Rechtliches

Bedienungsanleitung CARINA Rubin — Teil 1

Willkommen

Herzlichen Glückwunsch zum Kauf Ihrer Nähmaschine. Sie haben ein Qualitätsprodukt erworben, das mit größter Sorgfalt hergestellt wurde.

Diese Bedienungsanleitung vermittelt Ihnen alles Wissenswerte über die Anwendungsmöglichkeiten Ihres Nähcomputers. Wir wünschen Ihnen viel Freude und große Näherfolge.

Begrüßungsseite der CARINA Rubin Bedienungsanleitung
Begrüßungsseite

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Wichtige Sicherheitshinweise

Beim Gebrauch eines elektrischen Geräts sind folgende grundsätzliche Sicherheitsmaßnahmen unbedingt zu beachten. Lesen Sie vor Gebrauch dieses Nähcomputers die Bedienungsanleitung durch.

Gefahr — zum Schutz vor elektrischem Schlag:

  1. Nähcomputer nie unbeaufsichtigt stehen lassen, wenn er noch am Stromnetz angeschlossen ist.
  2. Nach Gebrauch und vor dem Reinigen den Nähcomputer immer vom Stromnetz trennen.

Warnung — zum Schutz vor Verbrennungen, Feuer, elektrischem Schlag oder Verletzungen von Personen:

  1. Verhindern, dass der Nähcomputer als Spielzeug verwendet wird. Erhöhte Achtsamkeit ist geboten, wenn der Nähcomputer von Kindern oder in der Nähe von Kindern benutzt wird.
  2. Dieser Nähcomputer darf nur zu dem in der vorliegenden Bedienungsanleitung beschriebenen Zweck benutzt werden. Es darf nur Zubehör wie in der vorliegenden Bedienungsanleitung beschrieben und vom Hersteller empfohlen benutzt werden.
  3. Den Nähcomputer nie benutzen, wenn ein Kabel oder Anschluss beschädigt ist, wenn er nicht richtig bzw. störungsfrei funktioniert, nachdem er fallengelassen oder beschädigt wurde oder mit Wasser in Kontakt gekommen ist. Nähcomputer ins nächste Fachgeschäft oder in eine Fachwerkstatt zur Überprüfung, Reparatur und zum Einstellen der elektrischen und/oder mechanischen Teile bringen.
  4. Betreiben Sie die Maschine niemals mit blockierten Belüftungsöffnungen. Halten Sie die Belüftungsöffnungen der Maschine sowie das Fußpedal frei von Fusseln, Staub und Stoffabfällen.
  5. Finger von allen beweglichen Teilen fernhalten. Besondere Vorsicht ist im Bereich der Nähnadel geboten.
  6. Immer eine korrekte, zum Nähcomputer gehörende Stichplatte benutzen. Eine falsche Stichplatte kann zu Nadelbruch führen.
  7. Keine krummen Nadeln verwenden.
  8. Stoff beim Nähen weder ziehen noch stoßen. Das kann die Nadel so weit biegen, dass sie bricht.
  9. Nähcomputer ausschalten (Hauptschalter auf „O" stellen), wenn im Nadelbereich Tätigkeiten ausgeführt werden, zum Beispiel Einfädeln, Nadel wechseln, Greiferspule einsetzen oder Nähfuß wechseln und dergleichen.
  10. Nähcomputer immer ausstecken (vom Stromnetz trennen), wenn Unterhaltsarbeiten wie in der Bedienungsanleitung beschrieben vorgenommen werden. Zum Beispiel, wenn Abdeckungen entfernt werden oder beim Ölen.
  11. Keine Gegenstände in Öffnungen am Nähcomputer stecken oder hineinfallen lassen.
  12. Nähcomputer nicht im Freien benutzen.
  13. Nähcomputer nicht benutzen, wo Treibgasprodukte (Sprays) oder Sauerstoff verwendet werden.
  14. Zum Ausschalten alle Schalter auf „O" stellen und Netzstecker herausziehen.
  15. Kabel am Stecker herausziehen, nicht am Kabel ziehen. Beim Ausstecken immer am Stecker ziehen, nie am Kabel.
  16. Der Schalldruckpegel unter normalen Betriebsbedingungen beträgt 75 dB(A).
  17. Schalten Sie den Nähcomputer aus oder ziehen Sie den Stecker, wenn der Nähcomputer nicht ordnungsgemäß funktioniert.
  18. Platzieren Sie keine Gegenstände auf dem Fußanlasser.
  19. Dieses Gerät ist nicht für die Verwendung durch Personen (einschließlich Kinder) mit reduzierten körperlichen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder fehlender Erfahrung und Kenntnis vorgesehen, es sei denn, sie werden beim Gebrauch des Geräts von einer für ihre Sicherheit verantwortlichen Person beaufsichtigt oder angeleitet.
  20. Kinder sind zu beaufsichtigen, um sicherzustellen, dass sie nicht mit dem Gerät spielen.
  21. Ziehen Sie immer den Stecker aus der Steckdose, wenn Sie die Maschine unbeaufsichtigt lassen, um Verletzungen durch versehentliches Einschalten zu vermeiden.
  22. Benutzen Sie die Maschine nicht in feuchtem Zustand oder feuchter Umgebung.
  23. Ihr Nähcomputer ist mit einer LED-Leuchte ausgestattet. Wenn die LED-Beleuchtung beschädigt ist, muss sie in einer Fachwerkstatt ersetzt werden, um Gefährdungen zu vermeiden.
  24. Die Nähmaschine darf nur mit dem passenden, in dieser Anleitung vorgesehenen Fußpedal benutzt werden.
  25. Bewahren Sie die Gebrauchsanweisung an einem geeigneten Ort in der Nähe des Gerätes auf. Händigen Sie die Gebrauchsanleitung bei der Weitergabe des Gerätes an Dritte ebenfalls mit aus.

Sicherheitshinweise sorgfältig aufbewahren. Dieser Nähcomputer ist nur für den Gebrauch im Haushalt bestimmt.

Wichtige Sicherheitshinweise, Teil 1: Gefahr- und Warnhinweise
Sicherheitshinweise I
Wichtige Sicherheitshinweise, Teil 2: weitere Warnhinweise
Sicherheitshinweise II

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Übersicht der wichtigsten Teile am Nähcomputer

Machen Sie sich vor dem ersten Nähen mit den wichtigsten Bedienelementen Ihrer CARINA Rubin vertraut:

  • Fadenspanndrehknopf
  • Geschwindigkeitsregler
  • Nadelstopp oben/unten
  • Automatisches Vernähen
  • Rücktransport
  • Start/Stop-Taste
  • Fadenabschneider
  • Knopflochhebel
  • Automatischer Nadeleinfädler
  • Spulenabdeckung
  • Anschiebetisch und Zubehörbox
  • Greiferspulvorrichtung
  • LCD-Anzeige
  • Einstelltaste für die Stichlänge
  • Einstelltaste für die Stichbreite
  • Programmiertasten
  • Stichwahlknöpfe
  • Funktionstasten
  • Ausziehbare Kurzanleitung
  • Horizontaler Garnrollenhalter
  • Öffnung für zweiten Garnrollenstift
  • Handrad
  • Hauptschalter
  • Netzkabel und Anschluss für Fußanlasser
  • Unterfadenspulführung und Oberfadenführung
  • Griff
  • Nähfußlifter
  • Transporteur
Beschriftete Darstellung der wichtigsten Teile des Nähcomputers
Originalseite 1

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Zubehör

Basiszubehör:

  • Universalfuß (T)
  • Reißverschlussfuß (I)
  • Knopflochfuß (D)
  • Kantenumnähfuß (E)
  • Blindstichfuß (F)
  • Raupennahtfuß (A)
  • Knopfannähfuß (H)
  • Greiferspulen (3x)
  • Garnrollenhalter (groß und klein)
  • Filzkissen
  • Zweiter Garnrollenstift
  • Schraubenzieher (groß und klein, L & S)
  • Kantenlineal
  • Reinigungspinsel und Pfeiltrenner
  • Paket Nadeln (3x)
  • L-Schraubenzieher

Optionales Zubehör (nicht im Lieferumfang): Säumer (K), Schnuraufnähfuß (M), Quiltfuß (P), Stopf-/Stickfuß, Kräusler, Obertransportfuß, Zwillingsnadel, Abdeckung, Tischverlängerung.

Hinweis: Das Zubehör wird in der Zubehörbox aufbewahrt.

Übersicht des mitgelieferten und optionalen Zubehörs
Originalseite 2

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Nähcomputer ans Stromnetz anschließen

Achtung: Immer sicherstellen, dass die Maschine vom Stromnetz getrennt und der Hauptschalter auf „O" ist, wenn sie nicht im Gebrauch ist und bevor Sie Einzelteile einlegen oder entfernen.

Nach dem Ausschalten geht das Licht nicht sofort aus, d. h. es dauert einen Moment, bis der Reststrom verbraucht wurde. Das ist eine normale Begebenheit bei energieeffizienten Geräten.

Vor Anschluss des Nähcomputers ans Stromnetz bitte zuerst sicherstellen, dass Spannung (Volt) und Frequenz mit Spannung und Frequenz des Stromnetzes übereinstimmen. Nähcomputer auf stabilen Tisch stellen.

  1. Stecker (2 Eingänge) des Netzanschlusskabels in die Netzanschlussbuchse am Nähcomputer stecken.
  2. Netzkabelstecker am Stromnetz anschließen.
  3. Hauptschalter auf „ON" (EIN) stellen.
  4. Das Nählicht beginnt zu leuchten, sobald der Nähcomputer eingeschaltet wird (auf „ON").

Zum Ausschalten Hauptschalter auf „OFF" (AUS bzw. „O") stellen und Netzstecker herausziehen.

Anschluss des Nähcomputers ans Stromnetz mit Fußanlasser und Hauptschalter
Originalseite 3

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Mit dem Nähen beginnen

Start/Stop-Taste: Die Maschine beginnt zu nähen, wenn die Start/Stop-Taste gedrückt ist, und stoppt, wenn Sie sie noch einmal drücken.

Geschwindigkeitsregler: Der Geschwindigkeitseinstellhebel kann die Nähgeschwindigkeit regulieren. Um die Geschwindigkeit zu erhöhen, schieben Sie den Hebel nach rechts; um sie zu reduzieren, nach links.

Fußanlasser: Fußanlasser bei ausgeschaltetem Nähcomputer anschließen. Stecker in die dafür vorgesehene Anschlussbuchse am Nähcomputer einstecken. Nähcomputer einschalten, dann langsam auf den Fußanlasser drücken, um mit dem Nähen zu beginnen. Fußanlasser loslassen, damit der Nähcomputer anhält.

Achtung: Falls Unsicherheiten betreffend Anschluss des Nähcomputers ans Stromnetz bestehen, bitte einen qualifizierten Elektriker fragen. Nähcomputer bei Nichtgebrauch ausstecken.

Start/Stop-Taste, Geschwindigkeitsregler und Fußanlasser
Originalseite 4

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Nähfuß auswechseln

Achtung: Hauptschalter ausschalten (auf „OFF" bzw. „O" stellen) vor dem Ausführen der oben genannten Operationen!

Nähfußhalter anbringen: Nähfußstange hochstellen (a). Nähfußhalter (b) wie abgebildet anbringen.

Nähfuß einsetzen: Nähfußhalter (b) senken, bis die Aussparung (c) direkt über dem Stift (d) liegt. Befestigungshebel (e) nach oben drücken. Nähfußhalter (b) senken und der Nähfuß (f) rastet automatisch ein.

Nähfuß entfernen: Nähfuß hochstellen. Befestigungshebel (e) nach oben drücken und der Nähfuß löst sich.

Kantenlineal anbringen: Kantenlineal (g) wie abgebildet durch die Öffnung schieben. Je nach gewünschter Breite des Saums, der Falten usw. einstellen.

Nähfußhalter anbringen, Nähfuß einsetzen und entfernen sowie Kantenlineal anbringen
Originalseite 5

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Nähfußtabelle

Nähfuß Anwendung
Universalfuß (T) Allgemeines Nähen, Patchwork, Dekorstiche, Smoken, Fagotten usw.
Reißverschlussfuß (I) Reißverschluss einnähen
Knopflochfuß (D) Knopfloch
Knopfannähfuß Knöpfe annähen
Blindstichfuß (F) Blindsaum
Kantenumnähfuß (E) Kanten umnähen
Raupennahtfuß (A) Raupennaht
Schnuraufnähfuß (M) — optional Schnuraufnähen
Säumer (K) — optional Schmalsäumen
Stopf-/Stickfuß — optional Stopfen, Freihandsticken, Monogramme
Quiltfuß (P) — optional Quilten
Kräuselfuß — optional Kräuseln
Obertransportfuß — optional Für regelmäßigen Stofftransport auf schwierigen Stoffen.

Hinweis: Die Zwillingsnadel ist optional und nicht im Lieferumfang enthalten. Wenn Sie mit der Zwillingsnadel nähen, sollte die Stichbreite weniger als „5.0" sein.

Nähfußtabelle mit Nähfüßen, Anwendungen und passenden Nadeln
Originalseite 6

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Nadel wechseln

Achtung: Hauptschalter ausschalten (auf „OFF" bzw. „O" stellen) vor dem Ausführen der folgenden Arbeiten.

Nadel regelmäßig wechseln, vor allem wenn sie abgenutzt ist und Probleme verursacht. Nadel wie auf den folgenden Abbildungen gezeigt einsetzen.

  1. Schraube an der Nadelstange lösen und nach dem Einsetzen einer neuen Nadel wieder anziehen. Die flache Kolbenseite kommt nach hinten.
  2. Nadel so weit wie möglich nach oben schieben.

Nur einwandfreie Nadeln benutzen. Probleme können auftreten bei der Verwendung von krummen Nadeln, stumpfen Nadeln oder beschädigten Spitzen.

Nadel wechseln sowie Tabelle zur Übereinstimmung von Nadel, Faden und Stoff
Originalseite 7

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Passende Nadel, Faden und Stoff wählen

Nadelstärke Stoff Faden
9–11 (70–80) Feine, dünne Baumwollstoffe, Voile, Serge, Seide, Musseline, Qiana, Baumwollstrick, Trikot, Jersey, Crepe, Polyesterwebstoffe, Hemden- und Blusenstoffe. Dünner Baumwollfaden, Nylon-, Polyester- oder Baumwoll-Faden mit Polyesterkern.
11–14 (80–90) Mittelschwere Stoffe: Baumwolle, Satin, Nessel, Segeltuch, Doppelstrick, leichte Wollstoffe. Die meist verkauften Fäden sind von mittlerer Stärke und für diese Stoffe und Nadelstärken geeignet. Polyesterfaden für synthetische und Mischmaterialien, Baumwollfaden für natürliche Gewebe. Als Ober- und Unterfaden generell den gleichen Faden nehmen.
14 (90) Mittelschwere Stoffe: Baumwollsegeltuch, Wollstoffe, dickere Strickstoffe, Frotté, Jeans.
16 (100) Schwere Stoffe: Canvas, Wollstoffe, Zeltstoffe und Quilts, Jeans, Polstermaterial (leicht bis mittelschwer).
18 (110) Dicke Wollstoffe, Mantelstoffe, Polsterstoffe, einige Leder- und Vinylarten.

Hinweise:

  • In aller Regel dünne Fäden und Nadeln für dünne Gewebe und dicke Fäden und Nadeln für dicke Gewebe.
  • Immer Faden und Nadel auf einem kleinen Stück Gewebe probieren bzw. testen, das beim Nähen gebraucht wird.
  • Den gleichen Faden für Nadel und Garnrolle benutzen.
  • Verwenden Sie eine Unterlage für feine und dehnbare Stoffe.

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Greiferspule füllen

  1. Faden und Fadenspulenhalter auf den Garnrollenstift setzen. Bei kleinen Fadenspulen den Spulenhalter mit der schmalen Seite gegen die Fadenspule setzen oder den kleinen Spulenhalter nehmen.
  2. Faden in die Fadenführung einhängen.
  3. Führen Sie den Faden im Gegen-Uhrzeigersinn um die Fadenspannungsführung.
  4. Faden wie illustriert in die Garnrolle einfädeln und auf der Spindel platzieren.
  5. Garnrolle nach rechts drücken.
  6. Halten Sie das Fadenende mit der Hand fest.
  7. Maschine mit der Start/Stop-Taste oder dem Fußanlasser in Gang setzen. Nach ein paar Umdrehungen Maschine anhalten.
  8. Faden loslassen und möglichst nahe an der Spule abschneiden. Anschließend Spulvorgang fortsetzen. Sobald die Spule voll ist, stellt der Spulvorgang automatisch ab.
  9. Maschine abschalten und Spule mit Stift nach links drücken. Faden abschneiden, Garnrolle entfernen.

Hinweis: Solange der Schalter des Garnrollenspulers auf der linken Position steht („Garnrolle Wickelposition"), näht die Maschine nicht und dreht das Handrad auch nicht. Um mit dem Nähen anzufangen, muss der Schalter dann auf die rechte Position, also „Nähposition", gestellt werden.

Greiferspule füllen, Schritte 1 bis 5
Originalseite 8
Greiferspule füllen, Schritte 6 bis 9
Originalseite 9

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Greiferspule einsetzen

Achtung: Nähcomputer vor dem Einsetzen oder Herausnehmen der Greiferspule ausschalten (Hauptschalter auf „OFF" bzw. „O" stellen).

  1. Zum Einsetzen oder Herausnehmen der Greiferspule muss die Nadel ganz oben sein. Durch Betätigen des Entriegelungshebels die transparente Abdeckung der Spulenkapsel entfernen. Spule in die Spulenkapsel einsetzen. Darauf achten, dass sich die Spule im Gegen-Uhrzeigersinn dreht.
  2. Faden durch Schlitz (A) ziehen.
  3. Die Spule mit einer Hand leicht festhalten und mit der anderen Hand den Faden entlang der Pfeilmarkierungen von (A) nach (B) führen.
  4. Ziehen Sie dann den Faden entlang der Pfeilmarkierungen von (B) nach (C). Um das Reststück des Fadens abzutrennen, ziehen Sie den Faden bei (C) über die Klinge. Abdeckung wieder einsetzen. Zur Kontrolle: Leichter Widerstand beim Ziehen ist wichtig.
Greiferspule in die Spulenkapsel einsetzen und einfädeln
Originalseite 10

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Oberfaden einfädeln

Das Einfädeln des Oberfadens ist sehr einfach. Es ist jedoch sehr wichtig, diesen Vorgang sehr genau durchzuführen, da sonst Nähprobleme auftreten.

Maschine mit dem Netzschalter einschalten. Handrad nicht verdrehen, da sonst die ideale Einfädelposition verstellt wird. Falls das Handrad verstellt wurde, vor dem Einfädeln des Oberfadens zuerst die Nadel mit der Nadelpositionstaste hochstellen. Die Maschine wird so automatisch in die richtige Einfädelposition gebracht. Anschließend Nähmaschine abschalten.

  1. Befestigen Sie den Oberfaden auf dem Spulenstift. Bei kleineren Spulen empfehlen wir, die Spulenhalterung so aufzustecken, dass die schmale Seite in Richtung Spule zeigt. Oder benutzen Sie den kleinen Spulenhalter.
  2. Faden ab Garnrolle durch die obere Fadenführung ziehen.
  3. Faden um die Fadenführung legen und durch die Vorspannfeder ziehen, wie abgebildet.
  4. Faden weiter durch die Fadenspannung zwischen den silberfarbenen Scheiben nach unten durchführen.
  5. Nach links unter der Führungsnase durch und dann wieder nach oben führen.
  6. Oben angelangt, Faden von rechts nach links durchs Führungsöhr am Fadenhebel und wieder nach unten führen.
  7. Faden hinter der flachen horizontalen Fadenführung durchführen und anschließend durch den Seilkrängel am Nadelansatz führen.
  8. Fadenende durch die Nadel von vorne nach hinten ziehen und ca. 10 cm Faden ausziehen. Um die Nadel einzufädeln, den Einfädler benutzen.
Fadenverlauf beim Einfädeln des Oberfadens, Schritte 1 und 2
Originalseite 11
Einfädeln des Oberfadens, Schritte 3 bis 8
Originalseite 12

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Einfädler

Achtung: Nähcomputer ausschalten (Hauptschalter auf „OFF" bzw. „O" stellen).

Die Nadel muss sich in der oberen Nadelposition befinden. Gegebenenfalls die Nadel mit Hilfe der Nadelpositionstaste in die obere Position bringen. Nähfuß auf die Stichplatte absenken.

  1. Hebel des Einfädlers langsam senken und Faden durch die Fadenführung wie abgebildet durchführen, dann nach rechts ziehen.
  2. Der Einfädler dreht sich automatisch in Einfädelposition und das Häkchen fährt durchs Nadelöhr.
  3. Faden vor der Nadel holen.
  4. Faden locker halten und Hebel langsam loslassen. Das Häkchen dreht sich, zieht den Faden durchs Nadelöhr und formt dabei eine Schlinge. Faden ganz durchs Öhr ziehen.
Bedienung des automatischen Nadeleinfädlers in vier Schritten
Originalseite 13

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Fadenspannung

  • Grundeinstellung Fadenspannung: „4".
  • Um die Spannung zu erhöhen, Rad auf die nächst höhere Zahl drehen.
  • Um die Spannung zu reduzieren, Rad auf die nächst tiefere Zahl drehen. Es ist wichtig, beim Nähen mit der richtigen Fadenspannung zu arbeiten.
  • Die Spannung muss je nach Stichart, Faden und Stoff angepasst werden.
  • 90 % aller Näharbeiten kann mit einer Spannung von zwischen „3" und „5" ausgeführt werden („4" ist die Grundeinstellung).
  • Bei allen dekorativen Näharbeiten wird das Stichbild schöner und der Stoff fältelt weniger, wenn der Oberfaden leicht auf die linke Stoffseite gezogen wird.

Normale Fadenspannung zum Geradstichnähen: Eine gleichmäßige Spannung von Ober- und Unterfaden sorgt für ein glattes Stichbild.

Zu lockere Fadenspannung zum Geradstichnähen: Rad auf höhere Zahl stellen.

Zu starke Fadenspannung zum Geradstichnähen: Rad auf tiefere Zahl stellen.

Normale Fadenspannung für Zickzack und Dekorstiche: Der Oberfaden darf auf der Unterseite leicht sichtbar sein.

Fadenspannung einstellen und Beispiele für normale, lockere und starke Spannung
Originalseite 14

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Unterfaden heraufholen

  1. Oberfaden mit der linken Hand festhalten. Handrad gegen sich (im Gegenuhrzeigersinn) drehen, die Nadel senkt sich und hebt sich wieder.
  2. Sorgfältig am Oberfaden ziehen und den Unterfaden durchs Stichloch in der Stichplatte mitheraufziehen. Der Unterfaden kommt als Schlinge hervor.
  3. Beide Fadenenden nach hinten unter den Nähfuß ziehen.
Unterfaden heraufholen und Faden abschneiden
Originalseite 15

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Faden abschneiden

Nähfuß hochstellen. Stoff entfernen und die Fäden nach links zum Ständerkopf ziehen und am Fadenabschneider abschneiden.

Die Fadenenden sind in der richtigen Länge für die nächste Naht abgeschnitten.

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Zwei-Stufen-Nähfußanhebung

Mit dem Nähfußlifter wird der Nähfuß gesenkt und hochgestellt.

Beim Nähen von dicken Lagen kann der Nähfuß um eine Stufe höher gestellt werden und erleichtert damit das Positionieren des Nähguts.

Hinweis: Die Nadel muss sich hierbei immer in der höchsten Position befinden.

Zwei-Stufen-Nähfußanhebung sowie Heben und Senken des Transporteurs
Originalseite 16

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Heben und Senken des Transporteurs

Bei abgenommenem Anschiebetisch ist der Transporteurverstellhebel am Sockel auf der Rückseite sichtbar.

Hebel nach unten (b) schieben und der Transporteur senkt sich, zum Beispiel zum Knöpfe annähen. Hebel wieder nach oben (a) schieben und der Transporteur ist wieder hochgestellt und bereit zum normalen Nähen.

Der Transporteur wird nicht hochgestellt, wenn das Handrad nicht gedreht wird, auch wenn der Hebel nach oben geschoben wurde. Handrad einmal ganz umdrehen, um den Transporteur zu heben.

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Übersicht der Bedienknöpfe

Bedienknöpfe (siehe Seite 21/22):

  1. Start/Stop-Taste: Nähen ohne Fußanlasser. Der Nähvorgang startet durch Drücken der Start/Stop-Taste und stoppt durch erneutes Drücken. Die Nadel befindet sich automatisch in der obersten Position.
  2. Rücktransport: Durch Gedrückthalten der Rückwärtstaste näht die Maschine rückwärts. Nach Loslassen der Taste näht die Maschine wieder vorwärts.
  3. Automatisches Vernähen: Die Taste drücken, um einige Verriegelungsstiche zu machen.
  4. Nadelstopp oben/unten: Den Knopf drücken, um die Nadel aufwärts oder abwärts zu bewegen. Die Nadel wird in der programmierten Position stoppen, bis die Taste erneut gedrückt wird.
  5. Geschwindigkeitsregler: Der Geschwindigkeitseinstellhebel kann die Nähgeschwindigkeit regulieren.

Speichertaste (siehe Seite 23):

  1. Speichertaste: Um das erzeugte Muster oder die Musterkombination aufzunehmen bzw. zu speichern, drücken Sie bitte die Taste.
  2. Pfeiltasten: Drücken Sie die MEM-Taste, bis die gewünschte Stichnummer erscheint.
  3. Löschtaste: Falls ein falsches Muster gewählt oder abgespeichert worden ist, kann man es mit der Taste löschen.

Funktionstasten (siehe Seite 24/25/26):

  1. Einstelltaste für die Stichlänge: Diese Taste drücken, um die Länge des Stiches einzustellen.
  2. Einstelltaste für die Stichbreite: Diese Taste drücken, um die Breite des Zickzackstiches einzustellen.
  3. Moduswahltaste: Drücken Sie diese Taste, um in den Direkt-Modus, allgemeinen und dekorativen Mustermodus und Blockbuchstabenmodus zu gelangen.
  4. Spiegeln: Die Taste drücken, um ein Abspiegelungsmodell zu nähen.

Wahltaste (siehe Seite 27):

  1. Direkte Stichmusterwahl und Zahlentasten: Schneller Zugang zu dem direkten Muster oder Sie drücken die Zahlentaste des dazugehörigen Musters, um ein gewünschtes Muster zu wählen.
Übersicht der Bedienknöpfe am Nähcomputer, Teil 1
Originalseite 17
Übersicht der Bedienknöpfe: Speicher-, Funktions- und Wahltasten
Originalseite 18

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LCD-Anzeige

Die LCD-Anzeige zeigt je nach gewähltem Modus unterschiedliche Informationen an.

Direkt-Muster: Angezeigt werden Nadelstopp oben, Auto-Sperre, Rückwärtsnähen, Stichmusternummer, Direkt-Modus, Spiegeln, Knopflochhebel, Spulen, Nadelposition und Stichbreite.

Stichübersicht (Patterns): Angezeigt werden Nadelstopp unten, Auto-Stopp, Rückwärtsnähen, Stichmusternummer, Normalmodus, Nähfuß, Spiegeln, Stichbreite, Nummer der momentanen Einheiten, Gesamteinheiten, Speicher (MEM) und Stichlänge.

Speichern: Angezeigt werden Auto-Stopp, Nadelstopp oben, Stichmusternummer, Nähfuß, Alphabetmodus, Stichbreite, Nummer der momentanen Einheiten, Gesamteinheiten, Speicher (MEM) und Stichlänge.

Erläuterung der Symbole auf der LCD-Anzeige in den verschiedenen Modi
Originalseite 19

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Stichübersicht

Der markierte Teil der abgebildeten Sticharten bezeichnet einen Rapport jeder Stichart.

A. Richtungsmuster (Direct): Muster 1 bis 0 — direkt anwählbare Nutzstiche.

B. Stichmuster (Patterns I): Muster 00 bis 99 — Nutz- und Dekorstiche, über die Zahlentasten wählbar.

C. Das Alphabet (Patterns II): Zeichen 01 bis 97 — Zahlen, Groß- und Kleinbuchstaben, Sonderzeichen und Satzzeichen für Monogramme und Beschriftungen.

Vollständige Stichübersicht: Richtungsmuster, Stichmuster und Alphabet
Originalseite 20

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Bedienknöpfe

Start/Stop-Taste: Der Nähcomputer beginnt zu nähen, wenn die Start/Stop-Taste gedrückt wird, und hält an, wenn die Taste erneut gedrückt wird. Der Nähcomputer startet am Anfang langsam und beschleunigt, bis die eingestellte Nähgeschwindigkeit erreicht ist. Die Nähgeschwindigkeit kann mit dem Geschwindigkeitsregler eingestellt werden.

Rücktransporttaste: Wählen Sie die Direktwahlmuster 1 bis 5 oder das Stichmuster 00–05 aus der Gruppe Patterns I und der Nähcomputer näht rückwärts. Während des Rückwärtsnähens erscheint der Rückwärtspfeil im Display. Wird der Knopf losgelassen, näht der Nähcomputer vorwärts. Wenn Sie den Knopf vor Nähbeginn drücken und umkehren, näht der Nähcomputer permanent rückwärts. Knopf noch einmal drücken, um wieder vorwärts zu nähen. Wenn Sie die Direktwahlmuster 6–7 oder die Muster 06–14 und 26–99 wählen, wird ein Vernähstich langsam genäht und der Nähcomputer hält nach dem Drücken des Rücktransportknopfes automatisch.

Automatisches Vernähen: Für die Stichwahlknöpfe 1–4 und die Stiche 00–04: Wenn die Auto-Lock-Taste gedrückt ist, näht die Maschine sofort automatisch 3 Sicherungsstiche (Vernäh-Stiche) und stoppt dann automatisch. In der LCD-Anzeige erscheint das Symbol, bis die Maschine stoppt. Für die Stichwahlknöpfe 5–7 und die Stiche 05–14, 26–99: Wenn Sie die Auto-Lock-Taste drücken, näht die Maschine 3 Sicherungsstiche am Ende des eingestellten Stiches und stoppt dann automatisch. Die Funktion wird gelöscht, wenn Sie den Knopf erneut drücken oder einen anderen Stich auswählen.

Nadelstopp oben/unten: Mit der Taste Nadelstopp oben/unten können Sie bestimmen, ob die Nadel beim Nähstopp oben oder unten, d. h. im Stoff eingestochen, hält. Drücken Sie die Taste, bis der Pfeil auf dem LCD nach oben zeigt, und die Nadel wird in der höchsten Position stoppen. Drücken Sie die Taste so, dass der Pfeil nach unten zeigt, und die Nadel wird in der untersten Position stoppen.

Start/Stop-Taste und Rücktransporttaste
Originalseite 21
Automatisches Vernähen und Nadelstopp oben/unten
Originalseite 22

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Speichertasten

Speichertaste: Drücken Sie die M-Taste, um in den Speichermodus zu gelangen und die Kombination der Buchstaben oder dekorativen Stiche zu speichern. Drücken Sie die M-Taste, um den Speichermodus zu verlassen und in den Direkt-Modus zurückzukehren.

Bitte beachten: Die Direktwahlmuster und die Stichmuster 15–24 der Patterns I können nicht im Speicher gespeichert werden.

Löschtaste: Drücken Sie diese Taste, falls ein falscher Buchstabe ausgewählt ist. Jeder Druck auf diese Taste löscht einen Buchstaben. Sie können auch ein zusätzliches Muster löschen, wenn Sie eine Kombination aus Mustern und Buchstaben nähen.

Pfeiltaste: Benutzen Sie die Pfeiltasten (MEM), um das Muster auszusuchen, das im Speichermodus gespeichert werden soll.

Speichertaste, Löschtaste und Pfeiltasten
Originalseite 23

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Funktionstasten

Stichbreiten-Einstellung: Bei der Wahl einer Stichart wird die empfohlene Stichbreite automatisch eingestellt und auf der LCD-Anzeige mit Zahlen angezeigt. Die Stichbreite kann durch Drücken der Stichbreiteneinstelltasten geändert werden. Bestimmte Stiche haben eine begrenzte Stichbreite. Taste „–" drücken, um die Stichbreite schmäler zu machen; Taste „+" drücken, um die Stichbreite breiter zu machen. Die Stichbreite kann von 0.0 bis 7.0 eingestellt werden. Einige Sticharten haben begrenzte Breiten.

Wenn Sie die Direktwahlmuster 1–4 oder das Muster 00–04 der Patterns I wählen, wird die Nadelposition mit den Stichbreiteneinstelltasten eingestellt. Durch Drücken der Minus-Taste „–" verschiebt sich die Nadel nach links, durch Drücken der Plus-Taste „+" geht die Nadel nach rechts. Die Zahl ändert von 0.0 (ganz links) bis 7.0 (ganz rechts). Die voreingestellte Nadelposition Mitte wird mit „3.5" angezeigt.

Stichlängen-Einstellung: Bei Auswahl einer Stichart wird die empfohlene Stichlänge automatisch eingestellt und auf der LCD-Anzeige mit Zahlen angezeigt. Die Stichlänge kann durch Drücken der Stichlängen-Einstelltasten geändert werden. Taste „–" drücken, um die Stichlänge zu verkürzen; Taste „+" drücken, um die Stichlänge zu verlängern. Die Stichlänge kann von 0.0 bis 4.5 eingestellt werden. Einige Sticharten haben begrenzte Längen.

Moduswahltaste: Wenn Sie die Maschine einschalten, erscheint auf dem LCD-Schirm der Direkt-Modus. Drücken Sie die Moduswahltaste, bis „Patterns I" erscheint. Falls Sie die Taste erneut drücken, erscheint „Patterns II". Nach dem dritten Drücken erscheint „Direct" wieder.

  • Direct: Direkt-Modus, Stichauswahl.
  • Patterns I: Allgemeiner und dekorativer Mustermodus — Stichauswahl über die Zahlentasten.
  • Patterns II: Blockbuchstabenmodus — Buchstabenauswahl über die Zahlentasten.

Spiegeln: Durch Drücken der Spiegeltaste können die Direktwahlmuster 1–7, die Stichmuster 00–14 und 25–99 der Patterns I entlang ihrer Vertikalachse gespiegelt werden. Der LCD zeigt die Spiegelfunktion und die Maschine näht gespiegelte Muster, bis die Spiegelfunktion erneut gedrückt wird, um die Spiegelfunktion zu beenden. Falls Sie die Mustereinstellungen ändern, wird die Spiegelfunktion ebenfalls beendet.

Stichbreiten-Einstellung und Nadelposition
Originalseite 24
Stichlängen-Einstellung und Moduswahltaste mit Zahlentastenfeld
Originalseite 25
Spiegelfunktion über die Spiegeltaste
Originalseite 26

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Wahltasten

Direktwahl: Mit diesen Tasten können Sie die neben den Zahlentasten gezeigten Nutzstichmuster direkt per Tastendruck anwählen, sofern Sie sich im Direktwahlmodus befinden.

Zahlentasten: Geben Sie die Nummer des gewünschten Stichmusters mit den Zahlentasten ein. Wählen Sie den gewünschten Modus, dann das gewünschte Stichmuster mit den Zahlentasten. Zum Beispiel Stichmuster Nr. 32.

Direkte Stichmusterwahl und Zahlentasten
Originalseite 27

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Nützliche Anwendungen

Ecken nähen:

  1. Bei Erreichen einer Ecke anhalten.
  2. Nadel manuell in das Gewebe senken oder drücken Sie den Knopf Nadel aufwärts/abwärts einmal.
  3. Nähfuß hochstellen.
  4. Mit der Nadel als Angelpunkt Stoff drehen.
  5. Nähfuß senken und weiternähen.

Rückwärts nähen: Rückwärtsnähen wird zum Vernähen zu Nähbeginn und -ende benutzt. Rücktransportknopf drücken und 4 bis 5 Stiche nähen. Wird der Knopf wieder losgelassen, näht der Nähcomputer wieder vorwärts.

Freiarm: Freiarmnähen ist praktisch beim Nähen von Röhrenware wie Hosensäume und Ärmel.

Ecken nähen, Rückwärts nähen und Freiarmnähen
Originalseite 28

Tischverlängerung installieren:

  1. Ziehen Sie den Anschiebetisch (Zubehörbox) nach links, um ihn von der Maschine zu entfernen.
  2. Ziehen Sie die Füße der Tischverlängerung entsprechend den Pfeilen im Bild aus.
  3. Lassen Sie die Tischverlängerung (A) in die Maschine (B) einrasten.

Die Tischverlängerung kann beim Drehen des Stoffes während des Nähens hilfreich sein.

Auf dicken Stoffen nähen: Der schwarze Knopf auf der rechten Seite am Nähfuß blockiert den Nähfuß horizontal, wenn er vor dem Senken des Nähfußes hineingedrückt wird. Damit wird gleichmäßiger Transport von Beginn einer Naht weg und auch beim Nähen über mehrere Stofflagen (Nähte, Jeanssäume usw.) sichergestellt. Bei Erreichen einer dicken Stelle, Nadel senken und Nähfuß heben. Fußzehe herunterdrücken und schwarzen Knopf hineindrücken, dann den Fuß senken und weiternähen. Der schwarze Knopf löst sich nach ein paar Stichen wieder automatisch. Es kann auch ein weiteres dickes Stoffstück hinter die Naht gelegt werden. Oder den Nähfuß stützen und von Hand Richtung Bruchfalte transportieren.

Tischverlängerung installieren und auf dicken Stoffen nähen
Originalseite 29

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Nadelposition und Stichlänge

Muster 00–04 (Gruppe A), Universalfuß (T).

Nadelposition ändern: Diese Einstellungen betreffen nur die Direktwahlmuster 1–4 und Muster 00 der Gruppe A. Die voreingestellte Position ist „3.5", also die Mitte. Durch Drücken von „–" der Stichbreiteneinstelltasten bewegt sich die Nadel nach links, durch Drücken von „+" verschiebt sich die Nadel nach rechts. Auf dem Display wird die entsprechende Nadelposition mittels Punkt und Zahl angezeigt.

Stichlänge ändern: Taste „–" der Stichlängeneinstelltasten drücken, um die Stichlänge zu verkürzen. Taste „+" drücken, um die Stichlänge zu verlängern. Grundsätzlich gilt: Je dicker das Gewebe, der Faden und die Nadel, desto länger muss der Stich sein.

Nadelposition und Stichlänge einstellen sowie Zickzackstiche
Originalseite 30

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Zickzackstiche

Muster 05–07, Universalfuß (T) oder Raupennahtfuß (A).

Stichbreite einstellen: Die maximale Stichbreite für Zickzackstiche beträgt „7.0". Die Stichbreite kann jedoch für alle Sticharten schmäler eingestellt werden. Stichbreite durch Drücken der Stichbreiteneinstelltaste „+" verbreitern (von „0.0" bis „7.0").

Stichlänge einstellen: Die Stichdichte von Zickzackstichen nimmt zu, je näher die Stichlänge zu „0.3" eingestellt wird. Schöne Zickzackstichbildungen erreicht man mit einer Stichlänge im Bereich von „1.0" bis „2.5". Ganz dichten Zickzack (eng nebeneinander) nennt man Raupennaht.

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Stretchstich

Muster 02, 03, 07, Universalfuß (T) oder Raupennahtfuß (A).

  1. Stretchgeradstich: Für elastische und strapazierfähige Nähte, die sich mit dem Stoff dehnen, ohne zu reißen. Ideal für elastische Stoffe und Maschenware. Auch gut für strapazierfähige Nähte auf festen Stoffen wie Jeans geeignet. Diese Stiche können auch sehr gut als dekorativer Kantenabschluss verwendet werden.
  2. Stretchgeradstich wird auch zur dreifachen Verstärkung von elastischen und strapazierten Nähten verwendet.
  3. Dreifachzickzackstretch ist für feste Stoffe wie Jeans, Poplin, Segeltuch usw. geeignet.
Stretchgeradstich und Dreifachzickzackstretch
Originalseite 31

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Kantenumnähstiche

Stoffkanten säumen, um Ausfransen zu verhindern.

Kantenumnähfuß (E): Muster 05 und 08, Stichbreite 5.0~7.0, Stichlänge 2.0~3.0.

  1. Kantenumnähfuß einsetzen.
  2. Stoffkante beim Nähen an die Führung am Fuß anstoßen lassen.

Achtung: Den Kantenumnähfuß nur für die Sticharten 05 und 08 benutzen und dabei die Stichbreite breiter als „5.0" einstellen. Bei Verwendung von anderen Sticharten und Stichbreiten als den empfohlenen kann es sein, dass die Nadel auf den Nähfuß aufschlägt und bricht.

Universalnähfuß (T): Muster 06 und 09, Stichbreite 2.5~4.5, Stichlänge 2.0~3.0.

  1. Universalnähfuß einsetzen.
  2. Beim Kantennähen den Nähfuß so auf der Stoffkante platzieren, dass die rechten Nadeleinstiche knapp über die Kante hinaus ins Leere gehen.
Kantenumnähstiche mit Kantenumnähfuß und Universalnähfuß
Originalseite 32

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Weiter zu Teil 2

Teil 2 dieser Anleitung behandelt nähtechniken, pflege & service sowie Störungsbehebung und häufige Fragen.

Passendes Zubehör: Ackermann-Garne · Nadeln · Zubehör

Diese Online-Anleitung ergänzt die Original-Bedienungsanleitung, sie ersetzt sie nicht.