sehr wichtig, diesen Vorgang sehr genau durchzuführen, da sonst Nähprobleme auftreten.
Maschine mit dem Netzschalter einschalten. Handrad nicht verdrehen, da sonst die ideale Einfädelposition verstellt wird. Falls das Handrad verstellt wurde, vor dem Einfädeln des Oberfadens zuerst die Nadel mit der Nadelpositionstaste hochstellen. Die Maschine wird so automatisch in die richtige Einfädelposition gebracht. Anschließend Nähmaschine abschalten.
- Befestigen Sie den Oberfaden auf dem Spulenstift. Bei kleineren Spulen empfehlen wir, die Spulenhalterung so aufzustecken, dass die schmale Seite in Richtung Spule zeigt. Oder benutzen Sie den kleinen Spulenhalter.
- Faden ab Garnrolle durch die obere Fadenführung ziehen.
- Faden um die Fadenführung legen und durch die Vorspannfeder ziehen, wie abgebildet.
- Faden weiter durch die Fadenspannung zwischen den silberfarbenen Scheiben nach unten durchführen.
- Nach links unter der Führungsnase durch und dann wieder nach oben führen.
- Oben angelangt, Faden von rechts nach links durchs Führungsöhr am Fadenhebel und wieder nach unten führen.
- Faden hinter der flachen horizontalen Fadenführung durchführen und anschließend durch den Seilkrängel am Nadelansatz führen.
- Fadenende durch die Nadel von vorne nach hinten ziehen und ca. 10 cm Faden ausziehen. Um die Nadel einzufädeln, den Einfädler benutzen.


Einfädler
Achtung: Nähcomputer ausschalten (Hauptschalter auf „OFF" bzw. „O" stellen).
Die Nadel muss sich in der oberen Nadelposition befinden. Gegebenenfalls die Nadel mit Hilfe der Nadelpositionstaste in die obere Position bringen. Nähfuß auf die Stichplatte absenken.
- Hebel des Einfädlers langsam senken und Faden durch die Fadenführung wie abgebildet durchführen, dann nach rechts ziehen.
- Der Einfädler dreht sich automatisch in Einfädelposition und das Häkchen fährt durchs Nadelöhr.
- Faden vor der Nadel holen.
- Faden locker halten und Hebel langsam loslassen. Das Häkchen dreht sich, zieht den Faden durchs Nadelöhr und formt dabei eine Schlinge. Faden ganz durchs Öhr ziehen.

Fadenspannung
- Grundeinstellung Fadenspannung: „4".
- Um die Spannung zu erhöhen, Rad auf die nächst höhere Zahl drehen.
- Um die Spannung zu reduzieren, Rad auf die nächst tiefere Zahl drehen. Es ist wichtig, beim Nähen mit der richtigen Fadenspannung zu arbeiten.
- Die Spannung muss je nach Stichart, Faden und Stoff angepasst werden.
- 90 % aller Näharbeiten kann mit einer Spannung von zwischen „3" und „5" ausgeführt werden („4" ist die Grundeinstellung).
- Bei allen dekorativen Näharbeiten wird das Stichbild schöner und der Stoff fältelt weniger, wenn der Oberfaden leicht auf die linke Stoffseite gezogen wird.
Normale Fadenspannung zum Geradstichnähen: Eine gleichmäßige Spannung von Ober- und Unterfaden sorgt für ein glattes Stichbild.
Zu lockere Fadenspannung zum Geradstichnähen: Rad auf höhere Zahl stellen.
Zu starke Fadenspannung zum Geradstichnähen: Rad auf tiefere Zahl stellen.
Normale Fadenspannung für Zickzack und Dekorstiche: Der Oberfaden darf auf der Unterseite leicht sichtbar sein.

Unterfaden heraufholen
- Oberfaden mit der linken Hand festhalten. Handrad gegen sich (im Gegenuhrzeigersinn) drehen, die Nadel senkt sich und hebt sich wieder.
- Sorgfältig am Oberfaden ziehen und den Unterfaden durchs Stichloch in der Stichplatte mitheraufziehen. Der Unterfaden kommt als Schlinge hervor.
- Beide Fadenenden nach hinten unter den Nähfuß ziehen.

Faden abschneiden
Nähfuß hochstellen. Stoff entfernen und die Fäden nach links zum Ständerkopf ziehen und am Fadenabschneider abschneiden.
Die Fadenenden sind in der richtigen Länge für die nächste Naht abgeschnitten.
Zwei-Stufen-Nähfußanhebung
Mit dem Nähfußlifter wird der Nähfuß gesenkt und hochgestellt.
Beim Nähen von dicken Lagen kann der Nähfuß um eine Stufe höher gestellt werden und erleichtert damit das Positionieren des Nähguts.
Hinweis: Die Nadel muss sich hierbei immer in der höchsten Position befinden.

Heben und Senken des Transporteurs
Bei abgenommenem Anschiebetisch ist der Transporteurverstellhebel am Sockel auf der Rückseite sichtbar.
Hebel nach unten (b) schieben und der Transporteur senkt sich, zum Beispiel zum Knöpfe annähen. Hebel wieder nach oben (a) schieben und der Transporteur ist wieder hochgestellt und bereit zum normalen Nähen.
Der Transporteur wird nicht hochgestellt, wenn das Handrad nicht gedreht wird, auch wenn der Hebel nach oben geschoben wurde. Handrad einmal ganz umdrehen, um den Transporteur zu heben.
Übersicht der Bedienknöpfe
Bedienknöpfe (siehe Seite 21/22):
- Start/Stop-Taste: Nähen ohne Fußanlasser. Der Nähvorgang startet durch Drücken der Start/Stop-Taste und stoppt durch erneutes Drücken. Die Nadel befindet sich automatisch in der obersten Position.
- Rücktransport: Durch Gedrückthalten der Rückwärtstaste näht die Maschine rückwärts. Nach Loslassen der Taste näht die Maschine wieder vorwärts.
- Automatisches Vernähen: Die Taste drücken, um einige Verriegelungsstiche zu machen.
- Nadelstopp oben/unten: Den Knopf drücken, um die Nadel aufwärts oder abwärts zu bewegen. Die Nadel wird in der programmierten Position stoppen, bis die Taste erneut gedrückt wird.
- Geschwindigkeitsregler: Der Geschwindigkeitseinstellhebel kann die Nähgeschwindigkeit regulieren.
Speichertaste (siehe Seite 23):
- Speichertaste: Um das erzeugte Muster oder die Musterkombination aufzunehmen bzw. zu speichern, drücken Sie bitte die Taste.
- Pfeiltasten: Drücken Sie die MEM-Taste, bis die gewünschte Stichnummer erscheint.
- Löschtaste: Falls ein falsches Muster gewählt oder abgespeichert worden ist, kann man es mit der Taste löschen.
Funktionstasten (siehe Seite 24/25/26):
- Einstelltaste für die Stichlänge: Diese Taste drücken, um die Länge des Stiches einzustellen.
- Einstelltaste für die Stichbreite: Diese Taste drücken, um die Breite des Zickzackstiches einzustellen.
- Moduswahltaste: Drücken Sie diese Taste, um in den Direkt-Modus, allgemeinen und dekorativen Mustermodus und Blockbuchstabenmodus zu gelangen.
- Spiegeln: Die Taste drücken, um ein Abspiegelungsmodell zu nähen.
Wahltaste (siehe Seite 27):
- Direkte Stichmusterwahl und Zahlentasten: Schneller Zugang zu dem direkten Muster oder Sie drücken die Zahlentaste des dazugehörigen Musters, um ein gewünschtes Muster zu wählen.


LCD-Anzeige
Die LCD-Anzeige zeigt je nach gewähltem Modus unterschiedliche Informationen an.
Direkt-Muster: Angezeigt werden Nadelstopp oben, Auto-Sperre, Rückwärtsnähen, Stichmusternummer, Direkt-Modus, Spiegeln, Knopflochhebel, Spulen, Nadelposition und Stichbreite.
Stichübersicht (Patterns): Angezeigt werden Nadelstopp unten, Auto-Stopp, Rückwärtsnähen, Stichmusternummer, Normalmodus, Nähfuß, Spiegeln, Stichbreite, Nummer der momentanen Einheiten, Gesamteinheiten, Speicher (MEM) und Stichlänge.
Speichern: Angezeigt werden Auto-Stopp, Nadelstopp oben, Stichmusternummer, Nähfuß, Alphabetmodus, Stichbreite, Nummer der momentanen Einheiten, Gesamteinheiten, Speicher (MEM) und Stichlänge.

Stichübersicht
Der markierte Teil der abgebildeten Sticharten bezeichnet einen Rapport jeder Stichart.
A. Richtungsmuster (Direct): Muster 1 bis 0 — direkt anwählbare Nutzstiche.
B. Stichmuster (Patterns I): Muster 00 bis 99 — Nutz- und Dekorstiche, über die Zahlentasten wählbar.
C. Das Alphabet (Patterns II): Zeichen 01 bis 97 — Zahlen, Groß- und Kleinbuchstaben, Sonderzeichen und Satzzeichen für Monogramme und Beschriftungen.

Bedienknöpfe
Start/Stop-Taste: Der Nähcomputer beginnt zu nähen, wenn die Start/Stop-Taste gedrückt wird, und hält an, wenn die Taste erneut gedrückt wird. Der Nähcomputer startet am Anfang langsam und beschleunigt, bis die eingestellte Nähgeschwindigkeit erreicht ist. Die Nähgeschwindigkeit kann mit dem Geschwindigkeitsregler eingestellt werden.
Rücktransporttaste: Wählen Sie die Direktwahlmuster 1 bis 5 oder das Stichmuster 00–05 aus der Gruppe Patterns I und der Nähcomputer näht rückwärts. Während des Rückwärtsnähens erscheint der Rückwärtspfeil im Display. Wird der Knopf losgelassen, näht der Nähcomputer vorwärts. Wenn Sie den Knopf vor Nähbeginn drücken und umkehren, näht der Nähcomputer permanent rückwärts. Knopf noch einmal drücken, um wieder vorwärts zu nähen. Wenn Sie die Direktwahlmuster 6–7 oder die Muster 06–14 und 26–99 wählen, wird ein Vernähstich langsam genäht und der Nähcomputer hält nach dem Drücken des Rücktransportknopfes automatisch.
Automatisches Vernähen: Für die Stichwahlknöpfe 1–4 und die Stiche 00–04: Wenn die Auto-Lock-Taste gedrückt ist, näht die Maschine sofort automatisch 3 Sicherungsstiche (Vernäh-Stiche) und stoppt dann automatisch. In der LCD-Anzeige erscheint das Symbol, bis die Maschine stoppt. Für die Stichwahlknöpfe 5–7 und die Stiche 05–14, 26–99: Wenn Sie die Auto-Lock-Taste drücken, näht die Maschine 3 Sicherungsstiche am Ende des eingestellten Stiches und stoppt dann automatisch. Die Funktion wird gelöscht, wenn Sie den Knopf erneut drücken oder einen anderen Stich auswählen.
Nadelstopp oben/unten: Mit der Taste Nadelstopp oben/unten können Sie bestimmen, ob die Nadel beim Nähstopp oben oder unten, d. h. im Stoff eingestochen, hält. Drücken Sie die Taste, bis der Pfeil auf dem LCD nach oben zeigt, und die Nadel wird in der höchsten Position stoppen. Drücken Sie die Taste so, dass der Pfeil nach unten zeigt, und die Nadel wird in der untersten Position stoppen.


Speichertasten
Speichertaste: Drücken Sie die M-Taste, um in den Speichermodus zu gelangen und die Kombination der Buchstaben oder dekorativen Stiche zu speichern. Drücken Sie die M-Taste, um den Speichermodus zu verlassen und in den Direkt-Modus zurückzukehren.
Bitte beachten: Die Direktwahlmuster und die Stichmuster 15–24 der Patterns I können nicht im Speicher gespeichert werden.
Löschtaste: Drücken Sie diese Taste, falls ein falscher Buchstabe ausgewählt ist. Jeder Druck auf diese Taste löscht einen Buchstaben. Sie können auch ein zusätzliches Muster löschen, wenn Sie eine Kombination aus Mustern und Buchstaben nähen.
Pfeiltaste: Benutzen Sie die Pfeiltasten (MEM), um das Muster auszusuchen, das im Speichermodus gespeichert werden soll.

Funktionstasten
Stichbreiten-Einstellung: Bei der Wahl einer Stichart wird die empfohlene Stichbreite automatisch eingestellt und auf der LCD-Anzeige mit Zahlen angezeigt. Die Stichbreite kann durch Drücken der Stichbreiteneinstelltasten geändert werden. Bestimmte Stiche haben eine begrenzte Stichbreite. Taste „–" drücken, um die Stichbreite schmäler zu machen; Taste „+" drücken, um die Stichbreite breiter zu machen. Die Stichbreite kann von 0.0 bis 7.0 eingestellt werden. Einige Sticharten haben begrenzte Breiten.
Wenn Sie die Direktwahlmuster 1–4 oder das Muster 00–04 der Patterns I wählen, wird die Nadelposition mit den Stichbreiteneinstelltasten eingestellt. Durch Drücken der Minus-Taste „–" verschiebt sich die Nadel nach links, durch Drücken der Plus-Taste „+" geht die Nadel nach rechts. Die Zahl ändert von 0.0 (ganz links) bis 7.0 (ganz rechts). Die voreingestellte Nadelposition Mitte wird mit „3.5" angezeigt.
Stichlängen-Einstellung: Bei Auswahl einer Stichart wird die empfohlene Stichlänge automatisch eingestellt und auf der LCD-Anzeige mit Zahlen angezeigt. Die Stichlänge kann durch Drücken der Stichlängen-Einstelltasten geändert werden. Taste „–" drücken, um die Stichlänge zu verkürzen; Taste „+" drücken, um die Stichlänge zu verlängern. Die Stichlänge kann von 0.0 bis 4.5 eingestellt werden. Einige Sticharten haben begrenzte Längen.
Moduswahltaste: Wenn Sie die Maschine einschalten, erscheint auf dem LCD-Schirm der Direkt-Modus. Drücken Sie die Moduswahltaste, bis „Patterns I" erscheint. Falls Sie die Taste erneut drücken, erscheint „Patterns II". Nach dem dritten Drücken erscheint „Direct" wieder.
- Direct: Direkt-Modus, Stichauswahl.
- Patterns I: Allgemeiner und dekorativer Mustermodus — Stichauswahl über die Zahlentasten.
- Patterns II: Blockbuchstabenmodus — Buchstabenauswahl über die Zahlentasten.
Spiegeln: Durch Drücken der Spiegeltaste können die Direktwahlmuster 1–7, die Stichmuster 00–14 und 25–99 der Patterns I entlang ihrer Vertikalachse gespiegelt werden. Der LCD zeigt die Spiegelfunktion und die Maschine näht gespiegelte Muster, bis die Spiegelfunktion erneut gedrückt wird, um die Spiegelfunktion zu beenden. Falls Sie die Mustereinstellungen ändern, wird die Spiegelfunktion ebenfalls beendet.



Wahltasten
Direktwahl: Mit diesen Tasten können Sie die neben den Zahlentasten gezeigten Nutzstichmuster direkt per Tastendruck anwählen, sofern Sie sich im Direktwahlmodus befinden.
Zahlentasten: Geben Sie die Nummer des gewünschten Stichmusters mit den Zahlentasten ein. Wählen Sie den gewünschten Modus, dann das gewünschte Stichmuster mit den Zahlentasten. Zum Beispiel Stichmuster Nr. 32.

Nützliche Anwendungen
Ecken nähen:
- Bei Erreichen einer Ecke anhalten.
- Nadel manuell in das Gewebe senken oder drücken Sie den Knopf Nadel aufwärts/abwärts einmal.
- Nähfuß hochstellen.
- Mit der Nadel als Angelpunkt Stoff drehen.
- Nähfuß senken und weiternähen.
Rückwärts nähen: Rückwärtsnähen wird zum Vernähen zu Nähbeginn und -ende benutzt. Rücktransportknopf drücken und 4 bis 5 Stiche nähen. Wird der Knopf wieder losgelassen, näht der Nähcomputer wieder vorwärts.
Freiarm: Freiarmnähen ist praktisch beim Nähen von Röhrenware wie Hosensäume und Ärmel.

Tischverlängerung installieren:
- Ziehen Sie den Anschiebetisch (Zubehörbox) nach links, um ihn von der Maschine zu entfernen.
- Ziehen Sie die Füße der Tischverlängerung entsprechend den Pfeilen im Bild aus.
- Lassen Sie die Tischverlängerung (A) in die Maschine (B) einrasten.
Die Tischverlängerung kann beim Drehen des Stoffes während des Nähens hilfreich sein.
Auf dicken Stoffen nähen: Der schwarze Knopf auf der rechten Seite am Nähfuß blockiert den Nähfuß horizontal, wenn er vor dem Senken des Nähfußes hineingedrückt wird. Damit wird gleichmäßiger Transport von Beginn einer Naht weg und auch beim Nähen über mehrere Stofflagen (Nähte, Jeanssäume usw.) sichergestellt. Bei Erreichen einer dicken Stelle, Nadel senken und Nähfuß heben. Fußzehe herunterdrücken und schwarzen Knopf hineindrücken, dann den Fuß senken und weiternähen. Der schwarze Knopf löst sich nach ein paar Stichen wieder automatisch. Es kann auch ein weiteres dickes Stoffstück hinter die Naht gelegt werden. Oder den Nähfuß stützen und von Hand Richtung Bruchfalte transportieren.

Nadelposition und Stichlänge
Muster 00–04 (Gruppe A), Universalfuß (T).
Nadelposition ändern: Diese Einstellungen betreffen nur die Direktwahlmuster 1–4 und Muster 00 der Gruppe A. Die voreingestellte Position ist „3.5", also die Mitte. Durch Drücken von „–" der Stichbreiteneinstelltasten bewegt sich die Nadel nach links, durch Drücken von „+" verschiebt sich die Nadel nach rechts. Auf dem Display wird die entsprechende Nadelposition mittels Punkt und Zahl angezeigt.
Stichlänge ändern: Taste „–" der Stichlängeneinstelltasten drücken, um die Stichlänge zu verkürzen. Taste „+" drücken, um die Stichlänge zu verlängern. Grundsätzlich gilt: Je dicker das Gewebe, der Faden und die Nadel, desto länger muss der Stich sein.

Zickzackstiche
Muster 05–07, Universalfuß (T) oder Raupennahtfuß (A).
Stichbreite einstellen: Die maximale Stichbreite für Zickzackstiche beträgt „7.0". Die Stichbreite kann jedoch für alle Sticharten schmäler eingestellt werden. Stichbreite durch Drücken der Stichbreiteneinstelltaste „+" verbreitern (von „0.0" bis „7.0").
Stichlänge einstellen: Die Stichdichte von Zickzackstichen nimmt zu, je näher die Stichlänge zu „0.3" eingestellt wird. Schöne Zickzackstichbildungen erreicht man mit einer Stichlänge im Bereich von „1.0" bis „2.5". Ganz dichten Zickzack (eng nebeneinander) nennt man Raupennaht.
Stretchstich
Muster 02, 03, 07, Universalfuß (T) oder Raupennahtfuß (A).
- Stretchgeradstich: Für elastische und strapazierfähige Nähte, die sich mit dem Stoff dehnen, ohne zu reißen. Ideal für elastische Stoffe und Maschenware. Auch gut für strapazierfähige Nähte auf festen Stoffen wie Jeans geeignet. Diese Stiche können auch sehr gut als dekorativer Kantenabschluss verwendet werden.
- Stretchgeradstich wird auch zur dreifachen Verstärkung von elastischen und strapazierten Nähten verwendet.
- Dreifachzickzackstretch ist für feste Stoffe wie Jeans, Poplin, Segeltuch usw. geeignet.

Kantenumnähstiche
Stoffkanten säumen, um Ausfransen zu verhindern.
Kantenumnähfuß (E): Muster 05 und 08, Stichbreite 5.0~7.0, Stichlänge 2.0~3.0.
- Kantenumnähfuß einsetzen.
- Stoffkante beim Nähen an die Führung am Fuß anstoßen lassen.
Achtung: Den Kantenumnähfuß nur für die Sticharten 05 und 08 benutzen und dabei die Stichbreite breiter als „5.0" einstellen. Bei Verwendung von anderen Sticharten und Stichbreiten als den empfohlenen kann es sein, dass die Nadel auf den Nähfuß aufschlägt und bricht.
Universalnähfuß (T): Muster 06 und 09, Stichbreite 2.5~4.5, Stichlänge 2.0~3.0.
- Universalnähfuß einsetzen.
- Beim Kantennähen den Nähfuß so auf der Stoffkante platzieren, dass die rechten Nadeleinstiche knapp über die Kante hinaus ins Leere gehen.

Blindsaum
Diese Kombination aus Gerad- und Zickzackstichen wird in Verbindung mit dem Blindsaumfuß zum Annähen von Säumen (z. B. Röcken und Hosen) verwendet. Der Stich ist auf der rechten Stoffseite kaum sichtbar.
Muster 10 und 11, Blindstichfuß (F), Stichbreite 2.5~4.0, Stichlänge 1.0~2.0. Muster 10: Blindsaum auf Webstoffen. Muster 11: Blindsaum auf Stretch-Stoffen.
Hinweis: Für Blindsäume benötigt man etwas Übung. Immer zuerst eine Nähprobe nähen.
- Stoff wie abgebildet falten, so dass die Stoffvorderseite oben liegt.
- Stoff unter den Nähfuß legen. Handrad von Hand vorwärts drehen, bis die Nadel ganz nach links schwingt. Die Nadel sollte den Stoffbruch nur knapp fassen. Wird der Stoffbruch nicht gefasst, Stichbreite anpassen.
- Führung (b) durch Drehen am Knopf (a) so einstellen, dass der Stoffbruch anstößt.
- Langsam nähen und den Stoff sorgfältig an der Führung entlang laufen lassen.
- Stoff umdrehen.

Knöpfe annähen
Muster 05, Knopfannähfuß, Stichbreite 2.5~4.5.
- Knopfannähfuß einsetzen. Schalter zum Senken bzw. Heben des Transporteurs stellen, um den Transporteur zu senken.
- Nähgut unter den Nähfuß legen. Knopf auf die gewünschte Stelle legen und Nähfuß senken.
- Zickzackstich wählen. Stichbreite auf „2.5–4.5" einstellen, dem Abstand zwischen den beiden Löchern im Knopf entsprechend.
- Handrad von Hand drehen zur Überprüfung, ob die Nadel tatsächlich schön ins linke und rechte Loch im Knopf geht.
- Vor dem Nähen Taste Automatisches Vernähen drücken. Damit werden automatisch Vernähstiche zu Nähbeginn und Nähende ausgeführt. Damit der Knopf einen „Stiel" oder „Hals" erhält, eine Stopfnadel auf den Knopf legen und nähen. Ziehen Sie den Oberfaden auf die Rückseite des Stoffes und verknoten Sie ihn mit dem Unterfaden.
- Bei Knöpfen mit 4 Löchern zuerst die vorderen zwei nähen, dann auf die anderen zwei verschieben und Vorgang wiederholen.
Hinweis: Nach Beendigung dieser Arbeit den Schalter zum Heben und Senken des Transporteurs stellen, um den Transporteur wieder zu heben.

Knopflöcher nähen
Einfache Möglichkeit, passende Knopflöcher für die gewünschte Knopfgröße zu nähen. Bei Stretchware oder dünnem Stoff wird empfohlen, ein Vlies zur Stabilisierung zu unterlegen. Damit wird ein gleichmäßigeres Bild der Knopflöcher erreicht.
Knopflochfuß (D). Muster und Einstellungen:
- Muster 15 (Stichbreite 2.5~7.0, Stichlänge 0.3~1.0): Für leichte bis mittelschwere Stoffe.
- Muster 16 (2.5~5.5, 0.3~1.0): Für horizontale Knopflöcher an Blusen und Hemden aus leichtem bis mittelschwerem Stoff.
- Muster 17 (5.5~7.0, 0.3~1.0): Für leichte bis mittelschwere Stoffe.
- Muster 18: Für horizontale Knopflöcher auf dicken Geweben.
- Muster 19: Für leichte bis mittelschwere Stoffe.
- Muster 20 (3.0~7.0, 1.0~2.0): Für Jeans oder dehnbares Gewebe einer groben Bindung.
- Muster 21 (3.0~7.0, 1.0~3.0): Für dehnbares Gewebe.
Hinweis: Vor dem Ausnähen des Knopflochs auf dem Nähgut zuerst eine Probe auf einem Stoffrest des gleichen Stoffs wie für das Nähgut verwendet nähen.
Position der Knopflöcher auf dem Stoff markieren. Die maximale Knopflochlänge beträgt 3 cm (insgesamt: Durchmesser + Dicke des Knopfes). Knopfhalterplatte ausziehen und den Knopf einlegen. Knopfhalterplatte zusammenschieben (Knopf wird eingeklemmt). Die Größe des Knopfloches wird durch den eingeklemmten Knopf bestimmt. Knopflochstich auswählen. Stichbreite und Stichlänge einstellen (je nach gewünschter Breite und Dichte).

Stoff so unter den Nähfuß legen, dass die Mitte-Markierung auf dem Nähfuß mit der eingezeichneten Knopflochlinie übereinstimmt. Nähfuß senken.
Hinweis: Falls Sie irgendein Knopflochmuster auswählen, wird auf dem LCD-Schirm das Symbol erscheinen, um Sie daran zu erinnern, den Nähfuß zu senken.
Oberfadenende leicht festhalten und mit dem Nähen beginnen. Stoff sachte mit den Händen führen. Vor Nähende werden automatisch nach Fertigstellung des Knopflochs einige Vernähstiche genäht.

Knopflöcher werden von der Vorderseite nach Hinterseite des Büglers genäht, wie gezeigt. Nähfuß hochstellen und Faden abschneiden. Um über das gleiche Knopfloch zu nähen, Nähfuß hochstellen (kehrt in die ursprüngliche Position zurück). Nach Beendigung Knopflochhebel heben, bis er hält.
Achtung: Wenn Sie mit dem Nähen der Knopflöcher fertig sind, schieben Sie den Knopflochhebel nach oben, bis er sich in seiner ursprünglichen Position befindet.

Knopfloch zwischen den Raupen auftrennen, ohne dabei die Stiche der beiden Raupennähte zu fassen und zu durchtrennen. Nadeln an den beiden Riegeln als Stopper setzen.
Hinweis: Beim Auftrennen des Knopfloches mit dem Pfeiltrenner darauf achten, die Hände nicht in Schnittrichtung zu legen. Es kann sonst zu Schnittverletzungen kommen.
Knopflöcher auf elastischen Stoffen:
- Bei Knopflöchern auf elastischen Stoffen mit Garneinlage arbeiten. Knopflochfuß einsetzen und Garneinlage hinten am Nähfuß einhaken und unter dem Nähfuß durchführen. Die beiden Fadenenden auf die Fußvorderseite bringen, in die Rillen einlegen und sie vorübergehend verknöpfen. Nähfuß senken und zu nähen beginnen. Stichbreite der Dicke des Beigarns anpassen.
- Nach Fertigstellung an den Enden des Beigarns sorgfältig ziehen, damit sie schön straff in den Raupen liegen, und die Fadenenden anschließend abschneiden.
Hinweis: Es wird empfohlen, die Stoffrückseite mit Vlies zu verstärken.

Ösenstich
Genähte Ösen sind vielfältig einsetzbar. Beispielsweise als Öffnungen für Kordeln und schmale Bänder oder aber für dekorative Arbeiten auf Bekleidung, Accessoires usw.
Muster 22, Nähfuß (A), Stichbreite 5.0 / 6.0 / 7.0. Muster 22: Für Ösen auf Gürtel usw.
Wählen Sie Stichmuster 22 aus der Gruppe A (Ösenstich) und bringen Sie den Nähfuß A an. „+" bzw. „–" der Stichbreiteneinstelltasten drücken, um die gewünschte Ösengröße zu wählen. Ösengröße: A. Groß: 7,0 mm; B. Mittel: 6,0 mm; C. Klein: 5,0 mm.
Stechen Sie die Nadel am Nähanfangspunkt in den Stoff ein. Dann den Nähfuß senken. Am Ende werden automatisch Vernähstiche ausgeführt. Dann hält der Nähcomputer. Durchstechen Sie die Ösenmitte mit einer Ösenstanze. Diese ist nicht Bestandteil des Lieferumfangs.
Hinweis:
- Bei Verwendung einer Ösenstanze Karton oder eine geeignete andere Schutzunterlage unterlegen.
- Bei dünnem Stoff kann ein grober Stich entstehen. Ist dies der Fall, einen neuen Stich über den bestehenden nähen.

Stopfen
Muster 23, Knopflochfuß (D), Stichbreite 3.5~7.0, Stichlänge 1.0~2.0.
Wählen Sie Stichmuster 23 der Gruppe A (Stopfen). Den Nähfuß durch den Knopflochfuß ersetzen.
- Oberstoff und Verstärkungsvlies zusammenheften. Stellen Sie die Breite der Stopfreihen mit den Stichbreiteneinstelltasten fest. Senken Sie den Nähfuß über der Mitte der beschädigten Stelle bzw. des Risses.
- Den Knopfhalter am Knopflochfuß nach hinten ziehen und die gewünschte Länge einstellen.
- Länge und Breite eines Stopfbereichs können eingestellt werden. Allerdings beträgt die Höchstlänge 2,6 cm und die Höchstbreite 7 mm. a. Länge der Stopffläche; b. Breite der Stopffläche.
- Stoff so platzieren, dass die Nadel 2 mm vor der zu stopfenden Fläche steht. Nähfuß senken.
- Führen Sie den Oberfaden durch die Öffnung im Knopflochfuß. Ziehen Sie den Knopflochhebel nach unten. Er kommt hinter dem Halter am Nähfuß zu stehen. Halten Sie das Oberfadenende mit der linken Hand leicht fest und beginnen Sie zu nähen.
- Stopfreihen werden im Nähfuß von vorn nach hinten genäht, wie gezeigt.
Hinweis: Drücken Sie den vorderen Teil des Nähfußes nicht hinein, wenn Sie den Nähfuß senken. Sonst stimmt die Größe der Stopffläche nicht mehr. Sollte der Stoff z. B. aufgrund der Dicke nicht transportiert werden, die Stichlänge vergrößern. Ist die zu stopfende Fläche groß, kann die eingestellte Stopffläche mehrmals ausgenäht werden (oder quer übernäht werden), um ein besseres Nähergebnis zu erzielen.


Reißverschluss einnähen
Mit diesem Fuß kann auf beiden Seiten des Reißverschlusses genäht werden. Der Füßchenrand führt den Reißverschluss. Muster 00, Reißverschlussfuß (I), Stichbreite 3.5, Stichlänge 1.5~3.0.
Achtung: Reißverschlussfuß nur zum Nähen mit der Nadel in der Mitte und Geradstich verwenden! Bei Verwendung von anderen Sticharten und mit anderen Nadelpositionen als den empfohlenen kann es sein, dass die Nadel auf den Nähfuß aufschlägt und bricht.
Beidseitig verdeckt eingesetzter Reißverschluss:
- Legen Sie den Stoff rechts auf rechts. Steppen Sie die Naht mit 2 cm Nahtzugabe rechts bis ca. 5 mm vor die Stelle, wo später das untere Reißverschlussende sein wird. Mit einigen Rückwärtsstichen vernähen. Dann die Stichlänge auf Maximum und die Fadenspannung auf kleiner als 2 regulieren und so den verbleibenden Stoff heften.
- Nahtzugabe auseinanderbügeln. Reißverschluss mit der Vorderseite so nach unten auf die Nahtzugabe legen, dass die Zähnchen an die Nahtlinie stoßen. Reißverschluss heften.
- Reißverschlussband einsetzen. Beim Nähen der linken Reißverschlussseite die rechte Seite des Nähfußstegs am Halter befestigen.
- Beim Nähen der rechten Reißverschlussseite die linke Seite des Nähfußstegs am Halter befestigen.
- Den Reißverschluss umnähen.
- Heftfaden herausziehen und bügeln.
Hinweis: Beim Nähen darauf achten, dass die Nadel nicht über den Reißverschluss näht, da dies zu Nadelbruch führen kann.

Einseitig verdeckt eingesetzter Reißverschluss:
- Legen Sie den Stoff rechts auf rechts. Steppen Sie die Naht mit 2 cm Nahtzugabe rechts bis ca. 5 mm vor die Stelle, wo später das untere Reißverschlussende sein wird. Mit einigen Rückwärtsstichen vernähen. Dann die Stichlänge auf Maximum und die Fadenspannung auf kleiner als 2 regulieren und so den verbleibenden Stoff heften.
- Auf die linke Nahtzugabe umbiegen. Rechte Nahtzugabe um 3 mm umbiegen.
- Reißverschlussfuß einsetzen. Beim Nähen der linken Reißverschlussseite die rechte Seite des Nähfußstegs am Halter befestigen. Beim Nähen der rechten Reißverschlussseite die linke Seite des Nähfußstegs am Halter befestigen.
- Linke Reißverschlusshälfte von unten nach oben einnähen.
- Nähgut auf die rechte Stoffseite wenden und unten quer hinüber, dann die rechte Reißverschlussseite nähen.
- Etwa 5 cm vor dem oberen Ende des Reißverschlusses anhalten. Heftfaden herausziehen und Reißverschluss öffnen. Naht fertig schließen.

Schmalsäumen
Mit dem Rollsaumfuß wird die Stoffkante in einem Arbeitsgang umgeschlagen und genäht. Ideal für perfekte, schmale Säume bei leichten Stoffen von z. B. Bekleidung und Tischwäsche. Muster 00, Säumer (K), Stichbreite 3.5, Stichlänge 1.5~3.0.
Der Säumer ist optional und nicht im Lieferumfang dieser Maschine inbegriffen.
- Stoffkante etwa 3 mm umbiegen und nochmals 3 mm auf einer Länge von etwa 5 cm der Stoffkante entlang umbiegen.
- Handrad sich entgegen drehen, bis die Nadel in den Saum einsticht, dann Nähfuß senken. Mehrere Stiche nähen, dann Nähfuß hochstellen. Saum in die spiralförmige Öffnung am Säumer einführen. Stoff dabei vorwärts und rückwärts bewegen, bis der Saum einrollt.
- Nähfuß senken und langsam nähen, dabei die rohe Stoffkante schön von vorn in die Spirale des Säumers führen.

Schnuraufnähen
Der Schnuraufnähfuß wird beim dekorativen Aufnähen von 1 bis 3 Garnreihen eingesetzt. Eine oder drei Kordeln übernähen für hübsche Strukturen auf Jacken oder Westen oder Bordüren. Dazu kann Perlgarn, Strickwolle, Stickgarn, Kordel, Häkelgarn usw. verwendet werden. Der Schnuraufnähfuß ist optional und nicht im Lieferumfang dieser Maschine inbegriffen.
Einzelschnur aufnähen: Muster 05. Muster auf den Stoff aufzeichnen. Schnur von rechts in die mittlere Rille des Schnuraufnähfußes einlegen. Schnur etwa 5 cm hinter dem Nähfuß hervorziehen. Die Rillen unter dem Nähfuß halten die Schnur am richtigen Ort, während sie übernäht wird. Stich auswählen und Stichbreite so einstellen, dass Stiche gerade über die Schnur reichen. Nähfuß senken und langsam nähen, dabei die Schnur dem Muster entlang führen.
Dreifachschnur aufnähen: Muster 06 und 14. Muster auf den Stoff aufzeichnen. Nähfaden nach links schieben und drei Schnüre in die Rillen unter dem Nähfuß einlegen. Etwa 5 cm jeder Schnur hinter dem Nähfuß hervorziehen. Die Rillen unter dem Nähfuß halten die Schnur am richtigen Ort, während sie übernäht wird. Gewünschtes Stichmuster auswählen und Stichbreite so einstellen, dass die Stiche gerade über die Schnüre reichen. Nähfuß senken und langsam nähen, dabei die Schnüre dem Muster entlang führen.

Raupennähte
Muster 05, 25–35, Raupennahtfuß (A), Stichbreite 3.5~7.0, Stichlänge 0.5~1.0.
Raupennähte und Dekorstiche mit dem Raupennahtfuß nähen. Dieser Nähfuß verfügt nämlich an der Fußunterseite über eine ganzflächige Aussparung, die es ermöglicht, problemlos über dicke Stichformationen wie dichte Zickzackstiche zu gleiten und den Stoff schön gleichmäßig transportieren zu lassen.
Die Raupennahtstiche und Dekorstiche können selbst umgestaltet werden, indem die Stichlängen und -breiten verstellt werden. Am besten auf Stoffresten verschiedene Sticharten und Einstellungen ausprobieren.
Hinweis: Beim Nähen auf sehr leichten und dünnen Stoffen wird empfohlen, die Stoffrückseite mit Vlies zu verstärken.

Quilting
Ein Vernähen von Volumenvlies zwischen den oberen und unteren Schichten des Stoffes wird „Quilting" genannt. Die oberste Schicht bildet in der Regel mehrere geometrisch geformte und zusammen genähte Stoffstücke. Muster 00, Quiltfuß (P), Stichbreite 3.5, Stichlänge 1.0~3.0.
Der Quiltfuß ist optional und nicht im Lieferumfang dieser Maschine inbegriffen. Quiltlineal in den Nähfußhalter wie abgebildet einführen und auf die gewünschte Breite einstellen. Erste Reihe nähen und Stoff verschieben. Alle weiteren Reihen so nähen, dass das Lineal jeweils entlang der vorherigen Nählinie verläuft.
Hinweis: Beim Nähen mit dem Quiltfuß nur in der mittleren Nadelposition nähen, um einen Maschinenschaden zu vermeiden.

Muschelstich
Muster 78, Universalfuß (T), oder Muster 27, Raupennahtfuß (A).
- Entlang des Stoffrandes nähen. Vergewissern Sie sich jedoch, dass Sie nicht direkt am Stoffrand nähen. Für bessere Ergebnisse tragen Sie Stärkespray auf den Stoff, und bügeln Sie kurz mit heißem Bügeleisen über, bevor Sie mit dem Nähen beginnen.
- Stoff dicht der Nählinie entlang abschneiden. Darauf achten, dass der Nähfaden nicht mitgefasst wird.
Kräuseln
Zum Raffen bzw. Kräuseln von Rüschen oder Volants eignet sich der Kräuselfuß. Dabei wird die untere Stofflage beim Nähen automatisch eingehalten und gleichzeitig mit der oberen verbunden. Am besten geeignet sind leichte bis mittelschwere Stoffe. Muster 00, Stichbreite 3.5, Stichlänge 4.5.
Der Kräusler ist ein optionales Zubehörteil und nicht im Lieferumfang dieser Maschine inbegriffen.
Kräuseln: Kräusler einsetzen und die Fadenspannung auf unter 2 stellen. Den zu kräuselnden Stoff rechts unter den Nähfuß legen. Einmal durchsteppen, dabei die Stoffkante parallel zur rechten Fußkante laufen lassen. Der Stoff wird nun automatisch gefältelt. Für leichte bis mittelschwere Stoffe geeignet.
Kräuseln und gleichzeitiges Annähen an ein glattes Stoffstück: Der Kräusler weist unten einen Einschnitt auf (doppelte Sohle). Damit kann der ganz unten durch laufende Stoffteil gekräuselt und direkt an den im Einschnitt durchlaufenden glatten Teil genäht werden (z. B. Rockbund).
- Nähfußhalter entfernen und Kräusler einsetzen.
- Zu kräuselnden Stoff mit der Vorderseite nach oben unter den Nähfuß legen.
- Obere Stofflage (bleibt ungekräuselt) mit der Vorderseite nach unten in den Fußeinschnitt legen.
- Die beiden Stofflagen wie abgebildet führen.
Hinweis: Um die gewünschte Kräuselstärke herauszufinden, proben Sie am besten über je etwa 25 cm Länge am Stoff, Bordüren oder Gummiband. So können Einstellungen je nach Wunsch einfacher vorgenommen werden. Immer am gleichen Stoff und im gleichen Fadenlauf wie nachher am Projekt proben. Kräuseln im Querfadenlauf ergibt hübschere Falten als auf dem Längsfaden. Nähen Sie langsam bis mittel schnell, um den Stoff besser im Griff zu haben.

Smoken
Der Dekorstich, der durch Nähen oder Sticken über Kräuseln entsteht, wird „Smokestich" genannt. Er wird verwendet, um die Vorderseite von Blusen oder Manschetten zu schmücken. Der Smokestich fügt den Stoffen Textur und Elastizität zu. Muster 13 und 14, Nähfuß (A).
- Mit dem Universalfuß gerade Linien in Abständen von 1 cm über die gesamte zu smokende Fläche nähen.
- Fäden auf einer Seite zusammen verknoten. An den Unterfäden ziehen und die Fältchen gleichmäßig verteilen. Fäden auf der anderen Seite fixieren.
- Fadenspannung reduzieren und allenfalls mit Dekorstich zwischen den Geradstichlinien nähen.
- Fäden der Kräuselstichlinien herausziehen.

Freihandstopfen, -sticken und -monogramme
Muster 00 und 05, Stichbreite 3.5~5.0. Der Stopf-/Stickfuß ist optional und nicht im Lieferumfang dieser Maschine inbegriffen.
- Hebel zum Senken bzw. Heben des Transporteurs auf die abgesenkte Position (b) stellen, um den Transporteur zu senken.
- Nähfußhalter entfernen und Stopffuß einsetzen. Hebel (a) muss hinter der Nadelbefestigungsschraube (b) liegen. Stopffuß von hinten her mit dem Zeigefinger fest an den Halter drücken und Schraube (c) anziehen.
Stopfen: Zuerst die Rissstelle einmal umnähen (um die Gewebefäden zu sichern): Von links nach rechts mit beständiger Geschwindigkeit und schön regelmäßig über die Rissstelle nähen. Nähgut um eine L-Drehung drehen und die erste Stichlage übernähen. Diesmal das Nähgut langsamer bewegen, damit zwischen den Fäden keine großen Lücken entstehen.
Hinweis: Freihandstopfen wird ohne Transporteur ausgeführt. Er ist versenkt. Das Nähgut wird mit den Händen transportiert. Man muss deshalb Nähgeschwindigkeit und Stofftransport in Übereinstimmung bringen.

Sticken: Zickzackstich wählen und Stichbreite nach Bedarf einstellen. Dem Musterumriss entlang nähen, indem der Stickrahmen entsprechend bewegt wird. Mit gleichmäßiger Geschwindigkeit arbeiten. Musterflächen von Außen nach Innen füllen. Stiche dicht nebeneinander platzieren. Durch schnelleres Bewegen des Stickrahmens entstehen längere Stiche, durch langsameres Bewegen entstehen kürzere Stiche. Nähende mit Vernähstichen fixieren durch Drücken der Automatischen Vernähtaste.
Monogramme: Zickzackstich wählen und Stichbreite nach Bedarf einstellen. Mit gleichmäßiger Geschwindigkeit den Buchstaben nach nähen. Nähende nach einem Buchstaben mit Vernähstichen fixieren durch Drücken der Auto-Lock-Taste. Der Stickrahmen wird nicht zum Nähcomputer mitgeliefert. Er ist separat erhältlich.
Hinweis: Nach Beendigung dieser Arbeit den Schalter zum Heben und Senken des Transporteurs stellen, um den Transporteur wieder zu heben.

Fagotten
Über einen offenen Saum nähen wird „Fagoting" genannt. Dieser Stich wird auf Blusen und Kinderkleidung verwendet. Der Stich ist dekorativer, wenn dickere Fäden verwendet werden. Muster 12, Universalfuß (T).
- Umgebogene Kanten der Stoffteile mit einem Abstand von 4 mm auf ein Stück dünnes Papier oder wasserlösliches Vlies legen und heften.
- Nähfußmitte auf die Mitte zwischen den beiden Stoffbruchkanten ausrichten und zu nähen beginnen.
- Papier nach dem Nähen entfernen.

Patchworkstich
Muster 12, Universalfuß (T), oder Muster 13, 14, 44, Nähfuß (A).
- Die beiden Stoffteile rechte auf rechte Seite legen und mit Geradstich steppen.
- Nahtzugaben öffnen und flach bügeln.
- Nähfußmitte auf die Nahtlinie platzieren und die Nahtlinien übernähen.
Spiegeln
Die Muster wählen. Drücken der Spiegeltaste. Der LCD zeigt die Spiegelfunktion und die Maschine wird das gespiegelte Muster nähen. A. Normale Muster. B. Gespiegelte Muster.
Hinweis:
- Die Muster 15–24 können nicht widergespiegelt werden.
- Widergespiegelte Muster können auch mit anderen Mustern kombiniert werden.

Zwillingsnadel
Universalfuß (T), Stichbreite 2.0~5.0.
Bitte beachten: Verwenden Sie immer den Nähfuß „T", wenn Sie mit Zwillingsnadeln nähen, und zwar unabhängig davon, welche Nähmethode Sie anwenden.
- Zwillingsnadel einsetzen. Hinweis: Bei Verwendung von Zwillingsnadeln sollte immer der Universalfuß (T) verwendet werden, und zwar ungeachtet der Nähmethode. Nur Zwillingsnadeln mit max. 2 mm Zwischennadelabstand verwenden.
- Den horizontalen Garnrollenstift benutzen und dem üblichen Einfädelweg folgen. Linke Nadel einfädeln. Den zweiten Garnrollenstift (liegt dem Zubehör bei) oben in die entsprechende Öffnung stecken. Zweite Garnrolle aufsetzen. Wie gewohnt einfädeln, aber die Fadenführung über der Nadel auslassen und die rechte Nadel einfädeln.
- Jede Nadel getrennt einfädeln. Hinweis: Achten Sie darauf, dass die beiden für die Zwillingsnadel benutzten Fäden von gleicher Stärke sind. Die Farben können natürlich variieren.
- Wählen Sie ein Stichmuster und nähen Sie. 00–14, 26–99 können gebraucht werden. Es werden zwei parallele Stichreihen genäht. Hinweis: Beim Nähen mit Zwillingsnadeln immer langsam vorgehen und mit langsamer Geschwindigkeit nähen, um schöne Nähergebnisse zu erzeugen.

Obertransportfuß
Muster 00. Der Obertransportfuß ist optional und nicht im Lieferumfang dieser Maschine inbegriffen.
Generell zuerst ohne Obertransportfuß versuchen zu nähen. Er sollte erst eingesetzt werden, wenn notwendig. Mit üblichen Nähfüßen ist der Stoff leichter zu führen und man hat eine bessere Sicht auf den Nähbereich. Dieser Nähcomputer bietet hervorragende Stichqualität auf sehr vielen Stoffen von zarten Chiffons bis mehrlagigen Jeansstoffen. Mit dem Obertransportfuß wird der Transport der oberen und unteren Stofflagen ausgeglichen und er hilft beim exakten Zusammennähen von Karos, Streifen und Mustern. Er dient auch einem regelmäßigen Stofftransport auf sehr schwierigen Stoffen.
- Nähfußlifter heben, um die Nähfußstange hochzustellen. Schraube an der Nähfußstange entfernen (im Gegenuhrzeigersinn drehen) und Nähfußhalter wegnehmen.
- Obertransportfuß wie folgt befestigen: Arm (a) passt über die Nadelbefestigungsschraube und Nadelstange (b). Befestigungskopf aus Plastik (c) von links nach rechts an der Nähfußstange befestigen. Nähfußstange senken. Schraube wieder an der Nähfußstange festschrauben (im Uhrzeigersinn). Sicherstellen, dass beide Schrauben (an der Nadel- und Nähfußstange) wieder fest angezogen sind.
- Unterfaden heraufholen und Unter- wie Oberfaden hinter den Obertransportfuß ziehen.

Speicher
Kombinierte Muster können für späteren Gebrauch gespeichert werden. Die gespeicherten Muster gehen auch bei Ausschalten des Nähcomputers nicht verloren und können deshalb immer wieder aufgerufen werden. Was vor allem bei häufig verwendeten Mustern, z. B. Namen, praktisch ist.
Bitte beachten:
- Die Maschine hat einen Programmspeicher, der 30 Sticheinheiten speichern kann.
- Multiple Muster, die von Mustermodus „Patterns I" und „Patterns II" ausgewählt werden können, können kombiniert und zusammengenäht werden.
- Alle diese Einheiten im Speicher können bearbeitet werden, um z. B. die Stichlänge, Stichweite, Spiegelung und automatische Sperre einzustellen.
- Die Direktwahlmuster und die Stichmuster 15–24 der Patterns I können nicht im Speicher gespeichert werden.
Musterarten oder Schriftzeichen kombinieren: Beim Einschalten zeigt der LCD-Schirm „Direct". Drücken Sie die M-Taste, um in den Speichermodus zu gelangen und eine Kombination aus Buchstaben und Mustern zu speichern. Drücken Sie die Taste, um eine gewünschte Gruppe an Mustern („Patterns I" oder „Patterns II") auf dem LCD-Schirm auszuwählen. Dann drücken Sie die gewünschte Musternummer (z. B. 13). Falls gewünscht, können Sie die Stichlänge, -breite, Auto-Stopp oder die Spiegelfunktion ändern.
Bitte beachten: Sobald der Speicher mit 30 Sticheinheiten voll ist, ertönt ein Signalton. Benutzen Sie die MEM-Tasten, um zu sehen, was Sie programmiert haben.

Benutzen Sie die M-Taste, um den Speichermodus zu verlassen und in den Direkt-Modus zurückzukehren.
Achtung: Das ausgewählte Muster wird aus dem Speicher gelöscht, wenn die Maschine ausgestellt wird und Sie die M-Taste nicht erneut gedrückt hatten, nachdem Sie Ihre Auswahl beendet hatten.
Muster oder Buchstaben hinzufügen: Drücken Sie im Speichermodus die MEM-Taste, bis die Stichnummer, die Sie ausgewählt haben, erscheint, und fügen dann den neuen Stich hinzu oder verändern die Stichlänge, -breite, Auto-Stopp oder Spiegelung wie gewünscht.
Löschen von Mustern oder Buchstaben: Falls Sie einen bestimmten Stich im Speichermodus löschen wollen, drücken Sie die MEM-Taste, bis die gewünschte Stichnummer erscheint. Drücken Sie die C-Taste, um das ausgewählte Muster zu löschen, dabei wird das nächste Muster um einen Platz nach vorne gerückt.
Aufrufen und Nähen von gespeicherten Mustern: Drücken Sie die M-Taste, um in den Speichermodus zu gelangen. Die Maschine wird an dem ersten gespeicherten Stich positioniert.

Drücken Sie den Fußanlasser. Die Maschine näht das erste gespeicherte Muster. Auf dem LCD-Schirm werden die Stichdaten gezeigt.
Falls Sie die programmierten Stiche aufrufen oder ein paar Stiche aus dem Speichermodus nähen wollen, drücken Sie die MEM-Taste. Sie können die Auto-Sperrfunktion benutzen, sobald die Maschine gestoppt ist.
Bitte beachten: Falls Sie Ihre Stichkombination wiederholen wollen, ohne dass die Maschine stoppt, drücken Sie die Auto-Sperrtaste, um die Auto-Stopfunktion im Speichermodus zu beenden. Das Symbol wird nicht mehr auf dem LCD-Schirm angezeigt. Drücken Sie die M-Taste, um den Speichermodus zu verlassen und in den Direkt-Modus zu gelangen.

Warnfunktionen
Meldung der Warnanimation — Nähfußhebel ist nicht gesenkt: Der Knopfloch- oder Stopfstich wurde gewählt und der Fußanlasser gedrückt, während der Nähfußhebel hochgestellt ist.
Meldung der Anleitungsanimation — Garnrolle wickeln: Die Garnrollenspuler wickelt die Garnrolle.
Piepton:
- Bei korrekter Anwendung: 1 Piep.
- Bei falscher Anwendung: 3 kurze Pieptöne.
- Wenn der Nähcomputer nicht funktioniert und nicht nähen kann: 3 Pieptöne. Es bedeutet, dass der Faden verdreht oder verklemmt ist und sich die Handradachse nicht bewegen kann. In diesem Fall bitte den Abschnitt „Beheben von Störungen" lesen und das Problem beheben. Sobald das Problem gelöst worden ist, näht der Nähcomputer weiter.
Spulerstift wieder nach links drücken: Werden Tasten am Nähcomputer gedrückt, wenn die Greiferspule gefüllt ist oder der Spulerstift sich rechts befindet, ertönen 3 Pieptöne als Warnsignal. Spulerstift nach links drücken.
Hinweis: Sollte das Problem so nicht behoben werden können, kann eine fachkundige Durchsicht in einer Fachwerkstatt helfen.
Achtung: Sollten sich die Fäden während des Nähens im Greifer verheddern, so dass die Nadel sich nicht mehr bewegen kann, und Sie dennoch weiter auf das Fußpedal drücken, wird der Sicherheitsschalter den Nähcomputer ganz ausschalten. Um den Nähcomputer wieder zu starten, müssen Sie den Ein-/Aus-Schalter zuerst ausschalten (auf „O"), dann wieder einschalten.

Unterhalt und Reinigung
Achtung: Vor dem Reinigen der LCD-Anzeige und der Oberfläche des Nähcomputers immer zuerst das Netzkabel ausstecken (von der Stromzufuhr trennen), um Verletzungen oder einen elektrischen Schlag zu vermeiden.
LCD-Anzeige reinigen: Vorderseite sorgfältig mit weichem, trockenem Tuch abwischen. Keine Wasch- oder Abwaschmittel oder Lösungsmittel verwenden.
Oberfläche des Nähcomputers reinigen: Ist die Oberfläche des Nähcomputers verschmutzt, weichen Lappen in Wasser mit wenig neutralem Abwaschmittel tauchen, fest auswringen und damit die Oberfläche reinigen. Anschließend mit trockenem Tuch über die Oberfläche wischen.
Achtung: Diese Maschine ist mit einer 100 mW LED-Lampe ausgestattet. Wenn Sie eine Lampe auswechseln müssen, lassen Sie dies in einer Fachwerkstatt ausführen.
Greifer reinigen: Faden- und Stoffrückstände im Greifer können dazu führen, dass der Nähcomputer nicht mehr einwandfrei funktioniert. Regelmäßig nachsehen und bei Bedarf den Greiferbereich reinigen.
Achtung: Nähcomputer immer zuerst ausstecken (vom Stromnetz trennen), dann erst Unterhaltsarbeiten daran ausführen.
- Greiferdeckel entfernen.
- Nadel, Nähfuß und Nähfußhalter entfernen. Mit dem L-Schraubenzieher die beiden Schrauben der Stichplatte lösen und die Stichplatte herausnehmen.
- Greiferbahn, Transporteur und Spulenkapsel mit dem Pinsel reinigen. Man kann dazu auch ein weiches, trockenes Tuch nehmen.


Beheben von Störungen
Bevor der Nähcomputer wegen Störungen zur Reparatur gebracht wird, bitte Folgendes überprüfen. Besteht das Problem weiterhin, kann eine fachkundige Durchsicht in einer Fachwerkstatt helfen.
| Störung | Ursache | Fehlerbehebung | Siehe |
|---|---|---|---|
| Oberfaden reißt | Nähmaschine nicht richtig eingefädelt. | Nähmaschine neu einfädeln. | Seite 11 |
| Fadenspannung zu stark. | Oberfadenspannung reduzieren (tiefere Zahl). | Seite 14 | |
| Faden ist für die Nadel zu dick. | Andere Nadelgröße einsetzen. | Seite 7 | |
| Nadel nicht korrekt eingesetzt. | Nadel entfernen und neu einsetzen (flache Kolbenseite nach hinten). | Seite 7 | |
| Faden wickelt sich um den Garnrollenstift. | Fadenspule entfernen und Faden aufwickeln. | Seite 11 | |
| Nadel ist beschädigt. | Nadel ersetzen. | Seite 7 | |
| Unterfaden reißt | Spulenkapsel nicht korrekt eingesetzt. | Spulenkapsel herausnehmen, wieder einsetzen und am Faden ziehen. Faden muss problemlos und leicht abspulen. | Seite 10 |
| Spulenkapsel falsch eingefädelt. | Spule und Spulenkapsel überprüfen. | Seite 10 | |
| Fehlstiche | Nadel nicht korrekt eingesetzt. | Nadel entfernen und neu einsetzen (flache Kolbenseite nach hinten). | Seite 7 |
| Nadel ist beschädigt. | Neue Nadel einsetzen. | Seite 7 | |
| Falsche Nadel (Größe) verwendet. | Zu Oberfaden und Stoff passende Nadel verwenden. | Seite 7 | |
| Nähfuß nicht korrekt eingesetzt. | Überprüfen und korrekt einsetzen. | Seite 5 | |
| Nähmaschine nicht richtig eingefädelt. | Nähmaschine neu einfädeln. | Seite 11 | |
| Nadelbruch | Beschädigte Nadel. | Neue Nadel einsetzen. | Seite 7 |
| Nadel nicht korrekt eingesetzt. | Nadel korrekt einsetzen (flache Kolbenseite nach hinten). | Seite 7 | |
| Falsche Nadelstärke für den Stoff. | Zu Stoff und Faden passende Nadel einsetzen. | Seite 7 | |
| Falscher Nähfuß eingesetzt. | Korrekten Nähfuß einsetzen. | — | |
| Nadelhalterschraube sitzt locker. | Schraube mit dem Schraubendreher festziehen. | Seite 7 | |
| Zum Nähen des gewünschten Stichmusters ungeeigneter Nähfuß. | Für die gewünschte Stichart geeigneten Nähfuß einsetzen. | — | |
| Zu hohe Oberfadenspannung. | Oberfadenspannung reduzieren. | Seite 14 | |
| Lose Stiche | Maschine nicht korrekt eingefädelt. | Einfädelweg überprüfen. | Seite 11 |
| Spulenkapsel falsch eingefädelt. | Spulenkapsel wie abgebildet einfädeln. | Seite 10 | |
| Nadel, Stoff und Faden schlecht aufeinander abgestimmt. | Die Nadelstärke muss auf den Stoff und Faden abgestimmt sein. | Seite 7 | |
| Falsche Fadenspannung. | Fadenspannung korrigieren. | Seite 14 | |
| Nähte ziehen sich zusammen (Stoff kräuselt) | Zu dicke Nadel für den Stoff. | Dünnere Nadel wählen. | Seite 7 |
| Falsche Stichlänge. | Stichlänge anpassen. | Seite 25 | |
| Zu starke Oberfadenspannung. | Fadenspannung reduzieren. | Seite 14 |

| Störung | Ursache | Fehlerbehebung | Siehe |
|---|---|---|---|
| Nähte ziehen sich zusammen | Fadenspannung zu stark. | Fadenspannung reduzieren. | Seite 14 |
| Oberfaden ist nicht richtig eingefädelt. | Neu einfädeln. | Seite 11 | |
| Nadel ist zu dick für den Stoff. | Zu Oberfaden und Stoff passende Nadel verwenden. | Seite 7 | |
| Für den Stoff zu lange Stichlänge. | Kürzere Stichlänge wählen. | Seite 25 | |
| Verzogene Stichmuster | Falscher Nähfuß. | Korrekten Nähfuß einsetzen. | — |
| Zu hohe Fadenspannung. | Fadenspannung reduzieren. | Seite 14 | |
| Maschine blockiert | Faden im Greifer blockiert. | Oberfaden und Unterfadenspule entfernen. Handrad von Hand rückwärts und vorwärts drehen und die Fadenreste entfernen. | Seite 60 |
| Transporteur voller Fusseln. | |||
| Maschine macht laute Geräusche | Greifer oder Nadelstange voller Fusseln. | Greifer und Transporteur wie beschrieben von Fusseln befreien. | Seite 60 |
| Nadel beschädigt. | Neue Nadel einsetzen. | Seite 7 | |
| Leicht summender Ton aus dem Motorinnern. | Das ist normal. | — | |
| Faden im Greifer verklemmt. | Oberfaden und Unterfadenspule entfernen. Handrad von Hand rückwärts und vorwärts drehen und die Fadenreste entfernen. | Seite 60 | |
| Transporteur voller Fusseln. | |||
| Ungleichmäßiges Stichbild, unregelmäßiger Transport | Mindere Fadenqualität. | Qualitätsfaden verwenden. | Seite 7 |
| Falsch eingefädelte Spulenkapsel. | Spulenkapsel herausnehmen, neu einfädeln und richtig einlegen. | Seite 10 | |
| Zug im Stoff. | Beim Nähen nicht am Nähgut ziehen oder schieben. Es wird vom Transporteur transportiert. Nicht nachhelfen. | — | |
| Maschine läuft nicht an | Maschine ist nicht eingeschaltet. | Maschine einschalten. | Seite 3 |
| Nähfußhebel steht oben. | Nähfußhebel senken. | Seite 16 | |
| Maschine ist nicht eingesteckt. | Netzkabel einstecken und Maschine am Stromnetz anschließen. | Seite 3 |

Häufige Fragen (FAQ)
Empfohlenes Nähgarn: Für ein gleichmäßiges Stichbild empfehlen wir, ausschließlich hochwertiges Ackermann-Nähgarn zu verwenden — z. B. die Ackermann Nähgarnbox (36 Farben). Alle Ackermann-Garne →
Wie wähle ich am Nähcomputer ein Stichmuster aus?
Mit der Moduswahltaste wechseln Sie zwischen „Direct", „Patterns I" und „Patterns II". Im Direkt-Modus wählen Sie die neben den Zahlentasten abgebildeten Nutzstiche per Tastendruck. In „Patterns I" (Muster 00–99) und „Patterns II" (Alphabet) geben Sie die gewünschte Stichnummer über die Zahlentasten ein. Die empfohlene Stichbreite und Stichlänge werden automatisch eingestellt und auf der LCD-Anzeige angezeigt.
Wie stelle ich die Fadenspannung richtig ein?
Die Grundeinstellung ist „4"; rund 90 % aller Näharbeiten gelingen mit einer Spannung zwischen „3" und „5". Ist die Oberfadenspannung zu locker, erscheint der Oberfaden auf der Unterseite des Stoffes — stellen Sie das Rad auf eine höhere Zahl. Ist sie zu fest, wird der Unterfaden nach oben gezogen — stellen Sie das Rad auf eine tiefere Zahl. Bei Zickzack- und Dekorstichen darf der Oberfaden auf der Unterseite leicht sichtbar sein.
Wie wechsle ich die Nadel richtig?
Schalten Sie zuerst den Hauptschalter aus. Lösen Sie die Schraube an der Nadelstange, nehmen Sie die alte Nadel heraus und setzen Sie die neue Nadel mit der flachen Kolbenseite nach hinten bis zum Anschlag nach oben ein. Ziehen Sie die Schraube anschließend wieder fest. Verwenden Sie nur gerade, unbeschädigte Nadeln.
Der Oberfaden reißt ständig — was kann ich tun?
Häufige Ursachen sind falsches Einfädeln, eine zu feste Fadenspannung, ein für die Nadel zu dicker Faden oder eine falsch eingesetzte bzw. beschädigte Nadel. Fädeln Sie die Maschine neu ein, reduzieren Sie die Fadenspannung, wählen Sie eine passende Nadelstärke und setzen Sie die Nadel neu ein oder tauschen Sie sie aus.
Warum lässt mein Nähcomputer Stiche aus?
Meist ist die Nadel nicht richtig eingesetzt, beschädigt oder in der falschen Größe. Setzen Sie die Nadel neu ein (flache Kolbenseite nach hinten), verwenden Sie bei Bedarf eine neue Nadel und wählen Sie eine zum Faden und Stoff passende Nadelgröße. Prüfen Sie außerdem, ob der Nähfuß korrekt eingesetzt und die Maschine richtig eingefädelt ist.
Kann ich Muster und Buchstaben speichern?
Ja. Der Programmspeicher fasst 30 Sticheinheiten. Drücken Sie die M-Taste, um in den Speichermodus zu gelangen, und kombinieren Sie Muster aus „Patterns I" und „Patterns II" sowie Buchstaben. Die gespeicherte Kombination bleibt auch nach dem Ausschalten erhalten. Die Direktwahlmuster und die Stichmuster 15–24 der Patterns I können nicht gespeichert werden.
Der Nähcomputer läuft nicht an — woran liegt das?
Prüfen Sie, ob die Maschine eingeschaltet und am Stromnetz angeschlossen ist und ob der Nähfußhebel gesenkt ist. Ertönen 3 Pieptöne, kann der Faden im Greifer verklemmt sein: Oberfaden und Unterfadenspule entfernen und das Handrad von Hand vor und zurück drehen, um die Fadenreste zu entfernen.
Ihr Problem lässt sich so nicht beheben?
Wenn es nach diesen Hinweisen bleibt, kann eine fachkundige Durchsicht helfen: Bei der Inspektion & Wartung reinigen, ölen und justieren wir Ihre CARINA Rubin und prüfen die Funktionen. Ihre gesetzlichen Gewährleistungsrechte bleiben davon unberührt.
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