Rechtliches

Bedienungsanleitung CARINA Rubin — Teil 2

Blindsaum

Diese Kombination aus Gerad- und Zickzackstichen wird in Verbindung mit dem Blindsaumfuß zum Annähen von Säumen (z. B. Röcken und Hosen) verwendet. Der Stich ist auf der rechten Stoffseite kaum sichtbar.

Muster 10 und 11, Blindstichfuß (F), Stichbreite 2.5~4.0, Stichlänge 1.0~2.0. Muster 10: Blindsaum auf Webstoffen. Muster 11: Blindsaum auf Stretch-Stoffen.

Hinweis: Für Blindsäume benötigt man etwas Übung. Immer zuerst eine Nähprobe nähen.

  1. Stoff wie abgebildet falten, so dass die Stoffvorderseite oben liegt.
  2. Stoff unter den Nähfuß legen. Handrad von Hand vorwärts drehen, bis die Nadel ganz nach links schwingt. Die Nadel sollte den Stoffbruch nur knapp fassen. Wird der Stoffbruch nicht gefasst, Stichbreite anpassen.
  3. Führung (b) durch Drehen am Knopf (a) so einstellen, dass der Stoffbruch anstößt.
  4. Langsam nähen und den Stoff sorgfältig an der Führung entlang laufen lassen.
  5. Stoff umdrehen.
Blindsaum falten, nähen und Führung einstellen
Originalseite 33

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Knöpfe annähen

Muster 05, Knopfannähfuß, Stichbreite 2.5~4.5.

  1. Knopfannähfuß einsetzen. Schalter zum Senken bzw. Heben des Transporteurs stellen, um den Transporteur zu senken.
  2. Nähgut unter den Nähfuß legen. Knopf auf die gewünschte Stelle legen und Nähfuß senken.
  3. Zickzackstich wählen. Stichbreite auf „2.5–4.5" einstellen, dem Abstand zwischen den beiden Löchern im Knopf entsprechend.
  4. Handrad von Hand drehen zur Überprüfung, ob die Nadel tatsächlich schön ins linke und rechte Loch im Knopf geht.
  5. Vor dem Nähen Taste Automatisches Vernähen drücken. Damit werden automatisch Vernähstiche zu Nähbeginn und Nähende ausgeführt. Damit der Knopf einen „Stiel" oder „Hals" erhält, eine Stopfnadel auf den Knopf legen und nähen. Ziehen Sie den Oberfaden auf die Rückseite des Stoffes und verknoten Sie ihn mit dem Unterfaden.
  6. Bei Knöpfen mit 4 Löchern zuerst die vorderen zwei nähen, dann auf die anderen zwei verschieben und Vorgang wiederholen.

Hinweis: Nach Beendigung dieser Arbeit den Schalter zum Heben und Senken des Transporteurs stellen, um den Transporteur wieder zu heben.

Knöpfe annähen mit dem Knopfannähfuß
Originalseite 34

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Knopflöcher nähen

Einfache Möglichkeit, passende Knopflöcher für die gewünschte Knopfgröße zu nähen. Bei Stretchware oder dünnem Stoff wird empfohlen, ein Vlies zur Stabilisierung zu unterlegen. Damit wird ein gleichmäßigeres Bild der Knopflöcher erreicht.

Knopflochfuß (D). Muster und Einstellungen:

  • Muster 15 (Stichbreite 2.5~7.0, Stichlänge 0.3~1.0): Für leichte bis mittelschwere Stoffe.
  • Muster 16 (2.5~5.5, 0.3~1.0): Für horizontale Knopflöcher an Blusen und Hemden aus leichtem bis mittelschwerem Stoff.
  • Muster 17 (5.5~7.0, 0.3~1.0): Für leichte bis mittelschwere Stoffe.
  • Muster 18: Für horizontale Knopflöcher auf dicken Geweben.
  • Muster 19: Für leichte bis mittelschwere Stoffe.
  • Muster 20 (3.0~7.0, 1.0~2.0): Für Jeans oder dehnbares Gewebe einer groben Bindung.
  • Muster 21 (3.0~7.0, 1.0~3.0): Für dehnbares Gewebe.

Hinweis: Vor dem Ausnähen des Knopflochs auf dem Nähgut zuerst eine Probe auf einem Stoffrest des gleichen Stoffs wie für das Nähgut verwendet nähen.

Position der Knopflöcher auf dem Stoff markieren. Die maximale Knopflochlänge beträgt 3 cm (insgesamt: Durchmesser + Dicke des Knopfes). Knopfhalterplatte ausziehen und den Knopf einlegen. Knopfhalterplatte zusammenschieben (Knopf wird eingeklemmt). Die Größe des Knopfloches wird durch den eingeklemmten Knopf bestimmt. Knopflochstich auswählen. Stichbreite und Stichlänge einstellen (je nach gewünschter Breite und Dichte).

Knopflochmuster, Einstellungen und Knopf in die Knopfhalterplatte einlegen
Originalseite 35

Stoff so unter den Nähfuß legen, dass die Mitte-Markierung auf dem Nähfuß mit der eingezeichneten Knopflochlinie übereinstimmt. Nähfuß senken.

Hinweis: Falls Sie irgendein Knopflochmuster auswählen, wird auf dem LCD-Schirm das Symbol erscheinen, um Sie daran zu erinnern, den Nähfuß zu senken.

Oberfadenende leicht festhalten und mit dem Nähen beginnen. Stoff sachte mit den Händen führen. Vor Nähende werden automatisch nach Fertigstellung des Knopflochs einige Vernähstiche genäht.

Stoff unter dem Nähfuß ausrichten und Knopfloch nähen
Originalseite 36

Knopflöcher werden von der Vorderseite nach Hinterseite des Büglers genäht, wie gezeigt. Nähfuß hochstellen und Faden abschneiden. Um über das gleiche Knopfloch zu nähen, Nähfuß hochstellen (kehrt in die ursprüngliche Position zurück). Nach Beendigung Knopflochhebel heben, bis er hält.

Achtung: Wenn Sie mit dem Nähen der Knopflöcher fertig sind, schieben Sie den Knopflochhebel nach oben, bis er sich in seiner ursprünglichen Position befindet.

Nährichtung der verschiedenen Knopflochmuster und Knopflochhebel zurückstellen
Originalseite 37

Knopfloch zwischen den Raupen auftrennen, ohne dabei die Stiche der beiden Raupennähte zu fassen und zu durchtrennen. Nadeln an den beiden Riegeln als Stopper setzen.

Hinweis: Beim Auftrennen des Knopfloches mit dem Pfeiltrenner darauf achten, die Hände nicht in Schnittrichtung zu legen. Es kann sonst zu Schnittverletzungen kommen.

Knopflöcher auf elastischen Stoffen:

  1. Bei Knopflöchern auf elastischen Stoffen mit Garneinlage arbeiten. Knopflochfuß einsetzen und Garneinlage hinten am Nähfuß einhaken und unter dem Nähfuß durchführen. Die beiden Fadenenden auf die Fußvorderseite bringen, in die Rillen einlegen und sie vorübergehend verknöpfen. Nähfuß senken und zu nähen beginnen. Stichbreite der Dicke des Beigarns anpassen.
  2. Nach Fertigstellung an den Enden des Beigarns sorgfältig ziehen, damit sie schön straff in den Raupen liegen, und die Fadenenden anschließend abschneiden.

Hinweis: Es wird empfohlen, die Stoffrückseite mit Vlies zu verstärken.

Knopfloch auftrennen und Knopflöcher auf elastischen Stoffen mit Garneinlage
Originalseite 38

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Ösenstich

Genähte Ösen sind vielfältig einsetzbar. Beispielsweise als Öffnungen für Kordeln und schmale Bänder oder aber für dekorative Arbeiten auf Bekleidung, Accessoires usw.

Muster 22, Nähfuß (A), Stichbreite 5.0 / 6.0 / 7.0. Muster 22: Für Ösen auf Gürtel usw.

Wählen Sie Stichmuster 22 aus der Gruppe A (Ösenstich) und bringen Sie den Nähfuß A an. „+" bzw. „–" der Stichbreiteneinstelltasten drücken, um die gewünschte Ösengröße zu wählen. Ösengröße: A. Groß: 7,0 mm; B. Mittel: 6,0 mm; C. Klein: 5,0 mm.

Stechen Sie die Nadel am Nähanfangspunkt in den Stoff ein. Dann den Nähfuß senken. Am Ende werden automatisch Vernähstiche ausgeführt. Dann hält der Nähcomputer. Durchstechen Sie die Ösenmitte mit einer Ösenstanze. Diese ist nicht Bestandteil des Lieferumfangs.

Hinweis:

  • Bei Verwendung einer Ösenstanze Karton oder eine geeignete andere Schutzunterlage unterlegen.
  • Bei dünnem Stoff kann ein grober Stich entstehen. Ist dies der Fall, einen neuen Stich über den bestehenden nähen.
Ösenstich nähen und Ösengrößen
Originalseite 39

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Stopfen

Muster 23, Knopflochfuß (D), Stichbreite 3.5~7.0, Stichlänge 1.0~2.0.

Wählen Sie Stichmuster 23 der Gruppe A (Stopfen). Den Nähfuß durch den Knopflochfuß ersetzen.

  1. Oberstoff und Verstärkungsvlies zusammenheften. Stellen Sie die Breite der Stopfreihen mit den Stichbreiteneinstelltasten fest. Senken Sie den Nähfuß über der Mitte der beschädigten Stelle bzw. des Risses.
  2. Den Knopfhalter am Knopflochfuß nach hinten ziehen und die gewünschte Länge einstellen.
  3. Länge und Breite eines Stopfbereichs können eingestellt werden. Allerdings beträgt die Höchstlänge 2,6 cm und die Höchstbreite 7 mm. a. Länge der Stopffläche; b. Breite der Stopffläche.
  4. Stoff so platzieren, dass die Nadel 2 mm vor der zu stopfenden Fläche steht. Nähfuß senken.
  5. Führen Sie den Oberfaden durch die Öffnung im Knopflochfuß. Ziehen Sie den Knopflochhebel nach unten. Er kommt hinter dem Halter am Nähfuß zu stehen. Halten Sie das Oberfadenende mit der linken Hand leicht fest und beginnen Sie zu nähen.
  6. Stopfreihen werden im Nähfuß von vorn nach hinten genäht, wie gezeigt.

Hinweis: Drücken Sie den vorderen Teil des Nähfußes nicht hinein, wenn Sie den Nähfuß senken. Sonst stimmt die Größe der Stopffläche nicht mehr. Sollte der Stoff z. B. aufgrund der Dicke nicht transportiert werden, die Stichlänge vergrößern. Ist die zu stopfende Fläche groß, kann die eingestellte Stopffläche mehrmals ausgenäht werden (oder quer übernäht werden), um ein besseres Nähergebnis zu erzielen.

Stopfen: Stopfbereich einstellen mit dem Knopflochfuß
Originalseite 40
Stopfen: Nähfuß positionieren und Stopfreihen nähen
Originalseite 41

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Reißverschluss einnähen

Mit diesem Fuß kann auf beiden Seiten des Reißverschlusses genäht werden. Der Füßchenrand führt den Reißverschluss. Muster 00, Reißverschlussfuß (I), Stichbreite 3.5, Stichlänge 1.5~3.0.

Achtung: Reißverschlussfuß nur zum Nähen mit der Nadel in der Mitte und Geradstich verwenden! Bei Verwendung von anderen Sticharten und mit anderen Nadelpositionen als den empfohlenen kann es sein, dass die Nadel auf den Nähfuß aufschlägt und bricht.

Beidseitig verdeckt eingesetzter Reißverschluss:

  1. Legen Sie den Stoff rechts auf rechts. Steppen Sie die Naht mit 2 cm Nahtzugabe rechts bis ca. 5 mm vor die Stelle, wo später das untere Reißverschlussende sein wird. Mit einigen Rückwärtsstichen vernähen. Dann die Stichlänge auf Maximum und die Fadenspannung auf kleiner als 2 regulieren und so den verbleibenden Stoff heften.
  2. Nahtzugabe auseinanderbügeln. Reißverschluss mit der Vorderseite so nach unten auf die Nahtzugabe legen, dass die Zähnchen an die Nahtlinie stoßen. Reißverschluss heften.
  3. Reißverschlussband einsetzen. Beim Nähen der linken Reißverschlussseite die rechte Seite des Nähfußstegs am Halter befestigen.
  4. Beim Nähen der rechten Reißverschlussseite die linke Seite des Nähfußstegs am Halter befestigen.
  5. Den Reißverschluss umnähen.
  6. Heftfaden herausziehen und bügeln.

Hinweis: Beim Nähen darauf achten, dass die Nadel nicht über den Reißverschluss näht, da dies zu Nadelbruch führen kann.

Beidseitig verdeckt eingesetzter Reißverschluss
Originalseite 42

Einseitig verdeckt eingesetzter Reißverschluss:

  1. Legen Sie den Stoff rechts auf rechts. Steppen Sie die Naht mit 2 cm Nahtzugabe rechts bis ca. 5 mm vor die Stelle, wo später das untere Reißverschlussende sein wird. Mit einigen Rückwärtsstichen vernähen. Dann die Stichlänge auf Maximum und die Fadenspannung auf kleiner als 2 regulieren und so den verbleibenden Stoff heften.
  2. Auf die linke Nahtzugabe umbiegen. Rechte Nahtzugabe um 3 mm umbiegen.
  3. Reißverschlussfuß einsetzen. Beim Nähen der linken Reißverschlussseite die rechte Seite des Nähfußstegs am Halter befestigen. Beim Nähen der rechten Reißverschlussseite die linke Seite des Nähfußstegs am Halter befestigen.
  4. Linke Reißverschlusshälfte von unten nach oben einnähen.
  5. Nähgut auf die rechte Stoffseite wenden und unten quer hinüber, dann die rechte Reißverschlussseite nähen.
  6. Etwa 5 cm vor dem oberen Ende des Reißverschlusses anhalten. Heftfaden herausziehen und Reißverschluss öffnen. Naht fertig schließen.
Einseitig verdeckt eingesetzter Reißverschluss
Originalseite 43

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Schmalsäumen

Mit dem Rollsaumfuß wird die Stoffkante in einem Arbeitsgang umgeschlagen und genäht. Ideal für perfekte, schmale Säume bei leichten Stoffen von z. B. Bekleidung und Tischwäsche. Muster 00, Säumer (K), Stichbreite 3.5, Stichlänge 1.5~3.0.

Der Säumer ist optional und nicht im Lieferumfang dieser Maschine inbegriffen.

  1. Stoffkante etwa 3 mm umbiegen und nochmals 3 mm auf einer Länge von etwa 5 cm der Stoffkante entlang umbiegen.
  2. Handrad sich entgegen drehen, bis die Nadel in den Saum einsticht, dann Nähfuß senken. Mehrere Stiche nähen, dann Nähfuß hochstellen. Saum in die spiralförmige Öffnung am Säumer einführen. Stoff dabei vorwärts und rückwärts bewegen, bis der Saum einrollt.
  3. Nähfuß senken und langsam nähen, dabei die rohe Stoffkante schön von vorn in die Spirale des Säumers führen.
Schmalsäumen mit dem Rollsaumfuß
Originalseite 44

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Schnuraufnähen

Der Schnuraufnähfuß wird beim dekorativen Aufnähen von 1 bis 3 Garnreihen eingesetzt. Eine oder drei Kordeln übernähen für hübsche Strukturen auf Jacken oder Westen oder Bordüren. Dazu kann Perlgarn, Strickwolle, Stickgarn, Kordel, Häkelgarn usw. verwendet werden. Der Schnuraufnähfuß ist optional und nicht im Lieferumfang dieser Maschine inbegriffen.

Einzelschnur aufnähen: Muster 05. Muster auf den Stoff aufzeichnen. Schnur von rechts in die mittlere Rille des Schnuraufnähfußes einlegen. Schnur etwa 5 cm hinter dem Nähfuß hervorziehen. Die Rillen unter dem Nähfuß halten die Schnur am richtigen Ort, während sie übernäht wird. Stich auswählen und Stichbreite so einstellen, dass Stiche gerade über die Schnur reichen. Nähfuß senken und langsam nähen, dabei die Schnur dem Muster entlang führen.

Dreifachschnur aufnähen: Muster 06 und 14. Muster auf den Stoff aufzeichnen. Nähfaden nach links schieben und drei Schnüre in die Rillen unter dem Nähfuß einlegen. Etwa 5 cm jeder Schnur hinter dem Nähfuß hervorziehen. Die Rillen unter dem Nähfuß halten die Schnur am richtigen Ort, während sie übernäht wird. Gewünschtes Stichmuster auswählen und Stichbreite so einstellen, dass die Stiche gerade über die Schnüre reichen. Nähfuß senken und langsam nähen, dabei die Schnüre dem Muster entlang führen.

Einzelschnur und Dreifachschnur mit dem Schnuraufnähfuß aufnähen
Originalseite 45

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Raupennähte

Muster 05, 25–35, Raupennahtfuß (A), Stichbreite 3.5~7.0, Stichlänge 0.5~1.0.

Raupennähte und Dekorstiche mit dem Raupennahtfuß nähen. Dieser Nähfuß verfügt nämlich an der Fußunterseite über eine ganzflächige Aussparung, die es ermöglicht, problemlos über dicke Stichformationen wie dichte Zickzackstiche zu gleiten und den Stoff schön gleichmäßig transportieren zu lassen.

Die Raupennahtstiche und Dekorstiche können selbst umgestaltet werden, indem die Stichlängen und -breiten verstellt werden. Am besten auf Stoffresten verschiedene Sticharten und Einstellungen ausprobieren.

Hinweis: Beim Nähen auf sehr leichten und dünnen Stoffen wird empfohlen, die Stoffrückseite mit Vlies zu verstärken.

Raupennähte und Dekorstiche mit dem Raupennahtfuß
Originalseite 46

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Quilting

Ein Vernähen von Volumenvlies zwischen den oberen und unteren Schichten des Stoffes wird „Quilting" genannt. Die oberste Schicht bildet in der Regel mehrere geometrisch geformte und zusammen genähte Stoffstücke. Muster 00, Quiltfuß (P), Stichbreite 3.5, Stichlänge 1.0~3.0.

Der Quiltfuß ist optional und nicht im Lieferumfang dieser Maschine inbegriffen. Quiltlineal in den Nähfußhalter wie abgebildet einführen und auf die gewünschte Breite einstellen. Erste Reihe nähen und Stoff verschieben. Alle weiteren Reihen so nähen, dass das Lineal jeweils entlang der vorherigen Nählinie verläuft.

Hinweis: Beim Nähen mit dem Quiltfuß nur in der mittleren Nadelposition nähen, um einen Maschinenschaden zu vermeiden.

Quilting mit dem Quiltfuß und Muschelstich
Originalseite 47

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Muschelstich

Muster 78, Universalfuß (T), oder Muster 27, Raupennahtfuß (A).

  1. Entlang des Stoffrandes nähen. Vergewissern Sie sich jedoch, dass Sie nicht direkt am Stoffrand nähen. Für bessere Ergebnisse tragen Sie Stärkespray auf den Stoff, und bügeln Sie kurz mit heißem Bügeleisen über, bevor Sie mit dem Nähen beginnen.
  2. Stoff dicht der Nählinie entlang abschneiden. Darauf achten, dass der Nähfaden nicht mitgefasst wird.

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Kräuseln

Zum Raffen bzw. Kräuseln von Rüschen oder Volants eignet sich der Kräuselfuß. Dabei wird die untere Stofflage beim Nähen automatisch eingehalten und gleichzeitig mit der oberen verbunden. Am besten geeignet sind leichte bis mittelschwere Stoffe. Muster 00, Stichbreite 3.5, Stichlänge 4.5.

Der Kräusler ist ein optionales Zubehörteil und nicht im Lieferumfang dieser Maschine inbegriffen.

Kräuseln: Kräusler einsetzen und die Fadenspannung auf unter 2 stellen. Den zu kräuselnden Stoff rechts unter den Nähfuß legen. Einmal durchsteppen, dabei die Stoffkante parallel zur rechten Fußkante laufen lassen. Der Stoff wird nun automatisch gefältelt. Für leichte bis mittelschwere Stoffe geeignet.

Kräuseln und gleichzeitiges Annähen an ein glattes Stoffstück: Der Kräusler weist unten einen Einschnitt auf (doppelte Sohle). Damit kann der ganz unten durch laufende Stoffteil gekräuselt und direkt an den im Einschnitt durchlaufenden glatten Teil genäht werden (z. B. Rockbund).

  1. Nähfußhalter entfernen und Kräusler einsetzen.
  2. Zu kräuselnden Stoff mit der Vorderseite nach oben unter den Nähfuß legen.
  3. Obere Stofflage (bleibt ungekräuselt) mit der Vorderseite nach unten in den Fußeinschnitt legen.
  4. Die beiden Stofflagen wie abgebildet führen.

Hinweis: Um die gewünschte Kräuselstärke herauszufinden, proben Sie am besten über je etwa 25 cm Länge am Stoff, Bordüren oder Gummiband. So können Einstellungen je nach Wunsch einfacher vorgenommen werden. Immer am gleichen Stoff und im gleichen Fadenlauf wie nachher am Projekt proben. Kräuseln im Querfadenlauf ergibt hübschere Falten als auf dem Längsfaden. Nähen Sie langsam bis mittel schnell, um den Stoff besser im Griff zu haben.

Kräuseln und gleichzeitiges Annähen an ein glattes Stoffstück
Originalseite 48

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Smoken

Der Dekorstich, der durch Nähen oder Sticken über Kräuseln entsteht, wird „Smokestich" genannt. Er wird verwendet, um die Vorderseite von Blusen oder Manschetten zu schmücken. Der Smokestich fügt den Stoffen Textur und Elastizität zu. Muster 13 und 14, Nähfuß (A).

  1. Mit dem Universalfuß gerade Linien in Abständen von 1 cm über die gesamte zu smokende Fläche nähen.
  2. Fäden auf einer Seite zusammen verknoten. An den Unterfäden ziehen und die Fältchen gleichmäßig verteilen. Fäden auf der anderen Seite fixieren.
  3. Fadenspannung reduzieren und allenfalls mit Dekorstich zwischen den Geradstichlinien nähen.
  4. Fäden der Kräuselstichlinien herausziehen.
Smoken: Kräuseln und mit Dekorstich übernähen
Originalseite 49

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Freihandstopfen, -sticken und -monogramme

Muster 00 und 05, Stichbreite 3.5~5.0. Der Stopf-/Stickfuß ist optional und nicht im Lieferumfang dieser Maschine inbegriffen.

  1. Hebel zum Senken bzw. Heben des Transporteurs auf die abgesenkte Position (b) stellen, um den Transporteur zu senken.
  2. Nähfußhalter entfernen und Stopffuß einsetzen. Hebel (a) muss hinter der Nadelbefestigungsschraube (b) liegen. Stopffuß von hinten her mit dem Zeigefinger fest an den Halter drücken und Schraube (c) anziehen.

Stopfen: Zuerst die Rissstelle einmal umnähen (um die Gewebefäden zu sichern): Von links nach rechts mit beständiger Geschwindigkeit und schön regelmäßig über die Rissstelle nähen. Nähgut um eine L-Drehung drehen und die erste Stichlage übernähen. Diesmal das Nähgut langsamer bewegen, damit zwischen den Fäden keine großen Lücken entstehen.

Hinweis: Freihandstopfen wird ohne Transporteur ausgeführt. Er ist versenkt. Das Nähgut wird mit den Händen transportiert. Man muss deshalb Nähgeschwindigkeit und Stofftransport in Übereinstimmung bringen.

Stopffuß einsetzen und Freihandstopfen
Originalseite 50

Sticken: Zickzackstich wählen und Stichbreite nach Bedarf einstellen. Dem Musterumriss entlang nähen, indem der Stickrahmen entsprechend bewegt wird. Mit gleichmäßiger Geschwindigkeit arbeiten. Musterflächen von Außen nach Innen füllen. Stiche dicht nebeneinander platzieren. Durch schnelleres Bewegen des Stickrahmens entstehen längere Stiche, durch langsameres Bewegen entstehen kürzere Stiche. Nähende mit Vernähstichen fixieren durch Drücken der Automatischen Vernähtaste.

Monogramme: Zickzackstich wählen und Stichbreite nach Bedarf einstellen. Mit gleichmäßiger Geschwindigkeit den Buchstaben nach nähen. Nähende nach einem Buchstaben mit Vernähstichen fixieren durch Drücken der Auto-Lock-Taste. Der Stickrahmen wird nicht zum Nähcomputer mitgeliefert. Er ist separat erhältlich.

Hinweis: Nach Beendigung dieser Arbeit den Schalter zum Heben und Senken des Transporteurs stellen, um den Transporteur wieder zu heben.

Freihandsticken und Monogramme mit dem Stickrahmen
Originalseite 51

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Fagotten

Über einen offenen Saum nähen wird „Fagoting" genannt. Dieser Stich wird auf Blusen und Kinderkleidung verwendet. Der Stich ist dekorativer, wenn dickere Fäden verwendet werden. Muster 12, Universalfuß (T).

  1. Umgebogene Kanten der Stoffteile mit einem Abstand von 4 mm auf ein Stück dünnes Papier oder wasserlösliches Vlies legen und heften.
  2. Nähfußmitte auf die Mitte zwischen den beiden Stoffbruchkanten ausrichten und zu nähen beginnen.
  3. Papier nach dem Nähen entfernen.
Fagotten über einen offenen Saum und Patchworkstich
Originalseite 52

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Patchworkstich

Muster 12, Universalfuß (T), oder Muster 13, 14, 44, Nähfuß (A).

  1. Die beiden Stoffteile rechte auf rechte Seite legen und mit Geradstich steppen.
  2. Nahtzugaben öffnen und flach bügeln.
  3. Nähfußmitte auf die Nahtlinie platzieren und die Nahtlinien übernähen.

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Spiegeln

Die Muster wählen. Drücken der Spiegeltaste. Der LCD zeigt die Spiegelfunktion und die Maschine wird das gespiegelte Muster nähen. A. Normale Muster. B. Gespiegelte Muster.

Hinweis:

  • Die Muster 15–24 können nicht widergespiegelt werden.
  • Widergespiegelte Muster können auch mit anderen Mustern kombiniert werden.
Muster spiegeln: normale und gespiegelte Muster
Originalseite 53

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Zwillingsnadel

Universalfuß (T), Stichbreite 2.0~5.0.

Bitte beachten: Verwenden Sie immer den Nähfuß „T", wenn Sie mit Zwillingsnadeln nähen, und zwar unabhängig davon, welche Nähmethode Sie anwenden.

  1. Zwillingsnadel einsetzen. Hinweis: Bei Verwendung von Zwillingsnadeln sollte immer der Universalfuß (T) verwendet werden, und zwar ungeachtet der Nähmethode. Nur Zwillingsnadeln mit max. 2 mm Zwischennadelabstand verwenden.
  2. Den horizontalen Garnrollenstift benutzen und dem üblichen Einfädelweg folgen. Linke Nadel einfädeln. Den zweiten Garnrollenstift (liegt dem Zubehör bei) oben in die entsprechende Öffnung stecken. Zweite Garnrolle aufsetzen. Wie gewohnt einfädeln, aber die Fadenführung über der Nadel auslassen und die rechte Nadel einfädeln.
  3. Jede Nadel getrennt einfädeln. Hinweis: Achten Sie darauf, dass die beiden für die Zwillingsnadel benutzten Fäden von gleicher Stärke sind. Die Farben können natürlich variieren.
  4. Wählen Sie ein Stichmuster und nähen Sie. 00–14, 26–99 können gebraucht werden. Es werden zwei parallele Stichreihen genäht. Hinweis: Beim Nähen mit Zwillingsnadeln immer langsam vorgehen und mit langsamer Geschwindigkeit nähen, um schöne Nähergebnisse zu erzeugen.
Zwillingsnadel einsetzen, einfädeln und nähen
Originalseite 54

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Obertransportfuß

Muster 00. Der Obertransportfuß ist optional und nicht im Lieferumfang dieser Maschine inbegriffen.

Generell zuerst ohne Obertransportfuß versuchen zu nähen. Er sollte erst eingesetzt werden, wenn notwendig. Mit üblichen Nähfüßen ist der Stoff leichter zu führen und man hat eine bessere Sicht auf den Nähbereich. Dieser Nähcomputer bietet hervorragende Stichqualität auf sehr vielen Stoffen von zarten Chiffons bis mehrlagigen Jeansstoffen. Mit dem Obertransportfuß wird der Transport der oberen und unteren Stofflagen ausgeglichen und er hilft beim exakten Zusammennähen von Karos, Streifen und Mustern. Er dient auch einem regelmäßigen Stofftransport auf sehr schwierigen Stoffen.

  1. Nähfußlifter heben, um die Nähfußstange hochzustellen. Schraube an der Nähfußstange entfernen (im Gegenuhrzeigersinn drehen) und Nähfußhalter wegnehmen.
  2. Obertransportfuß wie folgt befestigen: Arm (a) passt über die Nadelbefestigungsschraube und Nadelstange (b). Befestigungskopf aus Plastik (c) von links nach rechts an der Nähfußstange befestigen. Nähfußstange senken. Schraube wieder an der Nähfußstange festschrauben (im Uhrzeigersinn). Sicherstellen, dass beide Schrauben (an der Nadel- und Nähfußstange) wieder fest angezogen sind.
  3. Unterfaden heraufholen und Unter- wie Oberfaden hinter den Obertransportfuß ziehen.
Obertransportfuß befestigen
Originalseite 55

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Speicher

Kombinierte Muster können für späteren Gebrauch gespeichert werden. Die gespeicherten Muster gehen auch bei Ausschalten des Nähcomputers nicht verloren und können deshalb immer wieder aufgerufen werden. Was vor allem bei häufig verwendeten Mustern, z. B. Namen, praktisch ist.

Bitte beachten:

  • Die Maschine hat einen Programmspeicher, der 30 Sticheinheiten speichern kann.
  • Multiple Muster, die von Mustermodus „Patterns I" und „Patterns II" ausgewählt werden können, können kombiniert und zusammengenäht werden.
  • Alle diese Einheiten im Speicher können bearbeitet werden, um z. B. die Stichlänge, Stichweite, Spiegelung und automatische Sperre einzustellen.
  • Die Direktwahlmuster und die Stichmuster 15–24 der Patterns I können nicht im Speicher gespeichert werden.

Musterarten oder Schriftzeichen kombinieren: Beim Einschalten zeigt der LCD-Schirm „Direct". Drücken Sie die M-Taste, um in den Speichermodus zu gelangen und eine Kombination aus Buchstaben und Mustern zu speichern. Drücken Sie die Taste, um eine gewünschte Gruppe an Mustern („Patterns I" oder „Patterns II") auf dem LCD-Schirm auszuwählen. Dann drücken Sie die gewünschte Musternummer (z. B. 13). Falls gewünscht, können Sie die Stichlänge, -breite, Auto-Stopp oder die Spiegelfunktion ändern.

Bitte beachten: Sobald der Speicher mit 30 Sticheinheiten voll ist, ertönt ein Signalton. Benutzen Sie die MEM-Tasten, um zu sehen, was Sie programmiert haben.

Speicher: Musterarten und Schriftzeichen kombinieren
Originalseite 56

Benutzen Sie die M-Taste, um den Speichermodus zu verlassen und in den Direkt-Modus zurückzukehren.

Achtung: Das ausgewählte Muster wird aus dem Speicher gelöscht, wenn die Maschine ausgestellt wird und Sie die M-Taste nicht erneut gedrückt hatten, nachdem Sie Ihre Auswahl beendet hatten.

Muster oder Buchstaben hinzufügen: Drücken Sie im Speichermodus die MEM-Taste, bis die Stichnummer, die Sie ausgewählt haben, erscheint, und fügen dann den neuen Stich hinzu oder verändern die Stichlänge, -breite, Auto-Stopp oder Spiegelung wie gewünscht.

Löschen von Mustern oder Buchstaben: Falls Sie einen bestimmten Stich im Speichermodus löschen wollen, drücken Sie die MEM-Taste, bis die gewünschte Stichnummer erscheint. Drücken Sie die C-Taste, um das ausgewählte Muster zu löschen, dabei wird das nächste Muster um einen Platz nach vorne gerückt.

Aufrufen und Nähen von gespeicherten Mustern: Drücken Sie die M-Taste, um in den Speichermodus zu gelangen. Die Maschine wird an dem ersten gespeicherten Stich positioniert.

Speicher: Muster hinzufügen, löschen und aufrufen
Originalseite 57

Drücken Sie den Fußanlasser. Die Maschine näht das erste gespeicherte Muster. Auf dem LCD-Schirm werden die Stichdaten gezeigt.

Falls Sie die programmierten Stiche aufrufen oder ein paar Stiche aus dem Speichermodus nähen wollen, drücken Sie die MEM-Taste. Sie können die Auto-Sperrfunktion benutzen, sobald die Maschine gestoppt ist.

Bitte beachten: Falls Sie Ihre Stichkombination wiederholen wollen, ohne dass die Maschine stoppt, drücken Sie die Auto-Sperrtaste, um die Auto-Stopfunktion im Speichermodus zu beenden. Das Symbol wird nicht mehr auf dem LCD-Schirm angezeigt. Drücken Sie die M-Taste, um den Speichermodus zu verlassen und in den Direkt-Modus zu gelangen.

Speicher: gespeicherte Muster nähen und wiederholen
Originalseite 58

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Warnfunktionen

Meldung der Warnanimation — Nähfußhebel ist nicht gesenkt: Der Knopfloch- oder Stopfstich wurde gewählt und der Fußanlasser gedrückt, während der Nähfußhebel hochgestellt ist.

Meldung der Anleitungsanimation — Garnrolle wickeln: Die Garnrollenspuler wickelt die Garnrolle.

Piepton:

  • Bei korrekter Anwendung: 1 Piep.
  • Bei falscher Anwendung: 3 kurze Pieptöne.
  • Wenn der Nähcomputer nicht funktioniert und nicht nähen kann: 3 Pieptöne. Es bedeutet, dass der Faden verdreht oder verklemmt ist und sich die Handradachse nicht bewegen kann. In diesem Fall bitte den Abschnitt „Beheben von Störungen" lesen und das Problem beheben. Sobald das Problem gelöst worden ist, näht der Nähcomputer weiter.

Spulerstift wieder nach links drücken: Werden Tasten am Nähcomputer gedrückt, wenn die Greiferspule gefüllt ist oder der Spulerstift sich rechts befindet, ertönen 3 Pieptöne als Warnsignal. Spulerstift nach links drücken.

Hinweis: Sollte das Problem so nicht behoben werden können, kann eine fachkundige Durchsicht in einer Fachwerkstatt helfen.

Achtung: Sollten sich die Fäden während des Nähens im Greifer verheddern, so dass die Nadel sich nicht mehr bewegen kann, und Sie dennoch weiter auf das Fußpedal drücken, wird der Sicherheitsschalter den Nähcomputer ganz ausschalten. Um den Nähcomputer wieder zu starten, müssen Sie den Ein-/Aus-Schalter zuerst ausschalten (auf „O"), dann wieder einschalten.

Warnfunktionen: Warnanimation, Pieptöne und Spulerstift
Originalseite 59

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Unterhalt und Reinigung

Achtung: Vor dem Reinigen der LCD-Anzeige und der Oberfläche des Nähcomputers immer zuerst das Netzkabel ausstecken (von der Stromzufuhr trennen), um Verletzungen oder einen elektrischen Schlag zu vermeiden.

LCD-Anzeige reinigen: Vorderseite sorgfältig mit weichem, trockenem Tuch abwischen. Keine Wasch- oder Abwaschmittel oder Lösungsmittel verwenden.

Oberfläche des Nähcomputers reinigen: Ist die Oberfläche des Nähcomputers verschmutzt, weichen Lappen in Wasser mit wenig neutralem Abwaschmittel tauchen, fest auswringen und damit die Oberfläche reinigen. Anschließend mit trockenem Tuch über die Oberfläche wischen.

Achtung: Diese Maschine ist mit einer 100 mW LED-Lampe ausgestattet. Wenn Sie eine Lampe auswechseln müssen, lassen Sie dies in einer Fachwerkstatt ausführen.

Greifer reinigen: Faden- und Stoffrückstände im Greifer können dazu führen, dass der Nähcomputer nicht mehr einwandfrei funktioniert. Regelmäßig nachsehen und bei Bedarf den Greiferbereich reinigen.

Achtung: Nähcomputer immer zuerst ausstecken (vom Stromnetz trennen), dann erst Unterhaltsarbeiten daran ausführen.

  1. Greiferdeckel entfernen.
  2. Nadel, Nähfuß und Nähfußhalter entfernen. Mit dem L-Schraubenzieher die beiden Schrauben der Stichplatte lösen und die Stichplatte herausnehmen.
  3. Greiferbahn, Transporteur und Spulenkapsel mit dem Pinsel reinigen. Man kann dazu auch ein weiches, trockenes Tuch nehmen.
LCD-Anzeige und Oberfläche reinigen, Greiferdeckel entfernen
Originalseite 60
Stichplatte herausnehmen und Greiferbereich mit dem Pinsel reinigen
Originalseite 61

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Beheben von Störungen

Bevor der Nähcomputer wegen Störungen zur Reparatur gebracht wird, bitte Folgendes überprüfen. Besteht das Problem weiterhin, kann eine fachkundige Durchsicht in einer Fachwerkstatt helfen.

Störung Ursache Fehlerbehebung Siehe
Oberfaden reißt Nähmaschine nicht richtig eingefädelt. Nähmaschine neu einfädeln. Seite 11
Fadenspannung zu stark. Oberfadenspannung reduzieren (tiefere Zahl). Seite 14
Faden ist für die Nadel zu dick. Andere Nadelgröße einsetzen. Seite 7
Nadel nicht korrekt eingesetzt. Nadel entfernen und neu einsetzen (flache Kolbenseite nach hinten). Seite 7
Faden wickelt sich um den Garnrollenstift. Fadenspule entfernen und Faden aufwickeln. Seite 11
Nadel ist beschädigt. Nadel ersetzen. Seite 7
Unterfaden reißt Spulenkapsel nicht korrekt eingesetzt. Spulenkapsel herausnehmen, wieder einsetzen und am Faden ziehen. Faden muss problemlos und leicht abspulen. Seite 10
Spulenkapsel falsch eingefädelt. Spule und Spulenkapsel überprüfen. Seite 10
Fehlstiche Nadel nicht korrekt eingesetzt. Nadel entfernen und neu einsetzen (flache Kolbenseite nach hinten). Seite 7
Nadel ist beschädigt. Neue Nadel einsetzen. Seite 7
Falsche Nadel (Größe) verwendet. Zu Oberfaden und Stoff passende Nadel verwenden. Seite 7
Nähfuß nicht korrekt eingesetzt. Überprüfen und korrekt einsetzen. Seite 5
Nähmaschine nicht richtig eingefädelt. Nähmaschine neu einfädeln. Seite 11
Nadelbruch Beschädigte Nadel. Neue Nadel einsetzen. Seite 7
Nadel nicht korrekt eingesetzt. Nadel korrekt einsetzen (flache Kolbenseite nach hinten). Seite 7
Falsche Nadelstärke für den Stoff. Zu Stoff und Faden passende Nadel einsetzen. Seite 7
Falscher Nähfuß eingesetzt. Korrekten Nähfuß einsetzen.
Nadelhalterschraube sitzt locker. Schraube mit dem Schraubendreher festziehen. Seite 7
Zum Nähen des gewünschten Stichmusters ungeeigneter Nähfuß. Für die gewünschte Stichart geeigneten Nähfuß einsetzen.
Zu hohe Oberfadenspannung. Oberfadenspannung reduzieren. Seite 14
Lose Stiche Maschine nicht korrekt eingefädelt. Einfädelweg überprüfen. Seite 11
Spulenkapsel falsch eingefädelt. Spulenkapsel wie abgebildet einfädeln. Seite 10
Nadel, Stoff und Faden schlecht aufeinander abgestimmt. Die Nadelstärke muss auf den Stoff und Faden abgestimmt sein. Seite 7
Falsche Fadenspannung. Fadenspannung korrigieren. Seite 14
Nähte ziehen sich zusammen (Stoff kräuselt) Zu dicke Nadel für den Stoff. Dünnere Nadel wählen. Seite 7
Falsche Stichlänge. Stichlänge anpassen. Seite 25
Zu starke Oberfadenspannung. Fadenspannung reduzieren. Seite 14
Fehlersuche-Tabelle, Teil 1: Störungen, Ursachen und Lösungen
Originalseite 62
Störung Ursache Fehlerbehebung Siehe
Nähte ziehen sich zusammen Fadenspannung zu stark. Fadenspannung reduzieren. Seite 14
Oberfaden ist nicht richtig eingefädelt. Neu einfädeln. Seite 11
Nadel ist zu dick für den Stoff. Zu Oberfaden und Stoff passende Nadel verwenden. Seite 7
Für den Stoff zu lange Stichlänge. Kürzere Stichlänge wählen. Seite 25
Verzogene Stichmuster Falscher Nähfuß. Korrekten Nähfuß einsetzen.
Zu hohe Fadenspannung. Fadenspannung reduzieren. Seite 14
Maschine blockiert Faden im Greifer blockiert. Oberfaden und Unterfadenspule entfernen. Handrad von Hand rückwärts und vorwärts drehen und die Fadenreste entfernen. Seite 60
Transporteur voller Fusseln.
Maschine macht laute Geräusche Greifer oder Nadelstange voller Fusseln. Greifer und Transporteur wie beschrieben von Fusseln befreien. Seite 60
Nadel beschädigt. Neue Nadel einsetzen. Seite 7
Leicht summender Ton aus dem Motorinnern. Das ist normal.
Faden im Greifer verklemmt. Oberfaden und Unterfadenspule entfernen. Handrad von Hand rückwärts und vorwärts drehen und die Fadenreste entfernen. Seite 60
Transporteur voller Fusseln.
Ungleichmäßiges Stichbild, unregelmäßiger Transport Mindere Fadenqualität. Qualitätsfaden verwenden. Seite 7
Falsch eingefädelte Spulenkapsel. Spulenkapsel herausnehmen, neu einfädeln und richtig einlegen. Seite 10
Zug im Stoff. Beim Nähen nicht am Nähgut ziehen oder schieben. Es wird vom Transporteur transportiert. Nicht nachhelfen.
Maschine läuft nicht an Maschine ist nicht eingeschaltet. Maschine einschalten. Seite 3
Nähfußhebel steht oben. Nähfußhebel senken. Seite 16
Maschine ist nicht eingesteckt. Netzkabel einstecken und Maschine am Stromnetz anschließen. Seite 3
Fehlersuche-Tabelle, Teil 2: weitere Störungen, Ursachen und Lösungen
Originalseite 63

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Häufige Fragen (FAQ)

Empfohlenes Nähgarn: Für ein gleichmäßiges Stichbild empfehlen wir, ausschließlich hochwertiges Ackermann-Nähgarn zu verwenden — z. B. die Ackermann Nähgarnbox (36 Farben). Alle Ackermann-Garne →

Wie wähle ich am Nähcomputer ein Stichmuster aus?

Mit der Moduswahltaste wechseln Sie zwischen „Direct", „Patterns I" und „Patterns II". Im Direkt-Modus wählen Sie die neben den Zahlentasten abgebildeten Nutzstiche per Tastendruck. In „Patterns I" (Muster 00–99) und „Patterns II" (Alphabet) geben Sie die gewünschte Stichnummer über die Zahlentasten ein. Die empfohlene Stichbreite und Stichlänge werden automatisch eingestellt und auf der LCD-Anzeige angezeigt.

Wie stelle ich die Fadenspannung richtig ein?

Die Grundeinstellung ist „4"; rund 90 % aller Näharbeiten gelingen mit einer Spannung zwischen „3" und „5". Ist die Oberfadenspannung zu locker, erscheint der Oberfaden auf der Unterseite des Stoffes — stellen Sie das Rad auf eine höhere Zahl. Ist sie zu fest, wird der Unterfaden nach oben gezogen — stellen Sie das Rad auf eine tiefere Zahl. Bei Zickzack- und Dekorstichen darf der Oberfaden auf der Unterseite leicht sichtbar sein.

Wie wechsle ich die Nadel richtig?

Schalten Sie zuerst den Hauptschalter aus. Lösen Sie die Schraube an der Nadelstange, nehmen Sie die alte Nadel heraus und setzen Sie die neue Nadel mit der flachen Kolbenseite nach hinten bis zum Anschlag nach oben ein. Ziehen Sie die Schraube anschließend wieder fest. Verwenden Sie nur gerade, unbeschädigte Nadeln.

Der Oberfaden reißt ständig — was kann ich tun?

Häufige Ursachen sind falsches Einfädeln, eine zu feste Fadenspannung, ein für die Nadel zu dicker Faden oder eine falsch eingesetzte bzw. beschädigte Nadel. Fädeln Sie die Maschine neu ein, reduzieren Sie die Fadenspannung, wählen Sie eine passende Nadelstärke und setzen Sie die Nadel neu ein oder tauschen Sie sie aus.

Warum lässt mein Nähcomputer Stiche aus?

Meist ist die Nadel nicht richtig eingesetzt, beschädigt oder in der falschen Größe. Setzen Sie die Nadel neu ein (flache Kolbenseite nach hinten), verwenden Sie bei Bedarf eine neue Nadel und wählen Sie eine zum Faden und Stoff passende Nadelgröße. Prüfen Sie außerdem, ob der Nähfuß korrekt eingesetzt und die Maschine richtig eingefädelt ist.

Kann ich Muster und Buchstaben speichern?

Ja. Der Programmspeicher fasst 30 Sticheinheiten. Drücken Sie die M-Taste, um in den Speichermodus zu gelangen, und kombinieren Sie Muster aus „Patterns I" und „Patterns II" sowie Buchstaben. Die gespeicherte Kombination bleibt auch nach dem Ausschalten erhalten. Die Direktwahlmuster und die Stichmuster 15–24 der Patterns I können nicht gespeichert werden.

Der Nähcomputer läuft nicht an — woran liegt das?

Prüfen Sie, ob die Maschine eingeschaltet und am Stromnetz angeschlossen ist und ob der Nähfußhebel gesenkt ist. Ertönen 3 Pieptöne, kann der Faden im Greifer verklemmt sein: Oberfaden und Unterfadenspule entfernen und das Handrad von Hand vor und zurück drehen, um die Fadenreste zu entfernen.

Ihr Problem lässt sich so nicht beheben?

Wenn es nach diesen Hinweisen bleibt, kann eine fachkundige Durchsicht helfen: Bei der Inspektion & Wartung reinigen, ölen und justieren wir Ihre CARINA Rubin und prüfen die Funktionen. Ihre gesetzlichen Gewährleistungsrechte bleiben davon unberührt.

Inspektion & Wartung für Ihre CARINA Rubin →

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Service für Ihre CARINA Rubin

Dieses Modell wird nicht mehr verkauft — für Pflege und Betrieb sind wir weiter da: Inspektion & Wartung, passendes Ackermann-Nähgarn und Zubehör.

Passendes Zubehör: Ackermann-Garne · Nadeln · Zubehör

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Teil 1 behandelt vorbereitung & grundfunktionen und die grundlegende Bedienung.

Diese Online-Anleitung ergänzt die Original-Bedienungsanleitung, sie ersetzt sie nicht.