Rechtliches

Bedienungsanleitung CARINA Spezial 9000A5 — Teil 2

Gerade-, Zickzackstich und Nadelpositionen

Nadelposition ändern: Diese Einstellungen gehen nur für die Geradesticharten 01 – 05. Die Sticharten sind auf Nadelposition „3.5" voreingestellt. Durch Drücken der Taste „–" wird die Nadelposition nach links verschoben. Durch Drücken der Taste „+" wird die Nadelposition nach rechts verschoben. Auf der LCD-Anzeige wird die Nadelposition durch Punkt und Zahl angezeigt.

Stichlänge ändern: Taste „–" drücken, um die Stichlänge zu verkürzen. Taste „+" drücken, um die Stichlänge zu verlängern. Zum Nähen auf sehr feinem Stoff mit langer Stichlänge.

Stichbreite einstellen: Die maximale Stichbreite für Zickzackstiche beträgt „7.0". Die Stichbreite kann jedoch für alle Sticharten schmäler eingestellt werden. Stichbreite durch Drücken der Zickzacktaste „+" verbreitern (von „0" – „7.0").

Hinweise: Beim Nähen mit Zwillingsnadeln die Stichbreite nie breiter als „3.5" einstellen!

Stichlänge einstellen: Die Stichdichte von Zickzackstichen nimmt zu, je näher die Stichlänge zu „0.2" eingestellt wird. Schöne Zickzackstichbildungen erreicht man mit einer Stichlänge im Bereich „1.0" – „2.5". Ganz dichten Zickzack (eng nebeneinander) nennt man Raupennaht.

Nadelposition, Stichlänge und Stichbreite bei Gerad- und Zickzackstichen
Originalseite 28

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Stretchstich

Für elastische und strapazierfähige Nähte, die sich mit dem Stoff dehnen, ohne zu reissen. Ideal für elastische Stoffe und Maschenware. Auch gut für strapazierfähige Nähte auf festen Stoffen wie Jeans geeignet.

Diese Stiche können auch sehr gut als dekorativen Kantenabschluss verwendet werden.

Stretchgeradstich wird auch zur dreifachen Verstärkung von elastischen und strapazierfähigen Nähten verwendet.

Dreifachzickzackstretch ist für feste Stoffe wie Jeans, Poplin, Segeltuch usw. geeignet.

Stretchgeradstich und Dreifachzickzackstretch für elastische Nähte
Originalseite 29

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Kantenumnähstich und Universalnähfuss

Kantenumnähstich:

  1. Kantenumnähfuss einsetzen.
  2. Stoffkante beim Nähen an die Führung am Fuss anstossen lassen.

Hinweise: Den Kantenumnähfuss nur für die Sticharten 06 und 09 benutzen und dabei die Stichbreite breiter als „5.0" einstellen. Bei Verwendung von anderen Sticharten und Stichbreiten als den empfohlenen kann es sein, dass die Nadel auf den Nähfuss aufschlägt und bricht.

Universalnähfuss:

  1. Universalnähfuss einsetzen.
  2. Beim Kantennähen den Nähfuss so auf der Stoffkante platzieren, dass die rechten Nadeleinstiche knapp über die Kante hinaus ins Leere gehen.
Kantenumnähstich und Kantennähen mit dem Universalnähfuss
Originalseite 30

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Blindsaum und Lingeriestiche

Stich 11: Blindsaum und Lingeriestiche auf festem Stoff. Stich 12: Blindsaum auf Stretch-Stoffe.

Hinweise: Für Blindsäume benötigt man etwas Übung. Immer zuerst eine Nähprobe nähen.

  1. Stoff wie abgebildet falten, so dass die Stoffvorderseite oben liegt.
  2. Stoff unter den Nähfuss legen. Handrad von Hand vorwärts drehen, bis die Nadel ganz nach links schwingt. Die Nadel sollte den Stoffbruch nur knapp fassen. Wird der Stoffbruch nicht gefasst, Stichbreite entsprechend korrigieren.
  3. Führung (b) durch Drehen am Knopf (a) so einstellen, dass der Stoffbruch anstösst.
  4. Langsam nähen und den Stoff sorgfältig der Führung entlang laufen lassen.
  5. Stoff umdrehen.
Blindsaum und Lingeriestiche Schritt für Schritt nähen
Originalseite 31

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Knöpfe annähen

Knopfannähfuss einsetzen.

  1. Hebel zum Senken bzw. Heben des Transporteurs auf die untere Position (b) stellen, um den Transporteur zu senken. (Hinweis: Die Stichlänge kann nicht verstellt werden, solange der Transporteur versenkt ist.)
  2. Nähgut unter den Nähfuss legen. Knopf auf die gewünschte Stelle legen und Nähfuss senken.
  3. Zickzackstich wählen. Stichbreite auf „2.0" – „7.0" einstellen, dem Abstand zwischen den beiden Löchern im Knopf entsprechend.
  4. Handrad von Hand drehen zur Überprüfung, ob die Nadel tatsächlich schön ins linke und rechte Loch im Knopf geht.
  5. Vor dem Nähen Auto-Lock-Taste (automatisches Vernähen) drücken, damit werden automatisch Vernähstiche zu Nähbeginn und Nähende ausgeführt. Damit der Knopf einen „Stiel" oder „Hals" erhält, eine Stopfnadel auf den Knopf legen und nähen.
  6. Bei Knöpfen mit 4 Löchern zuerst die vorderen zwei nähen, dann auf die anderen zwei verschieben und Vorgang wiederholen.
Knöpfe mit 2 und 4 Löchern annähen
Originalseite 32

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Knopflöcher nähen

Die Stichmuster 17 – 27 sind Knopflöcher für unterschiedliche Stoffe und Einsätze: 17 für leichte bis mittelschwere Stoffe; 18/20 für horizontale Knopflöcher an Blusen und Hemden aus leichtem bis mittelschwerem Stoff; 19 für leichte bis mittelschwere Stoffe; 21 für horizontale Knopflöcher auf schwerem Stoff; 22 für leichte bis mittelschwere Stoffe; 23 für Anzüge, Mäntel und Jacken; 24 für dicke Mäntel; 25 für Jeans oder Hosen; 26 für Jeans oder elastische, grob gewebte Stoffe; 27 für elastische Stoffe.

Hinweis: Vor dem Ausnähen des Knopflochs auf dem Nähgut, zuerst eine Probe auf einem Stoffrest des gleichen Stoffes nähen.

  1. Standorte der Knopflöcher auf dem Stoff markieren. Die maximale Knopflochlänge beträgt 3 cm. (Durchmesser des Knopfs plus Knopfdicke ergibt die Knopflochlänge.)
  2. Knopflochfuss einsetzen, dann Knopfhalter herausziehen und Knopf einsetzen. Die Knopflochlänge wird bestimmt durch den in den Knopfhalter eingesetzten Knopf.
  3. Knopflochstich auswählen. Stichbreite und Stichlänge einstellen (je nach gewünschter Breite und Dichte). Faden durch die Öffnung im Nähfuss und dann unter den Fuss führen.
  4. Stoff so unter den Nähfuss legen, dass die Mitte-Markierung auf dem Nähfuss mit der eingezeichneten Knopflochlinie übereinstimmt. Knopflochhebel nach unten ziehen und darauf achten, dass der Bügel des Fusses an der weissen Platte (mit der Aufschrift „PUSH") anliegt.

Hinweis: Bei der Auswahl eines Knopflochstichs erscheint auf der LCD-Anzeige das PUSH-Symbol, um zu erinnern, dass der Knopflochhebel gesenkt werden muss.

  1. Oberfadenende leicht festhalten und zu nähen beginnen. Stoff sachte mit den Händen führen. Vor Nähende werden automatisch nach Fertigstellung des Knopflochs einige Vernähstiche genäht.
  2. Knopflöcher werden von vorne nach hinten und anschliessend wieder nach vorne genäht.
  3. Nähfuss hochstellen und Faden abschneiden. Um über das gleiche Knopfloch zu nähen, Nähfuss hochstellen (kehrt in die ursprüngliche Position zurück). Nach Beendigung Knopflochhebel heben, bis er hält.
  4. Knopfloch zwischen den Raupen auftrennen, ohne dabei die Stiche der beiden Raupennähte zu fassen und zu durchtrennen. Nadeln an den beiden Riegeln als Stopper setzen.

Knopflöcher auf elastischen Stoffen: Bei Knopflöchern auf elastischen Stoffen mit Garneinlage arbeiten.

  1. Knopflochfuss einsetzen und Garneinlage hinten am Nähfuss durchführen. Die beiden Fadenenden auf die Fussvorderseite bringen, in die Rillen einlegen und sie vorübergehend verknüpfen. Nähfuss senken und zu nähen beginnen. Stichbreite der Dicke des Beigarns anpassen.
  2. Nach Fertigstellung an den Enden des Beigarns sorgfältig ziehen, damit sie schön straff in den Raupen liegen und die Fadenenden anschliessend abschneiden.

Hinweis: Es wird empfohlen, die Stoffrückseite mit Vlies zu verstärken.

Knopflochstiche und Vorbereitung des Knopflochfusses
Originalseite 33
Knopfloch nähen und Nährichtung der verschiedenen Knopflochstiche
Originalseite 34
Knopfloch auftrennen und Knopflöcher auf elastischen Stoffen mit Garneinlage
Originalseite 35

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Lochstich

  1. Stichart 28 wählen und Raupennaht-Nähfuss einsetzen. Für Gürtel etc.
  2. Mit dem Stichbreitenregler gewünschte Grösse einstellen: A: Gross / 7.0 mm; B: Mittel / 6.0 mm; C: Klein / 5.0 mm.
  3. Nadel am Anfang des Stichs in den Stoff absenken und dann Fuss absenken. Fusspedal drücken. Am Ende des Stichs stoppt die Maschine automatisch.
  4. Mit einem Ausstanzer ein Loch in den Stoff machen.

Hinweis: Wenn dünner Stoff verwendet wird, kann ein grober Stich entstehen. Ist dies der Fall, einen neuen Stich über den bestehenden nähen.

Lochstich in drei Grössen nähen
Originalseite 36

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Stopfen

  1. Stichart 29 für Stopfen drücken (in der Anzeige erscheint das PUSH-Symbol). Knopfloch-Nähfuss einsetzen.
  2. Obere und untere Stofflage zusammen feststecken. Nadelposition wählen. Knopfloch-Nähfuss über der Mitte der zu flickenden Stelle platzieren und senken.
  3. Knopfhalter nach hinten auf die gewünschte Länge ausziehen. Die Länge der Nählinien ist variabel und hängt davon ab, wie weit der Knopfhalter ausgezogen wird: a) Länge der Nählinien; maximale Länge 2.6 cm; b) Breite der Stopffläche; maximale Breite 7 mm.
  4. Stoff so positionieren, dass die Nadel 2 mm vor der defekten Stelle liegt.
  5. Oberfaden durch die Öffnung des Fusses führen und nach vorne legen.
  6. Nähfuss absenken.
  7. Knopflochhebel nach unten ziehen und darauf achten, dass der Bügel des Fusses an der weissen Platte (mit der Aufschrift „PUSH") anliegt.
  8. Das Ende des Oberfadens leicht festhalten und mit Nähen beginnen. Der Stopfstich „29" wird von vorne nach hinten und dann in umgekehrter Richtung genäht. Nach acht Durchgängen stoppt die Maschine automatisch auf der hinteren Seite.
  9. Ist die zu stopfende Fläche zu gross, kann die eingestellte Stopffläche für ein besseres Nähergebnis mehrmals ausgenäht werden (oder quer übernäht werden).

Hinweise: Den abgesenkten Nähfuss nicht mit dem Finger verschieben, da sonst die Nählinien nicht die richtige Grösse haben. Mit der Stichbreite kann der Abstand zwischen den Stichen variiert werden (Einstellbereich 3.5 bis 7.0 mm).

Stopfen mit dem Knopfloch-Nähfuss vorbereiten
Originalseite 37
Stopffläche nähen und bei Bedarf mehrmals ausnähen
Originalseite 38

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Fagotten und Patchworkstich

Fagotten:

  1. Umgebogene Kanten der Stoffteile mit einem Abstand von 4 mm auf ein Stück dünnes Papier oder wasserlösliches Vlies legen und heften.
  2. Nähfussmitte auf die Mitte zwischen den beiden Stoffbruchkanten ausrichten und zu nähen beginnen.
  3. Papier nach dem Nähen entfernen.

Patchworkstich:

  1. Die beiden Stoffteile rechte auf rechte Seite legen und mit Geradstich steppen. Nahtzugabe öffnen und flach bügeln.
  2. Nähfussmitte auf die Nahtlinie platzieren und die Nahtlinien übernähen.
Fagotten und Patchworkstich nähen
Originalseite 39

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Reissverschluss einnähen

Hinweis: Beim Nähen mit dem Reissverschluss-Fuss darf nur der Geradstich 01 mit Nadelposition in der Mitte verwendet werden! Bei Verwendung von anderen Sticharten und mit anderen Nadelpositionen kann es sein, dass die Nadel auf den Nähfuss aufschlägt und bricht.

Beidseitig verdeckt eingesetzter Reissverschluss:

  1. Reissverschlussschlitz auf das Kleidungsstück heften.
  2. Nahtzugabe auseinanderbügeln. Reissverschluss mit der Vorderseite so nach unten auf die Nahtzugabe legen, dass die Zähnchen an die Nahtlinie stossen. Reissverschlussband heften.
  3. Reissverschlussfuss einsetzen. Beim Nähen der linken Reissverschlussseite den Fuss auf dem rechten Steg befestigen.
  4. Beim Nähen der rechten Reissverschlussseite den Fuss auf dem linken Steg befestigen.
  5. Linke Reissverschlusshälfte von oben nach unten einnähen.
  6. Unten quer hinübernähen. Dann die rechte Seite nähen. Heftfaden herausziehen und bügeln.

Einseitig verdeckt eingesetzter Reissverschluss:

  1. Reissverschlussschlitz auf das Kleidungsstück heften.
  2. Auf die linke Nahtzugabe umbiegen. Rechte Nahtzugabe um 3 mm umbiegen.
  3. Reissverschlussfuss einsetzen. Beim Nähen der linken Reissverschlussseite den Fuss am rechten Nähfusssteg befestigen. Beim Nähen der rechten Reissverschlussseite den Fuss am linken Nähfusssteg befestigen.
  4. Linke Reissverschlusshälfte von unten nach oben einnähen.
  5. Nähgut auf die rechte Stoffseite wenden. Unten quer hinübernähen. Anschliessend die rechte Reissverschlussseite nähen.
  6. Etwa 5 cm vor dem oberen Ende des Reissverschlusses anhalten. Heftfaden herausziehen und Reissverschluss öffnen. Naht fertig schliessen.
Beidseitig verdeckt eingesetzter Reissverschluss
Originalseite 40
Einseitig verdeckt eingesetzter Reissverschluss
Originalseite 41

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Schmalsäumen

Hinweis: Beim Nähen mit dem Reissverschluss-Fuss darf nur der Geradstich 01 mit Nadelposition „3.5" in der Mitte verwendet werden! Bei Verwendung von anderen Sticharten und mit anderen Nadelpositionen kann es sein, dass die Nadel auf den Nähfuss aufschlägt und bricht.

  1. Stoffkante etwa 3 mm umbiegen und nochmals 3 mm auf einer Länge von etwa 5 cm der Stoffkante entlang umbiegen.
  2. Handrad gegen sich drehen, bis die Nadel in den Saum einsticht. Nähfuss senken. Mehrere Stiche nähen und dann Nähfuss wieder hochstellen. Saum in die spiralförmige Öffnung des Säumerfusses einführen. Stoff dabei vorwärts und rückwärts bewegen, bis der Saum einrollt.
  3. Nähfuss senken und langsam nähen. Dabei die rohe Stoffkante schön von vorn in die Spirale des Säumers führen.
Schmalsäumen mit dem Säumerfuss
Originalseite 42

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Kordel aufnähen

Eine oder drei Kordeln übernähen für hübsche Strukturen auf Jacken, Westen oder Bordüren. Dazu kann Perlgarn, Strickwolle, Stickgarn, Kordel, Häkelgarn usw. verwendet werden.

Einzelschnur aufnähen: Muster auf den Stoff aufzeichnen. Schnur von rechts in die mittlere Rille des Schnuraufnähfuss einlegen. Schnur etwa 5 cm hinter dem Nähfuss hervorziehen. Die Rillen unter dem Nähfuss halten die Schnur am richtigen Ort, während sie übernäht wird. Stich auswählen und Stichbreite so einstellen, dass die Stiche gerade über die Schnur reichen. Nähfuss senken und langsam nähen, dabei die Schnur dem Muster entlang führen.

Dreifachschnur aufnähen: Nähfaden nach links schieben und drei Schnüre in die Rillen unter dem Nähfuss einlegen. Etwa 5 cm jeder Schnur hinter dem Nähfuss hervorziehen. Gewünschtes Stichmuster auswählen und Stichbreite so einstellen, dass die Stiche gerade über die Schnüre reichen. Nähfuss senken und langsam nähen, dabei die Schnüre dem Muster entlang führen.

Einzel- und Dreifachschnur mit dem Schnuraufnähfuss aufnähen
Originalseite 43

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Raupennähte

Raupennähte und Dekorstiche mit dem Raupennahtfuss nähen. Dieser Nähfuss verfügt an der Fussunterseite über eine ganzflächige Aussparung, die es ermöglicht, problemlos über dicke Stichformationen, wie dichte Zickzackstiche, zu gleiten und den Stoff schön gleichmässig transportieren lässt.

Die Raupennahtstiche und Dekorstiche können selber umgestaltet werden, indem die Stichlängen und -breiten verstellt werden. Am besten auf Stoffresten verschiedene Sticharten und Einstellungen ausprobieren.

Hinweis: Beim Nähen auf sehr leichten und dünnen Stoffen wird empfohlen, die Stoffrückseite mit Vlies zu verstärken.

Raupennähte und Dekorstiche mit dem Raupennahtfuss
Originalseite 44

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Quilten

Hinweis: Beim Nähen mit dem Reissverschluss-Fuss darf nur der Geradstich 01 mit Nadelposition „3.5" in der Mitte verwendet werden! Bei Verwendung von anderen Sticharten und mit anderen Nadelpositionen kann es sein, dass die Nadel auf den Nähfuss aufschlägt und bricht.

Quiltlineal wie abgebildet in den Nähfusshalter einführen und auf die gewünschte Breite einstellen. Erste Reihe nähen und Stoff verschieben. Alle weiteren Reihen so nähen, dass das Lineal jeweils entlang der vorherigen Nählinie verläuft.

Quilten mit Quiltlineal und gleichmässigen Nählinien
Originalseite 45

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Kräuseln

Hinweis: Beim Nähen mit dem Reissverschluss-Fuss darf nur der Geradstich 01 mit Nadelposition „3.5" in der Mitte verwendet werden! Bei Verwendung von anderen Sticharten und mit anderen Nadelpositionen kann es sein, dass die Nadel auf den Nähfuss aufschlägt und bricht.

  1. Nähfusshalter entfernen und Kräusler einsetzen.
  2. Eine oder mehrere Reihen Geradstichlinien nähen.
  3. Wird eine stärkere Fältchenbildung benötigt, Oberfadenspannung lösen und auf unter „2" einstellen, so dass der Unterfaden auf der Rückseite des Nähguts liegt.
  4. Unterfäden so stark ziehen, bis die gewünschte Menge bzw. Dichte an Fältchen erreicht ist. Danach die Fäden verknüpfen.
  5. Fältchen zum Glätten bügeln.

Hinweise: Es kann auch mit dem Universalfuss genäht und dann von Hand gekräuselt werden. Dabei Fadenspannung auf unter „2" lockern und anschliessend durch Ziehen am Unterfaden Material kräuseln. Nach dem Kräuseln Fadenspannung wieder in die Normalstellung „4" drehen.

Kräuseln mit dem Kräusler und Fältchen bügeln
Originalseite 46

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Fälteln/Smoken

  1. Mit dem Kräusler gerade Linien in Abständen von 1 cm über die gesamte zu smokende Fläche nähen (siehe auch Nähanleitung für „Kräuseln").
  2. Fäden auf einer Seite zusammen verknoten. An den Unterfäden ziehen und die Fältchen gleichmässig verteilen. Fäden auf der anderen Seite fixieren.
  3. Fadenspannung reduzieren und allenfalls mit Dekorstich zwischen den Geradstichlinien nähen.
  4. Fäden der Kräuselstichlinien herausziehen.
Fälteln und Smoken mit Dekorstich zwischen den Geradstichlinien
Originalseite 47

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Freihandstopfen, Sticken und Monogramme

Hinweis: Beim Nähen mit dem Reissverschluss-Fuss darf nur der Geradstich 01 mit Nadelposition „3.5" in der Mitte verwendet werden! Bei Verwendung von anderen Sticharten und mit anderen Nadelpositionen kann es sein, dass die Nadel auf den Nähfuss aufschlägt und bricht.

Freihandstopfen: Hebel zum Senken bzw. Heben des Transporteurs auf die untere Position (b) stellen, um den Transporteur zu senken. Nähfusshalter entfernen und Stopffuss einsetzen. Hebel (a) muss hinter der Nadelbefestigungsschraube (b) liegen. Stopffuss von hinten her mit dem Zeigefinger fest an den Halter drücken und Schraube (c) anziehen.

Zuerst die Rissstelle einmal umnähen (um die Gewebefäden zu sichern): Von links nach rechts mit beständiger Geschwindigkeit und schön regelmässig über die Rissstelle nähen. Nähgut um eine 1/4-Drehung drehen und die erste Stichlage übernähen. Diesmal das Nähgut langsamer bewegen, damit zwischen den Fäden keine grossen Lücken entstehen.

Hinweise: Freihandstopfen wird ohne Transporteur ausgeführt. Er ist versenkt. Das Nähgut wird mit den Händen transportiert. Man muss deshalb Nähgeschwindigkeit und Stofftransport in Übereinstimmung bringen. Nach dem Freihandstopfen Transporteur wieder anheben (Schalter in Stellung „b" schieben).

Sticken: Zickzackstich wählen und Stichbreite nach Bedarf einstellen. Dem Musterumriss entlang nähen, indem der Stickrahmen (Option) entsprechend bewegt wird. Mit gleichmässiger Geschwindigkeit arbeiten. Musterflächen von aussen nach innen füllen. Stiche dicht nebeneinander platzieren. Durch schnelleres Bewegen des Stickrahmens entstehen längere Stiche, durch langsameres Bewegen entstehen kürzere Stiche. Nähende mit Vernähstichen fixieren durch Drücken der Auto-Lock-Taste.

Monogramme: Zickzackstich wählen und Stichbreite nach Bedarf einstellen. Mit gleichmässiger Geschwindigkeit den Buchstaben nachnähen. Nähende nach einem Buchstaben mit Vernähstichen fixieren (durch Drücken der Auto-Lock-Taste).

Freihandstopfen mit dem Stopffuss und gesenktem Transporteur
Originalseite 48
Sticken und Monogramme mit dem Stickrahmen
Originalseite 49

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Festonabschluss

  1. Auf der Saumlinie nähen.
  2. Stoff dicht der Nählinie entlang abschneiden. Darauf achten, dass der Nähfaden nicht mitgefasst wird.
Festonabschluss nähen und Stoff der Nählinie entlang abschneiden
Originalseite 50

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Zwillingsnadel

Hinweis: Bei Verwendung einer Zwillingsnadel mit Zickzackstich muss die Stichbreite im Bereich von „1" bis „3.0" liegen. Die maximale Stichbreite beträgt „3.5". Es darf keine breitere Stichbreite zusammen mit der Zwillingsnadel eingestellt werden! Bei Verwendung von Zwillingsnadeln den Nähfuss „T" nehmen, egal für welche Nähmethode.

  1. Zwillingsnadel einsetzen. (Die Zwillingsnadel wird nicht mitgeliefert. Sie ist zusätzlich erhältlich.)
  2. Zweiten Garnrollenstift (im Zubehör enthalten) in die dafür vorgesehene Öffnung oben auf dem Nähcomputer einsetzen. Fadenspule mit zweitem Faden aufsetzen.
  3. Oberfaden und zweiter Faden gleichzeitig (!) und wie gewohnt einfädeln.

Hinweis: Beim Nähen mit einer Zwillingsnadel müssen beide Fäden dieselbe Stärke aufweisen. Es können eine oder zwei Farben verwendet werden.

  1. Beide Fäden von Hand durch die Nadelöhre einfädeln (der automatische Einfädler funktioniert mit der Zwillingsnadel nicht).
  2. Stich aus den Stichmustern „01 – 16" oder „30 – 60" wählen. Stichbreite 1.0 bis maximal 3.0 wählen.

Hinweise: Vor Nähbeginn Stichbreite einstellen. Handrad von Hand vorsichtig drehen zur Überprüfung, ob die Nadel ins Stichloch geht, ohne an der Stichplatte oder dem Nähfuss zu streifen oder gar aufzuschlagen. Beim Nähen mit einer Zwillingsnadel immer langsam vorgehen und langsam nähen, um schöne Nähergebnisse zu erzielen.

Zwillingsnadel einsetzen und mit zwei Fäden einfädeln
Originalseite 51

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Obertransportfuss

Der Obertransportfuss ist ein Extrazubehör und separat erhältlich. Er wird nicht zum Nähcomputer mitgeliefert. Es wird empfohlen, immer zuerst ohne Obertransportfuss zu nähen. Mit üblichen Nähfüssen ist der Stoff leichter zu führen und man hat eine bessere Sicht auf den Nähbereich. Dieser Nähcomputer bietet eine hervorragende Stichqualität auf sehr vielen Stoffen von zarten Chiffons bis mehrlagigen Jeansstoffen.

Mit dem Obertransportfuss wird der Transport der oberen und unteren Stofflagen ausgeglichen und er hilft beim exakten Zusammennähen von Karos, Streifen und Mustern. Er dient auch einem regelmässigen Stofftransport auf sehr schwierigen Stoffen.

  1. Nähfusslift heben, um Nähfussstange hochzustellen.
  2. Schrauben an der Nähfussstange entfernen (im Gegenuhrzeigersinn drehen) und Nähfusshalter wegnehmen.
  3. Obertransportfuss wie folgt befestigen: Arm (a) liegt über der Nadelbefestigungsschraube und der Nadelstange (b); Halterung von links an der Nähfussstange befestigen; Nähfussstange senken; Schraube wieder an der Nähfussstange festschrauben (im Uhrzeigersinn); sicherstellen, dass beide Schrauben (an der Nadel- und Nähfussstange) wieder fest angezogen sind.
  4. Unterfaden heraufholen und Unter- wie Oberfaden hinter den Obertransportfuss ziehen.
Obertransportfuss montieren und einfädeln
Originalseite 52

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Greifer und Transporteur reinigen

Hinweis: Nähcomputer immer zuerst ausschalten und Netzstecker ziehen, bevor Sie Unterhaltsarbeiten ausführen.

Faden- und Stoffrückstände im Greifer können dazu führen, dass der Nähcomputer nicht mehr einwandfrei funktioniert. Regelmässig nachsehen und bei Bedarf den Greiferbereich reinigen.

Greiferhalterung:

  1. Greiferdeckel entfernen und Spulenkapsel herausnehmen.
  2. Greiferhalterung mit Pinsel reinigen.

Greiferbahn und Transporteur:

  1. Nadel, Nähfuss und Nähfusshalter entfernen. Greiferdeckel entfernen und Spulenkapsel herausnehmen. Schraube an der Stichplatte entfernen und Stichplatte herausnehmen.
  2. Spulenkapsel anheben und herausnehmen.
  3. Greiferbahn, Transporteur und Spulenkapsel mit Pinsel reinigen. Man kann dazu auch ein weiches trockenes Tuch nehmen.
  4. Spulenkapsel wieder in die Greiferbahn legen, sodass die Greiferspitze (a) am Stopper (b) wie abgebildet anliegt.
Greifer, Greiferbahn und Transporteur mit Pinsel reinigen
Originalseite 53

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LCD-Anzeige reinigen und Glühbirne auswechseln

LCD-Anzeige reinigen:

Hinweis: Vor dem Reinigen der LCD-Anzeige und der Oberfläche des Nähcomputers immer zuerst Gerät ausschalten und Netzkabel ziehen, um Verletzungen oder einen elektrischen Schlag zu vermeiden.

Vorderseite sorgfältig mit weichem, trockenem Tuch abwischen. Keine Wasch- oder Abwaschmittel oder Lösungsmittel verwenden.

Oberfläche des Nähcomputers reinigen: Ist die Oberfläche des Nähcomputers verschmutzt, weichen Lappen in Wasser mit wenig neutralem Abwaschmittel tauchen, fest auswringen und damit die Oberfläche reinigen. Anschliessend mit trockenem Tuch über die Oberfläche wischen.

Glühbirne auswechseln:

Hinweis: Nähmaschine ausstecken und warten, bis sich die Glühlampe abgekühlt hat, bevor Sie diese anfassen.

  1. Kunststoff-Abdeckung (a) an der Stirnseite lösen. Schraube (b) lösen und dann die Abdeckung (c) entfernen.
  2. Glühbirne nach unten ziehen (Achtung: Nach Betrieb heiss!). Neue Glühbirne des gleichen Typs verwenden (5 Watt). Abdeckung wieder anbringen und Schraube festziehen.
LCD-Anzeige reinigen und Glühbirne auswechseln
Originalseite 54

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Störungen

Falls Sie eine Störung mit Hilfe der folgenden Übersicht nicht selber beheben können, wenden Sie sich bitte an eine Fachwerkstatt.

Wichtig: Bei Störungen, defektem Gerät oder Verdacht auf Defekt nach einem Sturz sofort Netzstecker ziehen.

Störung Mögliche Ursache Fehlerbehebung
Oberfaden reisst Faden ist falsch eingefädelt. Fadenspannung ist zu stark. Faden ist zu dick. Nadel ist nicht richtig montiert. Faden hat sich um den Spulenhalter gewickelt. Nadel ist beschädigt. Faden neu einfädeln. Fadenspannung reduzieren (kleinere Nummer einstellen). Nadelstärke erhöhen. Nadel neu montieren (flache Seite nach hinten). Spule abnehmen und Faden abwickeln. Nadel ersetzen.
Unterfaden reisst Spulenkapsel ist falsch eingesetzt. Spulenkapsel ist falsch eingefädelt. Unterfadenspannung zu hoch. Spulenkapsel herausnehmen, wieder einsetzen und am Faden ziehen. Faden muss problemlos und leicht abspulen. Spule und Spulenkapsel überprüfen. Unterfadenspannung wie beschrieben lockern.
Fehlstiche Die Nadel ist falsch montiert. Nadel ist beschädigt. Die Nadelgrösse ist falsch. Der Nähfuss ist nicht richtig eingesetzt. Faden ist falsch eingefädelt. Der Anpressdruck des Nähfusses ist zu niedrig. Nadel neu montieren (flache Seite nach hinten). Neue Nadel montieren. Die richtige Nadel wählen. Nähfuss richtig einsetzen. Faden neu einfädeln. Anpressdruck erhöhen.
Nadelbruch Nadel ist beschädigt. Die Nadel ist falsch montiert. Nadelgrösse für Stoff ungeeignet. Der falsche Nähfuss ist eingesetzt. Die Nadelbefestigungsschraube ist lose. Ungeeigneter Nähfuss eingesetzt. Oberfadenspannung ist zu stark. Stichbreite zu hoch eingestellt. Während des Nähens wurde am Stoff gezogen. Nähfuss beim Nähen von dicken Stoffen wie Jeans etc. nicht unterlegt. Nadel ersetzen. Nadel neu montieren (flache Seite nach hinten). Richtige Nadelgrösse wählen. Richtigen Nähfuss wählen. Nadel neu einsetzen und Schraube wieder anziehen. Empfohlenen Nähfuss verwenden. Fadenspannung reduzieren. Stichbreite wie empfohlen einstellen. Während dem Nähen nie am Stoff ziehen, sondern diesen nur führen. Nähfuss unterlegen.
Lose Stiche Faden ist nicht richtig eingefädelt. Spulenkapsel ist falsch eingefädelt. Nadel-/Stoff-/Fadenkombination ist falsch. Die Fadenspannung ist falsch. Einfädelweg überprüfen. Spule neu einfädeln (wie abgebildet). Kombination anpassen. Fadenspannung korrigieren.
Stiche ziehen sich zusammen Der falsche Nähfuss wird verwendet. Die Fadenspannung ist falsch. Den richtigen Fuss wählen. Fadenspannung korrigieren.
Nahtfehler / Fältchenbildung Der falsche Nähfuss wird verwendet. Fadenspannung ist zu stark. Die Nadel ist zu stark für den Stoff. Die Stichlänge ist zu lang für den Stoff. Der Anpressdruck des Nähfusses ist zu niedrig. Den richtigen Fuss wählen. Fadenspannung reduzieren. Richtige Nadelgrösse wählen. Stichlänge neu einstellen. Anpressdruck erhöhen.
Die Maschine blockiert Faden in Nadelstange eingeklemmt. Transport mit Fusseln verstopft. Oberfaden ausfädeln und untere Fadenspule entnehmen. Dann Handrad zurück und vorwärts drehen. Fadenreste entfernen. Falls der Motor mehrere Sekunden blockiert war, kann die Schutzschaltung ansprechen. Maschine aus- und nach ein paar Sekunden wieder einschalten. Fusseln von Transportbereich und Greifer entfernen.
Die Maschine ist laut Staub oder Öl im Greiferbereich oder bei der Nadelstange. Falsche oder schlechte Ölqualität. Die Nadel ist beschädigt. Leichtes Brummgeräusch von Motor. Faden in Nadelstange eingeklemmt. Transport mit Fusseln verstopft. Greifer reinigen. Nur Qualitäts-Nähmaschinenöl verwenden. Nadel ersetzen. Normal. Oberfaden ausfädeln und untere Fadenspule entnehmen, Handrad zurück und vorwärts drehen, Fadenreste entfernen. Fusseln von Transportbereich und Greifer entfernen.
Die Stiche und der Transport sind ungleichmässig Fadenqualität ist zu schlecht. Spulenkapsel ist falsch eingefädelt. Während des Nähens wurde am Stoff gezogen. Oberfadenspannung ist zu stark. Nadel-/Stoff-/Fadenkombination ist falsch. Bessere Fadenqualität wählen. Spulenkapsel mit Fadenspule entfernen und richtig einsetzen. Während dem Nähen nie am Stoff ziehen, sondern diesen nur führen. Fadenspannung reduzieren. Kombination anpassen.
Die Maschine läuft nicht Die Maschine ist nicht eingeschaltet. Stift der Greiferspulvorrichtung in Stellung „Spulen". Nähfuss nicht abgesenkt. Die Maschine ist nicht angeschlossen. Hauptschalter auf „I" (=Ein) stellen. Stift der Greiferspulvorrichtung nach links in die Stellung „Nähen" schwenken. Nähfuss absenken. Netzstecker am Stromnetz anschliessen.
Störungstabelle Teil 1 mit Ursachen und Fehlerbehebung
Originalseite 55
Störungstabelle Teil 2 mit Ursachen und Fehlerbehebung
Originalseite 56

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Entsorgung und Technische Daten

Entsorgung:

  • Ausgediente Geräte bei einer Verkaufsstelle zur kostenlosen, fachgerechten Entsorgung abgeben.
  • Geräte mit gefährlichem Defekt sofort entsorgen und sicherstellen, dass sie nicht mehr verwendet werden können.
  • Geräte nicht mit dem Hauskehricht entsorgen (Umweltschutz!).

Technische Daten:

Nennspannung 230 Volt / 50 Hz
Nennleistung – Maschine 65 Watt
Nennleistung – Nählicht 5 Watt
Nennleistung – Total 70 Watt
Abmessungen (Griff eingeklappt) ca. 400 x 310 x 175 mm (B x H x T)
Kabellänge – Netzkabel ca. 1.8 m
Kabellänge – Fussanlasserkabel ca. 1.5 m
Gewicht – Maschine ca. 7.6 kg
Material Aluminium / Kunststoff
Bedienungselemente Netzschalter Ein/Aus vorhanden; Fussanlasser für Nähgeschwindigkeit vorhanden
Anzeigeelemente Stichanzeige vorhanden; Nählicht vorhanden
Greifersystem Horizontalgreifer
Nadelsystem 130/705H
Funkentstört nach EU-Richtlinie
TÜV geprüft ja

Im Interesse der technischen Weiterentwicklung sind Konstruktions- oder Ausführungsänderungen am Gerät vorbehalten.

Entsorgungshinweise und technische Daten der Nähmaschine
Originalseite 57

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Häufige Fragen (FAQ)

Empfohlenes Nähgarn: Für ein gleichmäßiges Stichbild empfehlen wir, ausschließlich hochwertiges Ackermann-Nähgarn zu verwenden — z. B. die Ackermann Nähgarnbox (36 Farben). Alle Ackermann-Garne →

Wie wähle ich ein Stichmuster aus?

Durch wiederholtes Drücken der Funktionstaste wechseln Sie zwischen den drei Auswahl-Möglichkeiten „Direct", „Patterns" und „Alphabet". In der Stellung „Direct" wählen Sie die zehn wichtigsten Stiche direkt über die Tasten 1 bis 0. In der Stellung „Patterns" geben Sie die zweistellige Stichnummer 01 bis 60 ein (z. B. 32). In der Stellung „Alphabet" wählen Sie Buchstaben und Zahlen, für „A" z. B. die Kombination 11. Die gewählte Nummer erscheint auf der LCD-Anzeige.

Wie speichere ich eigene Stichfolgen?

Mit der M-Taste gelangen Sie in den Speicherbetrieb („Patterns" und „MEM" erscheinen in der Anzeige). Wählen Sie nacheinander die gewünschten Stiche, Buchstaben oder Zahlen — jeder wird automatisch gespeichert und mit einer kleinen Strichmarkierung angezeigt. Es lassen sich bis zu 30 Stiche speichern. Mit den MEM-Tasten blättern und mit der C-Taste korrigieren Sie. Zum Sichern erneut die M-Taste drücken; der Speicherinhalt bleibt auch nach dem Ausschalten erhalten.

Wie nutze ich den automatischen Nadeleinfädler?

Stellen Sie die Nadel ganz hoch und senken Sie den Nähfuss. Senken Sie den Hebel des Einfädlers langsam und führen Sie den Faden durch die Fadenführung, dann nach rechts. Das Häkchen fährt automatisch durchs Nadelöhr. Holen Sie den Faden vor der Nadel und lassen Sie den Hebel langsam los — das Häkchen zieht den Faden als Schlinge durchs Öhr. Ziehen Sie den Faden anschließend ganz durch. Schalten Sie den Nähcomputer vor dem Einfädeln aus. Mit einer Zwillingsnadel funktioniert der Einfädler nicht.

Wie stelle ich die Fadenspannung richtig ein?

Die Grundeinstellung ist „4"; rund 90 % aller Näharbeiten gelingen mit einer Spannung zwischen „3" und „5". Erscheint der Oberfaden auf der Unterseite des Stoffes, ist die Spannung zu locker — drehen Sie das Rad auf eine höhere Zahl. Wird der Unterfaden nach oben gezogen und ist auf der Oberseite sichtbar, ist die Spannung zu stark — drehen Sie das Rad auf eine tiefere Zahl. Passen Sie die Spannung je nach Stichart, Faden und Stoff an.

Auf der Anzeige erscheint das PUSH-Symbol — was bedeutet das?

Das PUSH-Symbol erscheint bei den Knopflochstichen „17 – 27" und beim Stopfstich „29". Es erinnert Sie daran, den Knopflochhebel nach unten zu ziehen, damit der Transport richtig funktioniert. Achten Sie darauf, dass der Bügel des Fusses an der weißen Platte mit der Aufschrift „PUSH" anliegt. Nach Gebrauch den Knopflochhebel wieder ganz nach oben schieben.

Warum lässt meine Nähmaschine Stiche aus oder bricht die Nadel?

Meist ist die Nadel nicht richtig montiert (flache Seite nach hinten), beschädigt oder in der falschen Größe. Prüfen Sie außerdem, ob der richtige, empfohlene Nähfuss eingesetzt ist und ob die Stichbreite nicht zu hoch eingestellt wurde. Setzen Sie die Nadel neu ein oder tauschen Sie sie aus, wählen Sie eine zu Stoff und Faden passende Nadelgröße und ziehen Sie während des Nähens nie am Stoff.

Die Maschine läuft nicht oder piept lange — was kann ich tun?

Prüfen Sie, ob die Maschine eingeschaltet und angeschlossen ist, der Nähfuss abgesenkt ist und der Stift der Greiferspulvorrichtung in der Stellung „Nähen" (links) steht. Ein langes Piepen zeigt an, dass der Faden verdreht oder verklemmt ist und das Handrad nicht drehen kann. Fädeln Sie den Oberfaden aus, entnehmen Sie die Spule und entfernen Sie Fadenreste, indem Sie das Handrad vor und zurück drehen. Schalten Sie die Maschine danach kurz aus und wieder ein.

Ihr Problem lässt sich so nicht beheben?

Wenn es nach diesen Hinweisen bleibt, kann eine fachkundige Durchsicht helfen: Bei der Inspektion & Wartung reinigen, ölen und justieren wir Ihre CARINA Spezial 9000A5 und prüfen die Funktionen. Ihre gesetzlichen Gewährleistungsrechte bleiben davon unberührt.

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Service für Ihre CARINA Spezial 9000A5

Dieses Modell wird nicht mehr verkauft — für Pflege und Betrieb sind wir weiter da: Inspektion & Wartung, passendes Ackermann-Nähgarn und Zubehör.

Passendes Zubehör: Ackermann-Garne · Nadeln · Zubehör

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Teil 1 behandelt vorbereitung & grundfunktionen und die grundlegende Bedienung.

Diese Online-Anleitung ergänzt die Original-Bedienungsanleitung, sie ersetzt sie nicht.