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Bedienungsanleitung CARINA Spezial 9000A5 — Teil 1

Willkommen

Herzlichen Glückwunsch zum Kauf Ihrer Nähmaschine. Sie haben ein Qualitätsprodukt erworben, das mit grösster Sorgfalt hergestellt wurde.

Diese Bedienungsanleitung vermittelt Ihnen alles Wissenswerte über die Anwendungsmöglichkeiten Ihrer Nähmaschine. Wir wünschen Ihnen viel Freude und grosse Näherfolge.

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Wichtige Sicherheitshinweise

Lesen Sie diese Hinweise aufmerksam durch, bevor Sie Ihr Gerät an das Netz anschliessen. Sie enthalten wichtige Sicherheits- und Betriebshinweise.

  • Bedienungsanleitung vollständig durchlesen.
  • Gerät niemals in Wasser oder andere Flüssigkeiten tauchen (Gefahr durch Stromschlag).
  • Darauf achten, dass Kinder keine Gelegenheit erhalten, mit dem Gerät zu spielen.
  • Die sich bewegenden Teile wie Nadel, Fadenhebel etc. sind eine Gefahrenquelle: Verletzungsgefahr für die Finger! Die Nähstelle ist daher während des Betriebs der Maschine ständig zu beobachten. Manipulationen an der Maschine wie z. B. Nadelwechsel nur bei ausgeschalteter Maschine durchführen.
  • Gerät nur an Wechselstrom 230 V anschliessen.
  • Wir empfehlen, das Gerät über einen FI-Schutzschalter anzuschliessen. Im Zweifelsfalle fragen Sie eine Fachperson.
  • Den Netzstecker unbedingt ziehen: vor dem Wechseln der Nadel, Spule oder des Nähfusses; vor jeder Umplatzierung des Gerätes; vor jeder Reinigung oder Wartung; nach dem Gebrauch.
  • Das Netzkabel darf nie über Ecken oder Kanten herunterhängen oder gar eingeklemmt werden (Gefahr durch Stromschlag).
  • Zur Vermeidung von Gefahren darf ein beschädigtes Netzkabel nur von einer Fachwerkstatt ersetzt werden.
  • Gerät nicht verwenden bei: Gerätestörung; beschädigtem Netzkabel; wenn das Gerät heruntergefallen ist oder wenn sonstige Beschädigungen vorliegen. In solchen Fällen das Gerät sofort von einer Fachwerkstatt überprüfen und reparieren lassen.
  • Bei der Wahl des Anwendungsortes das Gerät auf eine trockene, stabile und ebene Standfläche stellen; nicht auf heisse Oberflächen oder in der Nähe von offenen Flammen abstellen (Mindestabstand von 50 cm einhalten); nur in trockenen Räumen verwenden; Kabel nicht herunterhängen lassen (Stolpergefahr!).
  • Gerät während des Betriebs nie verschieben (Verletzungsgefahr).
  • Das Gerät ist nur für den Gebrauch im Haushalt bestimmt.
  • Keine Gegenstände in die Maschine halten oder in Öffnungen einführen.
  • Die Verwendung von Zubehörteilen, die nicht empfohlen werden, kann zu Schäden am Gerät oder der Einrichtung führen.
  • Personen, die mit der Bedienungsanleitung nicht vertraut sind, Kinder sowie Personen unter Alkohol- und Medikamenteneinfluss dürfen das Gerät nicht oder nur unter Aufsicht bedienen.
Wichtige Sicherheitshinweise für den Umgang mit der Nähmaschine
Originalseite 2

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Hinweise zur Anleitung und Auspacken

Diese Betriebsanleitung kann nicht jeden denkbaren Einsatz berücksichtigen. Bewahren Sie diese Bedienungsanleitung sorgfältig auf und geben Sie diese allenfalls an Nachbenutzer weiter.

Auspacken:

  • Nähmaschine aus der Verpackung nehmen.
  • Bitte überprüfen Sie nach dem Auspacken, ob folgende Teile vorhanden sind: 1. Nähmaschine, 2. Zubehör (in Anschiebebox), 3. Fusspedal, 4. Staubschutzhaube.
  • Kontrollieren Sie, ob die Netzspannung (230 Volt) mit der Gerätespannung, welche auf dem Leistungsschild des Gerätes angegeben ist, übereinstimmt.
  • Vernichten Sie sämtliche Plastikbeutel, denn diese könnten für Kinder zu einem gefährlichen Spielzeug werden!

Tipp: Bewahren Sie die Verpackung zur Aufbewahrung des Gerätes auf, wenn Sie es nicht das ganze Jahr benutzen oder für spätere Transporte (z. B. für Umzüge, Service usw.).

Auspacken der Nähmaschine und Prüfen des Lieferumfangs
Originalseite 3

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Übersicht der Geräte- und Bedienelemente

Vorderseite:

  1. Fadenspanndrehknopf
  2. Unterfadenspulführung
  3. Oberfadenführung
  4. Fuss-Anpressdruck
  5. Stirnseite
  6. Nadel oben/unten
  7. Automatisches Vernähen
  8. Fadenabschneider
  9. Rücktransport
  10. Knopflochhebel
  11. Automatischer Nadeleinfädler
  12. Stichplatte mit Sichtfenster
  13. Anschiebetisch und Zubehörbox
  14. Programmiertasten (M, 2x MEM und C)
  15. Greiferspulvorrichtung
  16. LCD (Flüssigkristallanzeige)
  17. Funktionstasten
  18. Tastatur und Stichwahlknöpfe
  19. Abdeckung für Stichwahl

Rückseite:

  1. Handrad
  2. Hauptschalter
  3. Anschluss für Netzkabel
  4. Anschluss für Fussanlasser
  5. Öffnung für zweiten Garnrollenstift
  6. Horizontaler Garnrollenhalter
  7. Traggriff
  8. Nähfusshebel
  9. Nähfuss-Befestigungshebel
  10. Transporteur
Beschriftete Darstellung der Geräte- und Bedienelemente von Vorder- und Rückseite
Originalseite 4

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LCD-Anzeige und Funktionstasten

LCD-Anzeige:

  1. Rückwärts nähen
  2. Auto-Stop
  3. Automatisches Vernähen
  4. Nadelstopp oben
  5. Nadelstopp unten
  6. Spiegeln
  7. Knopflochhebel
  8. Greiferspule in Spulposition
  9. Nadelposition
  10. Stichmusternummer
  11. Stichwahl; umschalten mit der Funktionstaste: „Direct" für direkte Stichwahl, „Patterns" für Stiche 01 – 60, „Alphabet" für Alphabet und Nummern
  12. Empfohlener Nähfuss, z. B. „T"
  13. Stichlänge
  14. „Memory" Speicherbetrieb
  15. Anzahl Speichereinträge
  16. Stichbreite

Funktionstasten:

  1. Stichlängen-Einstellung –/+
  2. Tastatur für Stichwahl
  3. Taste für Stichwahl: „Direct" für direkte Stichwahl, „Patterns" für Stiche 01 – 60, „Alphabet" für Alphabet und Nummern
  4. Stichbreiten-Einstellung –/+
  5. Stiche spiegeln
  6. Speichertaste (M)
  7. Speicherplatz wählen (rückwärts)
  8. Speicherplatz wählen (vorwärts)
  9. Löschtaste (C)
  10. Nadel rauf / runter
  11. Automatisches Vernähen
  12. Rückwärtsnähen
LCD-Anzeige und Funktionstasten des Nähcomputers im Überblick
Originalseite 5

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Übersicht der Zubehörteile

Zubehör (im Lieferumfang):

  1. Allzweck-Nähfuss „T"
  2. Reissverschluss-Nähfuss „I"
  3. Knopfloch-Nähfuss „D"
  4. Schnurauf-Nähfuss „M"
  5. Kantenum-Nähfuss „E"
  6. Blindsaum-Nähfuss „F"
  7. Säumer „K"
  8. Raupennaht-Nähfuss „A"
  9. Quilt-Nähfuss „P"
  10. Stopf-/Stickfuss „T"
  11. Kräusler
  12. Knopfannäh-Nähfuss
  13. Reinigungspinsel, Pfeiltrenner
  14. Garnrollenhalter (gross)
  15. Garnrollenhalter (klein)
  16. Kantenlineal
  17. Greiferspulen (3 Stk.)
  18. Schraubenzieher (gross und klein)
  19. Paket Nadeln
  20. Filzkissen
  21. Zweiter Garnrollenstift

Zubehör (nicht im Preis inbegriffen): Zwillingsnadel (Option) und Obertransportfuss (Option).

Übersicht der mitgelieferten Nähfüsse und Zubehörteile
Originalseite 6

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Maschine ans Stromnetz anschliessen

  • Nähmaschine auf stabilen Tisch stellen.
  • Stecker (2 Eingänge) des Netzanschlusskabels in die Netzanschlussbuchse am Nähcomputer stecken.
  • Netzstecker am Stromnetz anschliessen.
  • Hauptschalter auf „I" (=Ein) stellen.
  • Sobald die Nähmaschine eingeschaltet ist, leuchtet das Nählicht.
  • Nach Gebrauch Maschine mit Hauptschalter ausschalten („O" =Aus) und Netzstecker ziehen.
Anschluss von Netzkabel und Fussanlasser sowie Haupt­schalter Ein/Aus
Originalseite 7

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Fussanlasser, Meldungen und Piepstöne

Fussanlasser nur bei ausgeschaltetem Gerät anschliessen. Mit dem Fussanlasser kann die Nähgeschwindigkeit stufenlos reguliert werden. Je fester dieser gedrückt wird, desto schneller läuft die Maschine. Stecker in die Netzsteckdose (230 V) stecken. Nähcomputer einschalten, dann langsam auf den Fussanlasser drücken, um mit dem Nähen zu beginnen. Fussanlasser loslassen, damit der Nähcomputer wieder anhält.

Hinweis: Es darf ausschliesslich der Original-Fussanlasser verwendet werden.

Meldungen und Piepstöne: Die Nadel wird beim Einschalten der Nähmaschine automatisch in die höchste Position gebracht und stellt bei Nähbeginn automatisch auf Nadelposition unten. Die Maschine gibt je nach Situation verschiedene Piepstöne aus:

  • Bei einwandfreiem Betrieb: 1 Piepston.
  • Bei Betriebsstörungen: drei kurze Piepstöne.
  • Bei Störungen im Nähcomputer und wenn die Maschine nicht näht: 8 Sekunden lang kurzes Piepen. Das bedeutet, dass der Faden verdreht oder verklemmt ist und die Handradachse nicht drehen kann. Bitte die Lösung des Problems unter „Störungen" nachschlagen. Nach Behebung des Problems näht der Nähcomputer weiter.

Hinweis: Sollte das Problem weiterbestehen, wenden Sie sich an eine Fachwerkstatt.

Achtung: Sollte sich der Faden im Greifer verklemmen und die Nadel am Bewegen hindern, Fusspedal sofort loslassen. Wenn der Fussanlasser trotzdem weiterbetätigt wird, stoppt eine Schutzfunktion den Nähcomputer. Durch Ausschalten des Hauptschalters („O" =Aus) und erneutes Einschalten („I" =Ein) ist die Maschine wieder betriebsbereit.

Typische Warnmeldungen:

  1. Halterung für Greiferspule in Spulposition: Sobald die Halterung für die Greiferspule nach rechts in die „Spulposition" gedrückt wird, erscheint auf der LCD-Anzeige das Spulsymbol. In dieser Stellung ist nur das Aufspulen einer Unterfadenspule möglich. Der Transport und die Eingabe eines Stiches wird mit Piepstönen verweigert. Schwenken Sie die Halterung wieder nach links in die Nähstellung (das Symbol erlischt).
  2. Knopflochhebel nach unten ziehen: Im Display erscheint bei den Knopflochstichen „17 – 27" und beim Stopfstich „29" das PUSH-Symbol. Dies zeigt an, dass der Knopflochhebel nach unten gezogen werden muss, da der Transport sonst nicht richtig funktioniert. Nach Gebrauch Knopflochhebel wieder ganz nach oben schieben.
Fussanlasser, akustische Meldungen und typische Warnmeldungen auf der LCD-Anzeige
Originalseite 8

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Nadelstopp, Vernähen und Rücktransport

Nadelstopp oben/unten: Mit der Nadelstopp-Funktion kann bestimmt werden, ob die Nadel beim Anhalten oben oder unten (im Nähgut eingestochen) stehenbleibt. Die Taste so drücken, dass der Pfeil auf der LCD-Anzeige nach oben zeigt und die Nadel somit beim Anhalten oben stehenbleibt. Zeigt der Pfeil nach unten, wird die Nadel beim Anhalten im Material eingestochen stehenbleiben. Beim Einschalten des Nähcomputers geht die Nadel immer in die höchste Position. Die Taste kann während des Nähens nicht gedrückt werden.

Automatisches Vernähen: Am Nähende werden vor dem automatischen Anhalten immer 3 Vernähstiche ausgeführt, wenn die Funktion „Auto-Lock" aktiviert ist (Taste drücken). Bei Verwendung der Stichmuster 01 – 05 werden sofort 3 Vernähstiche ausgeführt (in der Anzeige erscheint solange „Auto-Lock"). Bei den Stichmustern 06 – 16 und 30 – 60 erscheint nach Drücken der Taste „Auto-Stop" in der Anzeige. Die Maschine näht dann beim Drücken des Fussanlassers drei Vernähstiche. Durch erneutes Drücken der Taste wird die Funktion wieder ausgeschaltet (die Anzeige erlischt).

Rücktransporttaste (nur für die Stichmuster 01 – 16 und 30 – 60): Bei diesen Stichmustern kann durch Gedrückthalten der Rücktransporttaste rückwärts genäht werden. Wird die Taste wieder losgelassen, näht der Nähcomputer wieder vorwärts. Auf der LCD-Anzeige zeigt der Pfeil an, dass rückwärts genäht wird.

Tasten für Nadelstopp oben/unten, automatisches Vernähen und Rücktransport
Originalseite 9

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Nähfuss und Nadel wechseln

Nähfusshalter montieren:

  • Nähfussstange mit dem Nähfusshebel hochstellen (a).
  • Nähfusshalter (b) montieren und mit Schraube fixieren.

Nähfuss einsetzen:

  • Nähfusshalter (b) senken, bis die Aussparung (c) direkt über dem Stift (d) liegt.
  • Befestigungshebel (e) nach oben drücken.
  • Nähfusshalter (b) senken und der Nähfuss (f) rastet automatisch ein.

Nähfuss entfernen:

  • Nähfuss hochstellen.
  • Arretierungshebel (e) nach oben drücken, bis der Fuss frei ist.

Kantenlineal anbringen: Kantenlineal (g) wie abgebildet durch die Öffnung schieben. Je nach gewünschter Breite des Saums, der Falten usw. einstellen.

Nadel wechseln: Nadel regelmässig wechseln, vor allem wenn sie abgenutzt ist und Probleme verursacht. Nadel wie auf den Abbildungen gezeigt einsetzen.

  1. Schraube an der Nadelstange lösen und nach dem Einsetzen einer neuen Nadel wieder anziehen. Die flache Kolbenseite kommt nach hinten.
  2. Nadel so weit wie möglich nach oben schieben.

Nur einwandfreie Nadeln benutzen. Probleme können auftreten bei der Verwendung von: krummen Nadeln, stumpfen Nadeln, beschädigten Spitzen.

Hinweise: Nähcomputer ausschalten (Hauptschalter auf „O" stellen).

Nähfusshalter montieren, Nähfuss wechseln, Kantenlineal anbringen und Nadel wechseln
Originalseite 10

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Unterfaden spulen

  1. Faden und Fadenspulenhalter auf Garnrollenstift setzen. Bei kleinen Fadenspulen den Spulenhalter mit der schmalen Seite gegen die Fadenspule setzen oder den kleinen Spulenhalter nehmen.
  2. Faden in Fadenführung einklinken.
  3. Faden im Uhrzeigersinn um die Unterfadenspulvorspannung wickeln.
  4. Faden wie abgebildet führen und um die Spule legen. Spule auf Greiferspulvorrichtung stecken.
  5. Spule nach rechts drücken. Sobald die Greiferspule nach rechts in die „Spulposition" gedrückt wurde, erscheint auf der LCD-Anzeige das Spulsymbol. Sobald die Spule wieder nach links in die „Nähposition" gedrückt wird, verschwindet das Spulsymbol von der LCD-Anzeige.
  6. Fadenende festhalten und die Maschine mit dem Fusspedal in Gang setzen.
  7. Fussanlasser drücken, damit der Nähcomputer zu spulen beginnt. Nach ein paar Umdrehungen der Spule den Nähcomputer anhalten und den Faden beim Loch in der Spule abschneiden. Weiterspulen, bis die Spule gefüllt ist. Der Spulvorgang stoppt automatisch, sobald die Spule gefüllt ist. Nähcomputer anhalten und Faden abschneiden.
  8. Spule nach links drücken und wegnehmen.

Bitte beachten: Solange die Spule sich in der „Spulposition" befindet, kann nicht genäht und das Handrad nicht gedreht werden. Um wieder zu nähen, Spule nach links drücken (in die „Nähposition").

Unterfaden Schritt für Schritt auf die Greiferspule spulen
Originalseite 11

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Greiferspule einsetzen

  • Spule so in Spulenkapsel einsetzen, dass sich die Spule im Gegenuhrzeigersinn dreht (Pfeilrichtung).
  • Faden durch Schlitz (A) ziehen.
  • Faden nach links und der Feder entlang ziehen, bis er in die Kerbe (B) schlüpft. Faden fest in die Kerbe ziehen, so dass er nicht mehr aus dem Schlitz herausschlüpft (A).
  • Etwa 15 cm Faden herausziehen und Greiferdeckel wieder schliessen (C).

Hinweis: Nähcomputer vor dem Einsetzen oder Herausnehmen der Greiferspule ausschalten (Hauptschalter auf „O" stellen).

Greiferspule in die Spulenkapsel einsetzen und Faden einlegen
Originalseite 12

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Oberfaden einfädeln

Es ist wichtig, dass der Oberfaden korrekt eingefädelt wird, da andernfalls Probleme auftreten könnten.

  1. Garnrollenstift anheben. Garnrolle so auf den Garnrollenstift setzen, dass der Faden vorne abspult. Die Fadenablaufscheibe unten am Garnrollenstift platzieren.
  2. Faden ab Garnrolle durch die obere Fadenführung ziehen.
  3. Faden um die Fadenführung legen und durch die Vorspannfeder ziehen, wie abgebildet.
  4. Faden weiter durch die Fadenspannung zwischen den silberfarbenen Scheiben durchführen.
  5. Dann nach unten und um den Kontrollfedernhalter.
  6. Oben angelangt, Faden von rechts nach links durchs Führungsöhr am Fadenhebel und wieder nach unten führen.
  7. Faden hinten der flachen horizontalen Fadenführung durchführen.
  8. Faden nun hinter die Nadelstangenführung, dann nach unten zur Nadel und von vorn nach hinten durchs Nadelöhr ziehen. Etwa 10 cm Faden durchs Nadelöhr nach hinten ziehen.
Oberfaden in der Reihenfolge 1 bis 8 einfädeln
Originalseite 13

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Einfädler verwenden

Nadel ganz hochstellen und Nähfuss senken.

  1. Hebel des Einfädlers langsam senken und Faden durch die Fadenführung wie abgebildet durchführen, dann nach rechts ziehen.
  2. Der Einfädler dreht sich automatisch in Einfädelposition und das Häkchen fährt durchs Nadelöhr.
  3. Faden vor der Nadel holen.
  4. Faden locker halten und Hebel langsam loslassen. Das Häkchen dreht sich, zieht den Faden durchs Nadelöhr und formt dabei eine Schlinge. Faden ganz durchs Öhr ziehen.

Hinweise: Nähcomputer vor dem Einfädeln ausschalten (Hauptschalter auf „O" stellen).

Automatischen Nadeleinfädler Schritt für Schritt verwenden
Originalseite 14

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Fadenspannung

  • Grundeinstellung Fadenspannung: „4".
  • Um die Spannung zu erhöhen, Rad auf die nächst höhere Zahl drehen.
  • Um die Spannung zu reduzieren, Rad auf die nächst tiefere Zahl drehen. Es ist wichtig, beim Nähen mit der richtigen Fadenspannung zu arbeiten.
  • Die Spannung muss je nach Stichart, Faden und Stoff angepasst werden.
  • 90 % aller Näharbeiten können mit einer Spannung von zwischen „3" und „5" ausgeführt werden („4" ist die Grundeinstellung).
  • Bei allen dekorativen Näharbeiten wird das Stichbild schöner und der Stoff faltet weniger, wenn der Oberfaden leicht auf die linke Stoffseite gezogen wird.
  1. Normale Fadenspannung zum Geradstichnähen.
  2. Zu lockere Fadenspannung zum Geradstichnähen. Rad auf höhere Zahl stellen.
  3. Zu starke Fadenspannung zum Geradstichnähen. Rad auf tiefere Zahl stellen.
  4. Normale Fadenspannung für Zickzack und Dekorstiche.
Beispiele der Fadenspannung mit richtiger, zu lockerer und zu starker Einstellung
Originalseite 15

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Unterfaden heraufholen und Faden abschneiden

Unterfaden heraufholen:

  1. Nähfuss mit dem Nähfusshebel anheben. Oberfaden mit der linken Hand festhalten. Handrad gegen sich (im Gegenuhrzeigersinn) drehen, bis sich die Nadel senkt und anschliessend wieder oben steht.
  2. Sorgfältig am Oberfaden ziehen, um den Unterfaden aus dem Stichloch in der Stichplatte zu ziehen. Der Unterfaden kommt als Schlinge hervor.
  3. Ober- und Unterfaden unter dem Nähfuss ca. 10 cm nach hinten legen.

Faden abschneiden: Nähfuss hochstellen. Stoff entfernen und die Fäden nach links zum Ständerkopf ziehen und am Fadenabschneider abschneiden. Die Fadenenden sind in der richtigen Länge für die nächste Naht abgeschnitten.

Unterfaden heraufholen und Faden am Fadenabschneider abschneiden
Originalseite 16

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Nähfusshebel und Transporteur

Zweistufen-Nähfusshebel:

  1. Mit dem Nähfusshebel wird der Nähfuss gesenkt und hochgestellt.
  2. Beim Nähen von extrem dicken Stoffen kann der Stoffdurchgang unter dem Nähfuss vergrössert werden, indem man den Nähfusshebel um eine Stufe anhebt. Dies erleichtert damit das Positionieren des Nähguts.

Transporteur heben und senken: Bei abgenommener Anschiebebox ist der Transporteurverstellhebel am Sockel auf der Rückseite sichtbar. Hebel nach hinten (b) schieben und der Transporteur senkt sich, z. B. zum Knöpfe annähen. Hebel wieder nach vorne (a) schieben, der Transporteur ist wieder hochgestellt und bereit zum normalen Nähen.

Hinweis: Der Transporteur wird erst wieder durch eine Drehung des Handrades hochgestellt.

Zweistufen-Nähfusshebel und Transporteur heben und senken
Originalseite 17

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Anpressdruck und passende Nadel, Faden und Stoff

Anpressdruck für Nähfuss einstellen: Mit dem Drehregler auf der Oberseite kann der Anpressdruck des Nähfusses eingestellt werden. Normalerweise muss die Fabrikeinstellung nicht verstellt werden. Falls eine Einstellung nötig ist, kann diese mit einer Münze eingestellt werden: Im Uhrzeigersinn drehen für stärkeren Druck (z. B. für dünne, leichte Stoffe), bzw. im Gegenuhrzeigersinn drehen für einen schwächeren Druck (für sehr dicke, schwere Stoffe).

Tabelle zur Übereinstimmung von Nadel, Faden und Stoff:

Nadelstärke Stoff Faden
9–11 (70–80) Feine Stoffe, dünne Baumwollstoffe, Voile, Serge, Seide, Mousseline, Qiana, Baumwollstrick, Tricot, Jersey, Crêpe, Polyesterwebstoffe, Hemden- und Blusenstoffe Dünner Baumwollfaden, Nylon, Polyester- oder Baumwoll-Faden mit Polyesterkern
11–14 (80–90) Mittelschwere Stoffe, Baumwolle, Satin, Nessel, Segeltuch, Doppelstrick, leichte Wollstoffe Die meist verkauften Fäden sind von mittlerer Stärke und für diese Stoffe und Nadelstärken geeignet. Polyesterfaden für synthetische und Mischmaterialien. Baumwollfaden für natürliche Gewebe. Als Ober- und Unterfaden generell den gleichen Faden nehmen.
14 (90) Mittelschwere Stoffe, Baumwollsegeltuch, Wollstoffe, dickere Strickstoffe, Frotté, Jeans
16 (100) Schwere Stoffe: Canvas, Wollstoffe, Zeltstoffe und Quilts, Jeans, Polstermaterial (leicht bis mittelschwer)
18 (110) Dicke Wollstoffe, Mantelstoffe, Polsterstoffe, einige Leder- und Vinylarten Starker Faden, Teppichfaden

Wichtig: Zu Fadenstärke und Stoffdicke passende Nadel wählen.

Hinweis zu Zwillingsnadeln:

  1. Zwillingsnadeln können für Nutz- wie Dekorstiche eingesetzt werden.
  2. Beim Nähen mit Zwillingsnadeln Stichbreiteneinstellung auf maximal „3.5" setzen.
  3. Nadeln häufig wechseln (etwa nach jedem zweiten Kleidungsstück) sowie beim Auftreten erster Fehlstiche oder Fadenrisse.
Anpressdruck einstellen und Tabelle zur Übereinstimmung von Nadel, Faden und Stoff
Originalseite 18

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Übersicht der Füsse und deren Anwendung

Bei einigen Sticharten kann für mehr Kreativität die Doppelnadel verwendet werden. Die Stichbreite darf bei Doppelnadeln maximal 3.5 betragen.

Nähfuss Anwendung
Allzweck-Nähfuss „T" Allgemeine Näharbeiten, Patchwork, Dekostiche, Fagotten usw.
Reissverschluss-Nähfuss „I" Reissverschluss einnähen
Knopfloch-Nähfuss „D" Knopfloch
Knopfannäh-Nähfuss Knopf annähen
Kantenumnähfuss „E" Kanten umnähen
Blindsaum-Nähfuss „F" Blindsaum
Raupennaht-Nähfuss „A" Satin-Stich, Raupennaht
Schnuraufnähfuss „M" Raupennaht, Kordel aufnähen
Säumer „K" Schmalsäumen
Stopf-/Stickfuss „T" Stopfen, Freihandsticken, Monogramme
Quilt-Nähfuss „P" Quilten
Kräusler Kräuseln
Obertransportfuss (nicht im Lieferumfang) Für regelmässigen Stofftransport auf schwierigen Stoffen (Chiffon, mehrlagige Jeans etc.)
Übersicht der Nähfüsse mit Anwendung und passender Nadel
Originalseite 19

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Stich auswählen

Beim Einschalten der Nähmaschine (Hauptschalter auf „I" stellen) wird automatisch der Geradstich eingestellt und die Stichnummer „1" auf der LCD-Anzeige angezeigt. Nach Öffnen der Stichwahl-Abdeckung sind auf dem Aufdruck alle zur Verfügung stehenden Stiche sichtbar.

Auswahl-Möglichkeiten für Stiche: Durch wiederholtes Drücken der Funktionstaste kann zwischen den drei Auswahl-Möglichkeiten „Direct", „Patterns" und „Alphabet" gewählt werden (diese werden jeweils in der LCD-Anzeige angezeigt):

  1. Direct: In dieser Stellung können die zehn wichtigsten Stiche durch Drücken einer der Tasten „1" bis „0" direkt gewählt werden (die Stiche sind neben den Tasten 1 bis 0 abgebildet).
  2. Patterns: In dieser Stellung lassen sich die Stiche 01 – 60 wählen. Stichnummer mit den Tasten 1 bis 0 eingeben (z. B. für die Stichnummer „32" die Tastenkombination 32 drücken).
  3. Alphabet: In dieser Stellung können Buchstaben und Zahlen gewählt werden. Für den Buchstaben „A" muss z. B. die Tastenkombination 11 gedrückt werden.

Beispiel: Sie möchten den Buchstaben „D" wählen. Nach dem Einschalten ist die Maschine automatisch auf direkte Stichwahl eingestellt (in der Anzeige leuchtet „Direct"). Funktionstaste so oft drücken, bis „Alphabet" in der Anzeige erscheint. Jetzt die Tastenkombination 14 für den Buchstaben „D" drücken.

Stich über LCD-Anzeige und Tastatur auswählen
Originalseite 20

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Stichübersicht

Nachfolgend sind alle Stiche der drei Auswahl-Möglichkeiten „Direct", „Patterns" und „Alphabet" abgebildet. Der markierte Teil bezeichnet jeweils einen Rapport bzw. eine Einheit jeder Stichart.

  • Direct: zehn Direktwahlstiche auf den Tasten 1 bis 0.
  • Patterns: Stiche 01 bis 60, darunter Gerad-, Zickzack-, Stretch-, Kanten-, Blindsaum-, Knopfloch-, Stopf- und zahlreiche Dekor- und Raupennahtstiche.
  • Alphabet: Zahlen 0–9, Grossbuchstaben A–Z sowie die Zeichen &, ?, !, . und –.
Vollständige Stichübersicht für Direct, Patterns und Alphabet
Originalseite 21

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Stichlänge, Stichbreite und Nadelposition einstellen

Stichlänge einstellen: Bei der Auswahl einer Stichart wird die empfohlene Stichlänge automatisch eingestellt und auf der LCD-Anzeige mit Zahlen angezeigt. Die Stichlänge kann durch Drücken der Stichlängenverstelltaste eingestellt werden. Taste „+" drücken, um die Stichlänge zu verlängern. Die Stichlänge kann von „0.0" bis „4.5" eingestellt werden. Einige Sticharten haben begrenzte Längen. Taste „–" drücken, um die Stichlänge zu verkürzen.

Hinweis: In der Stellung „Alphabet" kann die Stichlänge nicht verstellt werden.

Stichbreite und Nadelposition einstellen: Bei der Auswahl einer Stichart wird die empfohlene Stichbreite automatisch eingestellt und auf der LCD-Anzeige mit Zahlen angezeigt. Die Stichbreite kann durch Drücken der Stichbreitenverstelltaste eingestellt werden. Taste „+" drücken, um die Stichbreite breiter zu machen. Die Stichbreite kann von „0.0" bis „7.0" eingestellt werden. Einige Sticharten haben begrenzte Breiten. Taste „–" drücken, um die Stichbreite schmäler zu machen.

Hinweise: In der Stellung „Alphabet" kann die Stichbreite nicht verstellt werden. Bei der Anwendung von Doppelnadeln darf die Stichbreite max. 3.5 betragen.

Bei Geradesticharten (Sticharten 01 – 05) wird die Nadelposition mit der Stichbreitenverstelltaste eingestellt. Durch Drücken der Taste „+" fährt die Nadel nach links und durch Drücken der Taste „–" nach rechts. Auf der LCD-Anzeige erscheint die Nadelposition als Punkt über den Zahlen. Die Zahlen ändern von „0.0" für ganz links bis „7.0" für ganz rechts. Die Mittelposition der Nadel ist voreingestellt und wird als „3.5" angezeigt.

Stichlänge, Stichbreite und Nadelposition über die Verstelltasten einstellen
Originalseite 22

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Spiegeln

Durch Drücken der Spiegeln-Taste wird das gewählte Stichmuster spiegelverkehrt ausgenäht. Auf der LCD-Anzeige erscheint das Spiegel-Symbol. Die Spiegeln-Funktion wird erst wieder durch nochmaliges Drücken der Spiegeln-Taste deaktiviert und das Symbol verschwindet wieder aus der Anzeige. Die Stichmuster werden wieder normal (nicht spiegelverkehrt) ausgenäht. Auswahl eines neuen Stichs bzw. Ändern des Stichmusters deaktiviert die Spiegeln-Funktion ebenfalls. Soll sie aber aktiviert bleiben, einfach Spiegeln-Taste noch einmal drücken.

Hinweise:

  • Die Spiegeln-Funktion kann nur bei stehendem Motor gewählt werden (Pedal nicht gedrückt).
  • Die Spiegeln-Funktion funktioniert nicht mit den Stichmustern 17 bis 29 und mit Zahlen bzw. Buchstaben.
  • Es können beim Nähen „normale" Stiche mit gespiegelten Stichen kombiniert werden.

A: Normaler Stich  ·  B: Gespiegelter Stich.

Spiegeln-Funktion mit normalem und gespiegeltem Stich
Originalseite 23

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Stiche speichern

Die Maschine verfügt über einen Speicher, mit dem Stichmuster, Buchstaben und Zahlen gespeichert werden können. So lassen sich auf einfache Art und Weise ganze Namen mit Mustern in einem Nähdurchgang nähen. Es können bis zu dreissig Stiche gespeichert werden. Der Speicherinhalt bleibt auch nach dem Ausschalten der Maschine erhalten und kann so jederzeit wiederverwendet werden.

Es ist auch möglich, die Stichlänge/-breite und die Spiegeln-Funktion pro Stich mitzuspeichern (ausser für Buchstaben und Zahlen). Mit Ausnahme der „Direct"-Stiche und der Knopflöcher können alle Stichmuster („Patterns"), Buchstaben und Zahlen („Alphabet") in beliebiger Reihenfolge gespeichert werden.

Programmieren:

  • Nach Einschalten des Nähcomputers (Hauptschalter auf „I" stellen) erscheinen auf der LCD-Anzeige das Wort „Direct" und die Stichnummer „1".
  • Durch Drücken der M-Taste gelangt man in den Speicherbetrieb und in der Anzeige erscheinen „Patterns" und „MEM".
  • Mit der Funktionstaste kann jederzeit zwischen „Patterns" (Stiche 01 – 60) und „Alphabet" (Buchstaben/Zahlen) gewechselt werden.
  • Gewünschten Stich wählen, z. B. „13". Dieser wird nun automatisch gespeichert und in der Anzeige erscheint für jeden gespeicherten Stich eine kleine Strichmarkierung. Bei den Stichen 1 – 16 und 30 – 60 ist es zudem möglich, die Stichbreite/-länge oder eine Spiegelung zu wählen. Diese Einstellungen werden automatisch mitgespeichert.
  • Vorgang für weitere Stiche wiederholen (es können maximal 30 Stiche gespeichert werden).
  • Mit den MEM-Tasten lassen sich die programmierten Stiche überprüfen.

Korrekturen:

  • Falsch programmierte Stiche können mit der Taste „C" gelöscht werden.
  • Stichbreite/-länge können auch nachträglich geändert werden.
  • Es können auch zusätzliche Stiche eingefügt werden. Dazu mit den MEM-Tasten an die Stelle blättern, NACH der ein Stich eingefügt werden soll. Beispiel: Sie möchten nach dem programmierten Stich „14" den Stich „60" einfügen. Blättern Sie zum Stich „14" und geben dann den Stich „60" ein.

Speichern: Mit der Taste „M" Programmierung speichern. Die Stiche bleiben jetzt – auch bei ausgeschalteter Maschine – gespeichert und die Maschine wechselt wieder in den „Direct"-Betrieb zurück (die Anzeige „MEM" erlischt dabei).

Stiche im Speicher programmieren, korrigieren und speichern
Originalseite 24

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Gespeicherte Stiche nähen und löschen

Gespeicherte Stiche nähen: Die in der Maschine gespeicherten Stiche lassen sich auf Knopfdruck abrufen und nähen. Durch Drücken der M-Taste gelangt man in den Speicherbetrieb (in der Anzeige erscheinen „Patterns" und „MEM").

Stiche kontrollieren: Mit den MEM-Tasten lassen sich die programmierten Stiche überprüfen.

Nähvorgang starten:

  • Stoff unter Nähfuss legen und Nähfuss absenken.
  • Fusspedal niederdrücken, um den Nähvorgang zu starten. Der dreieckige Zeiger über der Strichskala zeigt den Stand der Näharbeiten, d. h. er springt nach jedem durchgeführten Stichmuster zum nächsten Strich.
  • Nähvorgang beenden durch Loslassen des Fusspedals. Wenn der Speicherinhalt erneut genäht werden soll, Fusspedal gedrückt halten (der Speicherinhalt wird so lange genäht, bis das Fusspedal losgelassen wird).

Speicherbetrieb beenden: Durch Drücken der M-Taste wird der Speicherbetrieb verlassen (der Speicherinhalt bleibt erhalten).

Speicherinhalt löschen:

  • Durch Drücken der M-Taste gelangt man in den Speicherbetrieb (in der Anzeige erscheinen „Patterns" und „MEM").
  • Drücken Sie so oft die Taste „C", bis alle Strichmarkierungen und alle Nummern in der Anzeige verschwunden sind.
  • Durch Drücken der M-Taste den Speicherbetrieb verlassen (in der Anzeige erscheinen „Direct" und die Stichnummer „1").
Gespeicherte Stiche abrufen, nähen und Speicherinhalt löschen
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Ecken, Rückwärts- und Freiarm-Nähen

Ecken nähen:

  1. Bei Erreichen einer Ecke anhalten.
  2. Nadel in Stoff einstechen (mit der Nadel-oben/unten-Taste oder mit dem Handrad).
  3. Nähfuss hochstellen.
  4. Mit der Nadel als Angelpunkt Stoff drehen, Nähfuss senken und weiternähen.

Rückwärts nähen: Rückwärts nähen wird zum Vernähen zu Nähbeginn und am Ende benutzt. Rücktransport-Taste drücken und 4 bis 5 Stiche nähen. Wird die Taste wieder losgelassen, näht der Nähcomputer wieder vorwärts.

Hinweis: Die Rücktransport-Taste kann nur bei den Sticharten 1 – 6 angewendet werden.

Freiarm-Nähen: Freiarmnähen ist praktisch beim Nähen von Röhrenware wie Hosensäume und Ärmel.

Ecken nähen, Rückwärts nähen und Freiarm-Nähen
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Auf dicken Stoff nähen

Der schwarze Knopf auf der rechten Seite am Nähfuss blockiert den Nähfuss horizontal, wenn er vor dem Senken des Nähfusses hineingedrückt wird. Damit wird ein gleichmässiger Transport von Beginn einer Naht weg und auch beim Nähen über mehrere Stofflagen (Nähte, Jeanssäume usw.) sichergestellt.

Bei Erreichen einer dicken Stelle, Nadel senken und Nähfuss heben. Vorderen Teil des Fusses herunterdrücken und schwarzen Knopf hineindrücken, dann den Fuss senken und weiternähen. Der schwarze Knopf löst sich nach ein paar Stichen wieder automatisch.

Es kann auch ein weiteres dickes Stoffstück hinter die Naht gelegt werden. Oder den Nähfuss stützen und von Hand Richtung Bruchfalte transportieren.

Auf dicken Stoff nähen mit blockiertem Nähfuss
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Weiter zu Teil 2

Teil 2 dieser Anleitung behandelt nähtechniken, pflege & service sowie Störungsbehebung und häufige Fragen.

Passendes Zubehör: Ackermann-Garne · Nadeln · Zubehör

Diese Online-Anleitung ergänzt die Original-Bedienungsanleitung, sie ersetzt sie nicht.